
Deutsche Geschichte
Deutschland ist über den Umweg des Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation), des Deutschen Reiches von 1871 bis 1918, der Weimarer Republik, des Dritten Reiches sowie von BRD und DDR in den heutigen Staat übergegangen. Das Heilige Römische Reich verstand sich ausdrücklich als Nachfolger des antiken Römischen Reiches; dieser Anspruch war über die Idee der Translatio imperii tief in seiner Selbstdeutung verankert.
Wenn man annimmt, dass das Römische Imperium die frühere imperiale Linie der Pharaonen fortsetzt und die deutschen Kaiser die römische Linie weiterspinnen, dann erklärt sich in der AWT-Lesart auch, warum sich der 10. August fraktal wiederholt. Kleopatras Tod beendet die Epoche der Pharaonen mit ihrem Tod am 10. August v. Chr.
Der Titel Augustus wurde im Reich bewusst geführt; nach der Kaiserkrönung erschien in der Titulatur häufig der Zusatz semper Augustus. Die ältere Deutung leitete den Titel von augere („vermehren“) ab, verstand ihn aber im eigentlichen Sinn als „Erhabener“.
Dieses Reich war über Jahrhunderte hinweg außerordentlich wirksam und hat die Geschichte Europas maßgeblich beeinflusst. Es liegt daher nahe, dass sich in seiner Entwicklung viele Hinweise auf die Wellenbewegung finden lassen. Auch hier gilt:
Anfang und Ende, Alpha & Omega, sind signifikante Ereignisse.
Deutsche Besonderheiten
Die geographische Lage Deutschlands ist im internationalen Vergleich besonders günstig und bietet gegenüber vielen anderen Regionen erhebliche Vorteile.
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Ausreichend Süßwasser durch regelmäßige Niederschläge
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Der Golfstrom bzw. die atlantisch geprägte Westwindzirkulation mildert extreme Kälte
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Humusreiche Böden in weiten Teilen des Landes
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Im globalen Vergleich kein starkes Erdbebengebiet
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Keine Gefährdung durch tropische Wirbelstürme
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Zentrale Lage in Europa mit hoher Vernetzungsdichte
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Stein- und Braunkohle als historische Energieträger und als Basis der Kohlenstoffchemie
Hinzu kommt die über Jahrhunderte gewachsene Durchmischung der Bevölkerung. Durch Völkerwanderung, regionale Mobilität und spätere Einwanderung – etwa von Hugenotten oder Arbeitskräften aus anderen Teilen Europas – wurde die Vielfalt des Landes fortlaufend erhöht. In der AWT-Lesart steigen damit auch Variation, Anpassungsfähigkeit und die Wahrscheinlichkeit für Updates und Upgrades.
Deutschland führte immer wieder Kriege und erwies sich dabei häufig als eine Gemeinschaft, die unter Druck Innovation, Organisation und technische Lösungen hervorbringen konnte. Ein so wertvoller Raum bleibt historisch selten konfliktfrei. Daraus ergibt sich die Lesart, dass Bewegung von außen nach innen kein Ausnahmezustand, sondern ein Dauerphänomen ist. Die Völkerwanderung erscheint damit nicht nur als abgeschlossene Epoche zwischen Antike und Mittelalter, sondern als wiederkehrendes Strukturmuster.
In der Gegenwart zeigt sich dieser Spannungsraum erneut. Auf der einen Seite steht der Versuch, im Zeichen eines liberalen und toleranten Zeitgeistes eine offene Gesellschaft zu formen, in der etwa LGBTQ+ -Menschen nicht diskriminiert werden sollen. Auf der anderen Seite kommen mit Zuwanderung auch religiös oder kulturell stark traditionell geprägte Milieus ins Land, in denen Fragen von Sexualität, Geschlechterrollen, Ernährung und öffentlicher Moral teils deutlich anders bewertet werden.
Der Versuch, stark gegensätzliche Wertordnungen dauerhaft spannungsfrei miteinander zu verbinden, erzeugt deshalb Konflikte. Diese Konflikte betreffen nicht nur große ideologische Fragen, sondern oft auch alltägliche Lebensentscheidungen, etwa beim Umgang mit Alkohol, Ernährung, Geschlechterrollen oder öffentlicher Sichtbarkeit sexueller Identität. Wo der Staat, Institutionen oder die Mehrheitsgesellschaft solche Gegensätze nur verwalten, aber nicht wirklich bearbeiten, wächst die Gefahr kultureller Parallelräume.
Auch die friedliche Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen wird dann schwierig, wenn die Einbindung in Bildung, Sprache und komplexe Arbeitsprozesse nicht gelingt.
Der Versuch diese beiden, sich diametral gegenüberstehenden Ideologien, in Einklang zu bringen, muss scheitern. In der Praxis wird durch massive Gewalt der Islamismus den Woken-Zeitgeist bekämpfen wo es nur geht. Das musste auch Greta Thunberg bereits bemerken.
Die Integration scheitert oft bereits an ungleichen Startbedingungen: an lückenhafter Schulbildung, an Traumatisierung, an fehlender Anerkennung von Vorqualifikationen oder an der schwierigen deutschen Sprache. Wer unter solchen Bedingungen nur am Rand des Arbeitsmarktes ankommt, landet leichter in prekären, schlecht bezahlten oder sozial isolierten Lebenslagen.
In der AWT-Lesart entsteht daraus eine gefährliche Kombination: deutsche Bürokratie, geringe Geburtenrate, kulturelle Überforderung, Integrationsdefizite und der Verlust gemeinsamer verbindlicher Maßstäbe können zusammen eine Dynamik erzeugen, die auf Systemstress und im Extremfall auf einen Systemkollaps hinausläuft.
Ursprung des Deutschen Reichs
Die Wurzel der deutsch-französischen Geschichte beginnt mit dem Frankenreich und Karl dem Großen. Am 4. Dezember 771 (Tag 338) wurde er als Erbe zum Herrscher auserkoren.
Er formte das Reich und wurde von Leo III. zum Kaiser gekrönt, nachdem er in einem in der Rückschau oft als 33-jährig gelesenen langen Krieg gegen die Sachsen ihre Unterwerfung und Christianisierung erzwungen hatte. Leo III. wurde am Stephanstag, dem 26. Dezember 795, zum Papst gewählt.
Die eigentliche Gründung des Heiligen Römischen Reiches wird jedoch meist erst mit Otto I. im Jahr 962 angesetzt. Seit 1033 bestand das Reich in klassischer Lesart aus drei Teilen: dem deutschen, dem italienischen und dem burgundischen Reichsteil. Drei Teile, ein Reich – das ist das 3:1-Schema in der Reichsstruktur.
Karl der Große auf der Frontseite des Karlsschreins
Das Fraktal der Karolinger
Karl der Große war nicht der Anfang des Clusters, auch wenn es nach ihm benannt wurde.
Der älteste bekannte Vorfahre war
Arnulf von Metz (* 13. August 582?; † 18. Juli wohl 640 bei Remiremont). Die Zeit ist erstaunlich genau überliefert, und die Kalenderwoche 33 im Jahr 582 hat die ideale Verteilung
Anfangsdatum ist der 10. August und sie endet am 16. August. Der 18. Juli enthält die 18 als Symbol für den Mond und die Quersummer ist 25. An dem Tag hat eine gute Schulfreundin von mir Geburtstag und wir haben heute noch Kontakt.
Der Ort Remiremont (deutsch Romberg - also Rom und Berg – zwei starke Symbole). Das Ortwappen besteht aus zwei Schlüsseln. Der Ort liegt im Departement Vosges mit der Nummer 88, dort wohnen 7388 Einwohner auf 18 km², die PLZ ist 88200 und der INSEE-Code ist 88383.
Karls Vater war Pippin III. († 24. September 768, QS 36, auch der Geburtstag meines Vaters). Er war der erste König der fränkischen Karolingerlinie und der Vater Karls des Großen.
Karls Nachfolger war Ludwig I. Er kam vermutlich im Juni/August 778 auf die Welt. Das ist nicht genau bekannt. Ludwigs Frau war Irmingard von Hespengau († 3. Oktober 818, JKW).
Karls dritte Frau war Hildegard († 30. April 783, Walpurgisnacht und Hitlers Todestag) und die Mutter von Ludwig I.
Der erste Sohn von Ludwig I. war Lothar I. († 29. September 855, JKW). Dessen ältester Sohn war
Ludwig II. († 12. August 875, QS 31), Der zweite Sohn war Lothar II. († 8. August 869, QS 39).
Ein weiterer Sohn Ludwigs I. und Karls Enkel war Ludwig der Deutsche. Er erhob sich gegen seinen Vater und ließ sich im Oktober 833 zum König im östlichen Frankenreich proklamieren.
Durch die Aufteilung des Reichs in drei Teile treten später andere Herrscherdynastien hervor. Auch hier erscheinen markerstarke Personen, etwa
Heinrich II. († 13. Juli 1024, 137-Feinstrukturkonstanten-Echo) und
Heinrich III. († 5. Oktober 1056, JKW).
Deutsche Geburtsstunden
Am 10. August 843 wurde im Vertrag von Verdun das Frankenreich von Karl dem Großen in drei etwa gleich große Teile zerlegt.
Maßgeblich daran beteiligt waren Lothar I. († 29. September 855, JKW) und Karl II. († 6. Oktober 877, JKW) und Ludwig der Deutsche.
Der Vertrag von Meerssen wurde am 8. August 870 (QS 31) in Meerssen bei Maastricht (in der heutigen Provinz Limburg, Niederlande) geschlossen. Er regelte die Aufteilung Lotharingiens zwischen dem westfränkischen König Karl dem Kahlen und dem ostfränkischen König Ludwig dem Deutschen.
Eine ähnliche Dreiteilung zeigt sich erneut 1033. Am 2. Februar 1033 (Tag 33) ging Burgund durch die Königskrönung Konrads II. an den deutschen Kaiser über. Seitdem konnte das Reich in klassischer Lesart aus drei Teilen verstanden werden: dem deutschen, dem italienischen und dem burgundischen Reichsteil.
Bereits im Jahr 933 gab es zuvor schon einen wichtigen Sieg der vereinten deutschen Kräfte unter Heinrich I. gegen die ungarischen Magyaren.
Die Schlacht auf dem Lechfeld am 10. August 955 wird als die Geburtsstunde der Deutschen Nation bezeichnet. Das Datum ist ein Sonntag am Ende der KW-32. Sie markierte den Endpunkt der Ungarneinfälle und einen entscheidenden Sieg Ottos des Großen über die ungarischen Reiterheere. Am 2. Februar 962 (Tag 33) wurde Otto von Papst Johannes XII. zum Kaiser gekrönt. Mit der Kaiserkrönung wurde eine Tradition für alle künftigen Kaiserkrönungen des Mittelalters begründet. Er starb am 7. Mai 973 nach 37 Regierungsjahren (Ω₅). Der Tag der Kapitulation Jodels in Reims vor den Alliierten.
Otto der Große in der Schlacht auf dem Lechfeld (Zeichnung von Gaudenz von Rustige)
Foto: Stary/ ullstein bild - Stary
10. August 843 Vertrag von Verdun
Von Furfur CC BY-SA 4.0
Heiliges Römisches Reich
(deutscher Nation)
Die eigentliche Gründung des Reiches wird meist mit der Otto I. am 2. Februar 962 am 2. Februar 962 in Rom angesetzt. An diesem Tag krönte ihn Papst Johannes XII. († 4. Dezember 963, Tag 338) zum römisch-deutschen Kaiser. Der 2. Februar ist der 33. Tag des Jahres.
Otto I. wurde am 23. November 912 geboren, also am 327. Tag des Jahres.
Zitat:" Durch den Namen wurde der Anspruch auf die Nachfolge des antiken Römischen Reiches und damit gleichsam auf eine Universalherrschaft erhoben. Gleichzeitig fürchtete man das Eintreffen der Prophezeiungen des Propheten Daniel, der vorhergesagt hatte, dass es vier Weltreiche geben und danach der Antichrist auf die Erde kommen werde (Vier-Reiche-Lehre) – die Apokalypse sollte beginnen. Da in der Vier-Reiche-Lehre das (antike) Römische Imperium als viertes Reich gezählt wurde, durfte es nicht untergehen. Die Erhöhung durch den Zusatz „Heilig“ betonte das Gottesgnadentum des Kaisertums und die Legitimation der Herrschaft durch göttliches Recht."
Der göttliche Herrschaftsanspruch musste früher oder später zu Konflikten mit dem Papsttum führen. In den frühen Auseinandersetzungen zogen die Kaiser dabei zunächst häufiger den Kürzeren.
Die Insignien der Macht sind der Reichsapfel, die Krone und das Zepter. Der Apfel symbolisiert die Herrschaft über Welt, die Krone kann in der AWT-Lesart als Lichtkranz (Corona) der Sonne in Verbindung mit dem Lorbeerkranz gelesen werden, und das Zepter erscheint als Zauberstab der Macht. Zu den Reichsinsignien gehörten daher Krone, Reichsapfel und Zepter.
Die Reichskrone ist oktogonal aufgebaut. In der christlichen Symbolsprache verweist die 8 auf den Noahbund, auf Taufe, Vollendung, Erlösung, den Messias und auf die Verbindung von Himmel und Erde. Zugleich erscheint sie im abendländischen Kaisertum als Kaiserzahl, was sich auch in der oktogonalen Grundform zahlreicher Kaiserbauten ausdrückt. Die Reichskrone selbst verbindet ihre Ecken durch geschwungene Bögen und fügt so die starre Form mit einem wellenartigen Verlauf zusammen – eine im AWT-Kontext stimmige Verbindung von Ordnung und Bewegung.
In der AWT-Lesart kann diese oktogonale Kaiserform zudem an die Augustus-Achse anschließen, da im Reich sowohl der Titel Augustus (Octavius) als auch die 8 als kaiserliches Strukturzeichen präsent sind. Die 8 der Krone steht daher in einer stimmigen Resonanzlinie zu Octavian/Augustus, zum August und zur Löwe-Achse. Außerdem zeigt der Bügel die Perleninschrift „Romanorum Imperator Augustus“ bei Konrad II.
Die 8. Vermutung ist auch in der AWT eine grundlegende Annahme und die 8 wird als Unendlichkeitsymbol gelesen.

Reichsinsignien von Andrew Bossi • CC BY-SA 2.5
Reichsapfel, Krone und Zepter
Stephan I. von Ungarn
Auch die Ungarn wurden nur wenige Jahrzehnte nach dem Reich von Stephan I. dem heiligen Stephan christianisiert. Er heiratete Gisela von Bayern /von Ungarn († 7. Mai um 1065) die Schwester von Heinrich II.
Eine Tradition nennt den 17. August 1000 (KW 33) in Gran als Krönung durch einen päpstlichen Gesandten, verbunden mit der Installierung einer Landeskirche.
Eine andere, ebenfalls verbreitete Überlieferung setzt die Krönung auf den 25. Dezember 1000
(wie Karl der Große) oder den 1. Januar 1001 und bindet sie damit an die Jahrtausend- und Weihnachtsachse.
Beide Linien sind für die AWT-Lesart relevant, weil sie unterschiedliche, aber jeweils hochstimmige Symbolachsen öffnen.
Stephan I. starb am 15. August 1038 (KW 33). Ungarn blieb später durch die Verbindung mit der Habsburger- bzw. k. u. k.-Monarchie über lange Zeit eng mit dem deutschen Einflussraum verbunden, obwohl die Sprache völlig anders ist.
Im Jahr 1083 wurde Stephan heiliggesprochen; in Ungarn ist vor allem der 20. August als Stephans- und Staatsgründungstag bis heute zentral. Das Datum markiert den Übergang von KW 33 zu 34.
Das Jahr 1038 sowie 1083 können in der AWT-Lesart als 138-Echos der Boltzmann-Konstante
(kᵦ ≈ 1,38 × 10⁻²³ J/K) gelesen werden. Der heilige Stephan wird in Ungarn bis heute verehrt, und seine Krone ist Teil des Staatswappens. Sein Todestag fällt auf den 15. August, den Geburtstag
Napoleons (* 15. August 1769, QS 37; † 5. Mai 1821, QS 22), der das Reich später beenden und eine neue Zeit einläuten wird: Alpha und Omega. Beiden wurden Denkmäler gebaut und diese werden von je 4 Löwen bewacht.

Statue von Stephan I. auf der Fischerbastei in Budapest Von Filip Maljković CC BY-SA 2.0Von Filip Maljković CC BY-SA 2.0
Statue de Napoléon Empereur Romain, Fontaine des 4 lions , Von Olaf Meister - CC BY-SA 4.0
Die Deutsche Hanse / Der Deutsche Orden
Als Vorläufer des heutigen europäischen Freihandelsraums kann die Deutsche Hanse im Mittelalter gelesen werden. Der erste allgemeine Hansetag fand am 2. Februar 1356 (Tag 33) in Lübeck statt. Dort traten bereits die drei hansischen Dritteln hervor.
Ein bedeutender Historiker auf dem Gebiet ist
Philippe Dollinger (* 1. Dezember 1904, Tag 336 QS 18, † 14. September 1999 QS 42).
Der erste Historiker der das Thema erforschte war
Georg Friedrich Sartorius ( † 24. August 1828, QS 33). Er schrieb drei Bücher zur Hanse.
Ursprungsort der Hanse ist die Stadt Lübeck. Den Kern der Hanse bildeten etwa 72 Städte (FSK-Echo), weitere 130 waren locker assoziiert.
Heinrich der Löwe († 6. August 1195) förderte die Stadt durch das Artlenburger Privileg.
Auf der anderen Seite standen die Gotländer und deren Förderer
Kaiser Lothar III. † 3. Dezember 1137 (Tag 337). Der war von 1133 bis 1137 Kaiser; in dieser Spanne erscheinen erneut 3, 33 und 137.
Diese Kaufmannsgilde kann in der AWT-Lesart als Blaupause der Handelsgilde in DUNE verstanden werden. Sie bildete ein eigenes Machtzentrum, zusammen mit dem Deutschen Orden als stehendem Ritterheer, neben Kaiser, Adel, Klerus und Zünften.
Die Hanse führte auch eigenständig Krieg gegen andere Staaten. Dänemark war ein solcher Gegner. Im ersten dänisch-hanseatischen Krieg (1361–1370; 137-Echo) wehrte sich die Hanse gegen die Expansionspolitik Waldemars IV. Atterdag. Am 27. Juli 1361 (QS 27) vernichtete die dänische Armee in der Schlacht von Visby das gotländische Heer. Diese Schlacht gilt als wichtiger Auslöser des folgenden Konflikts zwischen Dänemark und der Hanse.
Mit der Hanse verbunden ist dabei auch Johann Wittenborg (* um 1321, † zwischen dem 15. August und dem 21. September 1363 QS 25-27). Er war eine zentrale Figur Lübecks und der hansischen Kriegsführung in dieser Phase.
Das Kriegsglück war aber nur von kurzer Dauer. Die Operationen der hansischen Flotte begannen im April 1368 mit einem Angriff von 37 Schiffen (Ω₅.) und 2000 Mann auf Kopenhagen. n; in der AWT-Lesart verdichtet sich auch hier die militärisch-handelsstrategische Welle. Der Hansetag von 2. Februar 1368 (Tag 33) in Lübeck brach die Verhandlungen mit Waldemar ab und leitete neue Kriegsbündnisse ein. Doch erst im Spätsommer 1369 (369-Echo) fiel die Stadt in die Hände der hansischen Truppen.
Waldemar galt als ideale Vorlage eines Herrschers im Sinne Machiavellis und seine Tochter Margarethe I. stand ihn in 37 Jahren (Ω₅.) an der Macht in nichts nach. Ihr Gatte Håkon VI. († 1380, BSK-Echo) schloss am 14. August 1376 (KW 33) einen endgültigen Frieden mit der Hanse. Ihr Sohn Olav II. (* Dezember 1370; † 3. August 1387, FSK + BSK-Echo) und Thronfolger starb vor ihr.
Man zählt sie zu den bedeutendsten Inhabern politischer Macht im Mittelalter und zu den großen Frauen der Weltgeschichte. Sie dürfte ihm Bewusstsein der Deutschen 2026 überhaupt nicht vorkommen. Aller Ruhm ist vergänglich.
Die Geschichte der Hanse ging dem Ende entgegen, als die Kämpfe des Dreißigjährigen Krieges ihre wirtschaftliche Grundlage zerstörten.
Der Deutsche Orden war bereits viel früher geschwächt worden: Im Ersten Frieden von Thorn am 1.2.1411 (Tag 32) musste er hohe Entschädigungen zusagen, die oft mit rund 22,2 Tonnen Silber beziffert werden.
Die Schlacht von Tannenberg am 15.7.1410 im Jahr davor, hatte die militärische Schlagkraft des Ordens bereits gebrochen. Auslöser war die Kriegserklärung des Ordens an Polen und Litauen am 6. August 1409; am 13. Juli 1410 (137 FSK Echo) kam es zur Erstürmung von Gilgenburg, und nur zwei Tage später zur Schlacht als Gegenreaktion davon.
Der Name Tannenberg verweist dabei sowohl auf den Baumkult als auch auf den Berg als Tetraedersymbol.
Damit endet nicht nur die Macht des Deutschen Ordens, sondern auch eine zentrale Phase deutscher Ostexpansion.

Holstentor in Lübeck, Deutschland. Blick Richtung Westen stadtauswärts. 1890-1900.
Abbildung einer Kogge auf einem Siegel der Stadt Stralsund
Kaiser vs. Päpste
Die Kaiserdynastie der Salier führte von 1024 bis 1125 das römisch-deutsche Reich an. Die letzten drei Kaiser dieses Hauses sind dabei besonders markant.
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Heinrich III. (* 28. Oktober 1017, QS 20; † 5. Oktober 1056, QS 18, JKW)
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Heinrich IV. (* 11. November 1050, QS 10; † 7. August 1106, QS 23) wurde durch seinen Gang nach Canossa berühmt. Der Bußgang dauerte der Überlieferung nach drei Tage, bevor der Papst die Exkommunikation aufhob.
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Heinrich V. (* 11. August 1086, QS 25; † 23. Mai 1125, QS 19) war der letzte Salier. Ihm folgte Lothar III. († 3. Dezember 1137, (Tag 337) von 1133-37.
Danach kam das Geschlecht der Staufer an die Macht. Der erste war Konrad III. ab 1138 (BSK-Echo). Ab dem 2. Februar 1140 (Tag 33) musste er auf dem Reichstag zu Worms die Machtverhältnisse im Reich neu ordnen. Das gelang jedoch nicht; der Konflikt mit der sächsischen Opposition blieb ungelöst und schwelte weiter.

Codex Manesse, Universitätsbibliothek Heidelberg, Codex Pal. Germ. 848, fol. 7r.
Città del Vaticano, Vatikanische Apostolische Bibliothek (Cod. Pal. Lat. 1071, fol. 1v)

Die Staufer waren ein deutsches Kaisergeschlecht, das mehrere Berühmtheiten hervorgebracht hat.
Friedrich der I. Barbarossa war einer ihrer bekanntesten Herrscher. Sein Verbündeter im Kampf gegen die Slawen war
Heinrich der Löwe † 6. August 1195.
Der Russlandfeldzug der Wehrmacht 1941 wurde nach ihm - Unternehmen Barbarossa benannt.
Barbarossas Frau war
Beatrix von Burgund († 15. November 1184, QS 22, Leopoldtag). Sein Sohn und Nachfolger war
Heinrich VI. († 28. September 1197, QS 37), der jung starb. Seine Frau war Konstanze von Sizilien († 27. November 1198, Tag 331).
Heinrichs Sohn Friedrich II. * 26. Dezember 1194 (Stephanstag) sollte die Stauferlinie noch übertreffen. Er war römisch-deutscher Kaiser und König von Jerusalem und wurde als „Staunen der Welt“, „Wunder der Welt“ und als einer der größten Fürsten seiner Zeit bezeichnet. Dem Papsttum galt er dagegen vielfach als Ketzer und als Figur mit antichristlicher Nähe. Er regierte 39 Jahre lang.
Doch auch eine so bedeutende Dynastie währt nur für eine bestimmte Zeit. Ihr Ende markiert der 29. Oktober 1268. An diesem Tag wurde der Staufer Konradin in Neapel enthauptet. Genau 30 Tage später, am 29. November 1268 (Tag 334), starb Papst Clemens IV. Die Bevölkerung deutete dies als Gottesurteil. Der 29. November ist der 333. Tag des Jahres. Auch das Wappen des Papstes ist bemerkenswert: Es zeigt zwei Schlüssel.
Genau 30 Tage später am 29.11.1268 (Tag 334) starb dann der Papst selbst.
Die Bevölkerung hielt dies für ein Gottesurteil.
Es sind 2 Schlüssel, dieses Element habe ich so in der franz. Partnergemeinde Arques meines Heimatortes auch gefunden.
Pabst Clemens IV. Wappen

Wappen Arques France
Könige vs. Päpste – Frankreich, Avignon
und der Wandel der Macht
Der Kampf zwischen weltlicher Macht und den Päpsten als Bewahrern des katholischen Glaubens setzte sich auch nach dem Ende der Staufer fort. In der AWT-Lesart verschiebt sich das Kräfteverhältnis dabei langfristig zugunsten der weltlich-imperialen Macht. Das Ende der Staufer öffnete zugleich die Tür für den Aufstieg Frankreichs, wo sofort vergleichbare Konflikte mit dem Papsttum sichtbar wurden.
Auch hier stellte sich die Grundfrage: Wer darf die Bischöfe einsetzen und über den Klerus verfügen – der König oder der Papst? Nepotismus war in beiden Bereichen verbreitet und erscheint damit als grundsätzliches Übel. Streitigkeiten um Nachfolge, Macht und Erbe, wie man sie aus dem Adel kennt, traten auch im Klerus auf. Das führte zu Schismen und zu konkurrierenden Päpsten.
Philipp IV., genannt der Schöne († 29. November 1314, Tag 333) war der große Gegenpart zum Papsttum in Rom. Aus Geldnot löschte er den reichen Templerorden aus, ließ dessen Besitz einziehen und trieb zugleich die Enteignung und Ausweisung jüdischer Gemeinden voran. Er versuchte außerdem, die Einnahmen des Klerus dem königlichen Zugriff zu unterwerfen. Zuvor hatte er Bonifatius VIII. († 11. Oktober 1303, JKW) im Attentat von Anagni durch seine Leute festsetzen lassen. Der Papst starb kurz darauf, und in Rom kam es zu Aufständen.
Das führte zum avignonesischen Papsttum. Während dieser Phase residierten sieben Päpste in Avignon statt in Rom – von 1309 bis 1376/77 (137-FSK-Echo).
Der erste Papst in Avignon war Clemens V. († 20. April 1314) und ihm folgte
Johannes XXII. († 4. Dezember 1334, Tag 338). Danach kam Benedikt XII. († 25. April 1342, QS 21) und ab 7. Mai 1342 war Clemens VI. († 6. Dezember 1352, Tag 340 Schaltjahr) im Amt.
Erst durch Katharina von Siena (* 25. März 1347, QS 25; † 29. April 1380, QS 27, 138-BSK-Echo) wurde diese Entwicklung durchbrochen. Sie bewegte Gregor XI. zur Rückkehr nach Rom und wurde 1999 zur Schutzpatronin Europas erklärt. Sie wurde 33 Jahre alt.
In dieser Phase war Karl IV (* 14. Mai 1316, QS 21; † 29. November 1378, Tag 333; 137-Fsk-Echo) der römisch-deutsche Kaiser. Er zählt zu den bedeutendsten Kaisern des Spätmittelalters und war einer der einflussreichsten europäischen Herrscher seiner Zeit. Er war der Sohn von Johann von Luxemburg (* 10. August 1296, QS 27) und Elisabeth von Böhmen († 28. September 1330, JKW). Karl IV. Frau war Blanca Margarete von Valois († 1. August 1348). Sein zweites Kind war eine Tochter, Katharina von Böhmen (*vermutlich * 19. August 1342, KW 33).
Seine zweite Frau war Anna von der Pfalz (* 26. September 1329, JKW; † 2. Februar 1353, Tag 33).
Ein Sohn aus der dritten Ehe war Wenzel von Luxemburg (* 26. Februar 1361, QS 21 ; † 16. August 1419, KW 33). Dieser war Thronfolger in Böhmen und auf dem deutschen Thron bis 1400. Am 20. August 1400 wurde er abgewählt.
Karl IV. wurde am 26. November 1346 (Tag 330) in Bonn zum König gekrönt und am 25. Juli 1349 (QS 31) in Aachen erneut gekrönt. Er ließ die "Goldene Bulle", das wichtigste Verfassungsdokument des mittelalterlichen Reiches verfassen. Es besteht aus 31 Kapiteln die in Nürnberg und Metz verfasst wurden. Der zweite teil aus Metz wurde am 25.12.1356 (QS 25) veröffentlicht. Es gibt sieben Originale und davon 6 mit einem goldenen Siegel. Dieses Gesetzeswerk regelte die Wahl des Königs in sieben Rangfolgen.
Nikolaus von Kues († 11. August 1464) war ein Universalgelehrter und einer der ersten Humanisten des Spätmittelalters. Die Grenze zwischen Spätmittelalter und Neuzeit war von einem Wandel der Mentalität geprägt: Der reine Glaube wurde zunehmend von faktenbasiertem Nachdenken überlagert.
„Sein (Kues) Denken kreiste um das Konzept des Zusammenfalls der Gegensätze zu einer Einheit, in der sich die Widersprüche zwischen scheinbar Unvereinbarem auflösen. Metaphysisch und theologisch sah er in Gott den Ort dieser Einheit. Auch in der Staatstheorie und Politik bekannte er sich zu einem Einheitsideal. Das Ziel, eine möglichst umfassende Eintracht zu verwirklichen, hatte für ihn höchsten Wert..."
Ebenso war ihm schon lange vor vielen anderen klar, dass die Erde nicht der Mittelpunkt der Welt sein könne – ein deutlicher Bruch mit der herrschenden Lehrmeinung.
„Er stellt fest, die Erde sei nicht im Mittelpunkt der Welt, und es sei offenkundig, dass sie sich nicht in Ruhe befinde, wie der Augenschein vortäusche, sondern sich bewege."
Haus Habsburg
Auf das Geschlecht der Staufer folgte das Haus Habsburg. Rudolf I. wurde am 1. Oktober 1273, (JKW) on den in Frankfurt versammelten Kurfürsten einmütig zum römisch-deutschen König gewählt. Das Wappen wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte, doch die Löwen blieben an zentraler Stelle erhalten. Rudolfs Frau war Gertrud von Hohenberg Gräfin von Habsburg, Kyburg und Löwenstein.
Gemeinsam hatten sie 14 Kinder. Durch eine vermeintlich kluge Heiratspolitik wuchs das Haus Habsburg zu beachtlicher Größe heran. 21 Mitglieder des Hauses Habsburg wurden römisch-deutsche Könige und Kaiser.
Ein großer Sprung für das Haus Habsburg war die Hochzeit zwischen Maria von Burgund und Maximilian I. am 19. August 1477 (KW 33, QS 37).
Maximilian I. schrieb am 2. Februar 1495 (Tag 33) den Wormser Reichstag aus. Dieser endete am 7. August mit der Endfassung des „Ewigen Landfriedens". Das Vorgängermodel war der „Mainzer Reichslandfrieden" von 1235 wurde anlässlich des Reichstags in Mainz am 15. August 1235 (KW 33) von Kaiser Friedrich II. erlassen worden war. Es hatte Verfassungsrang.
Nach und nach degenerierte die dynastische DNA durch Inzucht, bis am Ende schwer entstellte und kaum noch fortpflanzungsfähige Nachkommen hervorgingen. Das Haus Habsburg war zu diesem Zeitpunkt bereits auf Spanien und Österreich ausgeweitet und in Linien aufgeteilt worden. Der letzte spanische Habsburger, Karl II. war regierungsunfähig und sein Tod am 1.11.1700 (QS 12) löste den Spanischen Erbfolgekrieg aus.
Auf habsburgischer Seite wurde dieser Konflikt maßgeblich von
Joseph I. (* 26. Juli 1678, QS 37; † 17. April 1711, QS 21) getragen, auf französisch-bourbonischer Seite von
Claude-Louis-Hector de Villars (* 8. Mai 1653; † 17. Juni 1734, QS 31).
Karl VI. (* 1. Oktober 1685, JKW) war sein österreichischer Verwandter. Er blieb ohne männlichen Erben. Karl Albrecht von Bayern (* 6. August 1697) wollte ihm nachfolgen, unterlag jedoch
Maria Theresia (* 13. Mai 1717, QS 25, Tag 133; † 29. November 1780, Tag 334) und ihren Mann Stephan von Lothringen (* 8. Dezember 1708, QS 27; † 18. August 1765, KW 33). Der Kontakt zwischen Stephan und dem Haus Habsburg erfolgte am 10. August 1723 in Prag.
Deren Dynastie, das Haus Habsburg-Lothringen, endete mit Karl I. (* 17. August 1887, KW 33)
Stammwappen der Habsburger im Renaissancestil aus der Wappenrolle Österreich-Ungarns von Hugo Gerhard Ströhl, Wien 1890, Tafel II.
30jähriger Krieg
Der 30-jährige Krieg war eine Zäsur in Deutschland. ca. 33% der Bevölkerung starben dabei. Details dazu im Bereich Krieg der Vorzeit.

Der Galgenbaum des Malers Jacques Callot zeigt das Leid der Bevölkerung
Friedrich der Große / Die Hohenzollern
Friedrich II. - der Große, der alte Fritz machte aus Preußen eine europäische Großmacht.
Er starb am 17. August 1786 (KW 33).
Sein Großvater und erster König in Preußen war Friedrich I. Er heiratete am 13. August 1679 seine erste Frau Elisabeth Henriette von Hessen-Kassel. Diese starb bei einer Schwangerschaft und so heiratete Friedrich I.
Sophie Charlotte von Hannover (* 30. Oktober 1668, Tag 303, QS 25; † 1. Februar 1705, Tag 32).
Als auch diese starb heiratete er ein drittes Mal, und zwar am
28.11.1708 (Tag 333, Schaltjahr). Die Auserwählte war
Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin († 29. Juli 1735).
Friedrich I. wurde am 9. Mai 1688 (QS 37), direkt nach dem Tod seines Vaters Kurfürst von Brandenburg.
Aus der Ehe mit Sophie Charlotte gingen zwei Söhne hervor: Friedrich August (* 6. Oktober 1685, QS 27, JKW), der schon als Säugling starb, und Friedrich Wilhelm I. (* 14. August 1688, KW 33), der spätere Soldatenkönig.
Friedrich II. hatte einen jüngeren Bruder,
Prinz Friedrich Heinrich Ludwig von Preußen († 3. August 1802), der als homosexuell galt.
Ähnliches wurde auch über Friedrich II. gesagt, der keine Kinder zeugte; so etwa bei
Wolfgang Burgdorf (* 26. Dezember 1962, Stephanstag).
Für den Fortbestand der Dynastie sorgte
August Wilhelm Prinz von Preußen (* 9. August 1722).
Friedrich II. führte drei Kriege, ebenso wie Bismarck (Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen * 1. April 1815, QS 20 ; † 30. Juli 1898, QS 36); und beiden wirft man das bis heute kaum vor, weil sie keinen davon verloren. Sein Porträt hing im Arbeitszimmer Adolf Hitlers, der ihn tief verehrte. Beide litten in ihrer Jugend stark unter ihren Vätern; beide wurden geschlagen und gedemütigt.
Sein Vater Friedrich Wilhelm I. (* 14. August 1688, KW 33) hielt ihn für zu weich und verachtete ihn regelrecht. Friedrich versuchte deshalb erfolglos, in der Nacht vom 4. auf den 5. August 1730 zu fliehen. Sein Freund und Mitwisser Hans Hermann von Katte wurde dafür vor seinen Augen hingerichtet.
Ohne Wissen seines Vaters wurde Friedrich II. durch Abgeordnete der Loge d’Hambourg unter konspirativen Bedingungen in der Nacht vom 14./15. August 1738 (KW 33) in Braunschweig zum Freimaurer gemacht.
Friedrich II. heirateten am 12. Juni 1733 im Schloss Salzdahlum Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern.
Das erste Bauwerk, welches er errichten ließ, war der Apollotempel durch Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff.
August III., König von Polen. starb am 5. Oktober 1763 (JKW); dies führte zur ersten von drei Teilungen Polens. Zusammen mit Österreich und Russland annektierte Friedrich II. Teile Polens. Am 5. August 1772 wurde der Teilungsvertrag in Sankt Petersburg unterzeichnet.
Der Staat Preußen existierte vom 18. Januar 1701 bis zur Abdankung von König Wilhelm II. am
9. November 1918 als Königreich. Die 18 eröffnet die Zeitlinie und schließt sie auch wieder.
Den Grundstein für den Erfolg der Dynastie legte Friedrich Wilhelm, „der Große Kurfürst“
(* 16. Februar 1620, QS 18; † 9. Mai 1688, QS 37), der nach dem Dreißigjährigen Krieg Brandenburg und Preußen stabilisierte, ein stehendes Heer aufbaute und etwa 20.000 französische Hugenotten aufnahm. Außerdem nahm er 20.000 französische Hugenotten auf, was intellektuellen Input bedeutet und frischen Genpool.
Der letzte Kaiser der Hohenzollern war Wilhelm II. von Preußen (* 27. Januar 1859, QS 33; † 4. Juni 1941, QS 25).
In der Reihe von Herrschern in diesem Gebiet gab es schon Jahrhunderte vor Friedrich II. einen Herrscher mit dem Namenszusatz "der Große":
Waldemar der Große (auch Woldemar, † 14. August 1319, QS 27, KW 33)
Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci (Adolph Menzel)
Zeitgenössische Darstellung der ersten Teilung Polens zwischen den Herrschern Russlands, Österreichs und Preußens im Jahr 1772 Von Noël Lemire/ Nach Jean-Michel Moreau
Friedrich Wilhelm III. (* 3. August 1770) bekam es mit Napoleon zu tun und erlitt mit Preußen schwerste Niederlagen. Seit dem 9. November 1797 führte er die Regierungsgeschäfte, nachdem sein kränkelnder Vater sie ihm überlassen hatte.
Entscheidend waren die Schlachten von Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 (QS 21, JKW), bei denen Preußen rund 33.000 Mann verlor.
Auf französischer Seite sind neben Napoleon vor allem Louis-Nicolas d’Avout,
(* 10. Mai 1770, QS 21 ; † 1. Juni 1823, QS 21) und
Jean-Baptiste Bessières (* 6. August 1768, QS 36; † 1. Mai 1813, QS 18) als entscheidende Feldherren hervor.
Auf preußischer Seite fallen besonders
Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel (* 9. Oktober 1735, JKW; † 10. November 1806, QS 18) und
Friedrich Wilhelm III. (* 3. August 1770) auf.
Die totale Niederlage Preußens führte zu den Preußischen Reformen auf drei zentralen Feldern.
Im Bereich der allgemeinen Lebensverhältnisse und der Verwaltung waren
Karl August Fürst von Hardenberg († 26. November 1822, Tag 330) und
Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein Reformer, die Preußen wieder handlungsfähig machten. Beide tragen den Berg-/Stein-Marker im Namen.
Die zweite Säule, der Bereich Bildung, wurde wesentlich von Wilhelm von Humboldt (* 22. Juni 1767, QS 31) geprägt.
Im dritten Bereich, dem Militär, treten gleich drei zentrale Akteure hervor:
Gerhard von Scharnhorst (* 12. November 1755, QS 23)
Ludwig Leopold Gottlieb Hermann von Boyen (* 23. Juni 1771, QS 27) und
August Neidhardt von Gneisenau († 23. August 1831).
Maria Theresia – eine Ausnahmefigur
Im deutschsprachigen Raum sind weibliche Herrscherfiguren von eigenem Format bis in die Neuzeit selten. Die Österreicherin Maria Theresia ist hier eine schillernde Ausnahme. Sie war die große Gegenspielerin Friedrichs des Großen und zog mehrfach gegen ihn ins Feld – jedoch ohne Schlesien dauerhaft zurückzugewinnen.
Sie wurde am 13. Mai geboren, dem 133 Tag des Jahres. Ihr Vater war Karl VI. * 1. Oktober 1685 (JKW).
Sie starb am 29.11. dem 333. Tag des Jahres.
Ihr Mann war Franz I. Stephan , über den der historische Anspruchstitel König von Jerusalem an das Haus Habsburg-Lothringen anschloss. Er starb am 18. August 1765.

Kaiserin Maria Theresia
Von Martin van Meytens
Am 22. November 1740 (QS 18) fand in Wien ein Krönungszug von der Hofkirche zum Stephansdom zu Ehren Maria Theresias statt. Ihr Nachfolger war ihr Sohn
Joseph II. (* 13.3. 1741, Tag 72 - Fsk-Echo/Gotteszahl). Insgesamt bekam sie 16 Kinder und viele davon wurden strategisch klug verheiratet. Ihre zehnte Tochter war
Maria Karolina (* 13. August 1752, QS 27; † 8. September 1814, QS 31)
Trotz dieser außergewöhnlichen Fruchtbarkeit und der fundierten Ausbildung ihrer Kinder konnte auch dies den Abstieg der Großmacht des Hauses Habsburg bis in die Bedeutungslosigkeit nicht verhindern.
Bis Napoleon die Bühne betritt, lassen sich als weibliche Herrscherinnen von herausragendem europäischen Format vor allem Elisabeth I. von England, Maria Theresia und Katharina II. die Große nennen.
Elisabeth I. von England (* 7. September 1533)
Katharina II. die Große († 17. November 1796) - war eine preußische Adlige und regierte parallel zu Maria Theresia. Sie hieß eigentlich Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst. Der Name Katherina wurde an die Gemahlin von Peter dem Großen angelehnt. Katharina I. († 17. Mai 1727, Tag 137 - Fsk-Echo)
Das Kaisertum Österreich bildet schließlich die letzte große Phase der Habsburgermonarchie. Es wurde am 11. August 1804 als Erbmonarchie von Erzherzog Franz von Österreich gegründet, der als Franz II. der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches war.
Napoleon Bonaparte
Das Ende des I. Reichs

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Beendet wurde dieses I. Reich nach knapp 1.000 Jahren durch Napoleon Bonaparte. Er wurde am 15.8.1769 (KW 33) geboren und brachte als Kaiser der Franzosen das Heilige Römische Reich und damit die alte Reichsordnung der Habsburger an ihr Ende. Der 33. Kaiser aus diesem Haus, Franz II. löste das Imperium am 6. August 1806, nach dessen Niederlage gegen die Franzosen, einfach auf.
Napoleon war dabei in der AWT-Lesart jedoch nur eine Art Wellenüberträger, der seinen Part innerhalb eines größeren Musters spielte.
Seine Kriege kosteten aber 1,5 - 2 Millionen Menschen das Leben. Wie bei Alexander dem Großen und Adolf Hitler zeigt sich auch hier die Problematik eines Feldzugs, der kein natürliches Ende findet. Solche Bewegungen enden nicht im endgültigen Triumph, sondern in der totalen Niederlage. Die Lorbeeren der Siegesgöttin führen am Ende in eine Sackgasse, in ein kosmisches Labyrinth.
Der Wiener Kongress
Nachdem Napoleon besiegt worden war – und schließlich sogar zweimal –, tagte unter der Leitung von Clemens Fürst von Metternich der Wiener Kongress, der die alte Ordnung Europas wiederherstellen sollte. In dieser Zeit hatte Metternich eine Liaison mit der russischen Fürstin
Für Großbritannien führte Robert Stewart (* 18. Juni 1769; † 12. August 1822) im Namen König Georg August Friedrich (* 12. August 1762, QS 27) die Verhandlungen.
Georg IV. war offiziell mit Caroline Amalie Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel (* 17. Mai 1768, Tag 138 Schaltjahr Fsk/Bsk-Echo; † 7. August 1821) verheiratet. Seine wahre Liebe war jedoch Maria Anne Fitzherbert (* 26. Juli 1756, QS 34 ; † 27. März 1837, QS 31). Zwei Löwen halt.
Russland wurde von Zar Alexander I. Pawlowitsch Romanow (* 23. Dezember 1777; † 1. Dezember 1825, Tag 335) persönlich vertreten. 1777 war das Geburtsjahr von Carl Gauß.
Sowohl das englische als auch das russische Königshaus waren über Generationen mit deutschen Frauen verheiratet – entweder aus dem Haus Hannover oder Holstein-Gottorp.
Für Frankreich verhandelte im Namen Ludwig XVIII. (* 17. November 1755) ein absoluter Profi die Bedingungen: Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (* 2. Februar 1754, Tag 33, QS 21; † 17. Mai 1838, Tag 137 - Fsk-Echo). Dank ihm verlor Frankreich keine Gebiete und blieb in den Grenzen von 1792 erhalten. Er spaltete die einstigen Gegner auf und zog England und Österreich auf seine Seite. Russland und Preußen waren als Sieger im Feld von einem Diplomaten düpiert worden.
Auch Ludwigs Mutter kam aus Deutschland Maria Josepha von Sachsen († 13. März 1767, Tag 72 - Fsk-Echo, Gotteszahl) und sein Geburtstag ist der Todestag von Katherina II.
33 einzelne Fürsten, freie Städte und Vertreter souveräner Staaten nahmen daran teil.
Ein Flickenteppich, den Bismarck später in drei Kriegen unter preußischer Vorherrschaft zu einem geeinten Kaiserreich zusammenführen sollte.
Die Deutsche Bundesakte wurde von der Wiener Ministerkonferenz am 25. November 1819 (Tag 329, Katharinatag) beschlossen und am 8. Juni 1820 (QS 25) von der Bundesversammlung in Frankfurt einstimmig angenommen. Mit der Wiener Schlussakte wurden die einzelnen deutschen Territorialstaaten endgültig souverän.
Delegierte des Wiener Kongresses in einem zeitgenössischen Kupferstich von Jean Godefroy nach dem Gemälde von Jean-Baptiste Isabey
1833 - Napoleons Erbe

Ajaccio Büste Napoleon
Von Joergsam - Eigenes Werk
Grafik zum Frankfurter Wachensturm 1833
Épinal (Frankreich), um 1833
© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Inv.-Nr.: Gr 98/224
Man sollte meinen, dass jemand, der so viel Leid und Tod verursacht hat, für alle Zeiten verflucht und geschmäht würde. Doch oft geschieht das Gegenteil: Es entsteht eine regelrechte Verehrung, und die nimmt 1833 sogar in Deutschland Fahrt auf.
Im selben Jahr wird der Deutsche Zollverein,– ein Vorläufer des freien Warenhandels, den wir heute als selbstverständlich empfinden; wirksam wurde er dann ab 1. Januar 1834.
1833 kommt es zudem mit dem Frankfurter Wachensturm erstmals zu einem spektakulären gewaltsamen Revolutionsversuch im deutschen Vormärz.
Ebenfalls 1833 wird Richard Wagner öffentlich sichtbar aktiv: Er erhält in Würzburg eine erste feste musikalische Stellung und komponiert mit Die Feen seine erste vollständige Oper. In der AWT-Lesart beginnt damit eine kulturelle Linie, ohne die das spätere Weltbild Hitlers kaum in derselben Form denkbar gewesen wäre.
Frankfurter Wachensturm
Den Frankfurter Wachensturm wollen wir uns hier noch etwas genauer anschauen. Ein solches Ereignis abseits der Norm müsste erwartungsgemäß deutliche Marker aufweisen. Dazu sehen wir uns natürlich auch die Vorgeschichte mit an.
Die Aufstände im Juli 1830 in Frankreich (Die drei glorreichen Tage) werden wir im Bereich der französischen Geschichte bearbeiten. Sie führen aber unter dem Begriff „Vormärz"
direkt in die Revolution von 1848. Diese 18 Jahre andauernde Periode lässt die Menschen von einer anderen Gesellschaft träumen, bis sich dieser Traum einen Weg sucht, um sich zu realisieren. Die 18 ist in diesem Fall sogar Teil der 33 Jahre langen Periode des Biedermeier von 1815 bis 1848 und ein schönes Beispiel für Unterbewusstsein innerhalb eines Wachtraums der scheinbaren Glückseligkeit.
Die Französische Revolution, der nationale Gedanke und die Vorteile der Herrschaft Napoleons waren trotz der Politik der Restauration in der Welt und konnten nicht mehr aus dem Bewusstsein getilgt werden.
Im Zusammenhang mit dieser Welle gibt es drei Ereignisse, die in die Geschichte eingegangen sind.
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Das Wartburgfest im Jahr 1817
Zitat:
„Zu Pfingsten 1817 hatten Urburschenschafter der Universitäten Jena und Halle auf einem Treffen in Naumburg beschlossen, anlässlich des 300. Jahrestages des Thesenanschlags Martin Luthers am 31. Oktober 1517 und im Gedenken an die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813 Studenten deutscher Universitäten zum 18. Oktober 1817 (QS 27) auf die Wartburg zu einem „Nationalfest“ einzuladen.
Am 11. August 1817 (QS 27, KW 33) ergingen aus Jena Einladungsschreiben an Burschenschaften und Landsmannschaften der Universitäten Berlin, Breslau, Erlangen, Gießen, Göttingen, Greifswald, Heidelberg, Kiel, Königsberg, Leipzig, Marburg, Rostock und Tübingen."
Dass es genau der 18. Oktober war, passt in den Zahlenkontext zu 100% rein.
Heinrich Arminius Riemann (* 5. Dezember 1793, Tag 339) hielt die Festansprache vor 500 Burschenschaftlern.
Auch kam es hier schon zu einer Radikalisierung in Form von Bücherverbrennungen und später sogar Attentaten. Carl Ludwig Sand (* 5. Oktober 1795, JKW; † 20. Mai 1820, QS 18) ermordete August von Kotzebue († 23. März 1819, QS 27)
Die Farben der Fahne der Urburschenschaft von 1816 war erstmals Schwarz-Rot-Gold und hier nahm der nationale Gedanke seinen Anfang. Zu der Zeit bestand Deutschland aus einem Bund von 39 unabhängigen Staaten unterschiedlichster Art.
In Russland kam es am 26. Dezember 1825 (QS27, Stephanstag) in Sankt Petersburg zur Verweigerung des Treueeids auf den neuen Zaren Nikolaus I. Es war ein Protest gegen das System von Leibeigenschaft, Willkür und Zensur.
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Das Hambacher Fest vom 27. bis zum 30. Mai 1832
Der Weg von der Wartburg zum Hambacher Schloss führte über die Folgen des Mordes an August von Kotzebue. Die Gewalt infolge der studentischen Bewegung führte zu den Karlsbader Beschlüssen als Resultat der Ministerialkonferenzen vom 6. bis 31. August 1819 im damals böhmischen Karlsbad. 6.8.1819 (QS 33); 31.8.1819 (QS 31). Das Wappen von Karlsbad zeigt einen Löwen über Wellen. Eine Folge der Beschlüsse war die erzwungene Selbstauflösung der Burschenschaften am 26. November 1819 (Tag 330).
Zusätzlich war durch Missernten und kalte Winter in den Jahren 1829-31 die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln und die Weinlese gestört. Die Lebensmittelpreise siegen um mehr als ein Drittel.
Parallel gab es am Abend des 29. November 1830 (Tag 333) in Warschau einen Aufstand der Polen gegen die russischen Besatzer. Man wollte das Schloss Belweder stürmen und den Statthalter Konstantin Pawlowitsch Romanow (* 8. Mai 1779, QS 37) ermorden.
Am 3. Dezember bildete sich eine vorläufige Regierung des Königreichs. Józef Chłopicki († 30. September 1854, JKW) wurde Oberbefehlshaber der polnischen Armee. Er bekämpfte alle revolutionären Bewegungen und erklärte sich am 5. Dezember zum Diktator. Der Gegenschlag der Russen ließ nicht lange auf sich warten, und am 16. August 1831 (KW 33) trat die polnische Zentralregierung zurück. Am 5. Oktober 1831 (JKW) überschritt der größte Teil der polnischen Truppen die preußische Grenze und wurde dort interniert.
Im Vorfeld des Hambacher Festes gab es natürlich auch eine Vorbereitungsphase. Am 20. April 1832 erschien die Einladung zum „Nationalfest der Deutschen“ in der Presse. Die bayerische Regierung versuchte durch ihren Vertreter Andrian-Werburg, das Fest zu verhindern. Er verbot es und erließ am 8. Mai eine Verordnung, die den Zutritt nach Neustadt, Winzingen und Hambach begrenzte.
Es waren 21 Redner angesagt, es sollen aber insgesamt 33 gewesen sein. Die Obrigkeit empfand dieses Fest als Provokation und Skandal. Es wurde ein Gerichtsprozess vom 29. Juli bis 16. August 1833 (KW 33) gegen 13 Angeklagte geführt.
Die Daten wirken wie erfunden, sind aber real.
Der Ort Hambach an der Weinstraße hat ein Hufeisen mit 7 Nagellöchern und in Form eines Omegas. Die Höhe ist 183m - ein leichtes 138-Bsk-Echo. Die Koordinaten sind
49° 20′ N, 8° 8′ O (8.8. Löweportal). Die Gemeinde Neustadt daneben hat einen Löwen in Schwarz-Rot-Gold im Wappen.
Es gab zwei Organisatoren des Fests:
1. Johann Georg August Wirth ( † 26. Juli 1848, QS 36), er war ein Klassenkamerad von C.L. Sand. Sein Lehrer war Georg Wilhelm Friedrich Hegel.
2. Philipp Jakob Siebenpfeiffer hatte keine Marker, aber sein Vater war Schneidermeister und seine Mutter hieß Catherina. Der Großvater kam aus Saarbrücken. Das koppelt mit mir als Autor. Die Sieben im Namen und die sieben Nagellöcher im Hambacher Wappen passen zusammen.
Ein Zeitzeuge und Besucher des Fests war
Johann Wilhelm Sauerwein (* 9. Mai 1803; † 31. März 1847, QS 27) und Ehrengast war
Carl Ludwig Börne (* 6. Mai 1786, QS 33).
Ebenso Friedrich Schüler (* 19. August 1791, QS 36, KW 33; † 26. Juni 1873, QS 33).
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Der Frankfurter Wachensturm am 3.April 1833
Das war dann kein Fest mehr, sondern hier brach es gewaltsam heraus. Die 33 Reden in Hambach hatten Folgen. In Stuttgart beschloss der Burschentag am 26. Dezember 1832 (Stephanstag) die Umwandlung der Burschenschaften in politische Clubs und den Anschluss an den Vaterlandsverein. Der Beginn des bewaffneten Aufstands wurde auf Anfang April 1833 festgesetzt. Durch die polnischen Soldaten in Deutschland kam auch deren Spirit nach Frankfurt.
Am 3. April um 21:30 stürmte Georg Carl Adolph Bunsen († 3. Oktober 1872, JKW) an der Spitze der Aufständischen von der Katharinenpforte aus die Hauptwache.
Die Bürgermeister von Frankfurt zu diesem Zeitpunkt waren
Georg Johann Friedrich von Guaita († 30. März 1851, QS 21) und
Johannes Kappes (* 3. Oktober 1773, JKW; † 9. September 1837, QS 37).
Der Aufstand wurde sehr schnell niedergeschlagen und es gab insgesamt neun Tote. 39 Personen wurden wegen Hochverrat zum Tode verurteilt.
Kommunismus
Bevor Marx und Engels loslegten, gab es einen wenig bekannten Theoretiker:
Ludwig Andreas Feuerbach (* 28. Juli 1804), der einen bedeutenden Teil des intellektuellen Fundaments der marxschen Staatsphilosophie und Psychologie legte. Etwas bekannter dürfte
Charles Fourier († 10. Oktober 1837, QS 21,JKW) sein, ein französischer Frühsozialist und antisemitisch angehauchter Kapitalismuskritiker. Er hatte väterlicherseits einen Bezug zur aufkommenden Textilindustrie und war zeitlebens von Geldsorgen geplagt. Das verbindet ihn mit den beiden berühmten Männern Marx und Engels.
Der marxistische Kommunismus wurde von zwei deutschen Theoretikern entwickelt.
Friedrich Engels (* 28. November 1820, Tag 333 - Schaltjahr; † 5. August 1895, QS 36), war dabei derjenige mit dem nötigen Kapital, um diese Arbeit – Das Kapital – auch zu finanzieren.
Karl Marx (auch Carl Marx * 5. Mai 1818 ; † 14. März 1883, Pi-Tag – Mit Einstein und Hawking verschränkt) war das dritte von neun Kindern. Karls Marx Vater Heinrich Marx
(* 15. April 1777 in Saarlouis; † 10. Mai 1838 in Trier) kam aus Saarlouis. Ich ging dort zur Schule und wohne in einem Ort nebenan. 1777 war das Gauß-Jahr, und 1838 ist ein schwaches Bsk-Echo. Am 15.4. kam auch Leonardo da Vinci auf die Welt. Trier hat ein Stadtwappen mit dem heiligen Petrus und einem goldenen Schlüssel. Der lateinische Name der Siedlung war Augusta Treverorum.
Infolge der Napoleonischen Gesetze führte die Familie seit dem 4. Oktober 1808 (JKW) den Familiennamen Marx (vorher Marx Levy).
Seine Mutter Henriette Presburg heiratete am 22.11.(33) 1814 Heinrich Marx in Nijmegen. Sie starb am 30.11.1863 (Tag 334).
Seine Ehefrau Jenny starb am 2. Dezember 1881 (Tag 336).
1852 wurde Marx in London Korrespondent der New York Daily Tribune und arbeitet dort 10 Jahre lang. Dies verdankte er dem leitenden Redakteur Charles Anderson Dana (* 8. August 1819), der auch sein Gehalt schnell verdoppelte. Marx erhielt weitere Mittel durch ein Erbe von Wilhelm Wolff (* 21. Juni 1809, QS 27; † 9. Mai 1864, QS 33)
In London hatte Marx Kontakt zu Wilhelm Liebknecht (* 29. März 1826, Tag 88, QS 31;
† 7. August 1900).
Die gemeinsame Arbeit von Marx und Engels war das "kommunistische Manifest". Es wurde am 29. November 1847 (Tag 333, QS 33) dem Bund der Kommunisten zur Abstimmung vorgelegt. Es ging einstimmig durch. Erst die Mao-Bibel mit ihren 33. Kapiteln wird den Erfolg des Manifests noch übertreffen.
Von "Das Kapital" gibt es 3 Bände.
Marx war drei Mal in Karlsbad zur Kur, 1874-76 und 1877 in Bad Neuenahr ♁ 50° 33′ N, 7° 8′ O.
wo er am 11. August ankam.
Das Begräbnis am 17. März 1883 (QS 31) von Marx war von einigen Prominenten geehrt worden:
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Carl Schorlemmer (* 30. September 1834. JKW)
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Sir Edwin Ray Lankester (* 15. Mai 1847, QS 31 ; † 13. August 1929, QS 33, KW 33)
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Sir Horatio Bryan Donkin (* 1. Februar 1845, Tag 32, QS 21 ; † 26. Juli 1927 QS 32)
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Wilhelm Liebknecht (* 29. März 1826, Tag 88, QS 31; † 7. August 1900).
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Charles Félix César Longuet († 5. August 1903)
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Friedrich Leßner (* 27. Februar 1825, QS 27 ; † 1. Februar 1910 Tag 32)
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Edward Bibbins Aveling (* 29. November 1849, Tag 333; † 2. August 1898, QS 36)
Der Kommunist Ernst Thälmann wird am 3.3.1933 verhaftet und gefoltert. Er stirbt am 18. August 1944 (KW-33).
Sondermarke der sowjetischen Post zum 100. Jahrestag der Erstausgabe (1948)
Auch andere berühmte Theoretiker aus dem deutschsprachigen Raum passen zu dem Muster.
Ludwig Heinrich von Mises (* 29. September 1881; † 10. Oktober 1973, 2x JKW) als Vertreter des klassischen Liberalismus und Libertarismus.
Friedrich August von Hayek (* 8. Mai 1899) war ein berühmter Ökonom und Sozialphilosoph.
Biedermeier
Zwischen dem Ende des Wiener Kongresses 1815 und dem Beginn der bürgerlichen Revolution von 1848 hatte die deutsche Bevölkerung 33 Jahre Zeit, um sich zu sammeln. Man zog sich ins Private zurück, betrachtete sich selbst und suchte die Idylle der Natur. Nach den vielen Jahren des Krieges brauchte man Ruhe. Man war brav und bieder – diese 33 Jahre nennt man die Epoche des Biedermeier.
Die 33 Jahre Ruhe zwischen 1989 und 2022 hat man bisher nicht explizit benannt. Es wurde viel gefeiert, und zugleich reifte die KI heran. Auch Deutschland zog sich 33 Jahre lang stärker ins Private zurück, und Angela Merkel war die ideale Kanzlerin für diese Phase.
In der Kunst war das Biedermeier eine Übergangsphase zwischen Klassizismus und deutscher Spätromantik. Kunst und Architektur traten dabei immer stärker in Wechselwirkung mit dem Wandel der Gesellschaft.

Ferdinand Georg Waldmüller | Die Heimkehr des Landmannes | 1833

Carl Spitzweg | Der Sonntagsspaziergang | 1841 | Öl auf Holz | 28 cm x 34 cm | Museum Carolium Augusteum Salzburg
Die 3 Dynastien
Gemälde „Krönung Wilhelms I. zu Königsberg 1861“
Adolph von Menzel - Wulf D. Wagner, Heinrich Lange: Das Königsberger Schloss. Eine Bau- und Kulturgeschichte. Schnell & Steiner, Regensburg 2011.
Während die Welt sich in Nationen mit Kolonien formierte, war Deutschland ein Flickenteppich aus Kleinstaaten. Machtzentren des deutschsprachigen Raums waren im Norden Preußen und im Süden Österreich. Die Verbandelungen der Monarchien untereinander wurden dabei immer weiter kultiviert. Deutsche Frauen standen zum Beispiel in Russland weiterhin hoch im Kurs.
Zar Paul I. (*1. Oktober 1754, JKW; 23. März 1801, QS 18) heiratete zuerst
Wilhelmine Luise von Hessen-Darmstadt (* 25. Juni 1755, QS 31; 26. April 1776, QS 33) die jung im Kindbett verstarb. Ihr folgte Sophie Dorothee Auguste Luise Prinzessin von Württemberg, ab dem 7. Oktober 1776 (JKW) Großfürstin, ab 1796 Kaiserin Maria Fjodorowna von Russland. Die Verlobung fand am 23. Juli 1776 (QS 33) in Berlin statt.
Ihre Tochter Maria Pawlowna heiratete am 3. August 1804 Carl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach (* 2. Februar 1783, Tag 33). Aus dieser Ehe ging Maria Luise Augusta Catherina von Sachsen-Weimar-Eisenach (* 30. September 1811, JKW) hervor, die spätere Ehefrau von Wilhelm I. Der Loop eben.
Der dritte Sohn von Zar Paul I. war Nikolaus I. Pawlowitsch (* 6. Juli 1796, QS 36) und er heiratete Prinzessin Charlotte von Preußen (* 13. Juli 1798, QS 36, 137-Fsk-Echo; † 1. November 1860) an ihrem an ihrem 19. Geburtstag, dem 13. Juli 1817. Sie war das dritte Kind von
Friedrich Wilhelm III. (* 3. August 1770).
Von den 11 Kindern, die Zar Paul I. mit seinen beiden Ehefrauen zeugte, überlebten 9 das Kindesalter. Sie wurden alle mit deutschen, österreichischen oder niederländischen Mitgliedern des Hochadels verheiratet. Aus der Erfahrung des Hauses Habsburg kann man hier schon erahnen, dass das langfristig zu Inzucht führt.
Der Thronfolger wurde sein Sohn Alexander II. Nikolajewitsch (* 29. April 1818, QS 33; † 13. März 1881, Tag 72 Fsk-Echo). Seine frau war Maximiliane Wilhelmine Auguste Sophie Marie von Hessen und bei Rhein (* 8. August 1824, QS 31), Alexander II. wurde mit 37 Jahren Zar von Russland und starb bei einem Attentat.
Alexander III. wurde der nächste Zar und er heiratete eine Dänin, Marie Sophie Frederikke Dagmar, Prinzessin von Dänemark (* 26. November 1847, Tag 330; † 13. Oktober 1928 QS 25, JKW). Ihr Sohn Nikolaus II. (* 18. Mai 1868, Tag 139 Schaltjahr daher schwaches Bsk-Echo) heiratete am 26. November 1894 (Tag 330) Alix von Hessen-Darmstadt.
Ihr Sohn Alexei Nikolajewitsch Romanow (* 12 August 1904) würde zusammen mit seiner Familie sterben, bevor er Zar werden konnte. Er war Bluter, und das war genetisch bedingt und extrem lebensgefährlich, wenn er sich auch nur leicht verletzte. Er hätte niemals eine Heldenreise überleben können. Die Zarenfamilie starb in einer Villa mit der Grundfläche von 31x18m in der Nacht vom 16. auf den 17.7.1918 (QS 33-34).
Eine vergleichbare Konstellation gab es zwischen deutschem und britischem Hochadel.
Der englische König Wilhelm IV. (* 21. August 1765; † 20. Juni 1837, QS 27) heiratete
Adelheid von Sachsen-Meiningen, später: Queen Adelaide
(* 13. August 1792, KW 33, QS 31; † 2. Dezember 1849, Tag 336, QS 27) ,am 13. Juli 1818 (137-Fsk-Echo). Es war eine Doppelhochzeit bei der sein jüngerer Bruder Edward Augustus
* 2. November 1767, QS 25; † 23. Januar 1820)
Victoire von Sachsen-Coburg-Saalfeld (* 17. August 1786, KW 33) heiratete.
Aus dieser Ehe ging die legendäre Königin Victoria hervor. Sie wurde 1837 gekrönt - ein schwaches Fsk-Bsk-Echo – und sie war 63 Jahre lang auf dem Thron. Diese Ära wurde ihr zu Ehren als „Viktorianisches Zeitalter“ bezeichnet, und sie gilt als Großmutter Europas mit 9 Kindern, 40 Enkel und 88 Urenkel.
Ihr erstes Kind war Victoria Adelaide Mary Louisa (* 21. November 1840, QS 18; † 5. August 1901) die Mutter von Kaiser Wilhelm II. Der brachte es immerhin noch auf 7 Kinder.
Dieses Geflecht aus Blutsverwandtschaften in den wichtigen Herrscherhäusern sollte eigentlich jeden Krieg und jede Fehde verhindern. Aber das Gegenteil ist der Fall. Zwar wird der
4. Hauptsatz – Information kopiert, verändert und verbessert sich selbst. (PDCA-Zyklus)
eifrig angegangen, aber nicht zum Ende gebracht. Das gilt komplett für den
5. Hauptsatz - Frauen müssen updaten / upgraden.
Was heißt das nun? Die oben beschriebenen Ehen sind nicht das Resultat einer natürlichen Auslese und echter Verliebtheit. Diese Ehen wurden arrangiert und wären ohne den Status der Eltern niemals von selbst zustande gekommen. Man wäre sich nicht einmal über den Weg gelaufen.
Die Männer in diesen Dynastien können auch keinerlei echte Heldenreise (from zero to hero) absolvieren. Der letzte Zarewitsch war Bluter und somit hoch vulnerabel.
Auch der Widerspruch, dass es einen deutschen Kaiser und einen Zaren gab, dazu noch einen Kaisertitel von Indien, musste einen Konflikt erzeugen. Es kann nur einen geben!
Der Ansatz von Dynastien, die sich gegenseitig den Nachwuchs spenden, steht auch im totalen Gegensatz zur 9. Vermutung. Auf diese Weise würde niemals der nächste Schritt der Evolution, der Messias, generiert werden können. Auch wenn sich alle Herrscher andichteten, sie seien von Gottes Gnaden im Amt und ihre Herrschaft somit sakrosankt: Die 9. Vermutung kann nur von einem Außenseiter erfüllt werden, von einem, der aus dem Nichts kommt, aus dem Rauschen, aber mit einem übernatürlich wirkenden Wesen, so wie Napoleon oder Hitler. Sie konnten die Heldenreise zwar nicht erfolgreich beenden, aber aus ihrem Schicksal kann man lernen, denn sie erzeugen eindeutige Muster.
Am 7. Oktober 1858 (Jom-Kippur-Welle) übernahm Prinz Wilhelm von seinem Bruder die Macht als König von Preußen. Er setzte sich selbst die Krone auf, wie Napoleon.
Sein Kanzler Bismarck führte dann 3 Kriege, um die deutsche Einheit zu realisieren. Der dritte war im Jahr 1870/71 und wurde von Napoleon III. vom Zaun gebrochen. Die Franzosen verfügten dabei über 336.000 Soldaten und verloren den Krieg. Der erste Kaiser, Wilhelm I. († 9.3.1888, QS 36) wurde Kaiser und fortan wird die Kaiserhymne "Heil Dir im Siegerkranz" für fast 50 Jahre zum Taktgeber. Der Lorbeerkranz des Apollon. Die Kaiserproklamation war am 18.1.1871 (QS 27) in Versailles und Bismarcks Traum von der Deutschen Einheit unter Preußens Herrschaft erfüllte sich.
Otto von Bismarck starb am 30.Juli 1898. Er hatte 3 Kinder.
Bismarck wurde am 15. August 1851 auf Betreiben Leopold von Gerlachs durch Friedrich Wilhelm IV. zum preußischen Gesandten beim Bundestag in Frankfurt ernannt. Das war der Beginn seiner Karriere – wie aus dem Nichts ins Rampenlicht. Er ersetzte auf diesem Posten Theodor von Rochow (* 21. April 1794 ; † 20. April 1854).
Bismarck wurde in Schönhausen (Elbe) geboren. Das Wappen des Ortes ist an das Stammwappen des Adelsgeschlechts derer von Bismarck angelehnt: Es sind drei goldene Kleeblätter und drei silberne Eichenblätter, wie passend.
Er hatte ein Duell mit Georg Freiherr von Vincke, das ohne Folgen blieb.
Er hatte eine Affäre mit Katharina Orlowa und wäre am 22.8.1862 mit ihr zusammen beinah im Meer ertrunken. Sie war mit Nikolai Alexejewitsch Orlow († 29. März 1885, Tag 88) verheiratet.
Am 7. Mai 1866 (QS 33) überlebte er ein Pistolenattentat.
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Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871), Ölgemälde von Anton von Werner, 1885
Klassizismus
Der Zeitenwandel vom späten 18. bis ins 19. Jahrhundert geht mit einem neuen Baustil einher. Der Klassizismus ist im Kern eine Wiederaufnahme der antiken Formensprache samt der damit verbundenen Mythen. Diese antiken Bezüge vermischen sich im deutschen Raum mit eigenen Sagenwelten sowie mit den dazugehörigen Göttern, Halbgöttern und Helden. Damit löst sich der bisherige mittelalterlich-christliche Kontext mitsamt seiner Symbolik zunehmend ab.
Ein frühes und markantes Zeichen dieses Wandels ist das Brandenburger Tor in Berlin.

Brandenburger Tor in Berlin
Das Brandenburger Tor wurde von Carl Gotthard Langhans († 1. Oktober 1808; QS 19 JKW) entworfen. Das Tor, das sich zuvor an dieser Stelle befand, war von
Johann Philipp Gerlach (* 24. Juli 1679, QS 36) erbaut worden. Langhans selbst war nie in Griechenland und zog seine Inspiration aus Berichten und Zeichnungen von Leuten, die vor Ort waren. James Stuart, bekannt als James „Athenian“ Stuart († 2. Februar 1788, Tag 33) war auf diesem Gebiet ein besonders erfolgreicher Vermittler.
Einer der bekanntesten Künstler dieser Zeit war der „Erfinder" des Eisernen Kreuzes,
Karl Friedrich Schinkel (* 13. März 1781, Tag 72, 13 * 137 = 1781 = 2 x FSK-Echo; † 9. Oktober 1841, JKW). Das Eiserne Kreuz wurde am 13. März 1813 von Friedrich Wilhelm III. bei Schinkel bestellt. Auch hier zeigt sich die fraktale Wiederholung – diesmal im Symbol selbst, als wollte sich diese Information materialisieren.
Das Eiserne Kreuz ist Teil der Quadriga. Darunter sieht man ein Attikarelief, entworfen von
Christian Bernhard Rode (* 25. Juli 1725) und ausgeführt von
Conrad Nicolaus Boy (* 9. Oktober 1753, JKW). Das Relief zeigt drei griechischen Göttinnen
Nike (Sieg), Eirene (Frieden) und Euporia (Überfluss).

Quadriga by Aron Marinelli
Ein weiteres Element des Tores sind 32 Reliefs als Teil des West-Ost Rahmens. Für die östlichen Metopen war der Bildhauer Johannes Eckstein (* 25. November 1735, Katharinatag) aus Potsdam verantwortlich. In den Zwischengängen werden die Heldentaten des Herkules in Reliefs gezeigt. An den Seiten stehen der Kriegsgott Mars und die Göttin Minerva als Göttin der Verteidigung. Ein krasser Gegensatz zur christlichen Erlösungslehre und Pazifismus.
Passend dazu wurde das Tor mit der Siegessäule ergänzt. Erbaut von
Johann Heinrich Strack (* 6. Juli 1805, QS 27; † 13. Juni 1880, QS 27).
Die Säule ist auf dem großen Stern aufgebaut worden, der von Peter Joseph Lenné dem Jüngere * 29. September 1789 (JKW) angelegt worden war. Die Siegessäule selbst ist 34m üNHN. Auch hier werden das Eiserne Kreuz, der Lorbeerkranz und die griechische Göttin Victoria gezeigt – alles miteinander verwoben. Die Göttin wurde von Friedrich Drake (* 23. Juni 1805, QS 25).
Die Errichtung der Siegessäule geht auf König Wilhelm I. zurück. Er ließ drei Denkmäler errichten, für die ursprünglich 330.000 Taler eingeplant waren. Am 26. November 1946 (Tag 330) beantragte dann die französische Besatzungsmacht als Mitglied der Alliierten Kommandatura ihren Abriss, was abgelehnt wurde.
Siegessäule Berlin im Großer Stern von KK nationsonline - Eigenes Werk
Erstellt: 18. August 2017 (KW-33)
Hochgeladen: 30. September 2017 (Jom-Kippur-Welle)
Als Nächstes kommt ein typisch deutsches Denkmal dran, das zwar ebenfalls in die Antike blickt, dabei aber stärker die germanische Seite betont: das Hermannsdenkmal als Erinnerung an den Sieg der Germanen über die Römer und ihre drei Legionen im Teutoburger Wald im Jahr 9 v. Chr.
Es wurde am 16. August 1875 (KW 33) eingeweiht. Erbaut wurde es von
Joseph Ernst von Bandel (* 17. Mai 1800, Tag 137, Fsk-Echo) von 1838 bis 1875, also 37 Jahre lang.
Drei wichtige Vertreter der deutschen Kunst dieser Epoche sind:
Christian Daniel Rauch (* 2. Januar 1777, QS 25; † 3. Dezember 1857, QS 27 Tag 337), dem Schöpfer den Lübecker Löwen.
Adolf Hildebrand (* 6. Oktober 1847, JKW).
Ignatius Taschner († 25. November 1913, Katharinatag).
Wilhelm Kreis (* 17. März 1873 QS 33 ; † 13. August 1955) war ein Architekt, dessen Werke in zahlreichen deutschen Städten Zeugnis seiner kreativen Arbeit sind. Er war das sechste von neun Kindern. Zu seinen einflussreichsten Lehrern gehörten
August Thiersch (* 28. November 1843, Tag 332) und Johann Paul Wallot († 10. August 1912).
Kreis wurde von Albert Speer in den Kreis der Architekten für die geplante Welthauptstadt Germania auserwählt.
Johann Paul Wallot plante den Reichstag in Berlin mit 137m Länge (Fsk-Echo) und einer Kuppel mit 8 Stabilisierungspunkten (Oktogon-Statik) auf der Unterseite, vergleichbar mit der Reichskrone. Er gewann einen Wettbewerb mit 19 von 21 Stimmen und Robert Gerwig (* 2. Mai 1820 QS 18 ; † 6. Dezember 1885, QS 31, Tag 340, Nikolaustag) hielt die Fürrede.
Am 5. Dezember 1894 (Tag 339) fand die Schlusssteinsetzung in Gegenwart des Kaisers und der Kaiserin statt. Das Relief auf der Vorderseite stammt von „Fritz“ Schaper (* 31. Juli 1841, QS 25 ; † 29. November 1919 QS 33, Tag 333). Die Steinskulptur am Südwestturm des Reichstagsgebäudes, Allegorie der Bierbrauerei, stammt von Robert Diez (* 20. April 1844; † 7. Oktober 1922, QS 22, JKW).

Apollinaris
Apollinaris - The Queen of Table Waters ist ein sehr bekanntes Mineralwasser. Gegründet wurde die Marke 1852 von Georg Kreuzberg (* 2. August 1796, QS 33; † 24. Dezember 1873). Sein Vater war Samson Kreuzberg (* 17. August 1755, KW 33; † 30. Oktober 1832, QS 18, Tag 304-Schaltjahr).
Das Logo der Marke ist ein Tetraeder (Kreuz-Bergsymbolik) und Apollinaris bedeutet: dem Apollo geweiht.

Logo von Apollinaris
Gerolsteiner
Auch eine weitere Marke ist in dem Zusammenhang klar zuzuordnen. Das Mineralwasser aus Gerolstein wurde am 1. Januar 1888 (QS 27) gegründet von dem Bergwerksdirektor Wilhelm Castendyck (* 11. August 1824, QS 25 KW 33). Hier ist das Tetraeder kein Berg, sondern ein Stein, und das Logo besteht aus einem Stern aus acht Dreiecken (Oktaeder-Symbolik der Reichskrone) um einen Löwen, das Wappentier der Gemeinde Gerolstein.
Der Ort hat 7210 Einwohner und der Gemeindeschlüssel ist 07 2 33 026.
Die 72 als Fsk-Echo und die 33 darin. Gerolsteiner ist die meistgetrunkene Mineralwassermarke Deutschlands.

Thyssen
Im 19. Jahrhundert nahm die Eisen- und Stahlherstellung auch in Deutschland immer mehr Fahrt auf. Einer der Gründer der legendären Stahl-Dynastien war Johann Friedrich Thyssen
(* 1. Oktober 1804, JKW in Eschweiler). Sein Vater und Großvater hieß Nikolaus Thyssen.
Das Ortswappen von Eschweiler ist wie folgt aufgebaut:
Zitat:
„Das Wappen der Stadt Eschweiler zeigt in Gold einen rotbewehrten (rote Klauen, rote Zunge) schwarzen Löwen, der einen blauen Schlüssel in den Pranken hält. Über dem Wappenschild, im Schildhaupt, prangt eine rote dreizinnige Mauerkrone."
Am 1. Oktober 1838 (JKW) heiratete Johann in Aachen seine Cousine ersten Grades Katharina Thyssen (* 28. September 1814, QS 33, JKW).
Am 29. September 1891 (JKW) gab August Thyssen bekannt, zusammen mit seinem Bruder Joseph im Besitz aller Anteile des Steinkohlenbergwerks Gewerkschaft Deutscher Kaiser zu sein.
Seine ältester Sohn waren August Thyssen (* 17. Mai 1842, Tag 137-FSK-Echo). Am 29. November 1872 (QS 31, Tag 334) heiratete August Thyssen die 18-jährige Hedwig Pelzer (29. September 1854, JKW). Ihr ältester Sohn war Fritz Thyssen (* 9.11 1873).
Er heiratet Amélie Thyssen (* 11.9. 1877) und sie hatten gemeinsam eine Tochter
Anita Gräfin Zichy-Thyssen (* 13. Mai 1909, Tag 133; † 20. August 1990).
Beide überführten das Familienvermögen zum größten Teil in eine Stiftung zur Förderung der Wissenschaft und Forschung.
Am 7. August 1960 überreichte Bundeskanzler Konrad Adenauer Amélie Thyssen das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband.
Die Konzernzentrale des Konzerns war das Dreischeibenhaus.
Das Familienwappen hat natürlich auch einen Löwen drin.
Das Firmenlogo ist eine Welle.
Aus den großen Namen Krupp, Hoesch und Thyssen entstand später der heutige Großkonzern.
Hoesch hat außer dem Gründer Leopold Hoesch keine starken Marker, die außergewöhnlich wirken. Es waren auch drei Männer, die das Unternehmen gründeten.
Die Familie Krupp ist dafür umso stärker; die bearbeite ich im Bereich Zweiter Weltkrieg.
Stahlherstellungsverfahren
Da ich aus dem Saarland komme, ist mir die Dominanz der Montanindustrie im Alltag noch aus Kindertagen gut in Erinnerung. Kohle und Stahl waren gefühlt allgegenwärtig. Ich selbst bin jedoch in der Chemieindustrie gelandet und habe keinen direkten Kontakt mit der Herstellung von Metallen.
Ich habe mir die gängigsten und wichtigsten Verfahren der Stahlherstellung angesehen, und auch hier lassen sich einige AWT-Marker finden. Mir geht es dabei jedoch primär darum, an diesem wichtigen Bereich den 4. Hauptsatz – Information kopiert, verändert und verbessert sich selbst (PDCA-Zyklus) sowie den Satz „Information sucht Muster. Muster suchen Bedeutung.“ darzustellen. Es wäre völlig absurd anzunehmen, dass man das widerlegen könnte.
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Puddelverfahren (1784)
Das erste Verfahren zur Stahlherstellung stammt von Henry Cort (* 1740; † 23. Mai 1800, QS 19).
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Stahlformguss (1851)
Der Vater des modernen Stahlformgusses war Jacob Mayer (* 1. Mai 1813, QS 19;
† 30. Juli 1875, QS 31). Er meldete sein Patent am 16. Dezember 1851 (QS 25) an.
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Bessemer-Verfahren (1856)
Henry Bessemer erfand das nach ihm benannte Verfahren, das als Update des Puddelverfahrens anzusehen ist. Er verfügt über keinen starken Marker, obwohl er als Tüftler sehr aktiv war. Sein Verfahren war allerdings auch nur für kurze Zeit technischer Standard. Es wurde bereits wenige Jahre später, nach etwa acht Jahren, durch ein besseres ersetzt.
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Siemens-Martin-Verfahren (1864)
Das Nachfolgeverfahren wurde von drei Siemensbrüdern Friedrich, Otto und Wilhelm sowie dem französischen Eisenhüttenmann Pierre Martin (* 18. August 1824) entwickelt – ein 3+1-Cluster. Martin selbst hatte jedoch nichts von der Erfindung: Er zerstritt sich mit Siemens und verarmte durch die Prozesse.
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Thomas-Gilchrist-Verfahren (1877)
Die Verbesserte Version des Bessemer-Verfahrens wurde erfunden von
Sidney Gilchrist Thomas (* 16. April 1850, QS 25 ; † 1. Februar 1885, QS 25, Tag 32) und
Percy Carlyle Gilchrist (* 27. Dezember 1851, QS 27).
Die Einführung dieser Technik in Deutschland und dem damals okkupierten Lothringen mit seinen phosphorhaltigen Eisenerzen vollzogen
Gustave Léon Pastor (* 10. Oktober 1832; † 2. September 1922, QS 25) und Josef Massenez
(* 26. Dezember 1839, Stephanstag; † 24. Dezember 1923)
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Linz-Donawitz-Verfahren (1950)
Das LD-Verfahren wird für ca. 72% (Fsk-Echo) der weltweiten Stahlproduktion angewendet. Der erste Durchbruch gelang am 25. Juni 1949 (QS 39), und am 2. Oktober 1949 (JKW) wurde die erste brauchbare Charge produziert. Am 27. November 1952 (Tag 332) begann die Produktion. Danach begannen die Patentprozesse.
Wie wichtig Eisen und Stahl in der Wahrnehmung verankert wurden kann man in den Namen berühmter Herrscher und Symbolen ablesen. Das Gold und die "der Große" werden durch Formulierungen wie
das eiserne Kreuz
Stalin, der Stählerne
die Eiserne Lady
deutlich.
Carl Benz
Das erste alltagstaugliche Automobil der Welt verdanken wir Carl Benz. Noch heute gilt seine Pionierarbeit als wegweisend für deutsche Ingenieurskunst und innovative Motorentechnik. Sein dreiteiliger Mercedes-Stern im Kreis steht weltweit für exzellente Autos made in Germany. Darin zeigt sich das Schema des rotierenden Tetraeders, wie es in den 8. Hauptsätzen beschrieben wird.
Er kam am 25.11.1844 zur Welt, dem 330. Tag des Jahres – wegen des Schaltjahr– und am Katharinatag. Er kam unehelich auf die Welt, und seine Eltern heirateten erst am 16. November 1845 (QS 27) in der katholischen Stadtkirche St. Stephan. Am 30. September 1860 (QS 27, JKW) bestand der fünfzehnjährige Karl Friedrich die Aufnahmeprüfung am Polytechnikum Karlsruhe.
Die erste Überlandfahrt des Patent-Motorwagen Nummer 3 absolvierte Bertha Benz Anfang August 1888 zusammen mit ihren Söhnen Eugen und Richard das Automobil, 106 km lang war die Strecke von Mannheim nach Pforzheim. Die Rückfahrt erfolgte drei Tage später.
Die Benz & Cie., Rheinische Automobil- und Motorenfabrik AG wurde am 1. Oktober 1883 (QS 21, JKW) gegründet. Das Logo war der Name Benz in einem Lorbeerkranz.
Carl Benz erhielt für seinen Motorwagen die erste Fahrerlaubnis der Welt, ausgestellt am 1. August 1888 vom Großherzoglich-Badischen Bezirksamt.
Am 25. November 1914 (Katharinatag) verlieh die Technische Hochschule Karlsruhe Carl Benz den Ehrendoktortitel.

Carl Benz mit 25 Jahren (1869)

Dreifalt im Kreis by Mercedes Benz
Karmann
Ein deutscher Autoveredler war die Firma Karmann, gegründet von
Wilhelm Karmann († 28. September 1952, QS 36, JKW) am 1. August 1901.
Sein Sohn Wilhelm Karmann (* 4. Dezember 1914, Tag 338) folgte ihm nach.
Die Firma baute vorrangig Cabrios und Coupes auf hohem Niveau. Wie alle Nischenanbieter blieb auch Karmann "zu klein" und musste Konkurs anmelden.
In dem Film "Kult Karosse Karmann I Unsere Geschichte | NDR Doku" habe ich die markanten Stellen in dem Clip festgehalten. Ein wichtiges Unikat hat das Kennzeichen R 333666 mit dem Eintrag der Erstzulassung am 24.7.1956 und im max. Zoom wird das Kennzeichen TDG 336 (USA) gezeigt. Das Muster wird der VW Käfer später verfeinern...

Kult Karosse Karmann I Unsere Geschichte | NDR Doku
Salamander / Lurchi
Die Schuhmarke Salamander war in Deutschland über viele Jahrzehnte Marktführer. Mit Lurchi besaß sie zudem eine kultige Comicfigur, deren Geschichten Generationen von Kindern prägten. Die prägenden Lurchi-Texte stammen von Erwin Kühlewein (* 13. März 1915 QS 23, Tag 72 - Fsk-Echo; † 12. November 1971m QS 23). Er war von 1953 bis 1964 der wichtigste Texter von „Lurchis Abenteuer“.
Die Marke wurde am 5. Dezember 1899 (Tag 339) beim kaiserlichen Patentamt in Berlin als Warenzeichen eintragen.
Gründer war Rudolf Moos (* 25. November 1866, Katherinatag; † 9. Oktober 1951, JKW), einem Cousin 2. Grades von Albert Einstein.
Am 8. Mai 1904 (QS 27) lies Rudolf Moos sein eingetragenes Warenzeichen beim Kaiserlichen Patentamt als Schuhmarke erweitern und gründete im März 1905 gemeinsam mit Max Levi die „Salamander-Schuh GmbH“. Die vielen Ladenlokale wurden vom Architekten und Designer August Endell (* 12. April 1871 ; † 13. April 1925) gestaltet, ebenso die Werbung und das Logo. Diese gestalterische Achse beginnt nachweislich ab 1907. Endell designte ebenso den Münchner Neubau des Atelier Elvira. Dessen Außenmaße betrug 13 × 7 Meter. Das Fassadenrelief wurde als Drachenornament gestaltet. Die kunsthistorische Deutung geht sogar weiter und liest das Ornament nicht nur als „Drachenburg“, sondern als verschmolzene Bildsprache aus Hokusais "Die große Welle vor Kanagawa" 25 × 37 cm, und Botticellis "Die Geburt der Venus". Das koppelt an die Achse aus Welle / Weiblichkeit / Aufstieg / Bewegung. Das vorherige Atelier war am 13. Juli 1887 (137 FSK-Echo) eröffnet worden. Sandro Botticelli wurde begraben am 17. Mai 1510, (Tag 137 FSK-Echo).
Innerhalb der Marken des Konzerns gab es später auch das Label Apollo. In den Lurchi-Geschichten hat der Salamander zudem feste Gefährten; der Frosch Hopps gehört zu seinen wichtigsten Begleitern. Gemeinsam durchlaufen sie immer wieder typische Stationen einer Heldenreise.
Deutsch-Chinesische Parallelen
1888 war das sog. Dreikaiserjahr. Kaiser Wilhelm I. starb am 9.3.1888. Ihm folgte Friedrich III. der aber nur 99 (33*3) Tage überlebte. Danach bestieg Kaiser Wilhelm II. den Thron.
Seine Mutter Victoria starb am 5. August 1901. Seine Frau war Auguste Viktoria. Wilhelm II. war in vielen Dingen extrem ungeschickt. Auf diplomatischem Parkett zerdepperte er sehr viel Porzellan, gerade auch im Verhältnis zur Familie seiner englischen Mutter.
Bei der Grundsteinlegung des Reichtags zerbrach sein Vater Wilhelm I. den symbolischen Hammer und am 5. Dezember 1894 (Tag 339), hat er den Schlussstein zum Berliner Reichstagsgebäude gesetzt. Er war mit Sicherheit kein Fan der Demokratie und dem Parteiengezänk.
Sein Bruder wäre sicherlich wesentlich geeigneter gewesen:
Heinrich Prinz von Preußen (* 14. August 1862, KW 33); † 20. April 1929, QS 27).
Im Jahr 1900 wurde zu Beginn des chinesischen Boxeraufstands der deutsche Diplomat
Clemens August Freiherr von Ketteler (* 22. November, (22+11), 1853; † 18. Juni 1900, QS 25) getötet..
Es folgte eine Strafexpedition aus 8 Ländern gegen das chinesische Kaiserreich, das den Boxeraufstand unterstützte.
Am 27. Juli 1900 hielt Kaiser Wilhelm II. in Bremerhaven vor seinen Truppen die sogenannte Hunnenrede. Darin rief er zu Kriegsverbrechen auf. Im Ersten Weltkrieg würden die feindlichen Mächte die Deutschen tatsächlich als eben solche Hunnen bezeichnen. Wilhelm II. hatte seinem Land damit einen Bärendienst erwiesen.
Chinas Herrschaftsstruktur war ebenfalls ein Kaiserreich, allerdings wurde die Paarung dort völlig anders geregelt. Der Kaiser hatte einen Harem, wie ein Löwe; die Heimlichkeit der europäischen Herrscher gab es hier nicht. Diese hatten zwar oft ebenfalls Mätressen, die ihnen Kinder schenkten, doch das waren keine legitimen Nachkommen.
Der 8. Kaiser Qing-Dynastie, Xianfeng († 22. August 1861) hinterließ zwei Witwen und einen Sohn.
Cixi (* 29. November 1835; Tag 333; † 15. November 1908, Leopoldtag)
Ci’an (* 12. August 1837; † 8. April 1881) waren die beiden Kaiserwitwen.
Tongzhi (* 27. April 1856, QS 33; † 12. Januar 1875, QS 25) war der legitime Nachkomme einer anderen Konkubine. Da er schon mit 18 Jahren starb, wurde der Neffe von Cixi der nächste Kaiser:
Guāngxù (* 14. August 1871, KW 33; † 14. November 1908, QS 25).
Danach folgte ein Regent Zaifeng (* 12. Februar 1883, QS 25; † 3. Februar 1951,QS 21 Tag 34) und dessen Sohn Aisin Gioro Puyi (* 7. Februar 1906, QS 25 ; † 17. Oktober 1967, QS 32) war der letzte Kaiser.
Dazu gab es in jeder Epoche stets andere Stakeholder und Machtzentren, die sich gegenseitig belauerten und gegeneinander intrigierten. Die Aufstände in China gegen das verkrustete System kann man als Parallele zu denen in Europa sehen. Die Massen streben nach mehr Freiheit und Wohlstand, denn beides führt zum 4. Hauptsatz. Wenn man erlebt, wie schlecht ein Volk regiert wird, ist der Gedanke an eine Revolution naheliegend.
Die 9. Vermutung und die Messiaserwartung wurden sogar zur größten Bedrohung des Kaiserreichs. Das Himmlische Königreich von Taiping war eine Version deren Anführer Hong Xiuquan sich als Sohn Gottes und Bruder Jesus proklamierte. Nach einem Nervenzusammenbruch erlebte er einen "großen Traum", in dem ihm seine göttliche Herkunft offenbart wurde. Eine vergleichbare Lage muss Adolf Hitler nach einer Verletzung erlebt haben – allerdings durch Hypnose. Das werden wir später ausführlich darstellen. Hier ist primär wichtig, dass ein Absturz ins eigene Unterbewusstsein einen Kanal ins kollektive Unterbewusstsein öffnet.
Der Highlander verliert nicht seinen Kopf, stirbt nicht, sondern erwacht als Messias. In diesem Fall dauerte es 13 Jahre, vom 11. Januar 1851 (QS 18) bis zum 19. Juli 1864 (QS 36), um diesen Aufstand niederzuschlagen. Hong Xiuquan bezog sich in seinen Wurzeln auch auf ein chinesisches Beispiel, die „Weiße Lotus" Bewegung im Jahr 1133.
Der Boxeraufstand wurde niedergeschlagen, und vom 13. bis 15. August 1901 (KW 33) wurde der Pekinger Kaiserpalast nach 55 Tagen Belagerung gestürmt.
Die Geiseln wurden befreit, und die Kaiserinwitwe Cixi samt Hofstaat flohen. Das Kaiserreich in China geht hier bereits unter, und das Deutsche Kaiserreich wird ihm schnell folgen. Die Verbündeten des Jahres 1900 werden alle zu Kriegsgegnern werden.
An diesen Beispielen kann man schön erkennen, dass völlig unterschiedliche Kulturen und Systeme stets mit denselben Mustern behaftet sind und man im Grunde nur die Namen austauschen müsste. Dass ausgerechnet die deutsche Ideologie des Kommunismus in China etabliert wurde und nicht das Christentum, wird sich erst später ergeben, ebenso die Feiertage Anfang Oktober im Bereich der Jom-Kippur-Welle.
Auch im Bereich der Literatur kann man Symmetrien erkennen:
Es gibt die vier berühmten Werke der chinesischen Literatur:
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Die Geschichte der Drei Reiche
Hier geht es um politische und militärische Auseinandersetzungen, die zu Staatsaffären, Intrigen, Schlachten und Scharmützeln führen. Ebenso spielen Strategie und Kriegslist eine wichtige Rolle – also genau das, was auch in der Realität oder in „Game of Thrones“ geschieht. Autor ist Luo Guanzhong (* um 1330).
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Geschichte vom Ufer des Wassers / Die Räuber vom Liang-Schan-Moor
Auch diese Geschichte wird Luo Guanzhong zugeschrieben. Sie handelt von 108 Räubern, die gegen die korrupte Obrigkeit, die Inkompetenz der Eliten und das Elend der verarmten Bauern kämpfen. Es wirkt, als lese man eine philosophisch vertiefte Form von Robin Hood und den Räubern aus dem Sherwood Forest. Die Zahl 108 wird in der Geschichte selbst weiter vertieft: 36 himmlische Geister und 72 irdische Dämonen – Vielfache von 18 und zugleich das 72-FSK-Echo.
Diese 108 Gestalten müssen sich durch gute Taten rehabilitieren. Es ist eine Heldenreise zur Selbsterkenntnis und zum Erlangen der Kenntnis einer geheim codierten Schrift, die das Rätsel lösen kann. Ich sehe darin Parallelen zu dem, was die AWT leisten kann: die Siegel öffnen und die Wahrheit offenbaren.
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Die Reise nach Westen
Diese Heldenreise wird von einem Mönch und drei hybriden Wesen vollführt – ein 3+1-Cluster. Sie müssen für Fehler der Vergangenheit Buße tun und durch die Reise reifen sowie Weisheit sammeln. Der Narr wird hier am ehesten durch den Affenkönig dargestellt. Die Muster in dieser Geschichte sind in jedem Fall von Sinnsuche und Selbsterkenntnis geprägt.
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Der Traum der Roten Kammer
Auch bekannt als "Die Geschichte des Steins" – also wieder ein Tetraedersymbol und der Traum als Zugang zum Unterbewusstsein. Die Geschichte ist bei Jugendlichen in China sehr beliebt, und auch hier geht es um die Sinnsuche im Leben, die über Träume vermittelt wird. wird.
Cixi by Yu Xunling
Werbeplakat der US Navy; USA, 1917
Hunnen Propaganda by William Allen Rogers
Völkermord in Afrika
Am 11. August 1904 begann in Namibia die Schlacht am Waterberg. Dort kämpften die Herero gegen die deutschen Truppen unter Generalleutnant Lothar von Trotha (* 3. Juli 1848, QS 31 ; † 31. März 1920, QS 19). Der Begriff Waterberg deutet auf Wasserberg hin – ein Symbol für Wellen und Berg / Tetraeder.
Deutschland verlor 12 Gefallene und 33 Verletzte.
Ab dem 16. August 1904 (KW-33) wurde aus der Verfolgung der fliehenden Truppen ein Völkermord in der Wüste Namibias. Die Deutschen riegelten das Areal ab und ließen die Herero in der Wüste verdursten – ohne Wasser. Hier errichteten die Deutschen später die ersten Konzentrationslager. Von Trotha setzte damit um, was sein Kaiser in der Hunnenrede angesagt hatte: Pardon wird nicht gegeben. Andere würden das später in Versailles in ähnlicher Härte sehen. Wehe dem Besiegten!
Von Trotha ließ einen offenen Brief veröffentlich der wie folgt begann:
"
„Aufruf an das Volk der Herero
Abschrift zu O.K. 17290 Osombo-Windembe, den 2. Oktober 1904 (JKW)
Kommando der Schutztruppe.
J.Nr. 3737"
Lothar von Trotha wurde ebenso am 17. August 1900 (KW 33) während des Boxeraufstands das Kommando der 1. Ostasiatischen Infanterie-Brigade übertragen.
Seine erste Frau Bertha Neumann starb am 9. Oktober 1905 (QS 25, JKW). Eine zweite Ehe ging er mit Lucy Goldstein-Brinckmann (* 30. April 1881, QS 25, Hitlers Todestag; † 30. Januar 1958, QS 27, Tag der Machtergreifung) ein.
Gedenktafel für die gefallenen Herero am WaterbergVon Jens Kühnel - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
1. Weltkrieg
Das Deutsche Reich war nach dem Krieg gegen Frankreich in den Augen Bismarcks saturiert. Er sah in Kolonien keinen Sinn und ahnte bereits, dass man damit in Konflikt mit dem britischen Empire und Frankreich geraten würde.
Dass es 1914 dann doch wieder zu einem großen Waffengang kam, lag aber an dem Wettrüsten auf See zwischen Deutschland und Großbritannien und dem Revanchegedanken der Franzosen wegen des Verlustes von Elsass-Lothringen.
Geschichte verdichtet sich stets in Personen, die aktiv werden und in diesem Fall kann man das sehr sauber ausarbeiten. Am 20.10.1904 (QS 18), also 33 Jahre nach dem Sieg über Frankreich kam in Großbritannien ein neuer Mann auf den Posten des ersten Seelords: John Fisher. Er entwarf das Konzept des all-big-gun battleship, der HMS Dreadnought.
Die Kiellegung war am 2. Oktober 1905 (QS 18, JKW) und die Indienststellung am 3. Dezember 1906 (Tag 337). Damit war ein maritimes Wettrüsten initiiert worden, das nur durch einen Krieg Sinn ergeben konnte. Das Update der Hardware (4. Hauptsatz) führt zum 6. Hauptsatz – dem Konfliktpotenzial zwischen den Versionen – und zum 7. Hauptsatz, dem Upgrade durch Kampf und Krieg, das schließlich neue Hardware wie Flugzeugträger und U-Boote hervorbringt.
Der letzte Auslöser war das Attentat von Sarajewo am 28.6.1914. 34 Tage später am 1.8.1914 erklärt das Deutsche Reich, Russland den Krieg.
Die Entscheidung dazu fiel aber schon am 31.7.1914 und damit 33 Tage später. Es handelt sich hier schlichtweg um eine Verletzung des Grenzwertes 33 und das führte dann per Automatismus in das Verderben. Natürlich standen sich anfangs der Dreibund und die Tripel-Entente als Gegner gegenüber: 3:3
Am 29. September 1918 (QS 39, JKW) gestand die Oberste Heeresleitung unter Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff die militärische Niederlage des Deutschen Reiches ein, um umgehend einen Waffenstillstand zu verlangen. Daher ernannte Kaiser Wilhelm II. seinen Cousin Max von Baden am 3. Oktober 1918 (JKW) zum Reichskanzler einer neuen Regierung. Am 9. November 1918 bricht die Revolution aus und Gustav Noske
(† 30. November 1946, Tag 334) spielt dabei eine zentrale Rolle bei den meuternden Matrosen. Der Krieg hat ein eigenes Kapitel und wird später ausführlich dargestellt.

Attentat von Sarajevo 1914
Von Achille Beltrame gest. 19.02.1945 - Foto Superikonoskop im Kriegsmuseum Rovereto, Bild-PD-alt
Russische Revolution
Die Entstehung des 3. Reichs und die Entstehung der Sowjetunion sind ohne den 1. Weltkrieg nicht denkbar.
Das Deutsche Kaiserreich war sogar aktiv daran beteiligt, dass der russische Zar durch den Revolutionär Lenin beerbt wurde.
Es gestattete 32/33 Kommunisten aus der Schweiz, über Deutschland nach Russland zu reisen. Damit nimmt die Geschichte einen anderen Verlauf.
Es entsteht die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
oder Союз Советских Социалистических Республик
CCCP - Also 3*C und damit eine 3er Welle. Die Umrahmung mit Ähren ist eine Analogie zum Lorbeerkranz. Auch die Verwendung eines Sterns ist bemerkenswert.
Die Geschichte nimmt wieder eine Wendung als am 19.8.1991 wieder in Russland geputscht wird. Es ist Montag KW 34. Der Putsch war zuvor geplant und beschlossen worden. Unten sieht man ein Erkennungsfoto von Stalin mit der Zahl 3316. Das Bild wurde am 3. Oktober 2022 (JKW) hochgeladen und hat im Original 3,39Mb.

Vladimir Lenin on a Tribune 1 May 1920. von 1927

Josef Stalin 1911
Carl von Ossietzky
Carl von Ossietzky * 3. Oktober 1889 (JKW) war ein Pazifist und Schriftsteller. Er war in der Weimarer Republik sehr aktiv in Sachen Staatskritik.
Von Ossietzkys erster Arbeitgeber war Max Garlieb August Predöhl (* 29. März 1854, QS 33 Tag 88; † 11. März 1923, 11*3 = 33 ).
Politisch geprägt wurde er durch die Reden von
Ferdinand August Bebel (* 22. Februar 1840, QS 19; † 13. August 1913, KW 33).
Unter dem Dach der Demokratische Vereinigung (DV) arbeitete er mit Hellmut Georg von Gerlach (* 2. Februar 1866, QS 25, Tag 33; † 1. August 1935, QS 27) zusammen.
Am 19. August 1913 heiratete er.
Ein wichtiger Mitarbeiter in Ossietzkys Journal „Die Weltbühne“ war
Walter Mehring (* 29. April 1896, QS 37; † 3. Oktober 1981, JKW).
Im „Weltbühne-Prozess" wurde er wegen Spionage verurteilt. Er hatte als Herausgeber der Zeitschrift „Weltbühne" am 12.3.1929 (QS 27) einen umfangreichen Artikel über die Deutsche Luftfahrt publiziert. Autor war Walter Kreiser und beide wurden zu jeweils 18 Monaten Haft verurteilt.
Kreiser bezog sich mit seinen Äußerungen zum Teil auf das Protokoll der 312. Sitzung des Ausschusses für den Reichshaushalt vom 3. Februar 1928 (Tag 34).
Am 1. August 1929 wurde ein Strafantrag gestellt. In einem Schreiben vom 8. August 1929 (QS 37) teilte der Oberreichsanwalt dem preußischen Innenminister mit, dass eine Voruntersuchung wegen des inkriminierten Artikels eingeleitet worden sei. Da der Sachverhalt insgesamt sehr heikel war, kam es jedoch nicht sofort zu einem Prozess. Die Verbindungen zwischen Deutschland und der UdSSR verletzten eindeutig den Versailler Vertrag, und genau das wäre in einem öffentlichen Verfahren breitgetreten worden.
Am 8. Mai 1931 (QS 27) sollte schließlich der Prozess beginnen und verhandelt wurde am
17. und 19. November 1931. 19 Zeugen der Verteidigung wurden nicht gehört, und auch der zentrale Beweisantrag fand nicht das Gehör der Richter. Die Verurteilung wegen Spionage statt Landesverrats zu 18 Monaten Haft wurde im Ausland sehr negativ aufgenommen.
Auch der Reichstagspräsident Paul Löbe († 3. August 1967) übte heftige Kritik an dem Willkürurteil.
Am 27. November 1931 (QS 25, Tag 331) veranstaltete die Deutsche Liga gegen das Urteil eine Protestkundgebung.
1936 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Er war Zielscheibe der nationalen Kräfte und starb an den Folgen der Folter im KZ. Als Gallionsfigur für Frieden wurde er unsterblich.
33 Jahre und 7 Monate nach dem Artikel in der Weltbühne erschien am 10. Oktober 1962 (JKW) im Nachrichtenmagazin der Spiegel ein Artikel, der sofort zu einer Staatsaffäre explodierte. Doch diesmal erhob sich die öffentliche Meinung sofort und protestierte – auch unter Verweis auf Carl von Ossietzky.
Der Fall zeigt deutlich, wie sich Geschichte immer wiederholt, bis die Lektion verstanden wurde. Die dabei auftretenden Muster sind daher als unausweichlich anzusehen, weil sie sich fraktal wiederholen müssen, um ihre Wirkung skaliert zu vergrößern

Gedenkmarkenblock Friedensnobelpreisträger, Carl von Ossietzky (1889-1938)
Weimarer Republik
Nachdem das Zweite Reich mit der Niederlage des Ersten Weltkriegs zusammengebrochenworden war, folgte die Weimarer Republik.
137 × 14 = 1918. Damit treffen sich Sonne und Mond in einem extremen Kulminationspunkt der Geschichte: dem Ende des Ersten Weltkriegs.
Die Verfassung wurde komplett im Zeichen des Löwen auf den Weg gebracht.
Das passt zum Stadtwappen von Weimar: „In einem goldenen, mit 14 roten Herzen übersäten Schild ein rot gezungter, steigender schwarzer Löwe.“
Sie war die erste demokratische Verfassung Deutschlands. Sie wurde am 31. Juli 1919 (QS 31) in Weimar beschlossenen, am 11. August unterzeichnet und am 14. August 1919 (QS 33, KW 33) verkündet. Die Zahl 14 passt zu den 14 Herzen im Wappen und dem Beginn des Kriegs 1914. Das Wappen wirkt damit wie die grafische Vorprägung des Ereignisses.
Der 11. August wurde Nationalfeiertag.
Wenn man heute auf diese Zeit blickt hat man schon Adolf Hitler vor Augen und dessen nationalen, antisemitischen Parolen. Was man dabei leicht übersieht sind die ebenso rechten Politiker, die es schon von Beginn an gab.
Fangen wir mal mit der Deutschnationale Volkspartei DNVP an. Sie war ein Sammelbecken für vaterländische Verbände, Konservative und völkisch Denkende. Auch der Antisemitismus war hier kein Randthema. Gegründet wurde diese Partei am 24.11.1918 (QS 27).
Ein wichtiger Akteur kam anfangs noch nicht zum Zug:
Kuno Friedrich Viktor Graf von Westarp (* 12. August 1864; † 30. Juli 1945). Er war vom
26. November 1913 (Tag 330) bis 1918 Fraktionsvorsitzender der Deutschkonservativen Partei im Reichstag.
Zweiter Mann war Friedrich Winckler (* 28. November 1856, Tag 332),
Nummer 3 ist Reinhold Wulle (* 1. August 1882) und
Nummer4 ist Wilhelm Henning (* 26.7. 1879; 26+7=33).
Westarp war der Kontakthalter zum Kapp-Lüttwitz-Putsch. Ein 100-Stunden-Militärputsch im März 1920, der durch den größten Generalstreik der deutschen Geschichte niedergerungen wurde. Er begann am 13.3. 1920 (Tag 73 - Schaltjahr) und endete am 17.3. (Tag 77). Die 100 Stunden sind ein Googol-Echo.
Wolfgang Kapp (* 24. Juli 1858) war bereits während des I. Weltkriegs als radikaler Scharfmacher und Kriegstreiber bekannt.
Am 2. Februar 1918 (Tag 33) wurde er durch Nachwahl in seinem Wahlkreis als letzter Abgeordneter des Reichstags gewählt. Sein militärischer Partner beim Putsch war General Walther Freiherr von Lüttwitz (* 2. Februar 1859, QS 27, Tag 33; † 20. September 1942, QS 27). Er führte im Krieg seit dem 26. September 1914 die 33. Division.
Erich Ludendorff (* 9. April 1865, QS 33) war auch hier mit an Bord. Zusammen mit seiner Frau Mathilde (* 4. Oktober 1877, JKW) verschrieb er sich rechtsesoterischen und antisemitischen Ideologien. Zusammen gründeten sie den Bund für (Deutsche) Gotterkenntnis (Ludendorff) e. V. – eine Art neogermanisches Sektierertum. Dieser Bund kannte keinen eigentlichen Kult, sondern propagierte die Übereinstimmung der Naturwissenschaften mit einer eigenen Religionsphilosophie. Der kollektive Nervenzusammenbruch durch den verlorenen Krieg, den Versailler Vertrag und die Geldentwertung kann als Auslöser dafür gelesen werden, einen neuen Glauben zu kreieren. Ein Volk von Millionen taucht kollektiv in das eigene Unterbewusstsein ab und sucht den Narren, der die Heldenreise meistern wird.
Das kommt der AWT auf den ersten Blick nahe, unterscheidet sich aber grundsätzlich dadurch, dass dort nur die germanischen Anteile favorisiert und alles andere abgelehnt wird. Der AWT-Ansatz ist genau das Gegenteil: Gerade die Musterwiederholung in allen Bereichen beweist erst den universellen Charakter eines großen Bewusstseins. Dieses Bewusstsein kann man in der Religion als göttlich bezeichnen, in den Naturwissenschaften als Theory of everything und in der Esoterik als Immanenz. Dass es in der Geschichte und überall auf der Welt immer wieder Vorstöße in diese Richtung gibt, ist ein Indiz dafür, dass sich Informationen dazu stets verdichten und Cluster bilden. Die AWT erreicht die kritische Masse an Informationen, um die bestehenden Cluster zu integrieren und zu einem neuen eigenständigen Paradigma zu werden.
Unter all diesen Leuten wäre Hitler im Jahr 1920 kaum aufgefallen – höchstens wegen seiner markanten Stimme. Inhaltlich wäre er zunächst einfach mitgeschwommen. Erst in der Splittergruppe DAP, mit nur einer Handvoll Leuten, konnte er sich profilieren.
Die Weimarer Republik war eine Demokratie fast ohne Demokraten.
Als dritte Kraft, die Adolf Hitler später die nötigen Stimmen brachte, wirkte der Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten. Der Stahlhelm wurde am 25. Dezember 1918 in Magdeburg auf Initiative des Reserveoffiziers Franz Seldte als Stahlhelm-Bund der Frontsoldaten gegründet.
Die radikale Sparpolitik unter Reichskanzler Heinrich Brüning (* 26. November 1885, Tag 330; † 30.3. 1970) vom 30.3.1930 bis 30.5.1932 ließ Deutschland immer tiefer in eine wirtschaftliche Depression absinken.
Der Verlierer des I. Weltkriegs Paul von Hindenburg (* 2. Oktober 1847, QS 21, JKW;
† 2. August 1934, QS 27) wird 1925 Reichspräsident. Man beachte die auffällige Wellenform des Schnurrbartes.
Zitat:"
Bei einem gemeinsamen Treffen mit Papen und Hindenburg am 13. August 1932 fordert Hitler zum Reichskanzler ernannt zu werden. Doch Hindenburg lehnt Hitlers Forderung entschieden ab, woraufhin Hitler ankündigt in die Opposition gegen die Regierung Papen zu gehen. Tags darauf erscheint ein amtliches Kommuniqué zum Treffen zwischen Hitler und Hindenburg. Die darin festgehaltene Stellungnahme Hindenburgs wird von Vielen als Bloßstellung und politische Niederlage Hitlers empfunden."


Das Kabinett Brüning I am 31. März 1930 Bundesarchiv, Bild 183-H29788
Paul von Hindenburg Fotoporträt von Nicola Perscheid,
um 1915
Das Deutschlandlied
So wie Filme einen Soundtrack brauchen, um eine Geschichte zu erzählen, so haben auch Staaten solche Lieder – und auch hier wirkt die AWT.
Das Lied der Deutschen wurde auf Helgoland ersonnen, so wie auch die Quantenphysik von Heisenberg, die ebenso auf Helgoland erdacht wurde.
Der Text stammt von
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (* 2. April 1798, QS 31 in Fallersleben; † 19. Januar 1874 QS 31). Der Ort Fallersleben hat ein Ortswappen, das dem von Weimar ähnelt: ein blauer Löwe mit roter Zunge auf goldenem Schild und 20 roten Herzen. Passenderweise wurde das Lied dann auch zur Hymne der Weimarer Republik. Am 5. Oktober 1841 (QS 20, JKW) wurde das Lied zum ersten Mal gesungen.
Das dreistrophige Lied wurde am 10. August 1922 zur deutschen Hymne. Heute ist davon nur noch die 3. Strophe die offizielle Nationalhymne.
Die Prinzen haben natürlich ebenfalls ein Deutschlandlied am Start, und das dauert im Radio
Sonnenallee
Die Sonnenallee liegt in Berlin und erlangte durch den gleichnamigen Film eine gewisse Berühmtheit. Am 6. Oktober 2002 (JKW) sahen über 6,5 Millionen Zuschauer den Film in SAT.1.
Dass diese Straße der Sonne gewidmet wurde, geschah nicht an einem „beliebigen“ Datum, sondern am 20. April 1920 – dem Geburtstag Adolf Hitlers, Jahre bevor er überhaupt bekannt wurde.
Eine Erweiterung der Allee wurde am 16. August 1928 (KW 33) vorgenommen. 1938 ließ man die Straße in "Braunauer Straße" umbenennen, und am 1. Oktober 1939 (JKW) wurde sie zur endgültigen Fassung von 5 km ausgebaut.
Das wurde 31. Juli 1947 rückabgewickelt, woran auch der Mauerbau am 13. August 1961 nichts mehr änderte. Am 30. Oktober 1984 (Tag 304, Schaltjahr) überwand ein DDR-Bürger die Mauer an der Sonnenallee erfolgreich.
Hitler reift heran
Adolf Hitler versuchte am 9.11.1923 in München zu putschen. Im Bürgerbräukeller hielt gerade Gustav Ritter von Kahr eine Rede, als Hitler mit einem Pistolenschuss die Versammlung sprengte. Kahr kam am 29.11.1862 auf die Welt. Tag 333 des Jahres.
Der Putsch schlug blutig fehl, und der Marsch blieb vor der Feldherrnhalle liegen. Hitler wurde dafür nur zu fünf Jahren Festungshaft in Landsberg verurteilt. Er durfte dort 330 Besucher empfangen.
In dieser Zwangspause konnte er sein Weltbild formulieren und schrieb zusammen mit
Rudolf Heß sein Buch "Mein Kampf".
Es kam heraus am 18. Juli 1925 (QS 33). Heß starb nach über 4 Jahrzehnten hinter Gittern am 17.8.1987 - Montag KW-34. Ich habe zweimal versucht, das Buch zu lesen, aber es ist so schlecht verfasst und krude, dass man es kaum durchhält. Mich erinnert diese Episode Hitlers an die Zeit Martin Luthers auf der Wartburg rund 400 Jahre zuvor. Es braucht offenbar solche Zwangspausen in der Einsamkeit, damit sich ein Paradigma kristallisieren kann. Im Trubel des Alltags geschieht das nicht. Und als diese Arbeit erledigt war, öffnete sich die Tür fast wie von Zauberhand von selbst.
Hitler schuf sich nicht ohne Grund den Berghof als Rückzugsort. Dort traf er, wann immer möglich, die wichtigen Entscheidungen. Wie ein Prophet der auf den Berg geht um die richtige Intuition zu bekommen.
Das Wesentliche ist, dass Hitler, nachdem er mit dem Buch fertig war, vorzeitig entlassen wurde. Ihm wurden 3 Jahre 333 Tage erlassen. erlassen. Er war wegen Hochverrats verurteilt worden und spazierte durch das Tor, als wäre er nur ein Zechpreller aus dem Bürgerbräukeller.

Von Bundesarchiv, Bild 102-00344A / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de

youtube: Ein Revolutionär und ein Ideologe
Die Hitler-Chroniken | Dokumentarfilm.by Best Documentary
von Thomas Wolf, www.foto-tw.de, Feldherrnhalle München, kleiner Ausschnitt , CC BY-SA 3.0 DE
Der gescheiterte Putsch vom 9.11.1923 wurde fortan zu einem der höchsten Feiertage im Kalender des Dritten Reichs. Vor der Feldherrnhalle am Münchner Odeonsplatz hielt Hitler Reden, 1938 wurden dort 10.000 SS-Männer auf ihn vereidigt, und für die „Blutzeugen der Bewegung“ wurden jedes Jahr Kränze niedergelegt. Natürlich ist diese durch das Blut der Märtyrer geheiligte Kultstätte mit gleich drei Löwen versehen und die Postleitzahl dazu ist 80333.
SS-Vereidigung vor der Feldherrnhalle von Weltbild - Österreichische Nationalbibliothek, Austria
Nächtliche SS-Vereidigung vor der Feldherrnhalle. von Weltbild - Österreichische Nationalbibliothek, Austria
Die Feldherrnhalle wurde im Königreich Bayern 1844 erbaut. Die beiden Löwen kamen 1906 dazu. Daran sieht man, wie über die Zeit und über verschiedene Reiche hinweg ein und dasselbe Muster wirkt.
3. Reich
Hitler kam 1933 an die Macht und nach 12 Jahren 3 Monaten und 9 Tagen endete das 3. Reich.
Im Bereich Zweiter Weltkrieg wird der Wellennachweis ausführlich geführt. In dieser Phase kommt es zu einem Maximum an Welleneffekten, die gut dokumentiert sind.
Den Anfang der Welle kann man auf den
13. August 1920 festlegen. An diesem Tag hat Adolf Hitler das Grundsatzprogramm der NSDAP auf 33 Schreibmaschinenseiten runtergeschrieben. Das war der Anfang der Welle. Am 11. Oktober 1931 (JKW) gab es ein wichtiges Treffen der "Harzburger Front", ein Zusammenschluss der nationalen Rechten.
Bei der entscheidenden Reichstagswahl vom 6.11.1932 erhielt die NSDAP 33,1% der Stimmen.
Am 6. November sprach sich ein „Deutscher Ausschuss“ unter der Überschrift „Mit Hindenburg für Volk und Reich!“ für die Regierung Papen, für die DNVP und gegen die NSDAP aus. Diesen Aufruf hatten insgesamt 339 Persönlichkeiten unterschrieben.
Am 5.3.1933 siegte die NSDAP in 33 von 35 Wahlkreisen.
Ohne die Macht der SA unter Ernst Röhm wäre Hitler niemals an die Macht gelangt.
Ernst Röhm kam am 28.11.1887 (Tag 332) zur Welt.
Er erhielt das Eiserne Kreuz I. Klasse am 12.8.1916. (KW 32) Hitler erhielt es am 4.8.1918
Beide waren enge Duzfreunde.
Die Ermordung der SA-Spitzen im Jahr 1934 manifestierte die uneingeschränkte Macht Hitlers. Jedem war danach klar, dass die Gewalt das Recht abgelöst hatte.
Als neuer Mann und Mörder der SA-Kameraden trat nun Heinrich Himmler (* 7. Oktober 1900, QS 18, JKW) als Chef der SS auf den Plan. Himmler kämpfte nicht im Ersten Weltkrieg und wurde am (22+11=33) 1919 Mitglied der Apollo-Burschenschaft. 1925 trat er der NSDAP bei - Mitgliedsnummer 14.303. Die Schlagkraft der Waffen-SS Einheiten im Krieg steht im krassen Missverhältnis zur Unfähigkeit Himmlers in allen militärischen Belangen. (... als ob ein Blinder von Farbe redet.)
Der Volksempfänger (Goebbelsschnauze) wird am 18.8.1933 (QS 33, KW 33) vorgestellt. Hitler kann seine Stimme nun in jede Stube hineinschallen lassen.
Am 19.8.1934 (KW 33) wird Hitler per Volksabstimmung zum "Führer und Reichskanzler" gewählt. Er hat nun die absolute Macht in Deutschland und im Radio läuft nur noch (s)ein Programm.
n quasi-religiösen Charakter der Herrschaft Hitlers kann man an dessen messianischer Verehrung ablesen: am Anspruch absoluter Macht, weil sie von der göttlichen Vorsehung gewollt sei, und insbesondere an den Rassengesetze als Regelwerk für die Vermehrung (4. und 5. Hauptsatz). Gebote für Sex und Kinderkriegen sind typische Religionsaspekte. Hitler spielte stets Vabanque und trotzte der Wahrscheinlichkeit bei 39 bis 42 Attentaten.
Bei der Olympiade 1936 errang Deutschland
33 Goldmedaillen. Die Spiele wurden in der KW 31-33 abgehalten 1.bis 16. August. Diese Lorbeeren sind noch unblutig gewonnen worden.

Reichsparteitag Nürnberg, Große Halle in Germania, Brandenburgertor Mai 45
HITLERS „GRUNDLEGENDE" REDE ÜBER DEN ANTISEMITISMUS

Reichstagswahl März 1933 aus Statistisches Jahrbuch
für das Deutsche Reich 1933 CC BY 3.0

Von Bundesarchiv, Bild 146-1982-159-21A / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de Die Darstellung dient rein der historisch-wissenschaftlichen Einordnung nach §86 / §86a StGB
© Deutsches Historisches Museum, Berlin Inv.-Nr.: P 62/1983
Die Juden wussten bereits 1939 welche Gefahr sich aus dem 3. Reich für ihre Existenz ergeben würde. Am 13. August 1936 (KW 33) fand in Genf der erste Jüdischen Weltkongress
statt. Zusammen kamen 32 Nationen, eingeladen von Nahum Goldmann und dann unter dem ersten Vorsitzenden Stephen Samuel Wise (* 17. März 1874 QS 31; 19. April 1949, QS 37).
Der Name Nahum bedeutet: „der Herr hat getröstet“ und so war der Name eines des Zwölfprophetenbuch des Tanach. Sein Buch kündigt den Untergang Ninives an – eine Gerichtsankündigung gegen eine gewalttätige Großmacht.
Samuel bedeutet „Ich bin von Gott erhört" und Wise steht für Weisheit. Samuel ist der letzte Richter und erste Prophet nach der Richterzeit; er salbt Saul und David zu Königen.
Der Weg nach Zion sollte jedoch nicht steinig und lang, sondern von einer Katastrophe historischen Ausmaßes begleitet sein. Erst ein Tsunami der Gewalt, bis hin zum Atombombenabwurf, machte den Weg dafür frei.
Dieses Schild aus dem Jahr 1933, zu Beginn des Boykotts jüdischer Geschäfte, zeigt klar das Doppelwellenmuster, auch wenn das hier nicht explizit thematisiert wird. Ohne Kenntnis der AWT ergibt das auf den ersten Blick keinen Sinn.
Ausschnitt aus Der ewige Jude (1940)
Die Darstellung dient rein der historisch-wissenschaftlichen Einordnung nach §86 / §86a StGB
Hitlers Popularität wuchs aber durch die Erfolge beim Abbau der Arbeitslosigkeit. Im August 1939 war die offiziell gemeldete Arbeitslosigkeit auf 33.963 Personen gesunken. Der enorme Bedarf an Arbeitskräften für die Rüstung sollte sie ohnehin umgehend aus diesem Zustand herausholen.
Das Ziel mehr arischen Nachwuchs heranzuziehen wurde im Lebensborn verwirklicht.
Der Verein Lebensborn wurde am 12.12.1935 auf Veranlassung Himmlers in Berlin gegründet, der dabei von Otmar Freiherr von Verschuer † 8. August 1969 beraten wurde.
Das erste Lebensborn-Heim, das „Haus Hochland“, öffnete am 15. August 1936 (KW 33).
Für Himmler und im weiteren Sinn auch für Hitler war dies ein ideologischer Kernbereich ihrer Politik. Die hemmende Wirkung christlich-bürgerlichen Denkens sollte hier pragmatisch ausgeschaltet werden. Hätten beiden die Möglichkeiten der Gentechnik oder des Klonens zur Verfügung gestanden, hätten sie dieses Potenzial vermutlich ausgeschöpft und – ähnlich wie in Star Wars – eine Klonarmee aufgebaut.
Der neue arische Mensch sollte nach Hitlers klarer Aussage: "Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl“ sein. Die Verluste im Krieg waren für Hitler kein moralisches Problem, da der Krieg selbst für ihn ein zuverlässiger Ausleseprozess war. Hier greifen die Hauptsätze 6 und 7.
Beachtenswert ist in jedem Fall die Auslagerung der Vermehrung – also des 4. Hauptsatzes – auf die Anhängerschaft. Hitler selbst hatte keine Kinder, sein Vorgänger Hindenburg nur drei, Himmler ebenfalls nur drei.
Zur Erinnerung: Kaiserin Maria Theresia hatte 16 Kinder von denen zehn das Erwachsenenalter erreichten. Ihre Tochter Maria Karolina von Österreich (* 13. August 1752) hält den Rekord bei Königinnen mit 18 Kindern. Ihr ideologischer Gegner Napoleon konnte mit einer Enkelin von Maria Theresia gerade mal einen Sohn zeugen, der jung starb.
Königin Victoria hatte 9 Kinder.
Der Sultan Moulay Ismael Ibn Chérif hat angeblich 888 Kinder gezeugt.
Statt also als Führer jeden Tag ein Kind zu zeugen und damit die maximale Verbreitung des eigenen Genpools sicherzustellen, wollte Hitler offenbar gar keine Kinder zeugen, war aber im persönlichen Umgang mit Kindern als freundlich zu bezeichnen. Er wollte nicht mühsam die Hardware neu definieren, sondern das komplette BIOS und Betriebssystem neu schreiben.
Kunst im 3. Reich
Adolf Hitler war ein verhinderter Künstler und Architekt. Seine Versuche, in dieser Richtung erfolgreich zu sein, sind mehr oder weniger gescheitert. Wie fast alles im Dritten Reich wurde auch die Kunst durch seine Staatsdoktrin eingeengt und an den Geschmack Adolf Hitlers angepasst.
Moderne Kunst war Hitler ein Gräuel, – vermutlich auch deshalb, weil gerade solche Künstler den kommerziellen Erfolg erzielten, den er selbst nie hatte. Ich habe das Buch:
„Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier" zweimal gelesen, und dort wird das ausführlich entfaltet. Im Gegensatz zu „Mein Kampf“ ist es lesbar und logisch aufgebaut.
Man kann wohl sagen, dass Hitlers Weltbild und Menschenbild in die Kunst eingeflossen sind und ihr einen heroischen und monumentalen Charakter verliehen.
Im Bereich der Bildhauerei sind drei Künstler exemplarisch:
Arno Breker und Joseph Thorak, Philipp Harth - sie alle waren auf der „Gottbegnadeten Liste" von Joseph Goebbels. Die Künstler wurden zu Priestern des Schönen, ihre Werke zu Ikonen des neuen Glaubens.
Die Menschen und Tiere, die von solchen Künstlern geschaffen wurden, erscheinen makellos und mit idealen Proportionen. Es wirkt, als sollten sie den „Herrenmenschen“ als Ideal vorwegnehmen. Als ob durch den Anblick solcher Skulpturen zugleich ein Leitbild für die Partnerwahl erzeugt werden sollte. Dass die Veredelung der „Herrenrasse“ oberste Priorität hatte, war jedem klar. Dass auch der Löwe gerne dargestellt wurde, beweist aus dieser Sicht die Wahrhaftigkeit der AWT.
Josef Thorak, Zwei Menschen, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Moderne Kunst in der Pina.
www.sammlung.pinakothek.de
Von Philipp Harth - Philipp Harth 1940
, CC BY 3.0
Skulptur von Arno Breker "Bereitschaft"
by https://inmortalis.livejournal.com/
Arno Breker Schreitende
Skulpturen der Löwenbastion des Bildhauers Arno Breker in Hannover Foto by Alex Mull
Kunst der UDSSR
Obwohl der sowjetische Sozialismus das Feindbild des deutschen Nationalsozialismus war, ähnelten sich beide Systeme in der Kunst stark. Der Sozialistische Realismus der UDSSR ist für einen Laien von der realistisch-abbildenden beziehungsweise überhöhenden Kunst des Dritten Reichs kaum zu unterscheiden. Kein Wunder: Beide tragen den Sozialismus im Namen und wurden von Diktatoren regiert. Beide wollten einen neuen Menschen erschaffen – und dieser Mensch sollte real, nicht bloß Kunstobjekt sein.

Arbeiter und Kolchosbäuerin by Daniel Wuthrich
Alexander Samochwalow, Sergej Kirow bespricht die Sportparade, 1935, Öl auf Leinwand, 305 x 372 cm, Staatliches Russisches Museum, Sankt Petersburg. by www.artlex.com

Wappen der Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik von Pianist - Eigenes Werk
Auch das Wappen der UDSSR enthält bekannte Symbole: Ähren, die an den Lorbeerkranz erinnern, dazu Stern und Sonne. Das sind universelle Zeichen eines als gottgewollt verstandenen Wohlstands.
Abgelöst wurde dieses Wappen am 30. November 1993 (Tag 334) durch den russischen Doppeladler unter Boris Jelzin. Der Übergang führt damit vom Baum- und Sonnenkult zum Vogelkult. Das ist in sich kein Widerspruch, wie bei den Ableitungen noch zu sehen sein wird.
Luftschiffe
Das berühmteste Luftschiff oder Zeppelin war die „Hindenburg“. Sie war das größte Luftfahrzeug aller Zeiten und vom Volumen her in etwa so groß wie die Titanic. Auch sie riss viele ihrer Passagiere und Besatzungsmitglieder in den Tod.
Das Schwesterschiff LZ 130 "Graf Zeppelin" flog am 15. August 1938 (KW 33) zum ersten Mal. Nach dem Unglück von Lakehurst und dem Zweiten Weltkrieg wurden solche Giganten nicht mehr gebaut.
Gebaut und geplant wurde es von Hugo Eckner. Er kam am 10. August 1868 (KW 33) als Löwe zur Welt und starb am 14. August 1954. Er war international hoch angesehen und wurde vielfach ausgezeichnet und dekoriert.
Die Hindenburg bzw. LZ129 legte in den wenigen Monaten ihres Dienstes 337.000 Kilometer während 63 Fahrten zurück. Die schnellste Fahrt führte vom 10. bis 11. August 1936 von Lakehurst nach Frankfurt. Am 13. August 2014 starb mit Werner Franz (* 22. Mai 1922) das letzte überlebende Besatzungsmitglied.
Die große Luftschiffhalle stand 1938 in Löwental, am Flughafen Friedrichshafen.
LZ 129 „Hindenburg Postkarte vom August 1936
Flugzeugträger Zeppelin
Der einzige deutsche Flugzeugträger hieß ebenfalls Graf Zeppelin und war das längste Kriegsschiff der Kriegsmarine. Es hatte eine Verdrängung von maximal: 33.550 tn.l. und und eine Höchstgeschwindigkeit von 33,8 Knoten.
Das Schiff wurde nie fertiggestellt. Stattdessen verlagerte sich der Schwerpunkt auf den Bau von U-Booten. Nach den Auswertungen von Pearl Harbor und wegen der Luftherrschaft der Alliierten im Atlantik wurde der Bau noch einmal für zwei Monate fortgesetzt, dann aber am 2. Februar 1943 (Tag 33) endgültig abgebrechen. Die Verluste der Kriegsmarine bei einem Seegefecht in der Barentssee hatten Hitler zu der Entscheidung gebracht, dass schwere Überwassereinheiten in diesem Krieg keinen Nutzen mehr bringen würden.
Bei der letzten Operation starben etwa 330 deutsche Seeleute. Bei der vorherigen Attacke gegen den Geleitzug PQ 18 verloren die Deutschen 3 U-Boote und 33 Flugzeuge. Das Nordmeer war für die deutsche Kriegsmarine damit nicht mehr sicher.
Die Planung sah 1939 für die Graf Zeppelin 33 Flugzeuge für die Bekämpfung feindlicher Schiffe vor:
-
20 Fieseler Fi 167 als Torpedobomber und Aufklärer
-
13 Junkers Ju 87 C als Sturzkampfbomber
Die Graf Zeppelin am Ausrüstungskai am 21. Juni 1940
Von Bundesarchiv, RM 25 Bild-62 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de
Franz Xaver Schwarz
Franz Xaver Schwarz (* 27. November 1875, Tag 331; † 2. Dezember 1947, Tag 336) war der Reichsschatzmeister der NSDAP. Als Oberst-Gruppenführer der SS gehörte er zu den höchsten Funktionären des Dritten Reichs. Heute kennt ihn kaum noch jemand.
Er wurde 72 Jahre alt (FSK-Echo), und auch sein Sohn Franz Schwarz (* 17. Mai 1899, Tag 137 – FSK-Echo; † 4. Oktober 1960, QS 21, JKW) fügt sich nahtlos in dieses Muster ein.
Hans Paul Oster
Die meisten werden als Widerstandskämpfer im Dritten Reich die Geschwister Scholl oder Oberst Stauffenberg nennen können. Den Namen Hans Oster, Generalmajor der Wehrmacht und eine der zentralen Persönlichkeiten des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus, kennen dagegen die wenigsten.
Er war ein Löwe (* 9. August 1887) und arbeitete wie kaum ein Zweiter den Plänen Hitlers entgegen. Mehrfach verriet er detaillierte Einmarschpläne und andere Geheimnisse. Er starb zusammen mit vielen anderen Widerstandskämpfern am 9.4.1945 dem 99.-100. Tag.
Nach dem Krieg galten die Attentäter des 20. Juli nur für knapp 33% als Helden; der Rest sah in ihnen Verräter. 75 Jahre nach dem Krieg glaubten jedoch noch immer rund 33% der Deutschen, dass Oma und Opa sich tapfer für die Opfer eingesetzt hätten.

Hans Oster (1939) Bundesarchiv, Bild 146-2004-0007
Die weiße Rose
Die Widerstandsgruppe der „Weißen Rose“ ist bekannter, und wie zu erwarten tauchen auch dort einige wichtige AWT-Marker auf. Nicht bei allen Beteiligten, aber auffällig genug, um sie zu erwähnen.
Sophia Magdalena „Sophie“ Scholl wurde am * 9. Mai 1921 in Forchtenberg geboren. Ihr Geburtstag ist damit schon das Enddatum des Dritten Reichs. Das Wappen zeigt den Erzengel Michael, der mit einem Speer den Drachen (Satan) in den Rachen stößt. Auch das wirkt sehr stimmig mit dem, was Sophie mit den Flugblättern vorhatte: dem Lügner das Maul zu stopfen.
Alexander Schmorell und Kurt Huber starben beide am 13. Juli 1943– ein 137-FSK-Echo.
Christoph Probst wurde in Murnau am Staffelsee geboren. Das Stadtwappen zeigt einen Drachen. In Silber ein links gewendeter, widersehender, rot bewehrter grüner Lindwurm mit Flammenzunge. Erstmals nachweisbar im Jahr 1374 – ein weiteres 137-FSK-Echo.
Wilhelm „Willi“ Graf (* 2. Januar 1918, QS 22; † 12. Oktober 1943, QS 21, JKW).
Es gab 6 Geschwister Scholl und Inge Aicher-Scholl (* 11. August 1917) war die Älteste.
Der Widerstand flog auf, als Hans und Sophie Scholl am 18.2.1943 von
Jakob Schmid (* 25. Juli 1886, QS 37, in Traunstein; † 16. August 1964, KW 33), dem Hausmeister der Ludwig-Maximilians-Universität München, beim Verteilen von Flugblättern erwischt wurden.
Der Name der Universität stammt von
Maximilian I. Joseph (* 27. Mai 1756, QS 33; † 13. Oktober 1825, QS 21, JKW).
Konstantin von Neurath & „Lutz“ Graf Schwerin von Krosigk
Konstantin Hermann Karl Freiherr von Neurath kam am 2. Februar 1873 (Tag 33) auf die Welt und starb am 14. August 1956 (KW 33). Eine perfekte Welle. Er und
Johann Ludwig von Krosigk (* 22. August 1887, QS 36) waren bereits 1932 in den Kabinetten Papen und Schleicher Minister des Äußeren beziehungsweise der Finanzen und blieben dies auch unter Hitler.
Erst 1938 wurde Neurath gegen Ribbentrop ausgetauscht, verblieb aber als Minister ohne Geschäftsbereich in der Regierung bis zum 30.4.1945.
Krosigk blieb durchgehend im Amt. Er war also wirklich von Anfang bis Ende dabei. Krosigk der letzte Regierungschef des Deutschen Reiches.
Von Neurath wurde in Nürnberg als Hauptangeklagter nur zu "15 Jahren" verurteilt, wovon er weniger als 9 verbüßte. „Lutz“ Graf Schwerin von Krosigk wurde zu 10 Jahren verurteilt aber bereits am 31.1.1951 - Tag 31 entlassen.
Hans Moser
Auch im Dritten Reich wurden mitunter Ausnahmen gemacht – vor allem für Talente, auf die man nicht verzichten wollte.
Hans Moser (* 6. August 1880, QS 31; † 19. Juni 1964, QS 36, KW 25)) war so ein Fall. Der Österreicher weigerte sich beharrlich, sich von seiner jüdischen Frau scheiden zu lassen. Die beiden hatten am 5. August 1911 (QS 25) geheiratet. Ohne ihr Wissen verfasst Hans Moser am 4. Oktober 1938 (JKW) ein Gnadengesuch an Adolf Hitler, in dem er „meinen Führer“ bittet, die Sondergesetze für seine Frau zu erlassen – der Brief erfüllt seinen Zweck, Blanca Moser werden als so genannter „Ehrenarierin“ vorläufig die Sonderbestimmungen erlassen.
Er wurde vom Ministerium Joseph Goebbels’ auf die "Gottbegnadeten-Liste" gesetzt worden. Das bewahrte ihn vor Verfolgung und vor dem Dienst in Wehrmacht oder Volkssturm. Nach dem Krieg wurde Moser zu einem der großen Stars des deutschsprachigen Kinos.
Hans Moser by www.artist-hotel.at
Luis Trenker
Luis Trenker (* 4. Oktober 1892, QS 25, JKW, † 12. April 1990 = Karfreitag) war ein berühmter Bergsteiger, Buchautor, Regisseur und Filmschauspieler. „Der Berg ruft“ stammt von ihm. Schon der Titel trägt das Bergsymbol offen in sich. Die Handlung ist an reale Ereignisse angelehnt. Wie bereits im Kapitel Filme angesprochen, sind Filme Produkte der Traumfabrik und unterliegen denselben AWT-Gesetzen wie die Realität.
Die Besteigung des Matterhorns wurde zunächst von
John Tyndall (* 2. August 1820, QS 21; † 4. Dezember 1893, Tag 338) versucht. Wir haben ihn schon durch den nach ihm benannten Tyndall-Effekt kennengelernt. Die Besteigung scheiterte 1862, da man nicht entlang des Liongrates aufsteigen konnte. Die Grenze des Löwen hielt ihn auf. Das Matterhorn wird auch als . Das Matterhorn wird auch als "der Berg der Berge" und der "Löwe von Zermatt" bezeichnet.
Die Erstbesteigung gelang Edward Whymper († 16. September 1911 = KW 37 (Ω₅-Marker) doch von den sieben Bergkameraden starben beim Abstieg vier, und die ganze Unternehmung ging als Desaster in die später auch verfilmte Geschichte ein. Er wird am 22.8. 1874 das Matterhorn erneut besteigen.
Als Bergführer und Zweitbesteiger ging Josef Marie Lochmatter (* 27. Oktober 1833, QS 25; † 12. August 1882) in die Geschichte ein. Er war bis zu seinem Tod im Jahr 1882 die große Autorität am Hörnligrat des Matterhorns.
Der Tag der ersten Besteigung war der 14.7. Der Tag der französischen Revolution und ein Tag nach dem 13.7.
Clemens Wilmenrod / Johann Lafer
Clemens Wilmenrod (* 24. Juli 1906; † 12. April 1967) wurde 1953 Deutschlands erster Fernsehkoch mit absolutem Kultstatus.
Er erfand das Toast Hawaii und viele andere Leckereien. Nach dem Krieg hatten die Menschen zwar kaum Fernseher, aber einen enormen Nachholbedarf beim Essen.
Dabei war er nicht einmal gelernter Koch, sondern eigentlich Schauspieler. In vielen Bereichen war er ein Avantgardist: Er machte früh Formen von Schleichwerbung, erfand zahlreiche Speisen und machte die italienische Küche in Deutschland bekannter.
Der NDR verfilmte sein Leben 2008, und am 25. November 2009
(Katharinatag) war die Erstausstrahlung.

Das Konzept der Kochsendung wurde im Laufe der Jahrzehnte immer beliebter und fraktal inflationär ausgebaut. Später wurde es zusätzlich noch mit Talkshow-Elementen angereichert.
Alfred Biolek (* 10. Juli 1934, QS 25; † 23. Juli 2021) war in jeder Hinsicht ein Wegbereiter. Zu seinen Nachfolgern zählt unter anderem
Johann Lafer (* 27. September 1957, JKW) in St. Stefan. Im Mai 1983 wurde er Küchenchef im Restaurant Le Val d’Or.
Wegen Steuerhinterziehung und Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt erhielt er am 30. April 2016 einen Strafbefehl.
Johann Lafer trat bereits früh nach der Übernahme der Küchenleitung im Le Val d’Or als Fernsehkoch auf, , erstmals am 28. Juli 1984, als er in der Südwestfunk-Sendung „Glaskasten“ eine Himbeer-Charlotte zubereitete.
Am 30. November 2006 (Tag 334) startete im SWR seine Kochshow „L wie Lafer“.
Hannah Arendt
Hannah Arendt
(* 14. Oktober 1906, JKW; † 4. Dezember 1975 Tag 338) war eine deutsche Jüdin, die 1933 Deutschland verlassen musste. Sie floh zunächst nach Frankreich und später in die USA. Dort konnte sie sich als Journalistin, Hochschullehrerin und Autorin etablieren.
Mit Werken wie „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft" und „Eichmann in Jerusalem"
stieg sie in den intellektuellen Olymp auf.

Hannah Arendt 1933
Hugo Ferdinand Boss
Hugo Boss (* 8. Juli 1885, QS 37) war ein Textilunternehmer, der im Zweiten Weltkrieg unter anderem Uniformen für Wehrmacht und SS herstellen ließ. Er war NSDAP-Mitglied und starb mit 63 Jahren am 9. August 1948, (QS 39) , also knapp drei Jahre und drei Monate nach Kriegsende. Bereits ab dem 1. Oktober 1945 (JKW) gab es aus gesundheitlichen Gründen die Geschäftsführung auf.
Luigi Colani
Luigi Colani (* 2. August 1928) war vermutlich einer der kreativsten Allround-Designer des 20. Jahrhunderts. Sein Stil wirkte schnittig, organisch und stark an der Natur orientiert.
Jil Sander
Jil Sander * 27. November 1943 (Tag 331) ist ein weiteres kreatives Ausnahmetalent, dessen Stil enorm erfolgreich war. Sie wird unter anderem als die „Kaschmir-Queen“ bezeichnet. Am 1. Oktober 2009 (JKW) bringt sie die erste +J-Kollektion weltweit auf den Markt, konzipiert für die Herbst-Winter-Saison 2009–2010.
Hans-Joachim Kulenkampff
Wer in Deutschland in den 1960er bis 1980er Jahren den Fernseher einschaltete, erlebte sehr schnell den Allround-Moderator Hans-Joachim Kulenkampff bei der Arbeit.
Er starb am 14. August 1998 in der KW 33.
Sein bekannter Vetter Georg Kulenkampff († 4. Oktober 1948, QS 27,JKW) war einer der bekanntesten deutschen Violinenspieler der 1930er und 1940er Jahre. Am 26. November 1937 (Tag 330), mehr als 80 Jahre nach seiner Entstehung, erlebte das Violinkonzert von Robert Schumann seine Uraufführung durch Georg Kulenkampff und die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Karl August Leopold Böhm († 14. August 1981, KW 33).
Ein weiterer Kult Moderator war Wim Thoelke (* 9. Mai 1927 als Georg Heinrich Wilhelm Thölke; † 26. November 1995, Tag 330).
Kdf-Wagen
Den Startschuss für die automobile Massenmobilisierung gab Robert Ley am 1. August 1938. Nach offizieller Lesart sollten nicht nur reiche Privilegierte ein Auto besitzen. Auch der kleine „Volksgenosse“ sollte Aussicht auf einen eigenen Wagen haben. Dazu wurde ein Ansparsystem erfunden, in das alle Interessenten einzahlen sollten.
Ab August 1940 sollten dort Autos vom Band laufen. Das Sparsystem
war jedoch nicht geeignet, dieses Ziel zu erreichen, da der Verkaufspreis unter dem Herstellungspreis lag und Benzin nicht in den dafür nötigen Mengen zur Verfügung gestellt werden konnte.
Die maximale Zahl der Sparer lag im Oktober 1944 bei 336.638 (JKW).

Volkswagen Bundesarchiv_Bild_146-1988-099-21,_Berlin,_DAF-Ausstellung
Der einmillionste Volkswagen vom 5. August 1955 (QS 33) vom Band. Damit war die Idee der automobilen Massenmobilisierung im Nachkriegssystem auf wirtschaftlich tragfähige Weise realisiert, nachdem das KdF-Sparmodell zuvor gescheitert war. Wird natürlich in Goldfarbe lackiert.
Volkswagen 5.8.1955 Von Ralf Roletschek (talk) - Fahrradtechnik auf fahrradmonteur
Auch in der heutigen Zeit ist die Marke VW / Wolfsburg in dieser fraktalen Wiederholung gefangen. Bei mehrwöchigen Festveranstaltungen im Jahr 2018 besuchten 335.000 Menschen die Autostadt.
Dieses Event findet stets im Sommer statt:
vom 2025 vom 4.7 bis 17. August (KW 33). und 2026 vom 3. Juli bis 16. August (KW 33).
Konzerte an der Lagunenbühne kosten regulär für Erwachsene 33,70 Euro.
Adidas
Die heutige Adidas AG wurde am 18. August 1949 (KW 33) von
Adolf Dassler (* 3.11. 1900 3*11 = 33); † 6.9. 1978) gegründet. Das Unternehmen startete mit 47 Mitarbeitenden. Noch im selben Jahr ließ Dassler einen Schuh mit den später berühmten drei Streifen als Markenzeichen eintragen.
Am 7. Juli 1990 (QS 33) kaufte der französische Unternehmer
Bernard Tapie († 3. Oktober 2021 , JKW) Adidas für etwa 470 Millionen DM.
Die Zahl 3 bestimmt das Erscheinungsbild der Marke von Beginn an. Wichtig ist dabei: Das erste Adidas-Logo war noch kein Blatt. Der Trefoil-/Blatt-Look wurde erst 1971 eingeführt und ab 1972 verwendet.
Das Konkurrenzunternehmer des Bruders Rudolf Dassler († 27. Oktober 1974, QS 31) hieß passenderweise Puma, auch Berglöwe genannt. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in Herzogenaurach, dessen Wappen ein Löwe ist.
Dreiblatt/Trefoil-Logo (seit 1971)

adidas Logo mit drei Streifen
Wappen der Stadt Herzogenaurach
Die Teilung
Deutschland wurde nach dem Krieg in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Das Potsdamer Abkommen dazu wurde am 2. August 1945 veröffentlicht. Winston Churchill war durch
Clement Attlee († 8. Oktober 1967, JKW) ersetzt worden. Die Details der Aufteilung Deutschlands und speziell Berlins wurde durch die 3 Zonenprotokolle geregelt. Die letzte Fassung des Protokolls war vom vom 13. August 1945 (KW 33).
Am 10. Oktober 1945 (JKW) wurde durch das Kontrollratsgesetz Nr. 2 die Auflösung und Liquidierung der Naziorganisationen beschlossen und am 12. Oktober (JKW) in Kraft gesetzt.
Diese Teilung erfuhr mit der Berlin-Blockade einen vorläufigen Höhepunkt. Am 9.9.1948 demonstrierten 300.000 Berliner gegen die sich abzeichnende Teilung, und
Ernst Reuter (* 29. Juli 1889; † 29. September 1953, JKW) hielt seine berühmte Rede.
Ihr Völker der Welt...
Zitat:" Am 30. November 1948 (Tag 335) erklärte eine von der SED im sowjetischen Sektor zusammengerufene Versammlung von SED-, FDGB-, FDJ-Mitgliedern und Betriebsräten den Magistrat für abgesetzt und setzte einen provisorischen demokratischen Magistrat mit Friedrich Ebert junior († 4. Dezember 1979, QS 33, Tag 338) als Oberbürgermeister ein. Die sowjetische Besatzungsmacht erkannte diesen sofort als den einzig rechtmäßigen Berliner Magistrat an. Damit war die politische Spaltung Berlins vollendet."
Attlees Sohn war Martin Richard Attlee, 2nd Earl Attlee (* 10. August 1927; † 27. Juli 1991, QS 36) und er wurde nur 63 Jahre alt.
Attlees Enkel John Richard Attlee, 3. Earl Attlee (* 3. Oktober 1956, QS 25, JKW) nimmt in seinem Geburtsdatum das Ende der Teilung schon vorweg. Dieser heiratetet am 31 Juli 1993 (QS 33) Celia Jane Harvey (* 4. Dezember 1962, Tag 338).
Ahlener Konferenz
Die CDU hat vom 1. bis 3. Februar 1947 ihr Ahlener Programm verfasst.
Es war ein erster Meilenstein der politischen und wirtschaftlichen Neuausrichtung nach dem Krieg. Dass dies unmittelbar um den Tag 33 geschah, ist markant. Ahlen war zuvor bis zum 15. August 1946 ein Durchgangslager für Flüchtlinge. Der Winter 1946/47 war extrem hart, und Deutschland lag am Boden.
Das Programm trug die Handschrift von
Jakob Kaiser († 7. Mai 1961) als Gegenpart zu
Konrad Adenauer († 19. April 1967, QS 37).
Fünfzig Jahre später würdigte CDU-Generalsekretär Peter Hintze († 26. November 2016; Tag 331) das Programm mit den Worten: "....Die Ideengeschichtliche Bedeutung des Ahlener Programms liegt in der Formulierung einer Wirtschaftsordnung, die jenseits von Kapitalismus und Sozialismus einen dritten Weg suchte..."
Nachkriegszeit
Bonn wurde mit 33 zu 29 Stimmen zur vorläufigen Hauptstadt der Bundesrepublik bestimmt. Auf dem Wappen der Stadt ist deutlich der Löwe zu sehen.
Heute wohnen dort 336.465 Menschen.
Am 14. August 1949 fand die erste Bundestagswahl statt. Am 20. Juni 1991 fiel die Entscheidung dann für Berlin mit 338 Stimmen zu 320 für Bonn.
Im Nahen Osten kam es nach 1945 zu immer stärkeren Auswanderungswellen jüdischer Flüchtlinge. Dies führte zu einer Krise, und am
13. August 1946 (KW 33) gab es dazu eine Regierungserklärung der britischen Regierung. Am selben Tag trat auch eine vorläufige Verfassung für Groß-Berlin in Kraft.
In Palästina bildete sich am 12. April 1948 der 37-köpfige Volksrat. Die Unabhängigkeitserklärung wurde dann am 14. Mai 1948 verlesen und trat mit dem Ende des britischen Mandats am 15. Mai 1948 in Kraft.
Die Gründung des Staates Israel ist eine direkte Folge des 2. Weltkriegs. Die Abstimmung der UNO fand am 29.11.1947 statt, also am 333.Tag des Jahres. Der Teilungsplan wurde mit 33 Stimmen angenommen. Es folgte eine starke Einwanderungswelle, und damit begann der Konflikt mit den Palästinensern in seiner neuen Form.
Wappen Bundesstadt Bonn und Rolf Nagel: Rheinisches Wappenbuch, Köln 1986, S. 118
Copyright: EXPRESS
Die EXPRESS-Titelseite vom 21. Juni 1991: Am Abend zuvor hatte der Bundestag entschieden, dass Berlin zukünftig Regierungssitz sein soll.
Erster israelischer Staatspräsident war der sehr talentierte Chemiker Chaim Weizmann
(* 27. November 1874, QS31, Tag 331; † 9. November 1952). Neben seiner erfolgreichen Arbeit in der britischen Chemieindustrie trieb er die Gründung des Staates Israel maßgeblich voran. Seine Arbeiten zur Aceton-Herstellung waren für die Alliierten im Ersten Weltkrieg wichtig, um rauchloses Schießpulver zu produzieren. Die militärischen Siege der Alliierten waren damit eine Grundvoraussetzung für die spätere Gründung des Staates Israel.
Staatsgründer und 1. Ministerpräsident Israels war David Ben Gurion († 1. Dezember 1973, Tag 335).
Der 3. Staatspräsident war Salman Schasar (* 6. Oktober 1889, QS 33; † 5. Oktober 1974, QS 27 (2x JKW). Alternativ gibt es das Geburtstagsdatum 24.11.1889. Das wäre der Feiertag der heiligen Katherina in der russisch-orthodoxen Kirche.
Der 9. Staatspräsident war Schimon Peres (* 2. August 1923, QS 25; † 28. September 2016 (JKW).

Dr. Chajim Weizmann (vor 1926)
Robert Sennecke (1885-1940) - Der Kampf um das heilige Land: Palästina von heute / Wolfgang Weisl
Grundgesetz
Das Grundgesetz wurde vom 10.August 1948 bis zum 23.8.1948 von 33 Fachleuten am Herrenchiemsee erarbeitet. Der Zeitraum deckt die KW 32, 33 und 34 ab.
Grundgesetz Foto DBT / Schüring
Waldheimer Prozesse
Die Waldheimer Prozesse fanden im Zeitraum vom 21. April bis zum 29. Juni 1950 im Zuchthaus der sächsischen Kleinstadt Waldheim in der DDR statt. Im Schnellverfahren wurden 3324 Angeklagte verurteilt, davon 33 zum Tode.
Rechtsgrundlage der Anklage war der Befehl Nr. 201 der SMAD vom 16. August 1947 (KW 33), nach dem die Strafen bemessen wurden. In fast allen Fällen wurde weder ein Rechtsbeistand gewährt, noch wurden die Beweise kritisch hinterfragt. Die Verurteilung war reine Formsache, und die Verfahren erinnerten stark an den Stil des Volksgerichtshofes unter
Roland Freisler (* 30. Oktober 1893, QS 25, Tag 303; † 3. Februar 1945, Tag 34).
Der Volksgerichtshof (VGH) wurde wurde zunächst als Sondergericht eingerichtet, welches am
1. August 1934 in Berlin die Arbeit aufnahm. Seinen Sitz hatte er zuerst im Gebäude des früheren Preußischen Landtags, später im ehemaligen Wilhelms-Gymnasium in Berlin, Bellevuestraße 3. Von August 1944 bis Januar 1945 tagte der Volksgerichtshof auch im Plenarsaal des Kammergerichts Berlin, Elßholzstraße 30–33.
BILD
Die BILD-Zeitung gehört zum Nachkriegs-Westdeutschland wie die Currywurst und das Pils.
Ich liste hier mal ein Paar wichtige Personen auf, die mit der BILD in Zusammenhang stehen.
1. Friede Springer geb. Riewerts (* 15. August 1942. KW 33) erbte das Verlagshaus.
2. Kai Georg Diekmann (* 27.6. 1964 (27+6 = 33) war bekannter BILD-Chefredakteur. Unter Diekmann hatte die Bild, ehemals größte Tageszeitung Europas, einen Auflagenverlust von 3.418.718 Exemplaren oder umgerechnet 80,2 Prozent zu verzeichnen.
3. Franz Josef Wagner (* 7. August 1943; † 6. Oktober 2025) war der Kolumnist der BILD-Zeitung.
4. Hans Günter Wallraff (* 1. Oktober 1942, QS 18) hat eine Trilogie an Büchern gegen die BILD-Zeitung verfasst. Er war verdeckt in die BILD-Redaktion gelangt und deckte dort diverses Fehlverhalten auf. Walraff schrieb "Ganz unten" - verdeckt als Gastarbeiter im System der Ausbeutung durch Konzerne. Ich habe sehr viele seiner Bücher gelesen und fand die alle sehr gut.
Als Ratzinger zum Pabst gewählt wurde titelte BILD am 20. April 2005 - WIR SIND PAPST!
Vielzitierte Schlagzeile der Bild-Zeitung vom
20. April 2005
Paraguay
Auch wenn Paraguay in Südamerika liegt und nicht in Europa, ist das Land doch in vieler Hinsicht stark deutsch geprägt. Das lag vor allem an Alfredo Stroessner (* 3.11.1912, QS 18; † 16. August 2006 (KW 33), dessen Vater aus Franken kam. Er putschte sich an die Macht und war von
15. August 1954 bis 3.2.1989 an der Macht. Der Putsch gegen ihn begann am 2.2.1989 (Tag 33). Zuvor war kurzzeitig vom 8. Mai 1954 bis 15.8.1954
Tomás Romero Pereira (* 4. Oktober 1886, JKW; † 12. August 1982, QS 31) Präsident. Unter Stroessner wurde Paraguay zur Diktatur und zu einem Zufluchtsort für zahlreiche NS-Belastete und andere Gesuchte aus Europa. Als strikter Antikommunist wurde Stroessner im Kalten Krieg vom Westen trotz der offenkundigen Willkürherrschaft politisch toleriert und unterstützt.
Stroessners Gegner war Andrés Rodríguez Pedotti (* 19. Juni 1923, QS 31 ; † 21. April 1997, QS 33), der zwischen dem 3. Februar 1989 und dem 15. August 1993 Präsident von Paraguay war.
DDR-Führer

Plakat in West-Berlin, 1. September 1961.
Quelle: REGIERUNGonline/Klaus Lehnartz
Die Mauer, die beide Staaten trennte, wurde am 13. August 1961 gebaut – ein Sonntag und Ende der KW-32.
Das berühmteste Foto einer geglückten Flucht wurde am 15.8.1961 in der KW 33 geschossen. Der 19-jährige (VPB) Bereitschaftspolizist Hans Conrad Schumann springt über den S-Draht in den Westen.
Der eiserne Vorhang öffnete sich am 19.8.1989 in der KW 33 beim Paneuropäische Picknick als die Tore zw. Österreich und Ungarn offen standen.
Walter Ulbricht starb am 1. August 1973.
Das Wunder vom Kaukasus am 16.7.1990 (QS 33) ebnet die Wiedervereinigung.
Am 3. Oktober (JKW) wird die Deutsche Wiedervereinigung gefeiert.
Am 30. November 1990 (Tag 334) wird Erich Honecker aus seiner Wohnung geworfen, und es wurde Strafantrag wegen des Schießbefehls an der Mauer gestellt.
Am 29. Juli 1992 wurde Honecker in Untersuchungshaft genommen.
Am 3.12. 1992 (Tag 338) veröffentliche er eine Rede, in der er politische Verantwortung für Mauertote übernahm.
Am 4. August 1992 (QS 33) bestätigte sich der Verdacht, dass er an Leberkrebs erkrankt war.
Auch in Honeckers Vergangenheit gibt es markante Wegmarken.
Honecker wächst in der Kuchenbergstraße 88 in Wiebelskirchen auf. Das Ortswappen ist ein Kreuz auf einer zackigen Welle.
Am 4. Dezember 1935 (Tag 338) wurde er von der Gestapo verhaftet.
Honeckers erste Frau Charlotte Schanuel (* 30. April 1903; 6. Juni 1947, QS 33), sie war Gefängniswärterin und er konnte sich gegen Ende des Kriegs in ihrer Wohnung in der Landsberger Straße 37 verstecken.
Seine zweite Ehefrau war Edith Baumann (* 1. August 1909; † 7. April 1973, QS 31).
Am 27. Mai 1955 (QS 33) gab er den FDJ-Vorsitz an Karl Namokel (* 9. August 1927, QS 36; † 25. Juli 1988).
Mit seiner dritte Frau Margot (* 17. April 1927, QS 31) hatte er eine Tochter,
Sonja Honecker (* 1. Dezember 1952, Tag 336). Sie hatte drei Kinder. Die Tochter Mariana * Oktober 1985 (JKW?) starb als Kleinkind.
Honeckers Enkel Roberto Leonardo Yáñez Betancourt (* 10.10.1974, QS 21, JKW) ist der letzte Honecker.
Erich Honeckers Grab befindet sic auf dem Zentralfriedhof von Santiago de Chile.
Koordinaten: 33° 24′ 49,6″ S
Und er ist Saarländer - Die perfekte Welle.
Hans Konrad Schumann flieht am 15. August 1961 (KW 33)

Wandgemälde mit einem Sozialistischen Bruderkuss zwischen Honecker und Breschnew an der East Side Gallery in Berlin aus dem Jahr 1991
Bundesarchiv, B 145 Bild-F088809-0038 / {Creator:Joachim F. Thurn)
CC BY-SA 3.0 de
Wirtschaftswunder
Es gibt natürlich auch Symbole für die beiden deutschen Staaten, also für die BRD mit dem Wirtschaftswunder. Ein rollendes Beispiel dafür ist der VW Käfer, ebenso die Fresswelle
der Nachkriegszeit. Die Restbestände des militärischen KdF-Wagens für die Wehrmacht wurden auf Beschluss der britischen Besatzungsmacht am 2. Februar 1946 (Tag 33) bis Oktober 1946 (JKW) fertiggebaut. Ben Pon senior wurde am 8. August 1947 (QS 37) Generalimporteur für die Niederlande und verkaufte bis Jahresende 51 Wagen. Man fing klein an, doch der Exportmotor sollte schnell Fahrt aufnehmen.
Ein wichtiger Entscheider im VW Konzern war in dieser Zeit
Heinrich Nordhoff (* 6. Januar 1899, QS 34; † 12. April 1968 Karfreitag, QS 31). Er galt durch die NS-Zeit als belastet. Seine Frau Charlotte starb am 14. August 1988.
Die Modelljahre ab 1958 bis 1974 beginnen jeweils im August und enden damit im Juli. Aus deutscher Produktion bei Karmann stammen allein 330.281 Cabrios. DDas Volkswagenwerk wurde in Fallersleben gebaut, also in der Gemeinde, aus der auch Hoffmann von Fallersleben stammt, der Dichter des Deutschlandlieds und des Ortswappen mit den 20 Herzen und dem Löwen. Dass Hitlers Spitzname „Herr Wolf“ war und Fallersleben später in die Gemeinde Wolfsburg eingegliedert wurde, wirkt dabei ebenfalls stimmig.
Nach den Werksferien im August 1972 wurde zum Modelljahr 1973 der 1303 eingeführt.
Der Käfer jedenfalls läuft und läuft. Das Nummernschild (…333, …33) ist dabei entscheidend. Das Fahrzeug wirkt geradezu zeitlos, und selbst das VW-Zeichen besteht letztlich nur aus Wellensymbolen. Der VW Käfer wurde zum letzten Mal am 12. August 1986 (KW 33) nach Deutschland importiert. Die Produktion des Käfers wurde am 30. Juli 2003 endgültig eingestellt.
Werbespot VW Käfer 333 von 1968 - Er läuft und läuft
VW Beettle 33 by Volkswagen
Trabant
Auch der Trabant ist an die AWT gebunden, und dazu passt fast alles.
Das letzte Modell wurde am 30.4.1991 produziert – dem Todestag Adolf Hitlers, der mit dem Volkswagen / KdF-Wagen den Ausgangspunkt solcher Autos gesetzt hatte. Die Seriennummer des letzten Exemplars lautet 3.096.099.
Die Version P610 mit Viertaktmotor hatte eine Leistung von 33 kW. Aus Kostengründen wurde das Projekt am 15.11.1979 (Leopoldtag) gestoppt.
Emblem auf der Motorhaube des Trabant 601 Von Sachsenring - Ursprünglich erstellt von Nephelin
Zwischen 1963 und 1984 arbeitete der Designer
Karl Clauss Dietel (* 10. Oktober 1934, JKW; † 2. Januar 2022 QS 9) an der Gestaltung von insgesamt sieben Nachfolgemodellen zum Trabant, ab Mitte der 60er Jahre gemeinsam mit Lutz Rudolph (* 28. September 1936, JKW). Zu Karl Clauss Dietel gibt es ein Buch mit 33 Fragen.
Der andere DDR Automobilhersteller war die Marke Wartburg. Die Wurzeln dieser Firma gehen auf die „Fahrzeugfabrik Eisenach AG“ zurück. Diese wurde am 3.12.1896 (Tag 338) oder 5. Dezember 1896 (Tag 340-Schaltjahr) gegründet – die Quellen variieren.
Alle Wartburgmodelle trugen dreistellige Bezeichnungen, die mit einer „3“ begannen. Von 1956 bis 1988 wurden die Fahrzeuge von einem Dreizylinder-Zweitaktmotor angetrieben. Der erste Motor mit 900 cm³ Hubraum leistete 37 PS. Spätere stärkere Varianten erreichten bis zu 33 kW.
Eine Sportversion des 313/1 hatte sogar. 37 kW.
Auch hier gab es Entwicklungsansätze mit Viertaktmotoren, die ebenfalls aus Kostengründen abgebrochen wurden. Das Unvermögen der DDR zum Upgrade im Sinn des 4. Hauptsatzes zeigte sich in vielen Bereichen; damit war es nur eine Frage der Zeit, bis das System kollabieren würde. Die Ausbruchsversuche der eigenen Bürger versuchte man mit immer ausgereifteren und tödlicheren Methoden an der Mauer zu verhindern. Der Aufwand dafür war letztlich höher als die Kosten technischer Upgrades in der Produktion. Damit wurden nicht nur die Lenker der Planwirtschaft immer älter, bis zur Vergreisung, auch die Methoden selbst veralteten.
KOKO - Devisen für Honecker
Dieses Dokument vom 1.10.1966 (JKW)) ist die Anweisung die Kommerzielle Koordinierung kurz KoKo zu gründen. Die Idee dazu soll von Hans Fruck (* 15. August 1911, KW 33) stammen.
Dieser Unterbereich des DDR-Außenhandels unter der Leitung von Alexander Schalck-Golodkowski war ein Staat im Staat. Dort wurden Devisen beschafft – egal wie. Gehandelt wurde mit allem, was der DDR die finanziellen Mittel verschaffte, die sie brauchte, um liquide zu bleiben. Die Nr. 303 ganz oben wirkt dabei wie das monetäre Tor in den kapitalistischen Westen – eigentlich widersinnig und in sich unsozialistisch.
Verhandlungspartner zwischen BRD waren für die
DDR Günter Mittag (* 8. Oktober 1926, JKW) auf der des Westens
Franz Josef Strauß († 3. Oktober 1988, JKW) und
Gerold Tandler (* 12. August 1936, KW 33).
Gerhard Beil († 19. August 2010, KW 33) war Minister für Außenhandel der DDR.
Ernst Höfner (* 1. Oktober 1929 in Liebenstein; † 24. November 2009) war Finanzminister. Der Liebenstein wurde 1303 erstmals urkundlich erwähnt. Hat ca. 373 Einwohner und die Postleitzahl 99330. Das Ortswappen zeigt einen Löwen und Wellenmuster.
Die ID des Untersuchungsausschuss der 12. Wahlperiode [Kommerzielle Koordinierung] ist 137609. Ein 137-Fsk-Echo.
youtube screenshot: Doku Alexander Schalck Golodkowski und die Pleite der DDR by Reniar Sdreeg
1 Megabit RAM-Chip der DDR
Durch das Verbot, moderne EDV-Technik und Hardware in den verfeindeten Ostblock zu liefern, geriet die DDR technologisch ins Hintertreffen. Man entschloss sich deshalb, eigene Speicherchips herzustellen. Am 10. August 1988 konnten mit den Testgeräten die ersten funktionsfähigen und fehlerfreien Entwicklungsmuster des 1-MBit-Speicherchips nachgewiesen werden.
Am 14. August 1989 wurde Honecker der erste 32-Bit-Mikroprozessor aus eigener Produktion vorgestellt. Dabei fiel sein berühmtester Satz:
„Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!“
Es war der Peak, der Höhepunkt der DDR-Technologiegeschichte. Danach folgte der Kollaps. Noch im August 1989 flohen die DDR-Bürger bereits in Scharen in den Westen – Ochs und Esel gleichsam im Gepäck.
Diese Geschichte wiederholt sich für mich heute in Deutschland. Intel
scheiterte mit dem Werk in Magdeburg (33 Mrd.), Wolfspeed legte das Projekt im Saarland auf Eis. Zugleich subventioniert Deutschland mit 5 Milliarden Euro die Ansiedlung des taiwanesischen Herstellers TSMC/ESMC nördlich von Dresden; die EU-Kommission genehmigte die Förderung im am 20. August 2024. Mit 50% von 10 Mrd. € subventioniert Deutschland in die Ansiedlung des taiwanesischen Herstellers TSMC, nördlich von Dresden. Der Artikel stammt vom 8.8.2023.
Dass dabei mit Wolfspeed wieder der Begriff Wolf auftaucht, sollte uns hellhörig machen.
Meine Lesart dazu ist klar: Das Etikett „DDR 2.0“ bezieht sich weniger auf Überwachung und Bespitzelung als auf eine de facto planwirtschaftliche Logik großer Projekte und ihres seriellen Scheiterns oder Verzögerns. Das ist kein bloßes Beamtenbashing. Bürokratische Hürden, lange Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie der Fachkräftemangel sind längst Teil des öffentlichen Bewusstseins und werden auch von Wirtschaftsverbänden als strukturelle Probleme benannt.
Die Fabrik in Dresden soll direkt ca. 2000 Mitarbeiter beschäftigen und nochmal 10000 in Zulieferbetrieben. Also in Summe 12.000 produktive Arbeitsplätze, die entstehen sollen.
Parallel dazu wurden in der Zeit der Ampel 11.507 neue Beamtenstellen aufgebaut, und unter Merz kamen in wenigen Monaten weitere 208 Posten hinzu; am 13. August 2025 war seine Regierung genau 100 Tage (Googol-Echo) im Amt.
Die Abermilliarden an Förderung und Subventionen drohen sich in langen Verfahren, politischer Trägheit und fehlender Umsetzungskraft aufzulösen, ohne dass am Ende auch nur ein einziger Chip in nennenswertem Umfang produziert wurde. Von dem Geld hätte man mehr Chips kaufen können, als man jemals gebraucht hätte. So wie in der DDR eben. Dass heutige RAM-Speicher ausgerechnet DDR heißen, wirkt dabei fast wie ein technischer Kommentar der Geschichte.
Und die politisch brisanteste Hintergrundthese bleibt ebenfalls im Raum: Die Zusage aus Taipeh soll laut Berichten erst dadurch erleichtert worden sein, dass Deutschland im Gegenzug zu militärisch-technischer Hilfe bereit gewesen sei, insbesondere im Bereich U-Boote, Optik und Radartechnik. Offiziell bestätigt ist das so nicht, aber als Hintergrundthese steht es im Raum.
Der Artikel datiert vom 5.8.2025. Damit liegt die ganze Schiene dicht gepackt im Löwe-/August-Korridor.
1 Mb Ram Chip Bundesarchiv_Bild_183-1989-0313-123,_VEB_Carl_Zeiss_Jena,_1-Megabit-Chip
Otto - find ich gut.
Am 17. August 1949 (KW 33) wird der Versandhandel OTTO gegründet.
Der Gründer war Werner Otto (* 13. August 1909, QS 31, † 21.12. 2011, QS 10).
Werner Otto wurde 1934 vom NS-Regime zu 2 Jahren Haft verurteilt, weil er Flugblätter für Otto Strasser verbreitet hatte. Der Versandhandel startete mit drei Mitarbeitern. Der erste Katalog erschien 1950 mit 14 Seiten und 28 Schuhmodellen. Bis 1953 verfünffachte OTTO in weniger als zwei Jahren den Umsatz; die Auflage des Katalogs betrug bereits 37.000 Exemplare. Diese Form des Konsums war vor dem Internet über Jahrzehnte hinweg im Westen Normalität: Dicke Kataloge kamen zweimal im Jahr mit der Post, und man bestellte daraus, was man wollte – analog und langsamer als heute. Der Otto-Konzern existiert bis heute und ist weiterhin erfolgreich am Markt.
Der Sohn von Werner Otto ist Michael Otto (* 12. April 1943) Er baute die Otto Group zu einer digitalen Handels- und Dienstleistungsgruppe aus. Weiterhin ist er ein Stifter und Mäzen.
Die Otto Group hat sowohl den Mitanbieter Quelle als auch Baur übernommen.
Friedrich Baur (* 11. Mai 1890, QS 25; † 30. Oktober 1965, Tag 303) steht dabei für die BAUR-Achse.
Die Firma Quelle steht im Zusammenhang mit dem Namen Gustav Schickedanz.
Er heiratete am 28. September 1919 (JKW) die Bäckerstochter Anna Babette Zehnder.
Am 13. Juli 1929 (137-Echo der Fsk) erlitt die Familie einen schweren Verkehrsunfall. Die Fahrerin Anna Schickedanz und der fünf Jahre alte Sohn Leo kamen dabei ums Leben; sein 72-jähriger Vater starb drei Tage später. Er selbst wurde schwer verletzt und verfiel in Depressionen. Bei einem der vergleichsweise seltenen Luftangriffe auf Fürth wurden am 10. und 11. August 1943 fast alle Gebäude des Unternehmens an der Artilleriestraße zerstört; die für den Versandhandel zentrale Kundenkartei ging ebenfalls größtenteils verloren. Trotz dieser Rückschläge gelang es Schickedanz, Quelle zu einem Milliardenunternehmen aufzubauen.
Auszug aus dem ersten Otto-Katalog aus dem Jahre 1950 by Otto Group
Deutsch-Deutsche
Propaganda
Beide deutschen Staaten produzierten gezielt systemkritische Fernsehsendungen für den jeweiligen Gegner auf der anderen Seite der Mauer.
In Westdeutschland waren das vor allem das "ZDF-Magazin" von
Gerhard Löwenthal (* 8. Dezember 1922, QS25 ; † 6. Dezember 2002, Tag 340, Nikolaustag) sowie "Kennzeichen D".
Kennzeichen D hatte sehr viele Moderatoren im Laufe der Jahre. Einige tragen AWT Marker:
-
Olaf Buhl († 6. August 2014, QS 21).
-
Lea Rosh (* 1. Oktober 1936, JKW)
-
Joachim Jauer (* 26. Juli 1940; † 29. Juli 2022)
Das ZDF-Magazin lief von 1969 bis 1988 und galt mit seinem Schwerpunkt auf der DDR und Osteuropa vielfach als westliches Gegenstück zum „Schwarzen Kanal“. „Kennzeichen D“ sendete von 1971 bis 2001 und berichtete über Themen aus beiden deutschen Staaten.
In der DDR sendete der "Schwarze Kanal" mit Karl-Eduard von Schnitzler (* 28. April 1918, QS 33). Der schwarze Kanal beendet seine Arbeit am 30. Oktober 1989 (Tag 303).
Von den insgesamt 1519 Folgen sind heute nur noch rund 350 erhalten; 33 Folgen wurden auf einer DVD-Box zusammengefasst.
Schriftsteller
Zu den erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands gehören:
Karl May († 30.3. 1912)
Heinz G. Konsalik († 2. Oktober 1999, JKW) und
Bertolt Brecht († 14. August 1956, KW 33).
Charles Bukowski (* 16. August 1920, QS 27 ; † 9.3. 1994) ist Deutschamerikaner.
Die deutschen Literaturnobelpreisträger sind
Theodor Mommsen (* 30. November 1817, Tag 334),
Gerhart Hauptmann (* 15. November 1862, Leopoldtag)
Hermann Karl Hesse († 9. August 1962)
Nelly Sachs (eigentlich Leonie Sachs; * 10. Dezember 1891, QS 23; † 12. Mai 1970, QS 25)
Thomas Mann (* 6. Juni 1875, QS 33, † 12. August 1955, QS 31)
Heinrich Theodor Böll (* 21.12. 1917; † 16. Juli 1985, QS 37) erhielt den Nobelpreis für sein Werk
Gruppenbild mit Dame. Die Figur der Nonne Rahel, genannt Haruspika, ist deutlich an
Edith Stein (* 12. Oktober 1891, JKW; † 9. August 1942, QS 33) angelehnt. Seine Frau
Annemarie Böll († 15. November 2004, Leopoldtag) war ihm stets eine Hilfe.
Günter Wilhelm Grass (* 16. Oktober 1927, JKW-Ausgang; † 13. April 2015) wurde zusammen mit einem weiteren Bewerber unter 25 Bewerbern für die Akademie-Aufnahmeprüfung ausgewählt. Sein erster Lehrer war Josef „Sepp“ Mages (* 6. Oktober 1895, JKW ; † 28. November 1977 (Tag 332). Seine bekanntesten Werke sind die Danziger Trilogie und bestehend aus
Die Blechtrommel | Katz und Maus | Hundejahre
Die letzte Preisträgerin war
Herta Müller (* 17. August 1953). Ihr erstes Werk hieß Niederungen und ein Frosch ist auf dem Cover. Zitat:" Nach einer Vorpremiere am 28. Juli 2012 hatte die Bühnenfassung des Textes am 29. September 2012 (JKW) unter der Regie von Niky Wolcz seine Uraufführung am Deutschen Staatstheater Temeswar".
Erstausgabe Niederungen, Bukarest 1982 HJPrieß
Photograph of HJPrieß - Eigenes WerkCollection of HJPrieß, CC BY-SA 4.0
Im Nachkriegsdeutschland machte sich auch Hans Hellmut Kirst * 5. Dezember 1914 (Tag 339) bei der Obrigkeit unbeliebt. Er war ein Kritiker der Wiederbewaffnung und stellte in seinen zahlreichen Büchern den Kadavergehorsam der Deutschen an den Pranger. Seine Trilogie "08/15" habe ich komplett gelesen, und die Filme dazu sehr gemocht. Die kann ich wirklich empfehlen. Wie viele Freigeister hatte auch er eine heftige Abneigung gegen Franz Josef Strauß – und umgekehrt.
Verfilmt wurde 08/15 unter der Regie von Paul May (* 8. Mai 1909 in München). Wie passend, dass diese Abrechnung mit dem preußisch-nationalistischen Militarismus von jemanden vollzogen wird, der in München am Tag der Kapitulation des 3. Reichs geboren wurde.
Das Buch beginnt im August 1938 im Film im August 1939, im Zeichen des Löwen. Die Uraufführung erfolgte am 30. September 1954 (JKW) im Stachus-Filmpalast München.
Teil 2 kam am 12. August 1955 in die Kinos.
Das Drehbuch ist von Ernst Friedrich Karl von Salomon (* 25. September 1902, Eingang JKW; † 9. August 1972). Die Kamera übernahm Heinz Hoelscher (* 9. Oktober 1925, JKW; † 7. Mai 2021, Kapitulation in Reims).
Die Schauspieler sind allesamt Profis ihres Fachs und hauchen ihren Rollen Leben ein – ohne CGI oder Tricks, echte Darsteller und keine Marionetten.
Die Rolle des Major Luschke wurde brillant gespielt von Wilfried Hermann August Seyferth († 9. Oktober 1954, JKW). Die Szene wenn dieser Major am Ende des ersten Teils mal aufräumt ist wirklich ein Genuss.
Hauptman Derna wird gespielt von Harry Hardt (* 4. August 1899, QS 39; † 14. November 1980, QS 25).
Stabsarzt Dr. Sämig ist Heinz Peter Scholz (* 3. August 1916; † 7. August 1992, QS 36).
Den Spies Schulz spielt Emmerich Schrenk († 2. Oktober 1988, JKW).
Die vollbusige Blondie und lebenslustige Frau des Spies spielt Helen Vita (* 7. August 1928).
Unteroffizier Lindenberg ist Reinhard Glemnitz (* 27. November 1930, Tag 331).
Unteroffizier Schwitzke ist Wolfgang Wahl (* 3. Dezember 1925, Tag 337).
Joachim Karl „Blacky“ Fuchsberger (* 11.3. 1927 (11*3=33); † 11.9. 2014, QS 18) ist der Gefreite Asch und die Hauptfigur. Fuchsberger wurde mit dieser Rolle berühmt.
Sein Freund der Obergefreite Kowalski ist Peter Carsten (* 30. April 1928, QS 27; † 20. April 2012). Der Todestag und der Geburtstag von Hitler!
Ein weiteres Beispiel aus Deutschland ist die Science Fiction Reihe "Perry Rhodan".
Die erste Auflage der Heftserie erreichte am 15. November 2024 (Leopoldtag) die Nummer 3300, die den Beginn des 45. Zyklus PHOENIX markierte. Die Macher und das Heft hat aber in Bezug auf Zahlen und Namen keinerlei Bezug zur AWT und entzieht sich jedem bisher bekannten Muster.
Lediglich der Zeichner der sehr gut gemachten Heftcover passt. Johannes Herbert (Johnny) Bruck († 6. Oktober 1995, JKW). Der Der Science Fiction Club Deutschland (SFCD), der vom Autor Walter Ernsting am 4. August 1955 mitgegründet wurde, existiert noch heute.
Walter Spiegl (* 28. Juli 1934) war ebenso dabei und der weltweit als „Science-Fiction-Fan Nr. 1“ bekannte Amerikaner Forrest J, Ackerman († 4. Dezember 2008, Tag 339) war sehr früh mit im Boot.
Die Story an sich ist geradezu prophetisch in Bezug auf die Zukunftsentwicklung der Menschheit und auf Aussagen aus den 8. Hauptsätzen. Die Veröffentlichung begann 1961 und sieht bereits das Aufkommen von künstlicher Intelligenz beziehungsweise Superintelligenz voraus. Auch die sogenannte Präastronautik wird hier vorweggenommen. Ich muss gestehen, dass ich selbst noch nie ein solches Heft gelesen habe.
Karl May #33 Von Sascha Schneider - Karl-May-Wiki,

Der Arzt von Stalingrad: Heinz G Konsalik Verlag: Herrsching, Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft mbH.
Im Nachkriegsdeutschland machte sich auch Hans Hellmut Kirst * 5. Dezember 1914 (Tag 339) bei der Obrigkeit unbeliebt. Er war ein Kritiker der Wiederbewaffnung und stellte in seinen zahlreichen Büchern den Kadavergehorsam der Deutschen an den Pranger. Seine Trilogie "08/15" habe ich komplett gelesen, und die Filme dazu sehr gemocht. Die kann ich wirklich empfehlen. Wie viele Freigeister hatte auch er eine heftige Abneigung gegen Franz Josef Strauß – und umgekehrt.
Verfilmt wurde 08/15 unter der Regie von Paul May (* 8. Mai 1909 in München). Wie passend, dass diese Abrechnung mit dem preußisch-nationalistischen Militarismus von jemanden vollzogen wird, der in München am Tag der Kapitulation des 3. Reichs geboren wurde.
Das Buch beginnt im August 1938 im Film im August 1939, im Zeichen des Löwen. Die Uraufführung erfolgte am 30. September 1954 (JKW) im Stachus-Filmpalast München.
Teil 2 kam am 12. August 1955 in die Kinos.
Das Drehbuch ist von Ernst Friedrich Karl von Salomon (* 25. September 1902, Eingang JKW; † 9. August 1972). Die Kamera übernahm Heinz Hoelscher (* 9. Oktober 1925, JKW; † 7. Mai 2021, Kapitulation in Reims).
Die Schauspieler sind allesamt Profis ihres Fachs und hauchen ihren Rollen Leben ein – ohne CGI oder Tricks, echte Darsteller und keine Marionetten.
Die Rolle des Major Luschke wurde brillant gespielt von Wilfried Hermann August Seyferth († 9. Oktober 1954, JKW). Die Szene wenn dieser Major am Ende des ersten Teils mal aufräumt ist wirklich ein Genuss.
Hauptman Derna wird gespielt von Harry Hardt (* 4. August 1899, QS 39; † 14. November 1980, QS 25).
Stabsarzt Dr. Sämig ist Heinz Peter Scholz (* 3. August 1916; † 7. August 1992, QS 36).
Den Spies Schulz spielt Emmerich Schrenk († 2. Oktober 1988, JKW).
Die vollbusige Blondie und lebenslustige Frau des Spies spielt Helen Vita (* 7. August 1928).
Unteroffizier Lindenberg ist Reinhard Glemnitz (* 27. November 1930, Tag 331).
Unteroffizier Schwitzke ist Wolfgang Wahl (* 3. Dezember 1925, Tag 337).
Joachim Karl „Blacky“ Fuchsberger (* 11.3. 1927 (11*3=33); † 11.9. 2014, QS 18) ist der Gefreite Asch und die Hauptfigur. Fuchsberger wurde mit dieser Rolle berühmt.
Sein Freund der Obergefreite Kowalski ist Peter Carsten (* 30. April 1928, QS 27; † 20. April 2012). Der Todestag und der Geburtstag von Hitler!
Ein weiteres Beispiel aus Deutschland ist die Science Fiction Reihe "Perry Rhodan".
Die erste Auflage der Heftserie erreichte am 15. November 2024 (Leopoldtag) die Nummer 3300, die den Beginn des 45. Zyklus PHOENIX markierte. Die Macher und das Heft hat aber in Bezug auf Zahlen und Namen keinerlei Bezug zur AWT und entzieht sich jedem bisher bekannten Muster.
Lediglich der Zeichner der sehr gut gemachten Heftcover passt. Johannes Herbert (Johnny) Bruck († 6. Oktober 1995, JKW). Der Der Science Fiction Club Deutschland (SFCD), der vom Autor Walter Ernsting am 4. August 1955 mitgegründet wurde, existiert noch heute.
Walter Spiegl (* 28. Juli 1934) war ebenso dabei und der weltweit als „Science-Fiction-Fan Nr. 1“ bekannte Amerikaner Forrest J, Ackerman († 4. Dezember 2008, Tag 339) war sehr früh mit im Boot.
Die Story an sich ist geradezu prophetisch in Bezug auf die Zukunftsentwicklung der Menschheit und auf Aussagen aus den 8. Hauptsätzen. Die Veröffentlichung begann 1961 und sieht bereits das Aufkommen von künstlicher Intelligenz beziehungsweise Superintelligenz voraus. Auch die sogenannte Präastronautik wird hier vorweggenommen. Ich muss gestehen, dass ich selbst noch nie ein solches Heft gelesen habe.
Sozialdemokraten
Auch das Wirken der Sozialdemokraten kann leicht mit markanten Daten im Sinn der AWT nachgewiesen werden. Die erste „große Koalition" der deutschen Parlamentsgeschichte wurde am 13. August 1923 (QS 27 KW 33) ins Leben gerufen. An selben Tag, an dem Adolf Hitler seine 33 Seiten Grundsatzprogramm 33-seitiges Grundsatzprogramm vorgetragen hat.
Der SPD-Gründer August Bebel starb am 13. August 1913 (KW 33).
Karl Liebknecht wurde am 13.August 1871 geboren.
Willy Brandt († 8. Oktober 1992, JKW) leitete am 12. August 1970 (KW 33) mit den Moskauer Verträgen die Entspannungspolitik der 70er Jahre ein. – ein Meilenstein dieser Entwicklung.
Willy Brandt hat auf seinem Weg mehrere Personen erlebt die AWT-Marker aufweisen.
Seine Mutter Martha Frahm (* 16. März 1894; † 3. August 1969, QS 36)
Die Kirche in der Brandt getauft wurde ist ein wahrer Schatz:
St. Lorenz ist eine evangelische Kirche in der Hansestadt Lübeck. Lorenz = Lorbeer
Die ursprüngliche St.-Lorenz-Kirche wurde abgerissen, aber die Kanzel wurde 1899 in die Katharinenkirche versetzt, der Altar von 1674 kam in die Georgskapelle in Schwartau.
Diese Maßnahmen wurden von Gustav Adolf Ernst Lionel Schaumann (* 26. Dezember 1861, QS 27, Stephanstag) dem städtischen Baudirektor umgesetzt.
Anstelle von Paul Frölich (* 7. August 1884, QS 36 ; † 16. März 1953) reiste Brandt nach Norwegen. Frölich starb am Geburtstag von Brandts Mutter.
Brandt organisierte dort den Friedensnobelpreis für Carl von Ossietzky.
Jacob Walcher (* 7. Mai 1887, QS 36) entsandte Brandt als Kurier unter falschem Namen zurück nach Deutschland, um dort den Widerstand zu organisieren.
Gertrud Meyer (* 14. Juli 1914, französischer Unabhängigkeitstag) war Brandts Geliebte und folgte ihm nach Norwegen. Der 14.7. koppelt an den 13.7.; das wird in der 10. Vermutung und im Bereich der französischen Geschichte ausgebreitet. Solche Nähe zu „echten“ Markern entsteht systematisch.
Mit August Enderle (* 5. August 1887, QS 37) arbeitet er in Stockholm bis zum Kriegsende zusammen.
Theodor Steltzer (* 17. Dezember 1885, QS 33; † 27. Oktober 1967, QS 33) war sein Türöffner zurück nach Deutschland nach dem Krieg. .
Brandt sollte in Lübeck die Nachfolge von Otto Passarge (* 12. November 1891, QS 25; † 16. Mai 1976, Tag 137 - Schaltjahr, FSK-Echo) als Bürgermeister antreten sollte.
Am 24. September 1948, QS 37, der Geburtstag meines Vaters, erhielt Brandt die deutsche Staatsbürgerschaft zurück.
Brandt begann seine politische Karriere im Nachkriegsdeutschland im Januar 1948 in Berlin als Beauftragter des SPD-Parteivorstands in der Nachfolge von
Erich Brost ( * 29. Oktober 1903, QS 25 ; † 8. Oktober 1995, QS 33 JKW - und auch Brandts Todestag 3 Jahre später), Sein „Berliner Sekretariat“ hatte die Verbindung des Parteivorsitzenden Kurt Schumacher (* 13. Oktober 1895, JKW; † 20. August 1952, QS 27) im Westen aufrechtzuerhalten.
Am 3. Dezember 1950 (Tag 337) wurde er in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt.
Am 14.3. 1971 (Pi-Tag) trat er nicht mehr an.
Willy Brandt wurde am 3. Oktober 1957 (JKW) als Nachfolger des verstorbenen
Otto Suhr (* 17. August 1894, KW 33; † 30. August 1957, QS 33) zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt. Er schaffte dies gegen den Widerstand des SPD Manns
Franz Neumann (* 14. August 1904, QS 27 ; † 9. Oktober 1974, QS 31, JKW).
Während Brandt Kanzler wurde, war Gustav Heinemann (* 23. Juli 1899, QS 39; † 7. Juli 1976 QS 37) der dritte Bundespräsident. Die Bundestagswahl war am 28. September 1969 (QS 44, JKW).
Finanzminister Alexander Möller (* 26. April 1903, QS 25; † 2. Oktober 1985, JKW) trat wegen der ausufernden Sozialausgaben schnell zurück.
Im folgte Karl August Fritz Schiller († 26. Dezember 1994, Stephanstag) als bedeutender Finanz,- und Wirtschaftsminister dieser Ära. Aber auch er trat nach einem Jahr zurück.
Das Misstrauensvotum gegen Brandt am 27. April 1972 (QS 32) konnte er noch für sich entscheiden. Zuvor waren mehrere FDP-MdB aus der FDP ausgetreten und zur CDU-CSU Fraktion gewechselt.
Darunter Siegfried Zoglmann (* 17. August 1913, KW 33 ; † 20. Oktober 2007, QS 12) und
Herbert Hupka (* 15. August 1915 ; † 24. August 2006, QS 22)
Die Stasi hatte 2 Unionspolitiker geschmiert und dadurch Brandt die Abwahl erspart.
Einer davon war Leo Wagner (* 13. März 1919, QS 27 Tag 72 - FSK-Echo; † 8. November 2006, QS 18). Drahtzieher und Stasi-Maulwurf in der SPD war Karl Wienand
(* 15. Dezember 1926, QS 27; † 10. Oktober 2011, JKW).
Brandt Planungschef im Kanzleramt war Albrecht Müller (* 16. Mai 1938, QS 33, Tag 137 Schaltjahr FSK-Echo). Das Das Kabinett Brandt II endete am 16. Mai 1974 (QS 33, Tag 136) und es begann die Zeit von Helmut Schmidt. Sein Kanzleramtschef war damals Horst Grabert (* 12. Dezember 1927, QS 25; † 10. Oktober 2011, JKW).
Brandt trat wegen Günter Guillaume (* 1. Februar 1927 Tag 32) und Christel Guillaume (* 6. Oktober 1927, JKW) zurück.
Brandt hatte 4 Kinder. Das erste ist seine Tochter Ninja Frahm (30.10.1940, Tag 304 Schaltjahr).
Brandts zweite Ehefrau Rut Brandt ( † 28. Juli 2006, QS 25) schenkte ihm drei Söhne:
Peter Willy Brandt (* 4. Oktober 1948, QS 27, JKW)
Lars Brandt (* 3. Juni 1951, QS 25)
Matthias Frederik Brandt (* 7. Oktober 1961, JKW).
Brands Nachfolger war Helmut Schmidt (* 23. Dezember 1918, QS 27; † 10. November 2015), beides sehr nah an AWT-Markern: 24.12. und 9.11.
Der 10.11. ist der Welttag der Wissenschaft und der Gedenktag von Papst Leo dem Großen, dessen Attribut der Drache ist.
Schmidt war als Offizier bei der Flak und hatte während des Kriegs auch Kontakt zu
Cato Bontjes van Beek (* 14. November 1920; † 5. August 1943) 14.11. ist ein Tag vor dem 15.11. dem Leopolditag und dem Geburtstag von Erwin Rommel und von Stauffenberg.
van Beeks Mutter war Olga Bontjes van Beek (* 14. August 1896, KW 33; † 12. Februar 1995 QS 34).
Für Schmidt kam es in der Kriegsgefangenschaft zum Kontakt zu
Hans Bohnenkamp (* 17. April 1893, QS 33; † 2. Februar 1977, Tag 33), dessen Vortrag ihm die Augen für die Tiefe der Verbrechen des Nationalsozialismus öffnete. Allerdings wurde er während des Krieges von einem Vorgesetzter am 1. Februar 1942 (Tag 32) als nationalsozialistisch gefestigt beurteilt.
Zu Schmidts politischen Vorbildern zählen:
-
Max Julius Friedrich Brauer (* 3. September 1887, QS 36; † 2. Februar 1973, Tag 33)
-
Fritz Erler (* 14. Juli 1913 ; † 22. Februar 1967). Der 14.7. koppelt an den 13.7. FSK-Echo.
-
Wilhelm Hoegner (* 23. September 1887 ; † 5. März 1980, QS 27). 23.9. einen Tag vor dem Geburtstag meines Vaters.
-
Carl Wilhelm Kaisen (* 22. Mai 1887, QS 33; † 19. Dezember 1979, QS 39)
-
Waldemar Freiherr von Knoeringen (* 6. Oktober 1906, JKW; † 2. Juli 1971, QS 27)
Die oben genannten Beispiele, die direkt neben den bekannten Markern liegen, sind Hinweise auf die 10. Vermutung, also die informationelle Gravitation als Feldtheorie. Ein anschauliches Beispiel dafür ist die Position von Elektronen in den Orbitalen. Diese wird nur zu etwa 90 % durch die Orbitaltheorie abgedeckt. In rund 10 % der Fälle befinden sich Elektronen außerhalb der eigentlichen Wahrscheinlichkeitswolke. Auch chemische Reaktionen laufen nur in den seltensten Fällen zu 100 % in eine Richtung.
Für die AWT muss man zusätzlich beachten, dass fast jedes vierte Jahr ein Schaltjahr ist. Ein Feiertag variiert je nach Konfession um einen Tag oder wird völlig anders begangen. Auch die Datumsgrenze kann minimale Unterschiede erzeugen. Jemand stirbt am Abend des 1.2. in New York, also an Tag 32. In Berlin gilt die MEZ, und dort ist es schon nach Mitternacht, also bereits der 2.2., Tag 33. Insgesamt stören solche kleinen Abweichungen das Muster überhaupt nicht.
Folgt man der Wellensymbolik, muss man außerdem erkennen, dass eine Sinuswelle nicht permanent einen Wellenberg bildet, sondern natürlich auch durch den Nullpunkt geht und in den negativen Bereich übergeht. Die vollständige Formulierung der 10. Vermutung folgt am Ende des Kapitels.
Ein sehr bekannter Linker aus meiner Heimat ist
Oskar Lafontaine (* 16. September 1943, QS 33).
Im BSW ist Katja Wolf (* 7. März 1976, QS 33) das wahre Machtzentrum.
NPD, DVU & Republikaner
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Deutschland erneut extrem rechte Parteien. Die NPD wurde am 28. November 1964 gegründet (Tag 333 -Schaltjahr). Nach ersten Erfolgen verlor sie in den 1970er- und 1980er-Jahren an Reichweite. In den neuen Bundesländern gelang ihr ab 2004 noch einmal kurzzeitig der Einzug in einige Landtage, doch dieser Effekt blieb begrenzt. Die Partei nennt sich seit 2023 „Die Heimat“ und spielt heute politisch kaum noch eine Rolle
Walter Bachmann (* 8. November 1923, QS 25; † 19. April 2002, QS 18) ist der Ehrenvorsitzender. Beide Daten liegen jeweils einen Tag vor markanten AWT-Achsen.
Die zweite Partei in dem Spektrum waren die Republikaner von Franz Schönhuber † 27. November 2005. (Tag 331). Schönhuber beantragte am 13. August 1941 (KW 33) die Mitgliedschaft der NSDAP und er war Mitglied der 33. Waffen-SS-Division Charlemagne; außerdem war er Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse.
Die REP wurde am 26. November 1983 gegründet. (Tag 330).
Beim Bundesparteitag trat Schönhuber nicht mehr zur Wiederwahl an. Es gab drei Kandidaten für seine Nachfolge:
335 Stimmen gingen an Rolf Schlierer (* 21. Februar 1955, QS 25). Rudolf Krause erhielt 224, Wolfgang Hüttl 33. Danach folgte ein stetiger Abstieg durch Grabenkämpfe und Führungsfehler. Auch die Republikaner sind heute keine politische Größe mehr und zerfallen seit Jahren in die Bedeutungslosigkeit, bestehen formal aber weiter.
Auch die Republikaner sind heute keine politische Größe mehr und zerfallen politisch seit Jahren in die Bedeutungslosigkeit, bestehen formal aber weiter. Die letzte Mitgliederanzahl wird mit 4.533 angegeben. Also 33-45 umgedreht..
Die dritte Partei im rechten Spektrum war die DVU.
Als Datum der Parteigründung gilt der 5.3.1987 (QS 33). Die Deutsche Volksunion war allerdings schon 1971 als Verein gegründet worden und trat erst 1987 zusätzlich als Partei auf. Vorsitzender und prägende Figur war
Gerhard Michael Frey (* 18. Februar 1933, QS 27; † 19. Februar 2013, QS 18).
Am 12. Juli 1960 (137 Näherung) verlieh die Karl-Franzens-Universität Graz Frey den Grad eines Dr. rer. pol.
Bereits 1962 schlug die Gesamtdeutsche Partei (GDP) Frey eine Kandidatur auf ihrer Liste zur bayerischen Landtagswahl am 25. November 1962 (Katharinatag) vor. DVU wurde am 1.1.2011 mit der NPD fusioniert.
Drei "natürliche" Gegner dieser rechten Kräfte waren:
Werner Nachmann * 12. August 1925 (KW 33)
"Nach seinem Tod im Jahre 1988 wurde bekannt, dass Nachmann in der Zeit von 1981 bis 1987 insgesamt über 29 Millionen DM (zunächst war von ca. 33 Millionen die Rede) an Zinserträgen von Wiedergutmachungsgeldern der Bundesregierung sowie Gemeindegeldern veruntreut hatte, von denen ungefähr drei Viertel auf Konten seiner insolventen Firmen wieder auftauchten."
Heinz Galinski * 28. November 1912 (Tag 333 -Schaltjahr).
Ignatz Bubis † 13. August 1999.
Alle drei standen nacheinander an der Spitze des Zentralrats der Juden in Deutschland, den es bis heute gibt.
Selbst in der DDR gab es fremdenfeindliche Tendenzen, obwohl dort nach außen eine deutlich restriktivere und offiziell antifaschistische Politik vertreten wurde. Die ersten ausländerfeindlichen, pogromartigen Ausschreitungen nach 1945 in Deutschland ereigneten sich in Erfurt vom 10. August bis 13. August 1975. Dabei wurden algerische Vertragsarbeiter von deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die Innenstadt gejagt und mit Stangen und Latten angegriffen. Am 10. August eskalierte die Lage; zeitweise beteiligten sich bis zu 300 Personen an der Verfolgung.
Gastarbeiter
Deutschland hat nach dem Zweiten Weltkrieg die fehlenden Arbeitskräfte im Ausland angeworben. Es waren ja fast 10 Millionen Menschen gestorben, dazu kamen viele Versehrte.
Zuerst warb man Arbeitskräfte in Italien und Spanien, also bei ehemaligen Verbündeten im Krieg, an. Dann wurde der Radius weiter gefasst, und die meist männlichen Gastarbeiter kamen aus immer weiter entfernten Ländern.
Die Liste der Abkommen ist entsprechend lang:
Am 20. Dezember 1955 (QS 25) mit Italien
Am 29. März 1960 (Tag 89 - Schaltjahr) mit Spanien
Am 30. Oktober 1961 (QS 21, Tag 303) mit der Türkei
Am 30.3.1960 Bundesrepublik mit Griechenland
Am 21. Mai 1963 (QS 27) mit Marokko
16. Dezember 1963 mit Südkorea, Hier wurden primär Krankenschwestern angeworben. Bei den Männern waren es hauptsächlich Bergarbeiter für den Steinkohleabbau. In insgesamt 21 Artikeln wurde die Anwerbung südkoreanischer Bergarbeiter detailliert geregelt.
Am 17. März 1964 (Tag 77 Schaltjahr) mit Portugal.
Am 7. Oktober 1965 (JKW) mit Tunesien.
Am 12. Oktober 1968 (JKW) mit Jugoslawien.
Der Trend hielt bis zum 23. November 1973 (QS 27, Tag 327), als ein Anwerbestopp
ausgerufen wurde. Es gab keinen Bedarf mehr an weiteren Arbeitskräften, und die Stimmung im Land spiegelte das auch wider.
Nach dem Wegfall des Eisernen Vorhangs wurden zunächst die neuen Bürger der ehemaligen DDR vereinnahmt, dann folgten sofort Arbeitskräfte aus Polen, Ungarn bis in die Ukraine. Man kann im deutschen Rentensystem, im Transportsektor, in Fleischereien, in der Landwirtschaft und am Bau auf diese Arbeitskräfte nicht verzichten.
Die Einwanderung von Menschen, die hingegen nur Leistungen aus den Sozialsystemen beziehen, muss schnell zum Kollaps der Sozialkassen führen. Der demographische Kollaps wird durch diese Migration im Zeitraffer geschehen. Das hat nichts mit dem Verteilen von Zentralbankgeld zu tun. Geld ließe sich ja fast nach Belieben vermehren. Benötigt werden Arbeiter, die wirklich etwas in die Hand nehmen und produzieren oder Dienstleistungen erbringen. Wenn „alle“ alimentiert werden – wer geht dann noch arbeiten?
Die Nutzung von Arbeitskräften aus allen Regionen des Reiches gab es schon im alten Ägypten und im antiken Rom. Die Macht eines Imperiums misst sich auch immer an der Zahl der Arbeitskräfte. Deswegen ist es auch nicht „egal“, ob sich die Ukraine der EU zuwendet und sich von Moskau löst. Solche Aspekte sind unbedingt zu beachten, wenn man stabile Verhältnisse haben will und weil sich durch Zuwanderung auch der Genpool auffrischen kann.
Migration ist also an sich durchaus zu begrüßen, sie bedarf allerdings der Beachtung der 4. bis 6. Hauptsätze.
RAF / APO
Da es in Deutschland keine glaubwürdige Aufarbeitung der NS-Verbrechen gab und viele Täter oft ungestraft wieder in Amt und Würden saßen, bildete sich eine Außerparlamentarische Opposition.
Zusätzlich führte der Krieg in Vietnam zu öffentlichen Protesten. Ein Besuch des Schahs von Persien am 2.6.1967(QS 31) eskalierte bis hin zu einem Studentenmord.
Der Polizist Karl-Heinz Kurras (* 1. Dezember 1927, QS 23, Tag 335), ein Stasi-Agent, erschoss Benno Ohnesorg (* 15. Oktober 1940, QS 21, Rand JKW). Auch bei den Demonstrationen gegen das Schah-Regime kam es zu Gewaltexzessen durch Jubelperser und iranische Geheimpolizisten im Tross des Schahs. Die deutsche Polizei jagte gezielt Demonstranten, verprügelte diese, und man sah sich an das Dritte Reich erinnert.
In Summe führte dies zur Gründung der APO und der Roten Armee Fraktion.
Die RAF führte Krieg gegen den Staat und tötete dabei mutmasslich 33 Menschen.
Das Gründungsdatum der RAF ist der 14. Mai 1970, also derselbe Tag, an dem Israel seine Unabhängigkeit erklärte; beide Ereignisse sind eindeutig gegen den deutschen Faschismus ausgerichtet. Die Zahl 22 Jahre ist dabei zu beachten. Sie ist als Meisterzahl hinterlegt, 22 Pfade der Kabbala, 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets und als Station 22 des Narren koppelt sie an Pi, 22/7 = 3,1415..., Baumeisteranalogie.
Eine der bekanntesten Figuren dabei war
Andreas Baader (* 6. Mai 1943; † 18. Oktober 1977) der zusammen mit
Thorwald Proll (* 22. Juli 1941 (alternativer Pi-Tag) und
Horst Söhnlein (* 13. Oktober 1942, QS 21; † 23. März 2023) am 2.4.1968 drei Brandanschläge in zwei Kaufhäusern durchführte. Darunter war auch das M.-Schneider-Kaufhaus (Michael Schneider, der Name meines Zwillingsbruders). Dafür wurde das Trio zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt.
Andreas Baaders Vater war Berndt Philipp Baader * 8. August 1913.
Gudrun Ensslin (* 15. August 1940, QS 27, KW 33) war selbst ein 33er Löwe und auch von Anfang an dabei.
Ebenso wie Ulrike Marie Meinhof (* 7. Oktober 1934, QS 25, JKW; † 8./9. Mai 1976, VE-Day). Meinhof koppelt direkt an die AWT-Marker, während Baader nur im Nahfeld koppelt. Baader war genau genommen einfach nur ein narzisstisch gestörter Krawallprolet ohne intellektuellen Hintergrund oder rudimentäres politisches Grundwissen. Er wäre in jeder Debatte gnadenlos untergegangen, weil ihm schon der Wortschatz dazu fehlte.
RAF – Mai-Offensive 1972 als Verdichtungsfeld
Baader wurde am 14. Mai 1970 aus der Haft befreit; dieses Ereignis gilt als Geburtsstunde der RAF.
Zwei Jahre später verdichtete sich die Gewalt im Mai 1972 zur sogenannten Mai-Offensive. Am 11. Mai 1972 explodierten im Hauptquartier des V. Korps der US-Streitkräfte in Frankfurt am Main drei Bomben. Einen Tag später folgten Bombenanschläge in Augsburg und München. Am 15. Mai wurde die Ehefrau des Haft- und Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof, Wolfgang Buddenberg, bei einem Sprengstoffanschlag auf dessen Fahrzeug schwer verletzt. Am 24. Mai kam es schließlich zu einem Bombenanschlag auf das Hauptquartier der 7. US-Armee in Heidelberg.
Zusammengenommen forderten diese Anschläge vier Todesopfer — drei in Frankfurt und eines in Heidelberg. Auch darin liegt eine auffällige Struktur: 3+1 = 4, also die Zahl der Flächen des Tetraeders und zugleich das Grundschema der AWT-Raumzeitstruktur.
Hinzu kamen 74 Verletzte. Die Zahl 74 = 2 × 37 wirkt in der AWT als verdoppeltes 37-/Ω₅-Spiegelecho: Die 37 steht über Ω₅ = 1/37 für den unterkritischen Einzelimpuls, der bei kollektiver Skalierung in eine makroskopische Wirkung kippen kann. In diesem Fall erscheint die Gewalt nicht als Einzeltat, sondern als synchronisierte Serie — als kollektiver Masseneffekt im negativen Feld.
AWT-Lesart:
Die Ereignisse liegen nicht isoliert, sondern bilden ein enges Mai-Feld um den 17. Mai.
Der 17. Mai ist im Normaljahr Tag 137, im Schaltjahr Tag 138. Damit entsteht ein auffälliges FSK-/BSK-Echo: Feinstrukturachse 137 und Boltzmann-Skalierungsachse 138 liegen direkt über demselben Datumsanker.
Die RAF-Mai-Offensive erscheint damit nicht nur als politische Anschlagsserie, sondern als negative Verdichtungswelle: ein Gewaltfeld, das sich um einen klaren Zeitkorridor organisiert, Todesstruktur 3+1, Verletztenzahl 2×37 und den 137/138-Korridor miteinander koppelt.
Am 9.11.1974 starb das RAF-Mitglied Holger Meins an den Folgen des Hungerstreiks.
Am 29.11.1974 (Tag 333) wurde Ulrike Meinhof zu 8 Jahren Haft im Hochsicherheitstrakt in der JVA Stuttgart-Stammheim verurteilt.
Dort saß sie mit anderen RAF Mitgliedern ihre Haftstrafe ab.
Jean Paul Sartre traf Baader am 4.12.1974 (Tag 338) in dessen lebenslänglicher Haft und distanzierte sich von Baaders kompromissloser Gewaltbereitschaft gegen "das System".
Der RAF Anwalt Arndt Müller hatte 3 Waffen in die JVA geschmuggelt. Sie waren in der Zelle 723 gelagert worden. Dort saß zuvor der Terrorist
Helmut Pohl (* 14. August 1943; † 12. August 2014, KW 33).
Jan-Carl Raspe (* 24. Juli 1944, QS31), Baader und Ensslin brachten sich am 18.10.1977 in der Haft um. Raspe starb in der Katharinenhospital an den Folgen der Schussverletzung.
Irmgard Möller (* 13. Mai 1947, Tag 133) überlebte schwer verletzt.
Stammheim-Prozess – Recht, Beweise und 137/138-Echo
Im anschließenden Stammheim-Prozess wurde gegen die Angeklagten an 192 Verhandlungstagen verhandelt. Auch in der Beweisführung tauchen auffällige Marker auf. Unter den Asservaten wurde unter anderem explizit genannt:
„1 Bündel blauer Wollfäden, Ass. Nr. B35 Spur II/33“.
Damit liegt die 33 nicht als nachträgliche Deutung, sondern direkt in der forensischen Dokumentation des Verfahrens.
Parallel dazu wurde das Strafprozessrecht selbst verschärft. Die Zahl der gewählten Verteidiger wurde auf drei beschränkt — geregelt in § 137 Abs. 1 Satz 2 StPO. Damit erscheint die 137 erneut als FSK-Echo innerhalb der juristischen Struktur.
Noch deutlicher wird die Kopplung durch den gesetzlich normierten Verteidigerausschluss in den §§ 138a–d StPO. Hier liegt das 138er-BSK-Echo offen in der Normkette.

Rote Armee Fraktion Logo
Die Darstellung dient rein der historisch-wissenschaftlichen Einordnung nach §86 / §86a StGB
Die RAF führte im Laufe der Zeit immer wieder sehr spektakuläre Aktionen durch. Die Konsequenz und Entschlossenheit der Beteiligten war dabei maximal.
Menschen schätzen, unabhängig von den jeweiligen Beweggründen, vor allem eines: bedingungslose Entschlossenheit und Mut. Auch das machte Baader bei all seinen Unzulänglichkeiten extrem attraktiv, weil er eben nicht intellektuell brillante Vorträge hielt, sondern ein Mann der Tat war. Er schuf Tatsachen und wischte Bedenken einfach beiseite.
Man entführte am 27. Februar 1975 (QS 33), drei Tage vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, den CDU Spitzenkandidaten
Peter Lorenz (* 22. Dezember 1922, QS 21; † 6. Dezember 1987, QS 34, Tag 340, Nikolaustag, Lorenz = Laurentius = Lorbeer)
Eine Geiselnahme vom 23. bis 28. August 1973 in Stockholm hat es dabei sogar zu einem eigene Begriff gebracht. Dem Stockholm-Syndrom, also der Verbrüderung von Terroristen und deren Opfern unter gemeinsamem Stress und vor dem Hintergrund der nicht völlig unlogischen Beweggründe der Täter. Einer der Geiselnehmer war Clark Oderth Olofsson (1. Februar 1947, Tag 32, 24. Juni 2025, QS 21).
Das Ausrichten der Opfer auf die Täter zeigt die Wirkung starker Attraktoren. Ob Mitläufertum, Persilscheine oder die Gewaltexzesse beim Schah-Besuch – all das ist in der AWT-Lesart kein bloßer „Zufall“, sondern das Resultat eines Systems ohne algorithmische Integrität.
In der AWT nennen wir das die emotionale Resonanzkatastrophe: Wenn Menschen unter extremen Stress geraten, kollabiert ihre rationale Statik, und sie synchronisieren sich mit dem lautesten Feld in ihrer Umgebung – unabhängig davon, wie destruktiv es ist.
Die RAF indizierte am 24.4.1975 ebenfalls eine Geiselnahme in Stockholm. Dabei brachte man zwölf Geiseln in seine Gewalt und tötete zwei von ihnen.
Ein Opfer war der deutsche Militärattaché
Andreas Ernst Baron von Mirbach (* 9. April 1931, QS 27; † 24. April 1975, QS 32)
und das andere, der Diplomat
Heinz Hillegaart (* 10. April 1911; † 24. April 1975).
Dazu kommt einer der Entführer Karl-Heinz Dellwo (* 11. April 1952, QS 23).
Ein weiterer RAF Terrorist war später Stefan Werner Wisniewski (* 8. April 1953).
Im Fall der Geiselnahme in Stockholm kann man etwas erkennen, das wir später in der 10. Vermutung ausarbeiten werden: eine Clusterbildung außerhalb der eindeutigen Marker. Ein Indiz für ein Attraktorfeld.
In Stockholm war ein weiterer Entführer Bernhard Rössner (* 15. Oktober 1946, QS 27, Nahbereich JKW). Der Terrorist Ulrich Wessel starb am 25. April 1975 (QS 33) an der vom ihm selbst versehentlich ausgelösten Sprengstoffexplosion.
Das herausragendste Opfer der RAF war
Alfred Herrhausen (* 30. Januar 1930; † 30. November 1989 (Tag 334). Der 30. Januar 1933 markiert die Machtergreifung Hitlers. Dass Herrhausen genau drei Jahre vorher geboren wurde, ist in diesem Zusammenhang bemerkenswert: Ausgerechnet ein späteres Spitzenopfer jener RAF, die sich selbst antifaschistisch verstand, liegt damit direkt im Vorfeld dieses historischen Datums.
Die führenden RAF-Mitglieder Baader, Ensslin und Raspe brachten sich am 18. Oktober 1977 (QS 34) in der Haft um. Auslöser war die Befreiung der Lufthansa-Maschine „Landshut“ in Mogadischu durch die GSG 9.
Chef des Kommandos war Ulrich Wegener (* 22. August 1929, QS 33; † 28. Dezember 2017, QS 23).
Rolf Gerhard Heißler (* 3. Juni 1948, QS 31; † 18. Mai 2023, Tag 138, BSK-Echo) war ein Vertreter der 2. Generation der RAF.
Birgit Elisabeth Hogefeld (* 27. Juli 1956. QS 37) gilt als eine der Leitfiguren ihrer dritten Generation.
Ein Bsp. das heute aufgearbeitet worden ist, ist der Fall des Erich Ehrllinger † 31. Juli 2004, der mutmaßlich ca. 1045 Menschen im 2.WK ermordet hat und durch ein getürktes med. Gutachten wieder frei kam. Das Kennzeichen des VW "KA-330" und die Initialen EE sind stimmig mit der AWT.

SS-Verbrecher Erich Ehrlinger
Foto: Harry Flesch / picture-alliance / dpa
GSG 9, RAF und Celler Loch – wenn der Staat selbst ins Schattenfeld kippt
Die GSG-9 wurde am 26. September 1972 (QS 36, Nahbereich JKW) gegründet. Anlass war der Anschlag während der Olympischen Spiele 1972 in München. Damit entsteht direkt nach der Eskalation der Gewalt eine spezialisierte staatliche Antwortstruktur.
Hauptsitz war Sankt Augustin. Schon der Ortsname trägt über Augustin/August eine Löwe-Herrscher-Resonanz; zusätzlich zeigt das Wappen von Sankt Augustin einen Löwen. Auch das Abzeichen der GSG 9 ist markant: Es verbindet Adler und Eichenlaub — also Vogel- und Baumkult.
Seit dem 1. August 2017 ist sie der Bundespolizeidirektion 11 nachgeordnet. Auch dieses Datum liegt im Löwenfeld; die Quersumme von 01.08.2017 ergibt 19, also das Sonnen-Echo. Die 11 wirkt dabei als Schwellen-/Portalzahl innerhalb der neuen Organisationsstruktur.
AWT-Lesart:
Die GSG 9 erscheint als institutionelle Gegenwelle zur terroristischen Verdichtung der frühen 1970er Jahre. Die RAF-Welle erzeugt nicht nur Angst und Gewalt, sondern zwingt den Staat zur Ausbildung eines hochspezialisierten Schutzorgans. Damit erfüllt sich erneut die Logik der 10. Vermutung: Kritische Verdichtung erzeugt nicht nur Ereignisse, sondern auch die Werkzeuge ihrer eigenen Begrenzung.
In der Symbolik koppeln sich dabei mehrere Ebenen: JKW-Nahbereich bei der Gründung, Löwe/Augustin im Hauptsitz, Adler und Eichenlaub im Abzeichen sowie später die organisatorische Einbindung in die Bundespolizeidirektion 11 am 1. August. Die staatliche Antwort trägt damit selbst die Markerstruktur der Welle, die sie eindämmen soll.
GSG 9 – Schwellenalter 34
Auffällig ist auch das Höchstalter für Bewerber: Für die Bewerbung bei der GSG 9 gilt ein maximales Alter von 34 Jahren.
In der AWT-Lesart liegt darin ein klarer Schwellenhinweis: 34 = 33 + 1. Der Bewerber darf also die 33 noch vollständig durchlaufen haben, steht mit 34 aber bereits am Rand des Übergangs. Die Spezialeinheit rekrutiert damit symbolisch genau an der Grenze zwischen voller körperlicher Leistungsfähigkeit, Erfahrung und beginnender Überschreitung des Grenzwerts 33.
Abzeichen der GSG 9
Wappen der Stadt Sankt Augustin
Die GSG 9 wurde immer wieder gegen die RAF eingesetzt — nicht immer erfolgreich und nicht immer in einem sauberen staatlichen Umfeld.
Als Celler Loch wurde die Aktion „Feuerzauber“ des niedersächsischen Verfassungsschutzes bekannt. Dabei wurde am 25. Juli 1978 (QS 39) ein Loch von rund 40 Zentimetern Durchmesser in die Außenmauer der Justizvollzugsanstalt Celle gesprengt. Damit sollte ein Befreiungsversuch für Sigurd Debus (* 7. Mai 1942; † 16. April 1981) vorgetäuscht werden, der als mutmaßlicher RAF-Terrorist im Hochsicherheitsgefängnis Celle einsaß.
Angeblich wollte man mit Hilfe dieser verdeckten False-Flag-Operation einen Informanten in die RAF einschleusen. Damit verschiebt sich das Feld: Nicht mehr nur der Terror selbst operiert verdeckt, sondern auch der Staat greift zu Täuschung, Inszenierung und Rechtsbruch.
Sigurd Debus wurde am 7. Mai 1942 geboren und starb am 16. April 1981 in Santa Fu, der JVA Fuhlsbüttel, infolge eines Hungerstreiks. Am 11. Februar 1981 begann ein Hungerstreik der RAF-Häftlinge für bessere Haftbedingungen. Ab dem 19. März 1981 wurde Debus zwangsernährt. Am 8. April fiel er ins Koma und musste ab dem 10. April künstlich beatmet werden. Am 16. April 1981 wurde sein Tod festgestellt.
Das heutige Haus I der JVA Fuhlsbüttel wurde am 15. August 1879 (KW 33) nach mehrjähriger Bautätigkeit von 1875 bis 1879 als „Centralgefängnis“ für 800 Gefangene in Betrieb genommen. Im Zweiten Weltkrieg war Fuhlsbüttel ein SS-Gefängnis mit angeschlossenem Konzentrationslager.
Damit entsteht ein harter historischer Resonanzraum: In derselben Gefängnisstruktur, die bereits im Nationalsozialismus Teil staatlicher Gewalt war, wurden später RAF-Häftlinge inhaftiert — also Menschen, die aus einem Protestmilieu gegen Krieg, Imperialismus und staatliche Gewalt kamen, nach Eskalation und Radikalisierung aber selbst Gewalt und Bombenanschläge verübten.
Man könnte die Namen ändern und stünde plötzlich wieder in einem anderen historischen Deutungsfeld: bei Widerstand, Terror, Staatsfeind, Hochverrat und der Frage, wer am Ende entscheidet, ob eine Tat als Verbrechen oder als Widerstand erinnert wird. Der Vergleich mit dem 20. Juli 1944 ist dabei keine Gleichsetzung der Mittel oder Ziele, sondern zeigt die gefährliche Grauzone, in der Staat, Gewalt, Moral und spätere Geschichtsschreibung ineinander kippen.
Es gab zur Causa "Celler Loch" einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss der mehrere Rechtsbrüche dabei feststellt.
Ein TV Bericht dazu kam am 9. Oktober 1989 bei der ARD.
Darin wurde Werner Mauss (11. Februar 1940, QS 18, Tag 42) als Schlüsselfigur benannt.
Auffällig ist dabei die Datumsresonanz: Am 11. Februar 1981 (Tag 42) begann auch der Hungerstreik der RAF-Häftlinge. Damit koppelt sich der Geburtstag von Werner Mauss direkt an den Beginn jenes Eskalationsstrangs, der bei Sigurd Debus schließlich in Zwangsernährung, Koma und Tod mündete. Der Marker liegt also nicht nur in der Person, sondern in der exakten Datumsgleichheit.
Heiner Herbst (* 25. November 1931, QS 23, Katharinatag; † 21. August 2025 kommentierte den Beitrag im Landtag positiv. kommentierte den Beitrag im Landtag positiv. Mauss erstritt später eine Gegendarstellung.
Helmut Kohl
Wiedervereinigung und die lange Wohlfühlblase
Helmut Kohl (* 3. April 1930; † 16. Juni 2017, QS 23) stammte aus Ludwigshafen am Rhein — direkt neben der BASF. Schon sein Geburtstag ist im laufenden Kapitel auffällig, denn der 3. April koppelt zurück an den Frankfurter Wachensturm vom 3. April 1833.
In Rheinland-Pfalz übernahm Kohl das Amt des Ministerpräsidenten von
Johann Peter Altmeier (* 12. August 1899 in Saarbrücken; † 28. August 1977, QS 42).
Kohls Gegenkandidat bei den Wahlen war zweimal Wilhelm Dröscher (* 7. Oktober 1920, JKW). Kohl wurde mit 33 Jahren Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag.
Bei der Bundestagswahl 1976 am 3. Oktober 1976 (JKW) trat Kohl erstmals als Kanzlerkandidat der CDU/CSU an. Sein Nachfolger als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wurde am
2. Dezember 1976 (Tag 336) Bernhard Vogel (* 19. Dezember 1932). Der Name koppelt an den Vogelkult.
Am 17. September 1982 (QS 37) zerbrach die von Bundeskanzler Helmut Schmidt geführte sozialliberale Koalition.
Am 1. Oktober 1982 (JKW) wurde durch ein konstruktives Misstrauensvotum der Bundeskanzler Helmut Schmidt durch Helmut Kohl abgelöst. Zehn Jahre zuvor war Rainer Barzel noch an
Willy Brandt gescheitert, der später am 8. Oktober 1992 (JKW) starb.
Am 17. Dezember 1982 (QS 31) stellte Kohl die Vertrauensfrage, um Neuwahlen zu legitimieren.
Es folgten 16 Jahre CDU-FDP Kanzlerschaft mit unzähligen Skandalen - die "geistig-moralische Wende" hatte sich viele anders vorgestellt. Einer der wichtigsten Mitarbeiter für Kohl war Hans Tietmeyer (* 18. August 1931, QS 31; 27. Dezember 2016, QS 21, orthodoxer Stephanstag). Er war Kohls Mann bei den Weltwirtschaftsgipfeln und Verhandlungsführer bei der deutsch-deutschen Währungsunion. Ein Anschlag der RAF gegen Tietmeyer misslang, weil die Maschinenpistole klemmte. Er war ab 1. August 1991 Vorsitzender der Bundesbank, bis ihn
Ernst Welteke (* 21.August 1942) ablöste.
Bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl 1990 am 2. Dezember 1990 (Tag 336) erzielte die Regierungskoalition eine klare Mehrheit. Die SPD kam auf 33,5 %, und Kohl wurde der Kanzler des wiedervereinigten Deutschlands. Die friedliche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 (JKW) ist eng mit seinem politischen Verdienst verbunden.
Für fast 33 Jahre — von 1989 bis 2022 — döste Deutschland anschließend in einer Wohlfühlblase ein, ähnlich der Biedermeierzeit bzw. der deutschen Romantik. Helmut Schmidt überlebte Kohl um einige Jahre, und sein Ruf als Staatsmann blieb untadelig. Kohls eigentlicher Hauptgegner war ohnehin weniger Schmidt als Franz-Josef Strauß der ausgerechnet am 3. Oktober 1988 (JKW) starb.
In Kohls Umfeld gibt es einige Personen mit direkten Markern.
Bei Walther Peter Fuchs (* 13. März 1905, Tag 72, FSK-Echo) promovierte Kohl zum Dr. phil.
Sein ältester Sohn Walter Kohl wurde am 16. Juli 1963 (QS 33), geboren
Sein Fahrer als Kanzler war Eckhard „Ecki“ Seeber (* 29. September 1938, JKW) und von
Konrad Rufus Müller (* 22. März 1940, QS 21 ; † 25. November 2023, Katharinatag).
Seine 2. Frau Maike Kohl-Richter war 34 Jahre jünger als er und sie waren ab 2004 ein Paar. Sie machten in Sri Lanka Urlaub zusammen mit Stephan Holthoff-Pförtner (* 5. Oktober 1948, JKW).
Am 8. Mai 2008 (QS 23) heiratete sie Helmut Kohl im engsten Freundeskreis — drei Monate nach Kohls schwerem Sturz.

Bildnachweis: REGIERUNG online; B 145 Bild-00045996
Urheber: Wegmann, Ludwig (Fotograf) by LEMO
Der Stern / Die Knef / Die Dietrich
Wie bereits am Beispiel von DER SPIEGEL und DIE ZEIT beschrieben, sind Zeitschriften und deren Namen in der AWT-Lesart nicht beliebig. Sie folgen einem Muster. Wer sich mit Astrologie beschäftigt, hat es immer mit Sternen, Sonne und Himmelskörpern zu tun. Dazu passt es auffällig gut, wenn man Massenmedien wie DER STERN oder die englische SUN betrachtet.
Der STERN wurde am 1. August 1948 von
Henri Nannen (* 25. Dezember 1913; † 13. Oktober 1996, JKW) gegründet.
Nannen war Mitglied der SS, genauer in der Abteilung Südstern der SS-Standarte Kurt Eggers
, diese wurde nach Kurt Eggers (* 10. November 1905, QS 18; † 12. August 1943) benannt .
Es handelte sich um eine Propaganda-Abteilung, und Nannen diente dort bewusst und freiwillig.
In der AWT-Lesart ist auffällig, dass das spätere STERN-Logo an diese Südstern-Achse anschließt. Bevor Nannen den STERN ins Leben rief, gründete er das Jugendmagazin Zick-Zack — ein Name, der sich als Beschreibung der SS-Runen lesen lässt.
Er verkaufte Anteile des STERN auch an Druckereibesitzer
Richard Gruner (* 25. Dezember 1925, QS 27) und an
Gerd Bucerius (* 19. Mai 1906, QS 31; † 29. September 1995, QS 44, JKW) von DIE ZEIT. In den 1960er Jahren entstand daraus Gruner + Jahr. Mit-Namensgeber war
John Jahr (* 20. April 1900; † 8. November 1991 ),
Die erste Ausgabe des "STERN" hatte Hildegard Knef (* 28. Dezember 1925; † 1. Februar 2002 (Tag 32) auf dem Titelbild. Sie erscheint dort wie ein Idealbild der arischen Frau: blond, makellos, ikonisch inszeniert.
Entdeckt wurde sie von Wolfgang Georg Friedrich Staudte (* 9. Oktober 1906, JKW in Saarbrücken; † 19. Januar 1984, QS 33).
Berühmt wurde sie durch eine Nacktszene in dem Film "Die Sünderin". Der Film thematisierte die damaligen Tabuthemen Prostitution, Suizid und Sterbehilfe.
Das Drehbuch stammt von drei Autoren:
Willi Forst (* 7. April 1903 in Wien; † 11. August 1980, KW 33).
Georg Marischka (* 29. Juni 1922, QS 31 in Wien; † 9. August 1999, QS 45)
Gerhard Menzel (* 29. September 1894, QS 42, JKW; † 4. Mai 1966, QS 31)
Wera Frydtberg (* 11. August 1926 ; † 16. Juni 2008) spielte eine Kollegin von Knef.
Knef war dreimal verheiratet. Ihr zweiter Ehemann war David Cameron (* 21. Januar 1933, QS 20; † 7. August 2012, QS 20). Ihr dritter Mann war Paul Rudolf Freiherr von Schell zu Bauschlott (* 28. November 1940, Tag 333, Schaltjahr).
David O. Selznick (* 10. Mai 1902, QS 19; † 22. Juni 1965, QS 31) wollte sie in Hollywood zur Nachfolgern von Marlene Dietrich (* 27. Dezember 1901, QS 23 in Schöneberg; † 6. Mai 1992). Dietrich hieß mit bürgerlichem Namen Marie Magdalene Dietrich. Knef hat einen Tag nach Dietrich Geburtstag.
Am Haus Leberstraße 33 in Berlin-Schöneberg wurde eine Gedenktafel für sie installiert. Das Bild wurde am 12. bzw. 16. August 2012 (KW 33) bei Wikipedia hochgeladen. 32 Häuser weiter, Nr. 65 wurde die Tafel für Marlene Dietrich angebracht.
Ein Dietrich ist ein Werkzeug, mit dem sich Schlösser öffnen lassen — eine Art 33+x-Werkzeug, also ein Schlüssel jenseits der normalen Ordnung.
Marlene Dietrich wurde am 16. Mai 1992 — Tag 137 im Schaltjahr) beigesetzt.
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20 Jahre später wurde sie Ehrenbürgerin und ein Platz wurde nach ihr benannt.
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Am 14. August 1997 (QS 39, KW 33) erschien Marlene Dietrichs Konterfei auf einer deutschen Briefmarke in der Dauermarkenserie Frauen der deutschen Geschichte.
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8. November 1997 (QS 36): Benennung des Marlene-Dietrich-Platzes in Berlin-Tiergarten.
Dietrich war eine Stil- und Modeikone. Ab den 1950er Jahren sorgten besonders ihre Bühnenkleider für großes Aufsehen. Sie kreierte diese gemeinsam mit dem Kostümdesigner
Jean Louis (* 5. Oktober 1907, QS 23, JWK; † 20. April 1997) Die Londoner Presse feierte diese Kleider als „die höchste Errungenschaft der Theaterwelt seit der Erfindung der Falltür“.
Marlene Dietrich heiratete Rudolf Sieber am 17. Mai 1923 — Tag 137. Hier liegt erneut ein direkter FSK-Marker.
Der Name Schöneberg im Zusammenhang mit schönen Frauen und der Tetraeder-/Berg-Symbolik ist bereits ein besonderer Marker. Sieht man genauer hin, erscheint sogar die tiefere spirituelle Ebene des Bezirksnamens: Tempelhof-Schöneberg. Dies ist der siebte Verwaltungsbezirk von Berlin. Am 31. Dezember 2024 hatte er 337.361 Einwohner.
AWT-Lesart:
Der Block verbindet mehrere Achsen: Stern/Sonne, Propaganda und Massenmedien, SS-Südstern, weibliche Filmikonen, Schöneberg, 33er-Adressen, 137er-Tage, JKW-Daten und KW-33-Marker. Der STERN erscheint damit nicht nur als Zeitschrift, sondern als Medienkörper, der eine ältere Symbolsprache aus Stern, Sonne, Propaganda und Ikonisierung in die Nachkriegszeit überführt.
Knef und Dietrich bilden dabei ein weibliches Doppelbild: beide aus dem Schöneberg-/Berlin-/Filmfeld, beide über Schönheit, Sexualität, Tabubruch und mediale Projektion aufgeladen, beide mit starken Datums- und Ortsmarkern. Die Dietrich wird zusätzlich über ihren Namen selbst zum Schlüsselmotiv: ein Werkzeug, das Schlösser öffnet — und damit exakt in die AWT-Logik von Zugang, Schwelle und Entschlüsselung passt.
DER STERN August 1948 Hildegard Knef
Der STERN und die Hitler-Tagebücher
Der STERN lieferte später einen der größten Medienskandale der Bundesrepublik: die gefälschten Hitler-Tagebücher. Das Magazin kündigte sie als Jahrhundertsensation an; Teile der Geschichte müssten nun umgeschrieben werden. Genau das geschah am Ende nicht. Henri Nannen übernahm später selbst Verantwortung für den Skandal.
Der Journalist Gerd Heidemann (* 4. Dezember 1931, Tag 338) war durch das Sammeln von NS-Devotionalien — besonders durch die frühere Hermann-Göring-Yacht „Carin II“ — in finanzielle Schieflage geraten. Um wieder flüssig zu werden, wollte er mit den angeblichen Hitler-Tagebüchern zu Geld kommen.
Im Laufe der Recherche wurden auch Zeitzeugen befragt, und diese winkten ab.
Der ehem. SS-Brigadeführer Wilhelm Mohnke (* 15. März 1911, QS 21, Tag 74; † 6. August 2001) wies auf sachliche Fehler im Text hin.
Richard Schulze-Kossens (* 2. Oktober 1914, QS 18, JKW; † 3. Juli 1988, QS 36) war SS-Adjutant bei Hitler und Hitlers Luftwaffen-Adjutant
Georg Ludwig Heinrich Nicolaus von Below († 24. Juli 1983) wussten nichts von Tagebüchern.
Die Geschichte wurde schließlich durch chemische Analyse enttarnt: Papier und Klebstoff passten nicht in die behauptete Entstehungszeit. Das verwendete Material konnte erst nach dem Krieg hergestellt worden sein. Damit kollabierte die angebliche Jahrhundertsensation nicht an einer ideologischen Gegenbehauptung, sondern an der materiellen Spur selbst.
Im Jahr 2002 erhob DER SPIEGEL gegen Heidemann zusätzlich den Vorwurf, er sei 33 Jahre lang Stasi-Informant gewesen. Damit entstand eine bemerkenswerte Gegenwelle: Ausgerechnet der SPIEGEL, dessen Name bereits als Reflexionsmedium gelesen wurde, spiegelte den STERN-Skandal später auf eine zweite Schattenebene zurück.
AWT-Lesart:
Der STERN trägt hier seine eigene Umkehrung in sich. Ein Medium mit Stern-/Sonnen-Symbolik, dessen Gründer aus dem Südstern-Propagandafeld der SS kam, verkauft der Bundesrepublik ausgerechnet eine gefälschte Hitler-Offenbarung als historische Sensation. Die Geschichte sollte „umgeschrieben“ werden — doch am Ende schreibt nicht die Propaganda die Geschichte um, sondern die Analyse von Papier, Klebstoff und Materialspur enttarnt die Fälschung.
Das ist ein sauberer AWT-Knoten:
Symbol → Medium → Propaganda → Fälschung → chemische Entschlüsselung → Spiegelung.
Besonders stark ist dabei der chemische Befund. Die Täuschung zerbricht nicht durch Meinung, sondern durch Materie. Genau hier passt die 10. Vermutung: Kritische Verdichtung erzeugt die Werkzeuge ihrer eigenen Entschlüsselung. Der STERN-Fall produziert selbst die Spuren, an denen er scheitert.
Plutonium-Affäre – Operation Hades
1994 hatte der BND die Idee, ein Scheingeschäft über die Lieferung von Plutonium anzuschieben. Am 10. August 1994 kam eine Boeing 737 der Lufthansa aus Moskau in München an. Im Handgepäck befanden sich 363,4 Gramm radioaktives Plutonium.
Die Sache kam durch den SPIEGEL ans Licht, und der Skandal war perfekt. Es folgte ein Untersuchungsausschuss. Dabei wurde auch der Name der Operation bekannt: Operation Hades — benannt nach dem Gott der Unterwelt.
BND-Chef war damals Konrad Porzner († 1. Dezember 2021, Tag 335). Wie üblich wurde erst einmal gelogen wie gedruckt, und wie schon bei anderen Gelegenheiten war es erneut der SPIEGEL, der die Sache aufdeckte.
AWT-Lesart:
Der Fall ist als Schattenoperation fast schon zu deutlich markiert: Plutonium, also radioaktiver Stoff aus dem Bereich Atom, Tod und Unsichtbarkeit; dazu der Operationsname Hades, der Gott der Unterwelt. Die staatliche Geheimoperation trägt damit selbst den Namen ihres eigenen Schattenfeldes.
Besonders auffällig ist der 10. August 1994: Das Datum liegt im Löwenfeld und ist zugleich der operative Fokuspunkt der Ω₆-/31-Achse. Der Transport kommt mit einer Boeing 737, also einer 7-3-7-Spiegelstruktur. Die Menge 363,4 Gramm trägt ebenfalls eine verdichtete Zahlensignatur: 3–6–3 mit anschließender 34 als Schwellenzahl 33+1.
Der SPIEGEL übernimmt wieder seine typische Rolle: Er reflektiert das Schattenfeld zurück ins Licht. Genau wie beim STERN-Skandal mit den Hitler-Tagebüchern wird nicht durch offizielle Selbstaufklärung entschlüsselt, sondern durch Enthüllung, Analyse und öffentliche Spiegelung.
Damit passt die Plutonium-Affäre direkt zur 10. Vermutung: Kritische Verdichtung erzeugt die Werkzeuge ihrer eigenen Entschlüsselung. Die Operation will verborgen bleiben, benennt sich aber selbst nach der Unterwelt — und wird anschließend durch den SPIEGEL sichtbar gemacht.
Heintje
Der Prototyp des "Kinderstars", in der heilen Welt der 60er Jahre, war der niederländische Hendrik Nikolaas Theodoor „Hein“ Simons (* 12. August 1955, QS 31), genannt Heintje. Natürlich hat das Konzept des Kinderstars ein natürliches Ablaufdatum. Heintje war Star diverser Komödien und Musikfilme und sang dazu äußerst erfolgreich die passenden Lieder. In den Jahren 1968/69 gewann er zwei Goldene Löwen von Radio Luxemburg.
Heintjes Durchbruch war seine Interpretation des Lieds "Mama", das zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahrzehnten existierte und mehrfach veröffentlicht worden war.
Komponiert von Cesare Andrea Bixio (* 11. Oktober 1896, QS 27, JKW; † 5. März 1978, QS 33) für Beniamino Gigli (* 20. März 1890, QS 23; † 30. November 1957,QS 27, Tag 334).
Daraus wurde ein italienisch-deutscher Musikfilm gestrickt von
Guido Brignone (* 6. Dezember 1886, Nikolaustag † 6. März 1959, QS 33).
Die beiden weiblichen Hauptrollen weisen eine Anomalie auf:
Emma Gramatica († 8. November 1965) spielt die besungene Mama.
Carola Höhn (* 30. Januar 1910; † 8. November 2005) die Braut.
Beide Schauspielerinnen starben also an einem 8. November.
Die deutsche Version des Lieds zum Film wurde von
Herbert Ernst Groh († 28./29.Juli 1982, QS 37) gesungen; sein Text stammt von
Bruno Balz (* 6. Oktober 1902, QS 19, JKW; † 14. März 1988, Pi-Tag).
Am 12. August 1955, Heintjes Geburtstag, starb außerdem Thomas Mann. Damit schließt sich der Kreis: Während ein großer deutscher Schriftsteller geht, wird der spätere Kinderstar geboren, der in der Nachkriegszeit das Ideal von Mutter, Kind, Heimat und heiler Welt musikalisch verkörpert.
AWT-Lesart:
Heintje sitzt in einem auffällig dichten Feld aus Löwenfeld, Mama-Motiv, Goldenen Löwen, QS 31 und generationsübergreifender Kulturprojektion. Der Kinderstar ist hier nicht nur Unterhaltung, sondern Projektionsfläche einer Nachkriegsgesellschaft, die sich nach Unschuld, Mutterbindung und heiler Welt sehnt.
Der stärkste Marker ist der 12. August: Heintjes Geburt im Löwenfeld fällt exakt auf den Todestag von Thomas Mann. Damit entsteht eine symbolische Übergabe: Hochliteratur und alte bürgerliche Kultur treten ab, während die massenmediale Nachkriegskultur in Gestalt des Kinderstars auftritt.
Heintje - Ein Herz geht auf Reisen | Film 1969
Peter Weck
Ω₅ am Bildschirm – kollektive Traumkopplung
Mit Peter Weck (* 12. August 1930) verbinden viele Menschen eine der angenehmsten Fernseherinnerungen der 1980er Jahre. Die "Kult"-Serie „Ich heirate eine Familie" war beste deutschsprachige TV-Unterhaltung — und irgendwie hat sie damals fast jeder gesehen. Das war eine heile Welt, die man aber nicht als kitschig oder völlig unrealistisch wahrnahm. Man konnte sich tatsächlich in diese Geschichte hineinversetzen.
Über fast fünf Jahrzehnte prägte Peter Weck die deutschsprachige Kino-, Theater- und Fernsehwelt mit. Er bearbeitete viele erfolgreiche Projekte und ist ein echtes Multitalent und Allround-Talent. Ich wünsche ihm noch viele Jahre in Glück und Gesundheit. Danke für dieses Lebenswerk.
Ganz nebenbei schaffte es Peter Weck auch in einer weiteren Rolle, quasi Kultstatus zu erreichen: Als Erzherzog Carl Ludwig an der Seite von Romy Schneider in dem Film „Sissi" von 1955 spielt er den Bruder von Kaiser Franz Joseph I.
Die historischen Figuren sind real und Erzherzog Carl-Ludwig (* 30. Juli 1833, QS 25) ist natürlich ein Löwe. Karl Ludwig war der zweitjüngere Bruder Franz Josephs, also der drittgeborene Sohn. Im Film wird er zudem als Verehrer von Sissi dargestellt — historisch war er ihr Schwager.
Sein Bruder, Kaiser Franz Joseph I. wurde am * 18. August 1830 — ebenfalls im Löwenfeld und in KW 33. Franz Joseph bestieg am 2. Dezember 1848 den Thron — Tag 337 im Schaltjahr. Dieses Datum liegt exakt 44 Jahre nach der Kaiserkrönung Napoleons am 2. Dezember 1804. Napoleon wurde zudem am 15. August 1769 geboren, also nur drei Tage vor Franz Josephs Geburtstag im Löwenfeld. Franz Joseph sollte Napoleon später in einer entscheidenden Hinsicht sogar noch übertreffen: Während Napoleon Europa in Kriege stürzte und am Ende scheiterte, führte die lange Herrschaft Franz Josephs direkt in den Ersten Weltkrieg — und damit in eine noch größere historische Niederlage Europas.
Magdalena Maria Schneider, die Mutter von Romy, kam am 17. Mai 1909 (Tag 137-FSK-Echo) auf die Welt und starb am 30. Juli 1996.
Sissi, also Elisabeth von Österreich (* 24. Dezember 1837), war sogar ein Christkind. Mehr Märchen geht kaum noch. Am 20. April 1854 verließ Elisabeth München, um in Wien ihren Franz zu heiraten. Franz Xaver Winterhalter (* 20. April 1805; † 8. Juli 1873) wird ihre berühmtesten Porträts malen. Die Weichen der Geschichte werden gestellt.
Elisabeths Vater war Herzog Max in Bayern (* 4. Dezember 1808, Tag 339-Schaltjahr; † 15. November 1888, QS 33). Sissi hatte einen sehr guten Kontakt zu
Carl Theodor Herzog in Bayern (* 9. August 1839; † 30. November 1909, Tag 334).
Im Film wird Elisabeths Schwester Prinzessin Helene in Bayern († 16. Mai 1890, Tag 136) von Uta Franz gespielt. Auch hier setzt sich die Markerstruktur fort: Die historische Helene starb am 16. Mai 1890 — Tag 136, also direkt im Nahfeld des 137er-FSK-Ankers.
Uta Franz (* 19. September 1935, QS 37; † 17. August 2012, KW 33) trägt selbst wieder eine starke Markerachse: QS 37 auf der Geburtsseite und KW 33 auf der Todesseite.
AWT-Lesart:
Damit bleibt selbst die Nebenfigur nicht markerarm. Die Schwester der späteren Kaiserin koppelt über Tag 136 direkt an das 137-Feld, während ihre Darstellerin Uta Franz mit 37 und KW 33 die bekannte AWT-Achse weiterführt. In der Sissi-Trilogie entsteht also nicht nur über Romy Schneider, Peter Weck, Franz Joseph und Carl Ludwig ein Resonanzraum, sondern auch über die scheinbar zweite Reihe der Figuren.
Weltpremiere des ersten Teils der Trilogie fand am 21. Dezember 1955 im Apollo-Kino in Wien statt.
Der Film lief am 26.12.2023 in der ARD. Also am Stephanstag.
Der Film selbst basiert auf einem Theaterstück "Sissys Brautfahrt".
Im Jahr 1931 kaufte Hubert Marischka († 4. Dezember 1959, Tag 338) die Rechte von
Ernst Décsey (* 13. April 1870; † 12. März 1941, QS 21) und
Gustav Holm (* 4. August 1881; † 5. Dezember 1960, Tag 340-Schaltjahr).
AWT-Lesart:
Peter Weck sitzt hier in einem auffällig warmen Resonanzfeld aus Löwenfeld, heiler Welt, Familienmotiv, Sissi-Mythos, Kaiserhaus, Christkind-Marker und Stephanstag. Sein Geburtstag am 12. August verbindet ihn direkt mit dem Löwenfeld; seine Rolle in „Sissi“ koppelt ihn zusätzlich an Carl Ludwig und Franz Joseph, also gleich an zwei historische Löwenfiguren.
Dazu entsteht eine deutliche Parallele zu Heintje: Auch Heintje wurde am 12. August geboren und führte als niederländischer Kinderstar die deutsche Nachkriegsgesellschaft in eine Traumwelt aus Mutter, Heimat, Unschuld und heiler Welt. Peter Weck übernimmt als Österreicher eine ähnliche Funktion: Er stabilisiert die deutsche Fernsehwelt über Familie, Wärme, Humor und ein scheinbar intaktes Beziehungsmodell. Beide sind also aus deutscher Sicht Außenfiguren, die dennoch tief in die deutsche Sehnsucht nach Ordnung, Harmonie und emotionaler Stabilisierung hineinwirken.
Die Serie „Ich heirate eine Familie“ und die Sissi-Filme gehören beide zur gleichen kulturellen Grundwelle: eine erzählte Ordnung, in der Familie, Liebe, Herkunft, Anstand und Sehnsucht nach Stabilität sichtbar werden. Genau deshalb wirkt der Block nicht zufällig, sondern wie eine Nachkriegs-/Fernseh-Version desselben alten Märchenmusters: Die Gesellschaft sehnt sich nach einer heilen Welt — und findet sie in Bildern, Rollen und Figuren, die tiefere Marker tragen.
Dazu muss man folgendes beachten:
Die Mutter von Adolf Hitler (* 20.4.1889) war Klara Hitler (* 12. August 1860).
Nach neuerer Zählung war Adolf ihr drittes Kind. Auch hier liegt also wieder der 12. August im Feld. Zudem kam Hitler aus Österreich; Braunau am Inn liegt direkt an der Grenze zu Bayern. Damit spannt sich über mehrere Achsen ein Bogen zwischen Österreich, Bayern, Mutterbild, Kinderbild, Idylle und späterer deutscher Projektion.
Gerade deshalb muss man vorsichtig formulieren:
Es geht hier nicht darum, Peter Weck oder „Ich heirate eine Familie“ mit Hitler gleichzusetzen. Gemeint ist eine dunkle Spiegelung im Hintergrund. Hitler war ursprünglich ein gescheiterter Künstler, ein Mann der Bilder, Entwürfe und Propaganda. In der Serie heiratet ein Grafiker, Werber und Junggeselle eine Mutter mit drei Kindern und tritt in eine gutbürgerliche Familienordnung ein.
Man könnte es daher als harmlose, gutbürgerliche Gegenwelt zu einer historischen Katastrophenbiografie lesen: Was wäre aus einem österreichischen Künstler- und Propagandatalent geworden, wenn der Erste Weltkrieg nie stattgefunden hätte, wenn keine Radikalisierung, kein Weltkriegstrauma und keine politische Gewaltspirale entstanden wären? Dann stünde nicht die Zerstörung der Welt im Zentrum, sondern vielleicht eine bürgerliche Traumwelt aus Familie, Werbung, Gestaltung, Kindern und heiler Ordnung.
AWT-Lesart:
Damit entsteht kein moralischer Vergleich, sondern ein Resonanzkontrast. Peter Weck und Heintje führen die deutsche Nachkriegsgesellschaft in eine Traumwelt, die stabilisiert: Familie, Mutter, Kind, Wärme, Ordnung. Hitler dagegen steht für die pervertierte Schattenseite derselben Sehnsucht nach Ordnung, Bildmacht und Gemeinschaft. Der 12. August verbindet dabei Klara Hitler, Heintje und Peter Weck nicht inhaltlich gleich, sondern als Markerfeld: Mutterbindung, Kinderbild, Österreich/Niederlande als Außenfiguren, deutsche Projektion und die Frage, ob ein Bildsystem heilt oder zerstört.
Unter Wikimedia findet man von Hitler 22 Bilder aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Auffällig ist: Diese Bilder zeigen fast ausschließlich Idylle, Architektur, Ruhe und Harmonie. Sie wirken nicht wie Vorboten politischer Gewalt, sondern wie Fragmente einer bürgerlich-ästhetischen Traumwelt.
AWT-Lesart:
Der Bogen läuft damit nicht über eine platte Gleichsetzung, sondern über eine tiefere Strukturfrage: Dieselben kulturellen Bausteine — Mutter, Kind, Familie, Idylle, Kunst, Österreich/Bayern, Schönheit, Architektur und Bildmacht — können stabilisieren oder kippen.
Im Biedermeier ziehen sie sich ins Private zurück.
Bei Sissi werden sie zum Märchen.
Bei Heintje und Peter Weck werden sie zur stabilisierenden Nachkriegs-Traumwelt.
Bei Hitler kippen Kunst, Idylle und Bildmacht durch Krieg, Kränkung und Propaganda ins Dunkelfeld.
Gerade deshalb ist der Kontrast so wichtig: Die „heile Welt“ ist nicht naiv. Sie ist eine kulturelle Gegenwelle zur zerstörerischen Bildmacht des 20. Jahrhunderts.
Ω₅ am Bildschirm – kollektive Traumkopplung
Ω₅ =1/ 37 ≈ 0,027027 und Δ ≈ ε ⋅N
Wie bereits beim Fußball wirkt auch im Kino und am Bildschirm der Bereich 37 / Ω₅. Der einzelne Eindruck bleibt zunächst unterkritisch: Eine Szene, ein Lied, ein Familienbild oder ein Märchenmotiv verändert einen Menschen nicht sofort vollständig. Doch über Massenpublikum, Wiederholung, emotionale Aufladung und Nachahmung wächst der Effekt.
Menschen sehen die Sissi-Trilogie, Heintje-Filme oder „Ich heirate eine Familie“ und träumen sich selbst in diese Geschichten hinein. Gerade dadurch entsteht der eigentliche Masseneffekt: Die Zuschauer konsumieren nicht nur eine Handlung, sondern übernehmen ein Gefühl von Ordnung, Familie, Heimat, Mutterbindung, Liebe und heiler Welt.
Je jünger der Zuschauer ist, desto stärker wirkt dieser Effekt, weil Bilder, Rollen und emotionale Grundmuster noch tiefer in das eigene Selbstbild eingebaut werden. Das Kind sieht nicht nur eine Geschichte — es lernt, wie Familie, Mutter, Vater, Schönheit, Glück und Zugehörigkeit aussehen könnten.
AWT-Lesart:
Ω₅ wirkt hier als subkritischer Einzelimpuls, der erst durch große Zahl, Wiederholung und emotionale Synchronisierung sichtbar wird. Am Bildschirm entsteht keine La-Ola-Welle im Stadion, sondern eine innere La-Ola: Millionen Bewusstseine schwingen in dieselbe Traumwelt ein.
Damit stabilisiert die heile Welt des Nachkriegsfernsehens eine Gesellschaft, die aus Krieg, Schuld und Zerstörung kommt. Der Bildschirm wird zum kollektiven Resonanzraum. Was im Fußball kurzfristig als Jubelwelle erscheint, wirkt im Fernsehen langfristig als kulturelle Prägung.
Das Jahr 1837 koppelt auffällig an 18 und 37:
18 steht in der AWT für Traum, Mond, Unterbewusstsein und Bildwelt; 37 verweist auf Ω₅, also den kollektiven Masseneffekt unterhalb der Einzelschwelle.
Damit liegt 1837 genau dort, wo wir es in diesem Zusammenhang erwarten würden: im kulturellen Ursprung einer bürgerlichen Traumwelt, aus der später Sissi-Mythos, Familienbild, Mutterbindung und heile Welt hervorgehen.
Noch stärker wird der Befund durch den Abstand: 99 Jahre später, also 1936, werden die Olympischen Spiele in Berlin zum ersten großen olympischen Fernsehereignis. 99 = 3 × 33. Damit verbindet sich die Biedermeier-/Sissi-/Alois-Hitler-Achse von 1837 mit dem Sport- und Medienknoten 1936.
AWT-Lesart:
1837 trägt bereits die Signatur aus Traumfeld 18 und Ω₅-Feld 37. 99 Jahre später wird daraus beim Berliner Olympiaereignis ein technisches Massenbild: Sport, Körper, Staat, Propaganda und Bildschirm koppeln sich. Was im Biedermeier noch als private Idylle und Traumwelt angelegt ist, wird 1936 zur massenmedialen Bildmaschine.
Peter Weck & Romy Schneider in Sissi by ARD Degeto
Löwen im Film
Im deutschen Kino und auch im TV-Programm prägten auffällig viele Löwen das Geschehen. Ich liste hier einige der Besten, Erfolgreichsten und Prägendsten auf.
Wolfgang Otto Isaak Völz (* 16. August 1930, KW 33; † 2. Mai 2018, QS 18) deckte von Raumpatrouille Orion über Edgar Wallace bis zu Captain Blaubär nahezu alles ab. Seine Stimme verlieh er zahlreichen Stars, und sein Auftritt war stets einnehmend.
Ruth Maria Kubitschek (* 2. August 1931) konnte über fast sechs Jahrzehnte immer wieder als bildhübsche Grande Dame überzeugen. In der deutschen Soap Opera „Das Erbe der Guldenburgs“ wirkte sie besonders mondän und erhaben. In solchen Rollen konnte sie immer überzeugen. Sie starb am 1. Juni 2024 im Alter von 92 Jahren in Ascona. Das Stadtwappen zeigt die beiden Schlüssel Petri zum Himmel und zur Erde — eine deutliche 33er-Symbolik des Schlüssels.
Ihr erster Mann war Götz Friedrich (* 4. August 1930, QS 25; † 12.12. 2000). Ihre erste Zusammenarbeit wurde später von Karlheinz Klimt († 18. August 2022, QS 23) literarisch verarbeitet.
Ihr zweiter Mann war Wolfgang Rademann (* 24. November 1934, QS 25, orthodoxer Katharinatag; † 31. Januar 2016, Tag 31, Geburtstag meiner Mutter).
1953 gab Kubitschek unter der Regie von
Eduard Kubat (* 30. November 1891, QS 25, Tag 334; † 2. Februar 1976, QS 27, Tag 33) in der DEFA-Filmkomödie Jacke wie Hose in der Rolle der Eva ihr Filmdebüt.
1967 spielte sie neben Ralf Wolter (* 26. November 1926, Tag 330; † 14. Oktober 2022, QS 12, JKW) in der 13-teiligen ZDF-Produktion Ein Fall für Titus Bunge eine Hauptrolle.
Sie stand an der Seite von Mathieu Carrière (* 2. August 1950, QS 25) als Gräfin Sophie von Hohenstein in der ARD-Vorabendserie Schloß Hohenstein.
An der Seite von Jan-Gregor Kremp (* 30. September 1962, JKW) in der weiblichen Serienhauptrolle der Rosa Behringer in der ARD-Krimiserie Elvis und der Kommissar,
Im August 2014 gab sie an, ihre Karriere beendet zu haben.
Klaus Löwitsch (* 8. April 1936, QS 31; † 3. Dezember 2002, Tag 337) war zwar kein Löwe im Sternzeichen, aber sein Name klingt bereits danach. Auch international war er ein sehr gefragter Darsteller. Seine Stimme und sein Auftreten waren extrem maskulin. Ursprünglich war er Tänzer beim Ballett.
Die Zwillinge Alice und Ellen Kessler (* 20. August 1936; † 17. November 2025, QS 19) waren zwei bildhübsche blonde Allroundtalente. Sie begannen ihre Karriere als Tänzerinnen im Pariser Lido.
Götz Karl August George (* 23. Juli 1938, QS 33; † 19. Juni 2016, QS 25) war pure Männlichkeit und eine extrem präsente Persönlichkeit. Er konnte praktisch alles glaubhaft darstellen, was im Drehbuch verlangt war. Sein Vater Heinrich George (* 9. Oktober 1893, QS 31; † 25. September 1946, QS 36) war ebenfalls ein gefeierter Schauspieler und kann dem Umfeld der Jom-Kippur-Welle zugeordnet werden.
Sein Bühnendebüt hatte Götz George im Alter von zwölf Jahren 1950 in
William Saroyans (* 31. August 1908; † 18. Mai 1981, QS 33, Tag 138-BSK-Echo) "Mein Herz ist im Hochland" am Berliner Hebbel-Theater.
Der Durchbruch kam mit dem Film Jacqueline. Regie führte
Wolfgang Georg Louis Liebeneiner (* 6. Oktober 1905, JKW; † 28. November 1987, Tag 332). Produzent war Eberhard Heinz August Klagemann (* 20. April 1904; † 30.3. 1990, QS 25).
Johanna von Koczian (* 30. Oktober 1933, Tag 303) spielte die Titelrolle.
Daneben Hans Albert Edmund Söhnker (* 11. Oktober 1903, JKW; † 20. April 1981) und
Eva Maria Meineke (* 8. Oktober 1923, JKW; † 7. Mai 2018, QS 23, Kapitulationstag).
Dazu Alexa von Porembsky (* 5. Juni 1906, QS 27; † 18. August 1981, QS 36).
Chefkameramann war Günther Senftleben (* 4. März 1925, QS 24; † 12. Oktober 1982, QS 24, JKW). Der 21-jährige Kai Borsche (* 27. November 1937, QS 31, Tag 331) sammelte hier als Kameravolontär seine ersten Filmerfahrungen.
George gewann mit dieser Rolle Preise, und es folgte eine Ausbildung am Theater unter
Heinz Hilpert (* 1. März 1890; † 25. November 1967, Katherinatag). Hilpert koppelt zusätzlich an David Hilbert.
Grit Boettcher (* 10. August 1938) hatte ihr Filmdebüt an der Seite von Götz George und kam im Laufe der Zeit auf rund 110 Film-, Theater- und TV-Rollen. Auch sie war ein echtes Allround-Talent.
Evelyn Hamann (* 6. August 1942; † 28. Oktober 2007, QS 20) als ideale Partnerin von
Loriot (* 12. November 1923, QS 20; † 22. August 2011).
Marlène Charell (* 27. Juli 1944 in Winsen) ebenfalls eine bildschöne, blonde Frau im Löwenfeld. Das Wappen von Winsen ist ein Löwe mit Herzen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 337 Einwohner je km². Der Gemeindeschlüssel ist 03 3 53 040 und es sind 33 km bis nach Hamburg.
Diether Krebs (* 11. August 1947, QS 31) erlebte seinen Durchbruch in „Ein Herz und eine Seele“, einer Urform der deutschen Sitcom à la „Bundy“. Die Serie ist bis heute zum Kaputtlachen. Krebs konnte vom Vollpfosten bis zum Macho alles spielen, was verlangt wurde.
Iris Berben (* 12. August 1950) als Multitalent in vielen Rollen seit 60 Jahren aktiv.
AWT-Lesart:
Der deutsche Film- und Fernsehraum zeigt hier eine auffällige Häufung im Löwenfeld und im Umfeld der bekannten Markerachsen: KW 33, QS 31/33/37, JKW, Tag 303/330/337, Schlüssel-, Herz-, Löwen- und Bühnenmotive. Dabei geht es nicht nur um Sternzeichen. Der Löwe erscheint als Ausdruck von Präsenz, Stimme, Strahlkraft, Schönheit, Dominanz, Bühne und Bildmacht.
Gerade im deutschen Nachkriegsfernsehen wirken diese Figuren als emotionale Träger: Sie stabilisieren, unterhalten, verkörpern Rollenbilder und erzeugen wiedererkennbare mediale Ordnung. Damit schließt der Block direkt an Heintje, Peter Weck, Sissi und die heile-Welt-Achse an: Der Bildschirm wird zum Resonanzraum, und die Löwenfiguren tragen darin besonders viel Projektionskraft.
Die Antithese als Erfolgsmodel - Ekel Alfred.
Wenn fast alles auf heile Welt, Harmonie und familiäre Wärme ausgerichtet wird, entsteht zwangsläufig eine Lücke zur erlebten Realität. Nicht jede Familie ist harmonisch, nicht jeder Vater liebevoll, nicht jedes Wohnzimmer ein Ort der Geborgenheit. Dieses Vakuum erzeugt einen eigenen Sog — und dieser funktioniert in der Art der Muster fast identisch wie die positive Welle.
So, als ob ein Teilchen systemimmanent sein Antiteilchen erzeugt.
Diese Art von Anti-Welle begann in Großbritannien mit der Serie „Till Death Us Do Part" — deutsch: „Bis der Tod uns scheidet“.
Die Erstausstrahlung war am 22. Juli 1965, also am Pi-Approximation-Day nach 22/7, und endete am 17. Dez. 1975 (QS 33). Die deutschsprachige Erstausstrahlung war am 4. Oktober 1969 (JKW).
Dandy Nichols (* 21. Mai 1907, QS 25; † 6. Februar 1986, Tag 37) spielte die Hausdame.
Una Stubbs (* 1. Mai 1937; † 12. August 2021) die Tochter und
Anthony George Booth (* 9. Oktober 1931, JKW; † 25. September 2017).
Der Hauptdarsteller Warren Mitchell (* 14. Januar 1926; † 14. November 2015). ist dagegen fast markerfrei. Auffällig bleibt lediglich die Wiederholung des 14. Tages bei Geburt und Tod.
Dieses Muster — und noch etwas mehr — liefert dann aber der deutsche Schauspieler
Heinz Schubert (* 12. November 1925, QS 22; † 12. Februar 1999, QS 33), der Darsteller von Alfred Tetzlaff (* 10. April 1924, QS 21). Der fiktive Geburtstag Alfred Tetzlaffs ist der 10. April 1924 (QS 21) — genau der Geburtstag des Drehbuchautors Wolfgang Menge (* 10. April 1924; † 17. Oktober 2012. Seine Ehefrau Ilse Schubert starb am 13. Oktober 2017 (JKW).
Es gab nur 25 Folgen der Serie, die extrem polarisierte.
Alfreds Frau wurde in der ersten Staffel von
Elisabeth Wiedemann (* 8. April 1926; † 27. Mai 2015, QS 22) gespielt. In der zweiten Staffel übernahm Helga Feddersen (* 14. März 1930, Pi-Tag; † 24. November 1990, orthodoxer Katharinatag).
Die Tochter wurde von Hildegard Krekel (* 2. Juni 1952, QS 25; † 26. Mai 2013, QS 19) gespielt. Klaus Dahlen (* 23. Mai 1938, QS 31; † 16. Mai 2006, Tag 136) ersetzte später Diether Krebs (* 11. August 1947).
Die deutsche Erstausstrahlung von „Ein Herz und eine Seele“ begann am 15. Januar 1973 und endete am 22. November 1976. Die erste Staffel hatte 11 Folgen und wurde in Schwarzweiß gedreht. Sie endete am 26. November 1973 — Tag 330.
Die US-Variante „All in the Family“ begann am Sie wurde vom 12. Januar 1971 bis zum 16. September 1979 (QS 42) ausgestrahlt. Das die Daten 12.1. und 15.1. sich im Nahbereich des Originals Mitchell 14.1. befinden lässt auf eine Art von Anziehung schließen.
Die US-Serie wurde ab dem 15. Juni 1974 (QS 33) in Originalfassung in Deutschland ausgestrahlt.
Die US-Familie hieß Bunker — ein Name, der im deutschen Ohr sofort an Bunker erinnert.
John Carroll O’Connor (* 2. August 1924; † 21. Juni 2001, QS 12) spielt das Familienoberhaupt Archie Bunker.
Es wird kolportiert, dass die SPD bei den Produzenten auf eine weniger scharfe Version gedrängt hat. Das hat Diether Krebs aus der Serie getrieben und im laufe der Zeit auch die Zuschauer. Die abgeflachte Amplitude polarisierte nicht mehr ausreichend und damit ging die Anziehung verloren.
AWT-Lesart:
„Ein Herz und eine Seele“ ist die notwendige Anti-Welle zur heilen Welt des Nachkriegsfernsehens. Wo Sissi, Heintje und Ich heirate eine Familie Harmonie, Mutterbindung, Ordnung und Sehnsucht nach Stabilität liefern, zeigt Ekel Alfred das hässliche Wohnzimmer darunter: Vorurteil, Aggression, Kleinbürgerlichkeit, politische Reibung und familiären Dauerstreit.
Gerade deshalb funktioniert die Serie so stark. Sie ist kein Bruch mit der heilen Welt, sondern ihr Antiteilchen. Das Publikum erkennt darin nicht das Ideal, sondern die verdrängte Realität. Die Serie polarisiert, weil sie die Spannung zwischen Wunschbild und Wirklichkeit sichtbar macht.
Damit zeigt sich auch hier Ω₅ am Bildschirm: Der einzelne Witz, die einzelne Beschimpfung oder die einzelne Szene wären unterkritisch. Aber durch Wiederholung, Massenpublikum und emotionale Reibung entsteht ein kollektiver Effekt. Die Anti-Welle stabilisiert die Gesellschaft nicht durch Traum, sondern durch Entladung. Sie erlaubt, das Dunkle sichtbar zu machen, ohne dass es sofort politisch oder familiär explodieren muss.
Horst Schimanski (Götz George) © WDR / ARD
Das Kennzeichen mit DU 33
Bildmarker Schimanski – DU 33
Ein besonders schöner visueller Marker findet sich direkt im Bildraum von Horst Schimanski. Auf einem bekannten Standbild mit Schimanski vor einem Polizeifahrzeug ist das Kennzeichen deutlich zu erkennen:
DU · 3365
Damit erscheint die 33 nicht nur in der Biografie von Götz George (* 23. Juli 1938, QS 33), sondern auch unmittelbar im Bild selbst. DU verweist zugleich auf Duisburg und damit auf Schimanskis Revier: Ruhrgebiet, Straße, Industrie, Körperlichkeit und soziale Reibung.
AWT-Lesart:
Schimanski ist keine heile-Welt-Figur, sondern eine Gegenfigur: roh, direkt, körperlich, dreckig und moralisch nicht glatt poliert. Gerade deshalb passt die sichtbare DU-33 so gut. Der Marker sitzt nicht abstrakt im Hintergrund, sondern auf dem Polizeifahrzeug mitten im Bild. Schimanski trägt die 33 damit nicht nur über Götz Georges Geburtsquersumme, sondern auch als sichtbares Revierzeichen im Filmraum.
Das ist ein starker Anschluss an den Block Löwen im Film: Götz George als Löwenfeld-/QS-33-Figur wird bei Schimanski zum medialen Körper der deutschen Nachkriegsrealität — nicht heile Welt, sondern ihr raues Gegenbild.
Udo Lindenberg
Udo Gerhard Lindenberg (* 17. Mai 1946, Tag 137, QS 33)
startete seine Karriere 1969. Er wurde zu einer Kultfigur und machte immer wieder von sich hören — nicht nur als Musiker, sondern auch als Maler, Autor und in Filmauftritten.
Lindenberg überführte die deutsche Sprache in die Rockmusik und setzte damit einen neuen Standard. Er wurde zu einem Wegbereiter für Künstler wie
Stefan Waggershausen (* 20. Februar 1949, QS 27) und Marius Müller-Westernhagen (* 6. Dezember 1948, QS 31).
Einer seiner ersten Partner war Steffi Stephan, eigentlich Karl-Georg Stephan (* 9. Mai 1947).
Anfang der 1970er Jahre wohnten sie alle zusammen in einer WG, der Villa Kunterbunt.
Gegründet von Wilken Fritz Dincklage * 21. August 1942 und
Konrad „Conny“ Plank † 5. Dezember 1987 (Tag 339).
Zu den Mitbewohnern gehörten unter anderem
Günter Fink (* 30.3. 1954 ; † vor oder am 28. Juli 2024),
Otto Gerhard Waalkes (* 22. Juli 1948 QS 33) und
Lonzo (* 29. September 1952 JKW).
Mit Pascal Kravetz (* 28. Juli 1970) sag er im Duett das Lied „Wozu sind Kriege da?"
Sein Auftritt in der DDR wurde über Jahre hinweg blockiert. Eine zentrale Figur im kulturpolitischen Umfeld war Leonhard Kurt Hager (* 24. Juli 1912 ; † 18. September 1998).
Sein berühmtes "Panikorchester" hat den offiziellen Gründungstag 13. August 1973 — also KW 33
und zugleich ein extrem starker AWT-Datumsanker.
Carola Kretschmer * 10. August 1948 ersetzte Karl Allaut als Gitarristin kurz nach der Gründung.
In seiner Geburtsstadt wurde Lindenberg zudem 2015 mit einem Denkmal gewürdigt und am
26. Juli 2016 zum Ehrenbürger ernannt.
AWT-Lesart:
Udo Lindenberg sitzt in einem außergewöhnlich dichten Markerfeld: 17. Mai = Tag 137, QS 33, dazu das Panikorchester am 13. August 1973 in KW 33. Er verbindet Musik, Sprache, Bühne, Bildkunst, Politik und Film zu einer eigenen medialen Figur.
Besonders stark ist seine Rolle als Übersetzer: Er bringt Rockmusik in die deutsche Sprache und macht daraus ein eigenes kulturelles Feld. Was vorher stark angloamerikanisch geprägt war, wird durch ihn deutschsprachig, eigenständig und massenwirksam. Damit wirkt Lindenberg wie ein musikalischer Scharnierpunkt zwischen Nachkriegskultur, Protest, Pop, DDR/BRD-Spannung und späterer gesamtdeutscher Erinnerung.
Die Villa Kunterbunt passt als Name perfekt dazu: ein bunter, kreativer Resonanzraum, in dem sich Musiker, Komiker, Produzenten und spätere Kultfiguren sammeln. Auch hier wirkt die 10. Vermutung: Anschlussfähige Information zieht weitere anschlussfähige Information an — bis aus einer WG ein kultureller Markerkern wird.
Seifenoper
Was in den USA mit Serie wie "Dallas" und "Dynasty-Denver-Clan"
mit großem Aufwand produziert wurde, ließ sich in Deutschland natürlich nicht einfach eins zu eins kopieren. „Dallas“ und „Der Denver-Clan“ spiegeln das Luxusleben von Milliardärsfamilien wider. Ich selbst war und bin absoluter Fan des Denver-Clans; allein das Intro versetzt mich in eine andere Welt.
Ein deutscher Ansatz in diese Richtung war „Das Erbe der Guldenburgs“. Die Serie wurde jedoch nach drei Staffeln und 39 Folgen wieder eingestellt. Sehr schade, denn sie war wirklich gut gemacht und für deutsche Verhältnisse aufwendig produziert. Damals war sie ein echter
Straßenfeger. Schon der Titel koppelt an die bekannte Gold-/Löwen-Symbolik: Gold als Sonnen- und Herrschermetall, die Kette als Bindung, Erbe, Familie und genealogische Verknüpfung.
Die Serie wurde erstmals am 29. Januar 1987 (QS 37) ausgestrahlt und endete am 19. Mai 1990 (QS 34, Tag 139).
In der Serie wird unter anderem der Bau eines Chemieparks auf dem Gelände des Gestüts als Option zur Sanierung der Clan-Finanzen thematisiert. Damit koppeln sich Adel, Besitz, Industrie, Familie und wirtschaftlicher Strukturwandel direkt miteinander. Die Serie bedient eine ganze Palette menschlicher Schwächen, Sehnsüchte und Konflikte: Macht, Liebe, Erbe, Verrat, Geld, Status, Familie und Absturz. Man kann sich davon berieseln lassen und sich in die Handlung hineinträumen.
Viel langlebiger zeigten sich später drei andere Formate, die mit deutlich weniger Aufwand eine breite Wirkung entfalten konnten. Alle diese Serien sind dabei letztlich „nur“ Nachahmungen bereits erfolgreicher Formate aus dem Ausland.
Doch zuerst der Cast von "Das Erbe der Guldenburgs":
Der Graf Martin von Guldenburg, gespielt von Karl-Heinz Vosgerau
(* 16. August 1927, KW 33; † 4. Januar 2021) wurde 93 Jahre alt.
Die Gräfin Christine von Guldenburg, gespielt von Christiane Hörbiger
(* 13. Oktober 1938, JKW; † 30. November 2022 (Tag 334).
Die Mutter des Grafen wurde von Brigitte Horney gespielt
(* 29. März 1911, QS 25, Tag 88; † 27. Juli 1988, QS 42).
Den jüngere Bruder Max spielte Jürgen Goslar († 5. Oktober 2021, JKW).
Iris Berben (* 12. August 1950) spielte die älteste Tochter Evelyn.
Alexander „Sascha“ Graf von Guldenburg spielt Jochen Horst (* 7. September 1961, QS 33).
Susanne („Nane“) Komtess von Guldenburg wurde von Katharina Böhm gespielt. Auch der Name Carina di Angeli koppelt an die Katharina-/Karina-Achse; gespielt wurde sie von
Sydne Rome (* 17. März 1951, QS 27). Auch über Katharina Böhm entsteht eine direkte Verbindung zur Sissi-Achse. Sie ist die Tochter von Karlheinz Böhm, dem Darsteller Kaiser Franz Josephs in den Sissi-Filmen, und Barbara Lass (* 1. Juni 1940, QS 21; † 6. März 1995, QS 33). Damit führt die Serie nicht nur thematisch in eine Adels-/Erbwelt, sondern biografisch auch zurück in den Sissi-Mythos.
Ruth Maria Kubitschek (* 2. August 1931) spielte Margot Balbeck.
Sigmar Solbach (* 3. Oktober 1946, JKW) spielte Jan Balbeck..
Alexander Wussow (* 6. Oktober 1964, JKW) spielte Tobias Kröger.
Der große Gegenspieler der Serie war Wilfried Baasner (* 28. Mai 1940, 28+5 = 33; † 28. März 2006, QS 21). Er verkörperte den intriganten Bösewicht Achim Lauritzen sehr stark und überzeugend. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass wir es hier mit einer Fiktion zu tun haben. Baasner spielte die Rolle des Antagonisten, war privat aber ein völlig anderer Mensch und galt als untadelig. Die negative Wirkung liegt also nicht in der realen Person, sondern in der Funktion der Figur innerhalb des Serienfeldes. Baasner ist ein chin. Drache und Berben, seine Ex-Frau in der Serie ein Tiger.
AWT-Lesart:
Auch hier zeigt sich, dass Fiktion und Realität sauber getrennt werden müssen. Die Serie braucht eine Gegenkraft, damit das Traumfeld aus Adel, Erbe, Besitz, Schönheit und Familienmacht überhaupt Spannung erzeugen kann. Baasners Figur wirkt als dunkler Pol im System: nicht als Aussage über den Schauspieler, sondern als notwendiger Antagonist der Erzählstruktur.
Damit erfüllt er im Serienraum dieselbe Funktion wie die Anti-Welle bei Ekel Alfred: Die heile oder luxuriöse Traumwelt wird erst durch Reibung, Intrige und Schatten vollständig wirksam. Der Marker liegt also nicht primär in der Privatbiografie, sondern in der Rolle, die Baasner im fiktionalen Attraktorfeld übernimmt.
Lauritzen als Disruptor
Lauritzen ist bei genauerem Hinsehen nicht unbedingt schlechter als Graf Martin, der selbst seine Frau betrügt und durch seine eigene Unfähigkeit die finanzielle Schieflage der Guldenburgs erst mitverursacht.
Lauritzen erklärt in der Serie selbst, dass er eben nicht mit dem goldenen Löffel des Adels aufgewachsen sei. Genau darin liegt seine Funktion: Er gehört nicht selbstverständlich zur alten Ordnung, sondern dringt von außen in sie ein. Er spricht oft nur das laut aus, was andere sich nicht trauen — oder lieber heimlich tun.
In einer Welt voller Heuchelei wirkt Lauritzen deshalb als Disruptor. Er ist kein moralisch reiner Gegenpol, aber auch kein bloß eindimensionaler Bösewicht. Er sündigt offen, direkt und ohne schlechtes Gewissen, während andere ihre Schwächen hinter Stand, Fassade, Familie und Tradition verstecken.
AWT-Lesart:
Lauritzen ist die Schattenfigur, die das System entlarvt. Er zerstört nicht einfach eine heile Ordnung, sondern zeigt, dass diese Ordnung längst beschädigt ist. Gerade dadurch wird er zum notwendigen Antagonisten: Er macht sichtbar, was unter der goldenen Oberfläche der Guldenburgs ohnehin vorhanden ist — Gier, Betrug, Machtkampf, sexuelle Untreue und soziale Heuchelei.
Damit wird Lauritzen zur Anti-Welle innerhalb der Luxus-Seifenoper. Nicht als „böser Mensch“ im privaten Sinn des Darstellers, sondern als erzählerische Kraft, die das verdrängte Rauschen der Adelswelt hörbar macht.
In der Serie kommt ein Haus aus dem Jahr 1733 vor, das Altländer Haus von 1733 aus Huttfleth, und 333er Nummernschilder bei Autos.
AWT-Lesart – Das Erbe der Guldenburgs als deutscher Luxus-/Erbtraum
„Das Erbe der Guldenburgs“ ist ein deutscher Versuch, den amerikanischen Luxus-Clan-Mythos von „Dallas“ und „Dynasty – Der Denver-Clan“ in eine eigene kulturelle Form zu übersetzen. Statt Ölbaronen, Hochhäusern und amerikanischem Milliardärsglanz stehen hier Adel, Gestüt, Erbe, Familie, Chemiepark, Besitz, Tradition und industrieller Strukturwandel im Zentrum.
Die Serie funktioniert als Traumraum: Man schaut nicht nur zu, sondern tritt in eine Welt aus Gutshof, Macht, Familiengeheimnis, Luxus, Intrige und Sehnsucht ein. Genau hier wirkt wieder Ω₅ am Bildschirm: Der einzelne Zuschauer bleibt für sich unterkritisch, aber über Millionen Zuschauer, Wiederholung, Gespräche und emotionale Projektion entsteht ein kollektiver Resonanzraum.
Der Unterschied zu „Ich heirate eine Familie“, Heintje oder Sissi liegt in der Tonlage. Dort stabilisiert die heile Welt über Wärme, Mutterbindung, Familie und Harmonie. Bei den Guldenburgs wirkt die Traumwelt über Status, Besitz, Erbe, Schönheit, Intrige und Konflikt. Es ist keine reine Harmonie mehr, sondern eine deutsche Seifenoper als kontrolliertes Spannungsfeld zwischen Sehnsucht und Abgrund.
Auffällig ist die dichte Markerstruktur im Cast: KW 33, JKW, Tag 334, QS 33, Löwenfeld über Iris Berben und die bereits bekannte Ruth-Maria-Kubitschek-Achse. Dazu kommt Katharina Böhm, die über ihren Vater Karlheinz Böhm, den Darsteller Kaiser Franz Josephs in den Sissi-Filmen, direkt an den Sissi-Mythos zurückkoppelt. Damit führt die Serie nicht nur thematisch in eine Adels- und Erbwelt, sondern biografisch auch zurück in die österreichisch-deutsche Märchenachse.
Besonders stark ist, dass die Marker nicht nur in den Biografien der Schauspieler liegen, sondern direkt in der sichtbaren Ausstattung der Fiktion erscheinen. Der Pilotfilm heißt „Die goldene Kette“: Gold koppelt an Sonne, Löwe, Herrschaft und Wert; die Kette steht für Bindung, Familie, Abstammung und Erbe. In der Serie erscheint außerdem das Altländer Haus von 1733 aus Huttfleth, wodurch die 33 offen im historischen Objekt liegt. Dazu kommen mehrfach sichtbare 333er-Nummernschilder, etwa HH-BK 333, die die 333 direkt in den Bildraum der Serie setzen.
Damit wird „Das Erbe der Guldenburgs“ selbst zum Markerraum. Die Serie erzählt nicht nur von Erbe, Familie und Besitz — sie zeigt Erbe, Zahl, Gold, Kette, Haus und 333 als sichtbare Ordnungselemente. Die Fiktion trägt die Marker also nicht versteckt im Hintergrund, sondern offen auf der Oberfläche.
In der AWT-Lesart ist das ein sauberer Fall von informationeller Gravitation: Der Stoff „deutscher Luxus-Clan“ zieht passende Symbole an — Gold, Adel, Gestüt, Haus, Erbe, Chemie, Sissi-Bezug, 333-Kennzeichen und starke Schauspieler-Marker. Die Serie wird dadurch zu einem kontrollierten Traumfeld, in dem sich deutsche Adelssehnsucht, Nachkriegskultur, Industrie, Sissi-Mythos, Familienmacht und 333-Resonanz überlagern.

Das Erbe der Guldenburgs 333 ZDF 1987-90

Das Erbe der Guldenburgs 333 ZDF 1987-90

Das Erbe der Guldenburgs 333 ZDF 1987-90
1. Die Lindenstraße in der ARD – fraktaler Alltag vor der Glotze
Die Lindenstraße hat zahlreiche Schauspieler bekannt gemacht. Einige entkamen ihrer Rolle andere verschmolzen damit regelrecht. Hans Wilhelm Max Geißendörfer (* 6. April 1941, QS 25) gilt als Erfinder der Serie.
Die Lindenstraße ist eine fraktale Version seiner eigenen Kindheit und zugleich der englischen TV-Serie Coronation Street. Diese hatte Premiere am 9.12.1960; die Lindenstraße am 8. Dezember 1985 fast 25 Jahre später, nur einen Tag vor dem 25. Jahrestag des britischen Vorbilds.
Erfunden hat Coronation Street Tony Warren (* 8. Juli 1936, QS 33; † 1. März 2016) und Coronation bedeutet die Krönung und koppelt über Corona an Krone, Strahlenkranz und Sonnenmotiv.
Auch der Name Lindenstraße ist nicht beliebig. Er koppelt direkt an den Baumkult. Die Linde steht traditionell für Gemeinschaft, Versammlung, Dorfmitte, Gericht, Tanz, Liebe und Schutz. Unter der Linde wurde gesprochen, entschieden, gefeiert und gestritten.
Damit trägt der Titel der Serie bereits ihr ganzes Prinzip in sich: Die Lindenstraße ist nicht nur eine Straße, sondern ein moderner Dorfplatz. Die Häuser, Wohnungen und Nachbarn ersetzen den alten Versammlungsbaum. Was früher unter der Linde verhandelt wurde, findet nun im Hausflur, Wohnzimmer, Treppenhaus und vor dem Fernseher statt.
AWT-Lesart:
Die Serie ist damit doppelt fraktal: Sie übernimmt von Coronation Street das Prinzip der kleinen Straße als Miniaturgesellschaft und übersetzt es deutsch über den Baumkult der Linde. Der soziale Stamm bleibt erhalten, nur seine Form ändert sich.
Coronation Street trägt Krone, Corona und Sonnenkranz im Namen.
Lindenstraße trägt Baum, Dorfmitte und Gemeinschaft im Namen.
Damit verschieben sich die alten sakralen und sozialen Orte erneut: von Krone und Kirche zur Straße, von der Straße zum Bildschirm, vom Bildschirm ins Internet.
Die Serie selbst ist ein Paradebeispiel für den fraktalen Aufbau sozialer Wirklichkeit.
Ab dem 13. März 2005 (Tag 72, FSK-Echo) lag der reguläre Sendeplatz der Lindenstraße bei 18:50 Uhr, also am frühen Abend, im Zentrum familiärer Aufmerksamkeit vor der Tagesschau.
Passend dazu heißt es über Coronation Street sinngemäß: Zitat:
"Zu Beginn der Serie stellten die Alltagsgeschichten der Coronation Street vor allem dar, wie die Mitglieder der Arbeiterklasse selbst eine Art Miniatur-Klassensystem mit vielfältigen Abstufungen errichten, das durch Abgrenzung gegen die geprägt ist, die in moralischer, kultureller oder wirtschaftlicher Hinsicht unterlegen zu sein scheinen".
Genau darin liegt der fraktale Kern: Eine Straße wird zur Miniaturgesellschaft. Familie, Nachbarschaft, Arbeit, Moral, Konflikt, Krankheit, Liebe, Tod, Streit und Versöhnung werden in einem überschaubaren Raum verdichtet.
Über die Jahrzehnte beschreibt die Serie auch die Verschiebung des sozialen Fokus weg von der Kirche. Der Ort der „Predigt“ wandert vermutlich in den Pub, ins Fußballstadion, vor die Glotze und heute ins Internet. Der Ort verändert sich, aber das Prinzip bleibt identisch: Menschen brauchen einen gemeinsamen Erzählraum, in dem sie sich selbst, ihre Konflikte und ihre Moralvorstellungen wiedererkennen.
Kommen wir zuerst zu einigen prägenden Kräften der deutschen Serie:
Dominikus Probst (* 9. August 1958) und Wolfgang Frank (* 4. August 1964; † 4. Oktober 2012, JKW) führten Regie.
Den Titel Lindenstraße steuerte der verantwortliche Fernsehspielchef des WDR
Gunther Witte († 16. August 2018) bei. Die Musik stammt von Jürgen Knieper (* 14. März 1941, QS 23, PI-Tag).
In der Serie wird der Arbeiter- und Durchschnittsalltag komprimiert dargestellt. Auf subtile Art vermittelt die Handlung einen Leitfaden für den eigenen Alltag: Wie man streitet, sich versöhnt, liebt, verliert, scheitert, altert und weitermacht. Hier wirkt eine Ω₅-/37-Wirkung über lange Zeit: nicht als einmaliger Impuls, sondern durch wiederholte emotionale Kopplung über Jahre.
Bei den Hauptfiguren finden sich mehrere Marker:
Joachim Hermann Luger * 2. Oktober 1943 (JKW) spielte Vater Beimer.
Marie-Luise Marjan (* 9. August 1940) spielte Mutter Beimer.
Als Sohn Klaus Beimer fungierte Moritz Alexander Sachs (* 13. August 1978, QS 37) und
Ina Bleiweiß (* 28. März 1968, Tag 88) spielte die Tochter Marion.
Annemarie Wendl-Kleinschmidt (* 26. Dezember 1914, Stephanstag; † 3. September 2006) spielte die Putzfrau Else Klink. In der Figur wurde sie sogar Werbestar in Kombination/Kontrast mit einer blonden vollbusigen Traumfrau.
Ute Mora-Lindert (* 12. August 1945; † 3. September 2003) spielte Berta Griese. Auffällig ist, dass sowohl Annemarie Wendl als auch Ute Mora am 3. September starben.
Ein witziger Funfact zur Lindenstraße ist, dass in meiner Heimatgemeinde die Lindenstraße die Hauptstraße des Ortsteils Wadgassen ist — dort, wo auch das Rathaus steht. Die Serie wiederholt also fraktal etwas, das bei mir im Ort im Original bereits besteht. Ich gestehe allerdings, dass ich in den 34 Jahren ihres Bestehens noch nie bewusst eine komplette Folge Lindenstraße gesehen habe.
Die letzte Folge der Lindenstraße mit der Nummer 1758 (QS 21) am 29. März 2020 — Tag 89 im Schaltjahr).
Corona-Resonanz am Serienende
Die letzte Folge der Lindenstraße lief am 29. März 2020 — mitten im unmittelbaren Startfenster der globalen Corona-Pandemie und der ersten deutschen Lockdown-Phase.
Besonders auffällig ist dabei der Rückbezug auf das englische Vorbild: Die Lindenstraße ist fraktal von „Coronation Street“ abgeleitet. Der Titel Coronation bedeutet Krönung und koppelt über Corona an Krone, Strahlenkranz und Sonnenkorona.
Damit endet die deutsche Alltagsstraße genau in dem Moment, in dem der reale Alltag durch Corona kollabiert: Rückzug ins Private, Kontaktbeschränkungen, Bildschirmkommunikation und neue soziale Rituale. Eine Serie, die über Jahrzehnte den deutschen Alltag vor der Glotze spiegelte, endet genau dort, wo der Alltag selbst in den Bildschirmraum kippt.
AWT-Lesart:
Das ist kein medizinischer Zusammenhang, sondern eine informationelle Resonanz:
Coronation Street → Lindenstraße → Corona-Pandemie.
Das Original trägt die Krone bereits im Namen. Die deutsche fraktale Ableitung endet im Corona-Feld. Der Ort der sozialen Erzählung verschiebt sich erneut: von der Straße zur Serie, von der Serie zum Bildschirm, vom Bildschirm ins Internet.
AWT-Lesart:
Die Lindenstraße ist ein perfektes Beispiel für fraktale Alltagserzählung. Eine Straße ersetzt die Welt. Ein Hausflur ersetzt die Gesellschaft. Eine Familie ersetzt den Staat. Eine Nachbarschaft ersetzt die Kirche, den Stammtisch und später die Kommentarspalte im Internet.
Die Kopplung an Coronation Street ist dabei besonders sauber: Krönung / Corona / Sonnenkranz auf der britischen Seite, Linde / Straße / Nachbarschaft / deutscher Alltag auf der deutschen Seite. Fast genau 25 Jahre nach dem britischen Start wird das Muster in Deutschland neu ausgespielt.
Hier wirkt Ω₅ am Bildschirm nicht über Luxus, Märchen oder große Stars, sondern über Wiederholung und Nähe. Der Zuschauer wird nicht in eine ferne Traumwelt wie bei Sissi, Denver-Clan oder den Guldenburgs geführt, sondern in eine scheinbar normale Straße. Gerade dadurch entsteht die Wirkung: Das Kleine wird groß, das Alltägliche wird mythisch, und die Fiktion wird zum Spiegel des eigenen Lebens.
Die Lindenstraße zeigt damit, wie eine Serie über Jahrzehnte soziale Wirklichkeit modellieren kann. Nicht durch Belehrung, sondern durch Wiederholung. Nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch viele kleine Impulse, die sich über Jahre zu einem kollektiven Erfahrungsraum verdichten.
2. Die Schwarzwaldklinik im ZDF
Die Rahmenhandlung spielt in einer kleinen Klinik im Schwarzwald rund um den Mediziner Prof. Dr. Klaus Brinkmann. Auch hier werden reale Probleme in die Handlung verwoben und die Rollen wachsen mit der Zeit.
Produzent war Wolfgang Rademann (* 24. November 1934, QS 25, orthodoxer Katharinatag; † 31. Januar 2016, Tag 31, Geburtstag meiner Mutter).
Hans Hammerschmid (* 12. März 1930, QS 19, Tag 71; † 30. November 2024, Tag 335 - Schaltjahr).
Klausjürgen Wussow * 30. April 1929, Gauss-Geburtstag; † 19. Juni 2007, QS 25) spielt Prof. Brinkmann.
Sascha Hehn (* 11. Oktober 1954, JKW) spielt den Sohn Udo.
Andreas Winterhalder (* 25. November 1985, Katharinatag) spielt den Sohn Benjamin.
Anja Kruse (* 5. August 1956) spielt Claudia Schubert.
Evelyn Hamann (* 6. August 1942) spielt Carsta Michaelis.
Christian Kohlund (* 17. August 1950, KW 33) spielt Prof. Alexander Vollmers.
Volker Brandt (* 2. August 1935) spielt Dr. Werner Schübel.
dazu
Gaby Dohm (* 23. September 1943, QS 31) die Dr. Christa Brinkmann spielt
Ilona Grübel (* 23. September 1950 spielt Dr. Katarina Gessner.
Oberschwester Hildegard Zeisig wird gespielt von Eva Maria Bauer (* 21. Oktober 1923, QS 19 ; † 17. Mai 2006, Tag 137, FSK-Echo)
Der Carlsbau als reale Klinik
Die Klinik selbst ist der Carlsbau — eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapie und Innere Medizin, zuletzt auch für Kinder- und Familienrehabilitation.
Wie passend: Die Schwarzwaldklinik war im Fernsehen ein Ort, an dem Krankheit, Familie, seelische Konflikte, Liebe, Angst und Heilung verdichtet wurden. Der reale Drehort trägt genau diese Ebene bereits in sich: nicht nur körperliche Medizin, sondern auch Psychosomatik, also die Verbindung von Körper und Seele.
AWT-Lesart:
Damit wird der Drehort selbst zum Markerkern. Die Serie erzählt ab 1985 nicht einfach eine Klinikgeschichte in irgendeinem Gebäude, sondern nutzt einen Ort, dessen reale Funktion später — ab 1987 — exakt zum symbolischen Feld passt: Heilung, Familie, innere Konflikte, seelische Belastung und körperliche Symptome.
Die Schwarzwaldklinik wird dadurch noch deutlicher als fraktaler Heilraum lesbar. Der Bildschirm zeigt eine idealisierte Klinik, während der reale Ort später ebenfalls auf Heilung, Seele, Körper, Kind und Familie ausgerichtet ist. Fiktion und Realität koppeln also erneut: Die erfundene Klinik sitzt auf einem realen Heilort, der anschließend genau das Grundthema übernimmt.
AWT-Lesart:
Hier wirkt die Fiktion fast wie eine Vorzeichnung. Die Serie macht den Ort zuerst im kollektiven Bewusstsein als Klinik sichtbar; kurze Zeit später übernimmt der reale Ort selbst eine entsprechende medizinisch-therapeutische Funktion. Das ist keine lineare Kausalbehauptung, sondern ein sauberer Fall informationeller Resonanz: Ein Gebäude wird durch die Erzählung aufgeladen und bestätigt danach im Realen genau das Feld, das die Fiktion bereits sichtbar gemacht hat.
Natürlich ist auch dieses Format nur eine deutsche Variante der 1980er Jahre. Das Original war die US-Serie General Hospital und der Arzt heißt Dr. Steve Hardy. Ein Stephan gespielt von
John Beradino (* 1. Mai 1917; † 19. Mai 1996). Ihm zur Seite steht
Emily McLaughlin (* 1. Dezember 1928, QS 23, Tag 336; † 26. April 1991) als Jessie Brewer.
Deutschsprachige Erstausstrahlung war am 3.10.1988 (JKW), also über 25 Jahre nach der US-Premiere am 1. April 1963.
Passend dazu heißt es über General Hospital:
Zitat: "Interessant ist die soziale Gewichtung der Hauptakteure. So gibt es außer dem äußerst reichen Familienclan (den Quartermaines) und den gut verdienenden Ärzten auch die durchschnittlicheren Charaktere aus dem Hafenviertel, deren Leben ebenso beleuchtet wird. Alle diese Figuren sind schicksalhaft miteinander verbunden und treffen früher oder später aufeinander."
Man konstruiert also Realität in idealisierter Form: als Leitfaden, der in geringen Dosen — wie ein Tropf in die Vene — das Bewusstsein verändert.
In der ersten deutschen Variante Hafenkrankenhaus übernimmt
Erich Neureuther (* 1. Mai 1932 in München; † 28. November 2020, Tag 333 - Schaltjahr) die Regie.
Die Hauptrolle Schwester Inge spielt Anneli Granget (* 11. August 1935 in Königsberg ; † 25. April 1971), Der Name Königsberg koppelt gleich doppelt: an König als Herrschafts-/Löwenmotiv und an Berg als Tetraeder-Symbolik.
Wolfgang Arps (* 23. Februar 1926 ; † 11. Mai 2001, 11. Mai 2026 Datum der Texterstellung ;-) spielt den Oberarzt Dr. Petersen.
Christa Siems (* 28. Juni 1916, QS 33; † 26. Mai 1990) spielt Oberschwester Brigitte.
Fritz von Friedl (* 17. April 1941, QS 27; † 9. Oktober 2024, QS 18, JKW) spielt den Assistenzarzt Kupfer.
Helmut Oeser (* 17. Mai 1929 (Tag 137 - FSK-Echo, in Reichenberg) koppelt über Reichenberg erneut an die Berg-/Tetraeder-Achse.
Das Format der Arzt- bzw. Krankenhausserie in Endlosschleife ist ein Phänomen für sich. In immer neuen Varianten wird es wieder durchgespielt. Sobald eine neue Generation dafür bereit ist und es einen neuen Mainstream gibt, wird sofort eine passende Serie dazu erschaffen.
AWT-Lesart:
Die Krankenhausserie ist ein besonders klarer Medien-Attraktor. Während die Lindenstraße den Alltag über Straße, Nachbarschaft und Familie spiegelt, verdichtet die Schwarzwaldklinik den Alltag über Krankheit, Heilung, Arztfigur, Pflege, Familie, Angst und Hoffnung.
Die Klinik ist ein moderner Tempel der Heilung. Dort wird nicht mehr gepredigt, sondern diagnostiziert. Der Arzt übernimmt eine priesterähnliche Funktion: Er hört zu, erkennt das verborgene Problem, stellt Ordnung her und rettet im Idealfall das Leben. Die Schwester wird zur Vermittlerin zwischen System und Mensch.
Auch hier wirkt wieder Ω₅ am Bildschirm: Nicht eine einzelne Folge verändert das Bewusstsein, sondern die wiederholte Kopplung über Jahre. Jede Folge verabreicht eine kleine Dosis Ordnung, Trost, Moral, Konfliktlösung und Heilung — wie ein Tropf in die Vene des kollektiven Bewusstseins.
Die Schwarzwaldklinik ist damit die deutsche 1980er-Jahre-Version eines viel älteren Musters: Der Mensch ist verletzlich, das Leben gerät aus der Ordnung, und eine heilende Instanz bringt das System wieder ins Gleichgewicht. Das Krankenhaus ersetzt hier Kirche, Beichtstuhl und Dorfältestenrat zugleich.
Die Markerstruktur verstärkt das Feld: JKW, KW 33, Tag 137, Tag 333, Katharinatag, Gauß-Geburtstag, Königsberg, Reichenberg und die wiederkehrenden Geburts- und Todestage im Löwen- und Schwellenbereich. Die Serie wirkt dadurch nicht nur als Unterhaltung, sondern als fraktaler Heilraum im deutschen Fernsehgedächtnis.
Abschluss: Eskapismus, Soap Opera und Ω₅ am Bildschirm
Damit sind wir direkt beim Begriff Eskapismus. In der Medienwissenschaft wird darunter nicht einfach „Realitätsflucht“ verstanden, sondern eine Form der Bedürfnisbefriedigung durch Medien. Besonders interessant ist dabei, dass Rezipienten sich ihrer eigenen Bedürfnisse nicht immer vollständig bewusst sind. Neben bewussten Motiven wirken auch latente Bedürfnisse, die die Medienauswahl unbewusst steuern.
Gerade bei Soap Operas wurde gezeigt, dass unbewusste Motive eine wichtige Rolle spielen: Je unzufriedener Menschen mit ihrem eigenen Leben sind, desto stärker kann ihre emotionale Involviertheit in solche Serien werden. Die Serie bietet dann nicht nur Unterhaltung, sondern einen Ersatzraum: Man erlebt Konflikte, Liebe, Krankheit, Familie, Versöhnung und soziale Ordnung stellvertretend mit.
Passend dazu untersuchten Michael Schenk und Patrick Rössler (* 26. Juli 1964) im Jahr 1987 die Rezeption von Seifenopern am Beispiel der Schwarzwaldklinik und Dallas. Das Publikum schrieb der Schwarzwaldklinik vor allem die Attribute „moralisch“, „romantisch“ und „harmonisch“ zu. Der Unterhaltungswert wurde sogar höher eingeschätzt als bei Dallas.
Genau das erklärt den Erfolg: Die Schwarzwaldklinik zeigt keine rohe Realität, sondern eine harmonisch aufbereitete Realität. Konflikte werden aufgebaut, aber meist so geführt, dass am Ende eine Lösung, Heilung oder moralische Ordnung sichtbar wird. Die Serie will nicht primär verstören, sondern beruhigen. Sie bietet Idylle, Mitgefühl und Wiederherstellung.
AWT-Lesart:
Hier wirkt Ω₅ am Bildschirm in besonders reiner Form. Eine einzelne Folge verändert den Menschen nicht sichtbar. Aber über viele Folgen, viele Jahre und Millionen Zuschauer entsteht eine wiederholte emotionale Kopplung. Die Serie tropft ihre Ordnung gewissermaßen langsam ins Bewusstsein: Krankheit wird behandelbar, Familie bleibt reparierbar, Konflikte sind lösbar, und am Ende gibt es wieder Halt.
Damit ist die Schwarzwaldklinik keine bloße Krankenhausserie. Sie ist ein fraktaler Heilraum. Der reale Alltag mit Krankheit, Angst und Unsicherheit wird in eine erzählerische Ordnung überführt. Das Publikum flieht nicht nur aus der Realität, sondern sucht in der Fiktion eine Struktur, die der Realität fehlt.
Der Bildschirm übernimmt dabei eine alte Funktion: Er wird zum modernen Ort der Predigt, der Tröstung und der seelischen Sortierung. Was früher Kirche, Dorfplatz oder Familie leisteten, übernimmt nun die Serie — in kleinen Dosen, regelmäßig, massenhaft und emotional anschlussfähig.
Kurz gesagt:
Soap Opera ist nicht nur Flucht.
Sie ist dosierte Ersatzordnung.
Ω₅ wirkt hier als langsame Massenkopplung über Gefühl, Wiederholung und unbewusste Bedürfnisse.
Nagelprobe: Wenn die Idylle zu real wird
Die Nagelprobe liefert die Folge „Gewalt im Spiel“, ausgestrahlt am 1. Februar 1986 (QS 27, Tag 32). In dieser Folge wurde die Vergewaltigung einer jungen Frau gezeigt, die später gemeinsam mit ihrem Bruder Selbstjustiz übt und den Täter mit Stichen in den Unterleib verletzt.
Unmittelbar nach der Ausstrahlung kam es zu teils heftigen Protesten. Damit zeigte sich die Grenze des Formats: Die Schwarzwaldklinik durfte reale Probleme zeigen — aber nur, solange sie in die harmonisierende Erzählordnung passten. Sobald Gewalt, Trauma und Selbstjustiz zu direkt und zu real in den Serienraum eindrangen, brach der Eskapismusvertrag mit dem Publikum.
Die Serie funktionierte als fraktaler Heilraum. Sie gab dem Publikum Konflikte in dosierter Form, wie einen Tropf in die Vene. Krankheit, Streit, Schuld und Angst durften erscheinen, mussten aber am Ende wieder in Ordnung, Heilung oder moralische Beruhigung überführt werden. „Gewalt im Spiel“ ging einen Schritt zu weit: Hier wurde nicht mehr nur geheilt, sondern das Dunkelfeld selbst sichtbar.
AWT-Lesart:
Der Fall zeigt, dass die Ω₅-Wirkung am Bildschirm an eine bestimmte Amplitude gebunden ist. Ist der Reiz zu schwach, verliert er Anziehung. Ist er zu stark, kippt die Traumkopplung. Die Schwarzwaldklinik konnte über Jahre als harmonische Ersatzordnung wirken, weil sie reale Ängste in eine heilbare Form brachte. Wurde die Realität jedoch zu hart und ungebrochen gezeigt, stürzte das Kartenhaus sofort ein.
Kurz gesagt:
Die Idylle darf Probleme aufnehmen, aber sie darf nicht selbst zum Abgrund werden.
Genau darin liegt die Grenze des Eskapismus: Das Publikum will nicht reine Lüge, aber auch nicht die volle Härte der Wirklichkeit. Erfolgreiche Seifenoper arbeitet im Zwischenraum — nah genug an der Realität, um zu berühren; weit genug von ihr entfernt, um zu beruhigen.
Schwarzwaldklinik als kontrollierte Matrix
Die Schwarzwaldklinik kommt damit der Idee der Matrix nahe: eine künstliche Traumwelt, die nicht zu perfekt sein darf. Sie muss Konflikte, Schmerz und Wahlmöglichkeiten zeigen, damit sie glaubwürdig bleibt — aber nicht so viel Realität, dass die Illusion zerbricht.
Genau deshalb funktionierte die Serie: Krankheit, Familie, Schuld und Angst wurden gezeigt, aber in eine ästhetische Heilwelt eingebettet. Der Zuschauer konnte die reale Härte des Klinikalltags vergessen — ebenso wie die tatsächliche Belastung von Ärzten, Krankenschwestern und Pflegekräften: Schichtdienst, Überlastung, Bürokratie, Tod und Entscheidungen unter Druck.
Die Folge „Gewalt im Spiel“ zeigte die Grenze dieses Systems. Sobald die Realität zu ungefiltert in die Traumwelt eindringt, kollabiert der Eskapismus. Die Matrix darf Risse zeigen — aber sie darf nicht vollständig sichtbar werden.
Kurzsatz:
Die Schwarzwaldklinik war keine perfekte Welt, sondern eine gerade noch glaubwürdige Ersatzordnung. Zu viel Harmonie wäre Kitsch, zu viel Realität zerstört den Traum.
Vom Bruch der Matrix zur neuen Statik
Wenn die Kulisse zittert, ist das nicht nur ein Erdbeben. Es kann auch der Moment sein, in dem der Zuschauer aufsteht.
Die alte Medienmatrix funktionierte, solange ihre Ersatzordnungen glaubwürdig blieben. Serien wie Lindenstraße, Schwarzwaldklinik, Sissi, Heintje oder Ich heirate eine Familie boten Trost, Orientierung und emotionale Ordnung. Sie waren nicht perfekt, aber gerade deshalb anschlussfähig. Die Matrix brauchte kleine Risse, damit sie glaubwürdig blieb.
Seit Corona, dem Ende der Lindenstraße und der permanenten Verfügbarkeit von Real-Trauma in Echtzeit funktioniert diese alte Beruhigungsleistung immer schlechter. Das System muss immer höhere Reizdosen verabreichen, um noch Wirkung zu erzielen. Aber je höher die Dosis, desto stärker die Überdehnung. Irgendwann stabilisiert die Illusion nicht mehr, sondern zeigt nur noch ihre eigenen Risse.
Hier setzt die 8. Vermutung an: Kleine Informationsimpulse werden durch große Skalierung makroskopisch wirksam. In dekadischer Lesart koppelt dies an den 10er-Logarithmus: Der Wechsel von 10² zu 10³ ist nicht nur ein Ziffernwechsel, sondern ein Sprung der Größenordnung.
Die alte Haut war die Welt der 100er-Ordnung: Nationalstaat, klassische Medien, überschaubare Öffentlichkeit, familiäre Ersatzordnung, lineare Sendeplätze. Hier konnten Formate wie die Schwarzwaldklinik oder die Lindenstraße das Rauschen noch dämpfen.
Die neue Haut ist die Welt der 1000er-Ordnung: global vernetzt, permanent, rückgekoppelt, algorithmisch verstärkt. Informationen kennen kaum noch Grenzen. Das alte Fraktal bleibt zwar selbstähnlich, aber der Maßstab hat sich verändert. Die Schlange wächst — und irgendwann passt die alte Haut nicht mehr.
AWT-Lesart:
Der Bruch der Matrix ist kein bloßes Scheitern. Er ist ein Häutungsprozess. Die alten Fiktionen fallen ab, bevor die neue Ordnung vollständig sichtbar ist. Genau deshalb entsteht Angst: Nicht weil gar keine Struktur mehr existiert, sondern weil die vertraute Schutzhaut reißt.
Die neue Statik kann nicht mehr nur auf Fiktion, Inszenierung und harmonischer Ersatzordnung beruhen. Sie muss näher an die Struktur der Information selbst heran. Hier liegt die Brücke zur AWT: Nicht die alte Kulisse wird repariert, sondern das darunterliegende Gitter wird sichtbar.
Aus der alten Dualität entsteht eine Triade:
1. Der Beobachter — Mensch / Kohlenstoff
2. Das Medium — KI / Silizium
3. Das Feld — das sich selbst erkennende Universum
Damit wird die „Truman Show“ nicht einfach zerstört. Sie wird als frühere Entwicklungsstufe erkannt. Eine Gesellschaft, die ihre Kulissen durchschaut, braucht keine bessere Täuschung mehr, sondern eine stabilere Lesbarkeit.
3. Gute Zeiten Schlechte Zeiten bei RTL
Bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ spielt die künstliche Welt in Berlin. Im Fokus stehen vor allem junge Menschen an der Schwelle zum Erwachsensein. Schon der Titel ist eine direkte Metapher für das Auf und Ab des Lebens — also für die Wellenbewegung selbst. In der AWT entspricht dies einer Sinusschwingung.
Die Charaktere vollziehen im Laufe der Serie immer wieder
Heldenreise. Sie verlieben sich, scheitern, verlieren sich, kämpfen sich zurück und verwandeln sich teilweise drastisch. Auch hier werden reale Ereignisse in die Handlung verwoben und gesellschaftlich aufgearbeitet. Dadurch entsteht eine Art Traumabewältigung einer ganzen Gesellschaft: ein Wach-Klartraum mit Handlungsanweisungen, Überlebensstrategien und emotionalen Probebühnen.
Das Titellied behandelt auch das Thema Träume und die Kraft der Liebe. Damit wird die Serie nicht nur als Alltagsformat, sondern als emotionaler Resonanzraum lesbar.
Die Serie läuft sein über 33 Jahren (1992-2025). In Frankreich wurde Serie ab Folge 6063 als "Au Rythme de la Vie" - "Rhythmus des Lebens" im TV ausgestrahlt. Dieser französische Titel benennt fast direkt, was die AWT darin erkennt: Leben als Rhythmus, Welle, Wiederholung, Aufstieg und Fall.
Berühmte Akteure in der Serie, die es auch außerhalb zu Ruhm gebracht haben, sind
Oliver Petszokat * 10. August 1978
Yvonne Catterfeld * 2. Dezember 1979 (Tag 336)
Mia Aegerter * 9. Oktober 1976 QS 33, JKW und
Jörn Schlönvoigt * 1. August 1986 QS 33. Er war im März 2005 Gastmoderator bei The Dome 33 in Salzburg.
AWT-Lesart:
Während die Lindenstraße den deutschen Alltag in einer Straße verdichtet und die Schwarzwaldklinik Krankheit, Heilung und Familie in einen medizinischen Traumraum überführt, arbeitet Gute Zeiten, schlechte Zeiten mit Jugend, Begehren, Krise, Selbstfindung und sozialer Transformation.
Die Serie ist eine dauerlaufende Heldenreise in serieller Form. Jede Figur wird in Wellen durch Liebe, Verlust, Verrat, Schuld, Erfolg, Absturz und Neubeginn geführt. Genau darin liegt ihre Wirkung: Das Publikum beobachtet nicht nur eine Handlung, sondern übt emotional, wie man durch gute und schlechte Zeiten hindurchkommt.
Besonders auffällig ist die direkte Wellenlogik des Titels. Gute Zeiten, schlechte Zeiten ist keine statische Ordnung, sondern ein Rhythmus. Die französische Fassung „Au Rythme de la Vie“ macht diese Ebene sogar ausdrücklich sichtbar: Es geht um den Rhythmus des Lebens.
Damit wirkt auch hier Ω₅ am Bildschirm: Über Jahre, Wiederholung, Identifikation und Massenzuschauer entsteht eine kollektive Kopplung. Die einzelne Folge ist nur ein kleiner Impuls. Aber über Jahrzehnte formt die Serie emotionale Muster: Wie man liebt, streitet, scheitert, sich neu erfindet und weiterlebt.
Die Markerstruktur verstärkt das Feld: über 33 Jahre Laufzeit, QS 33 bei Mia Aegerter und Jörn Schlönvoigt, Tag 336 bei Yvonne Catterfeld, Löwenfeld bei Oliver Petszokat und Jörn Schlönvoigt sowie The Dome 33 als zusätzlicher Pop-/Medienknoten.
Kurz gesagt:
Lindenstraße zeigt die Straße.
Schwarzwaldklinik zeigt den Heilraum.
GZSZ zeigt die Welle des Lebens selbst.
Der Personalausweis – Erika Mustermann als staatliche Matrize
Jeder Deutsche hat einen Personalausweis. Und natürlich braucht auch dieser Staat ein Muster, an dem gezeigt wird, wie ein solcher Ausweis auszusehen hat. Diese Rolle übernimmt seit Jahrzehnten Erika Mustermann. Bereits ihre Vorgängerin Renate Mustermann erschien auf Musterdokumenten mit dem Geburtsdatum 5. August 1958 (QS 36). Später wurde Erika Mustermann zum bundesweit bekannten Platzhalter für die deutsche Durchschnittsbürgerin. Auf verschiedenen Musterdokumenten erscheinen Geburtsdaten wie 12. August 1964 (QS 31) oder 12. August 1983.
Auffällig ist dabei die wiederkehrende 12.-August-Achse. Auf mehreren Musterdokumenten erscheint Erika Mustermann mit diesem Datum. Dazu kommt die Bildsprache: blond, freundlich, grünäugig, mit einer auffälligen Löwenmähne. Sie wirkt damit wie ein amtlich verdichtetes Bild einer deutschen Musterperson: weiblich, geordnet, lesbar, registriert, freundlich und repräsentativ.
Auch der offizielle Informationsrahmen trägt eine auffällige Signatur. Auf dem Personalausweisportal des Bundesinnenministeriums erscheint die Kontaktzeile:
030 18681 23333
© Bundesministerium des Innern 2026
Damit steht die 3333 nicht irgendwo am Rand, sondern direkt im staatlichen Informationsfeld rund um das zentrale deutsche Identitätsdokument.
AWT-Lesart:
Erika Mustermann ist keine reale Person. Sie ist eine Matrize. Sie zeigt nicht eine konkrete Frau, sondern ein staatlich normiertes Muster davon, wie die deutsche Frau im amtlichen Bildraum erscheinen soll: freundlich, blond, klar lesbar, geordnet, identifizierbar, kontrollierbar und repräsentativ.
Der Personalausweis selbst wird dadurch zum fraktalen Staatsobjekt. Er enthält Bild, Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Nummer, Gültigkeit, Unterschrift und Sicherheitsmuster. Die Person wird zur lesbaren Einheit im Raster des Staates. Der Staat sagt damit: Diese Person ist zuordenbar, registriert und Teil der Ordnung.
Gerade deshalb ist die Kopplung zum Reichsbürgerphänomen interessant. Der selbsternannte „König von Deutschland“, Peter Fitzek, wurde ebenfalls am 12. August 1965 geboren. Im Bereich Kriminalität kann darauf beim Reichsbürgerphänomen zurückgegriffen werden. Denn dieses arbeitet im Grunde mit ähnlichen Mustern wie die echte BRD: Ausweise, Pässe, Titel, Souveränität, Wappen, Staatsnamen, Ämter, Geld und Ordnung. Nur fehlt dort die reale staatliche Umsetzung. Es ist eine Art künstliche Ersatzordnung — eine Schwarzwaldklinik der Staatlichkeit: eine simulierte Welt, die echte Struktur imitiert, aber nicht wirklich trägt.
Damit ziehen sich zwei entgegengesetzte Felder über denselben Marker an:
Erika Mustermann → amtliche Musteridentität der BRD
Peter Fitzek → simulierte Gegenidentität / Fantasiestaat
12. August → Löwenfeld / Herrschafts- und Identitätsachse
030 18681 23333 → 3333-Signatur im offiziellen Kontaktfeld
Bundesministerium des Innern → Innenordnung / Identitätsverwaltung des Staates
In der AWT-Lesart ist das ein starker Fall informationeller Gravitation. Staatliche Identität und Staatssimulation benutzen ähnliche Formen, Symbole und Rituale. Der Unterschied liegt nicht im äußeren Muster, sondern in der realen Tragfähigkeit der Ordnung.
Der Personalausweis zeigt die echte staatliche Lesbarkeit. Das „Königreich Deutschland“ imitiert diese Lesbarkeit. Beide Felder koppeln über Identität, Ausweis, Herrschaftssymbolik — und auffällig über den 12. August.
Erika Mustermann 12. August by www.personalausweisportal.de
030 18681 23333 © Bundesministerium des Innern 2026

Peter Fitzek 12.8.1965 Foto: Amin Akhtar
Rollen im deutschen Projektionsgitter
Heintje kommt aus den Niederlanden und besetzt im deutschen Projektionsgitter die Rolle des idealen Kindes. Über das Heidschi-Bumbeidschi-/Mama-Feld wirkt er als emotionale Erdung: purer Trost der Nachkriegszeit, kindliche Unschuld, Mutterbindung und heile Welt.
Peter Weck kommt aus Österreich und besetzt die Rolle des idealen Vaters. In „Ich heirate eine Familie“ wird er zum Struktur-Geber einer heilen Familien-Statik: freundlich, ordnend, kultiviert und stabilisierend. Er führt die deutsche Fernsehwelt nicht in den Konflikt, sondern in eine bürgerlich harmonisierte Ersatzordnung.
Iris Berben kommt aus Deutschland und besetzt die Rolle der idealen Frau bzw. Tochter. Sie steht für Wandel: von Leichtigkeit, Schönheit und Unterhaltung hin zu Tiefe, Drama, Haltung und gesellschaftlicher Präsenz. Damit wird sie zum Wandel-Marker im deutschen Mediengitter.
Erika Mustermann kommt nicht aus einem realen Herkunftsraum, sondern aus dem amtlichen Raum der BRD. Sie besetzt die Rolle der idealen Bürgerin als staatliche Matrize. Sie ist der Nullpunkt der Verwaltung: freundlich, lesbar, registriert, normiert und als Musterkörper der amtlichen Identität präsent.
Auffällig ist dabei, dass diese Figuren nicht einfach beliebige Einzelrollen darstellen, sondern Grundpositionen im deutschen Nachkriegs- und Mediengitter besetzen: Kind, Vater, Frau/Tochter und Bürgerin. Damit entsteht eine Art soziale Basismatrix.
Heintje bringt Trost.
Peter Weck bringt Familienordnung.
Iris Berben zeigt weiblichen Wandel von Leichtigkeit zu Tiefe.
Erika Mustermann fixiert die amtliche Bürgerform.
Nebenbei koppelt auch Peter Fitzek wieder an dieses Feld: Er trägt denselben Vornamen wie Peter Weck. Bei Weck steht „Peter“ für den idealisierten Familienvater im heilen deutschen Fernsehraum. Bei Fitzek kippt dieselbe Namensachse in die Gegenordnung: nicht Familienstatik, sondern Staatssimulation. Genau dadurch wird der Kontrast schärfer:
Peter Weck → heile Familie / stabile Ersatzordnung
Peter Fitzek → simulierte Herrschaft / falsche Ersatzordnung
AWT-Lesart:
Das deutsche Medien- und Staatsgitter erzeugt wiederkehrende Idealfiguren. Diese Figuren stabilisieren jeweils einen Bereich: Kindheit, Familie, Weiblichkeit, Bürgeridentität und staatliche Ordnung. Dort, wo das Muster kippt, entstehen Gegenfiguren — etwa Fitzek als Reichsbürger-Variante einer künstlichen Ordnung.
Auch Wolfgang Petersen (* 14. März 1941, Pi-Tag; † 12. August 2022) bestätigt dieses Muster auf der Regie-/Bildmacht-Ebene. Sein Geburtstag liegt auf dem Pi-Tag, also einer mathematischen Kreis- und Weltordnungsachse. Sein Todestag fällt ausgerechnet auf den 12. August, also auf dieselbe Löwenfeld-Achse, die bereits bei Heintje, Peter Weck, Erika Mustermann und Peter Fitzek auffällig stark zieht.
Petersen steht dabei nicht für eine einzelne Rolle, sondern für die große Bildmaschine selbst: Das Boot, Die unendliche Geschichte, Outbreak, Air Force One, Der Sturm, Troja. Er arbeitete mit Krieg, Mythos, Krankheit, Staat, Naturgewalt, Heldenerzählung und Weltkino.
AWT-Lesart:
Damit wird der 12. August nicht nur durch Schauspieler, Musterfiguren oder Staatssimulation getragen, sondern auch durch einen der international erfolgreichsten deutschen Regisseure. Petersen verbindet deutsche Erzählkraft mit globaler Bildmacht. Sein Tod am 12. August wirkt daher wie ein zusätzlicher Abschlussmarker: Die Achse reicht vom idealen Kind über den idealen Vater und die staatliche Musterbürgerin bis zur großen filmischen Weltprojektion.
Influencer – Löwenfeld, Medienmacht und Gegenöffentlichkeit
Die Unzufriedenheit mit der etablierten Parteienlandschaft, besonders mit der CDU, brachte der bekannte YouTuber und Influencer Rezo auf den Punkt. Mit seinem kritischen Video zur CDU traf er einen Nerv und setzte ein mediales Signal, das sich auch auf die politische Stimmung vor den folgenden Wahlen auswirkte. Indirekt kann man sagen: Ohne diese neue Form digitaler Gegenöffentlichkeit wäre der Weg zur späteren Ampel-Koalition kaum in derselben Form denkbar gewesen.
Interessant ist in diesem Fall Rezos Geburtsdatum: 14. August 1992. Er liegt damit klar im Löwenfeld und in der KW-33-Achse.
Zusätzlich bemerkenswert: Rezo hat einen Masterabschluss in Informatik. Damit ist er nicht nur Medienfigur, sondern auch Teil der digitalen Wissens- und Algorithmuswelt.
Sein Kanal „Rezo ja lol ey“ wurde am 3. Oktober 2018 gegründet — also im JKW-Fenster. Am 3. Dezember 2020 (Tag 338) gründete er den sogenannten Schlumpf-Kanal.
Es gibt noch einen weiteren Löwen, der es bei YouTube und darüber hinaus zu enormer Bekanntheit gebracht hat:
Rainer Winkler, bekannt als Drachenlord (* 2. August 1989). Auch er ist ein Löwe; zusätzlich trägt der Name Drachenlord direkt den Drachenkult. Am 20. August 2018 besuchten ihn etliche Hater in seinem Ort Altschauerberg und in der Mitte steht die 33 (Polk High-Al Bundy).
Bild dazu weiter unten.
In Altschauerberg wohne 42 Personen und die Bergkopplung wird mit dem Schauer untermalt. Der Ortsname koppelt gleich mehrfach: Alt, Schauer, Berg — also Herkunft, Unheimlichkeit und Tetraeder-/Bergsymbolik. Wenn man die Angabe von 42 Einwohnern hinzunimmt, entsteht zusätzlich ein Antwort-/Entschlüsselungsecho.
Eine weitere Person, die im Zusammenhang mit naturwissenschaftlichen Themen in den populären Medien immer wieder sichtbar ist, ist Harald Lesch. Auch er ist ein Löwe: 28. Juli 1960, mit QS 33. Zum Thema Klimawandel war er in der 33. Ausgabe der TV-Serie „Die Anstalt“ präsent. Damit koppeln sich Naturwissenschaft, Klimakommunikation, Fernsehen und 33er-Marker in einer Person, die selbst stark mit populärer Wissensvermittlung verbunden ist.
Licht und Schatten liegen in diesem Feld oft nah beieinander.
Ein aufsteigender Stern am Himmel der Journalistinnen und Autorinnen ist
Nena Brockhaus (* 9. August 1992). Sie liegt ebenfalls im Löwenfeld und ist im aktuellen Fenster 33 Jahre alt.
AWT-Lesart:
Influencer und Medienfiguren übernehmen zunehmend Funktionen, die früher Parteien, Kirchen, klassische Journalisten oder öffentlich-rechtliche Leitfiguren ausfüllten. Sie erzeugen Aufmerksamkeit, Deutung, Empörung, Orientierung und Gegenöffentlichkeit. Der Ort der „Predigt“ verschiebt sich erneut: von der Kanzel zur Zeitung, vom Fernsehen zu YouTube, vom YouTube-Video zum algorithmischen Feed.
Rezo steht dabei für die digitale Gegenmacht: jung, informatisch gebildet, analytisch, netzwerkfähig. Er greift nicht über ein Parteiamt ein, sondern über ein Video — und dennoch verändert sich das politische Feld.
Drachenlord zeigt die Schattenseite derselben Struktur: Auch hier erzeugen YouTube, Aufmerksamkeit, Wiederholung und Masse eine enorme Rückkopplung. Aber statt Aufklärung entsteht Belagerung, Hohn, Eskalation und soziale Zerstörung.
Harald Lesch steht für die seriöse Wissensvermittlung im Medienraum: Wissenschaft wird übersetzt, popularisiert und massentauglich gemacht. Nena Brockhaus markiert eine jüngere journalistische Generation, die ebenfalls über Medienpräsenz, Persönlichkeit und Zuspitzung wirkt.
Damit zeigt sich wieder Ω₅ am Bildschirm: Der einzelne Clip, die einzelne Sendung oder der einzelne Kommentar sind zunächst klein. Aber über Reichweite, Wiederholung, algorithmische Verstärkung und emotionale Kopplung entstehen reale gesellschaftliche Effekte.
Kurz gesagt:
Der Influencer ist der neue Medienknoten.
Er predigt nicht von der Kanzel, sondern aus dem Feed.
Und wenn die Masse koppelt, wird aus einem Video politische Wirkung.
Rezo zerstört die CDU by YouTube / Rezo ja lol ey
Besonders auffällig ist ein Bild vom Besuch der Hater in Altschauerberg: In der Mitte der Menschenmenge steht deutlich sichtbar eine Person mit einem blauen Trikot und der Nummer 33.
Damit liegt die 33 nicht nur rechnerisch oder biografisch im Hintergrund, sondern direkt im Bildzentrum. Der Marker steht buchstäblich mitten im sozialen Ereignis.
Zusätzlich wirkt die 33 hier popkulturell über die Polk-High-/Al-Bundy-Achse: Al Bundy, der gescheiterte Football-Held aus Eine schrecklich nette Familie, trägt ebenfalls die legendäre 33. Damit koppeln sich gleich mehrere Ebenen: gescheiterter Ruhm, Massenhohn, Vorstadt-/Unterschichtenkomik, mediale Dauerbeobachtung und eine Figur, die vom Publikum zugleich verlacht und kultisch erinnert wird.
AWT-Lesart:
Beim Drachenlord-Feld erscheint die Schattenseite von Ω₅ am Bildschirm. Ein einzelner YouTuber, ein Dorf, ein Bergname und eine wachsende Zuschauermasse erzeugen eine reale soziale Rückkopplung. Das Bild mit der 33 in der Mitte verdichtet diesen Vorgang visuell: Der digitale Spott verlässt den Bildschirm und materialisiert sich als Menschenmenge vor Ort.
Altschauerberg wird dadurch zum negativen Gegenbild der heilen Medienorte. Nicht Familie, Trost oder Heilung stehen im Zentrum, sondern Belagerung, Hohn, Eskalation und soziale Entladung. Die 33 im Bildzentrum markiert genau diese Kippstelle: Aus Bildschirmrauschen wird Realität.
Drachenlord 20. August 2018 © NEWS5 / Oßwald
Zusatzmarker: 12. April, Ed O’Neill und die informationelle Gravitation
Der 12. April trat in der AWT zunächst im Kapitel Sport auffällig hervor. Dort koppeln mehrere Figuren und Ereignisse an dasselbe Datum: Ellen Lohr (* 12. April 1965), Annette Meeuvissen (* 12. April 1962, QS 25; † 5. Dezember 2004, Tag 340 im Schaltjahr), Sir Stirling Moss († 12. April 2020) und Flavio Briatore (* 12. April 1950), der Teamchef von Benetton und Renault.
Dieser Marker taucht ab dort auffällig häufig wieder auf und führt direkt zur 10. Vermutung der informationellen Gravitation: Information zieht Information an. Ein Markerkern bildet ein Nahfeld, in dem passende Daten, Figuren, Ereignisse und Bedeutungen bevorzugt andocken.
Ein wichtiger physikalisch-historischer Anschluss ist Marie Alfred Cornu (* 6. März 1841 in Orléans; † 12. April 1902 in Romorantin-Lanthenay). Cornu schließt eine Lücke, die bisher nicht sauber greifbar war: die fraktale Wiederholung des 12. April. Sieht man den Kalender als Jahreskreis mit den bisherigen Markern, erkennt man im ersten Halbjahr zunächst eine Unwucht. Dort finden sich starke Einzeltage, aber kein Cluster, das dem Bereich der Jom-Kippur-Welle entspricht.
Der 12. April wirkt deshalb wie ein Gegenpol auf der anderen Seite des Jahreskreises: ein Bereich von Ostern, Auferstehung, Hase und Osterei. Es ist ein Frühjahrsmarker, kein Herbstmarker. Nicht Gericht, Waage und JKW, sondern Wiederkehr, Erwachen und Neuordnung.
Dazu passt Carl Louis Ferdinand von Lindemann (* 12. April 1852; † 6. März 1939), einer der drei wichtigen Lehrer von Arnold Sommerfeld. In Sommerfelds Frühzeit wirkte außerdem Emil Wiechert (* 26. Dezember 1861, QS 27, Stephanstag; † 19. März 1928, QS 33) prägend. Damit führen die Linien über Cornu, Lindemann, Wiechert und Sommerfeld in das Umfeld, in dem die Feinstrukturkonstante historisch anschlussfähig wird.
Ein aktuelles Beispiel ist die Wahl in Ungarn am 12. April 2026: Die oppositionelle Tisza-Partei unter Péter Magyar gewann deutlich gegen Viktor Orbáns Fidesz; Orbán räumte die Niederlage ein. Quellen beschreiben das Ergebnis als landslide bzw. als Ende von Orbáns 16-jähriger Regierungszeit.
Vor diesem Hintergrund wird Edward Leonard „Ed“ O’Neill (* 12. April 1946, QS 27) zu einem idealen Popkultur-Zusatzmarker. Er spielte Al Bundy in Eine schrecklich nette Familie. Al Bundy ist die perfekte Anti-Heile-Welt-Figur: gescheiterter Football-Held, Familienvater wider Willen, Schuhverkäufer, Zyniker — und trotzdem Kultfigur.
Im Drachenlord-/Altschauerberg-Bild steht in der Mitte der Menschenmenge sichtbar die 33 auf einem blauen Trikot. Diese 33 ruft unmittelbar die Polk-High-33 von Al Bundy auf. Damit koppeln sich mehrere Ebenen:
Drachenlord → digitaler Spott / Hater-Masse / sozialer Kollaps
Al Bundy → gescheiterter Held / Anti-Familienvater / Kultfigur
33 im Bildzentrum → Polk-High-Resonanz
Ed O’Neill → 12. April / Markerkern der 10. Vermutung
Leonard im Namen → Leo-/Löwen-Resonanz auf Namensebene
Der volle Name Edward Leonard O’Neill verstärkt das Feld zusätzlich. Der Mittelname Leonard trägt die Leo-/Löwen-Resonanz, obwohl O’Neill selbst kein Löwe ist. Genau das ist typisch für informationelle Gravitation: Der Marker muss nicht immer auf derselben Ebene liegen. Mal sitzt er im Datum, mal im Namen, mal in der Rolle, mal im Bild.
AWT-Lesart:
Der 12. April zeigt hier seine Funktion als Markerkern. Ausgehend vom Sport zieht er weitere Felder an: Motorsport, Cornu, Lindemann, Sommerfeld, Feinstrukturumfeld, Ostern/Auferstehung, Ungarn-Wahl 2026 und nun Ed O’Neill / Al Bundy dem Footballspieler und Sportler.
Die sichtbare 33 im Altschauerberg-Bild ist der Haken.
Die 33 ruft Al Bundy.
Al Bundy ruft Polk High.
Polk High ruft Ed O’Neill.
Ed O’Neill ruft den 12. April.
Der 12. April koppelt zurück an die 10. Vermutung.
Damit wird das Bild nicht nur ein zufälliger Schnappschuss. Es wird zu einem kleinen Beispiel für informationelle Gravitation: Ein sichtbarer Marker im Bildzentrum zieht passende Popkultur, Biografie, Sportmythos, Rollenfunktion und AWT-Struktur an.
Kurzsatz:
Die 33 im Bild ist der sichtbare Auslöser. Al Bundy ist das kulturelle Echo. Ed O’Neill ist der 12.-April-Knoten. Und die 10. Vermutung erklärt, warum diese Informationen so sauber aneinander andocken.
Rücktritt nach 33 Tagen
Mit einem Rekord nach nur 33 Tagen im Amt als Verteidigungsminister trat Dr. Franz Josef Jung (* 5. März 1949, QS 31 in Erbach) zurück. Dies geschah im Zusammenhang mit der Kunduz Affäre.
Zitat:" Erst nach einer Zeitungsveröffentlichung vom 26. November 2009 (Tag 330) über einen von der Bundeswehr am 4. September 2009 angeforderten Luftangriff bei Kundus mit zahlreichen zivilen Verletzten und Toten erklärte Jung am 27. November 2009 (Tag 331):
„Ich übernehme damit die politische Verantwortung.."
Fritz Wepper
Ein weiterer Löwe, den Sie alle kennen dürften, ist Fritz Wepper (* 17. August 1941, KW 33; † 25. März 2024). Er hat sich ebenfalls ins kollektive Gedächtnis eingebracht und hat ein Leben ohne Skandale, dafür mit viel Heiterkeit und Unterhaltung dargestellt. Seine Arbeit erstreckt sich über 65 Jahre! und ist in vielen Bereichen nahezu zeitlos und universell. Man könnte die Themen praktisch in einer Endlosschleife rotieren lassen, ohne dass es langweilig wird. Man würde nur irgendwann die fraktale Wiederholung bemerken.
Petra Kelly
Die Gründung der Grünen in den 70er Jahren aus den Reihen der APO/Friedensbewegung und Anti-Atomkraftbewegung ist untrennbar mit dem Namen Petra Karin Kelly verbunden. Sie kam am 29.11.1947 auf die Welt. Dem 333. Tag des Jahres. Sie starb am 1. Oktober 1992 (Jom-Kippur-Welle)

Petra Kelly 1987 im Deutschen Bundestag
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Heinrich „Heiner“ Geißler
Heinrich „Heiner“ Geißler * 3.3.1930 ; † 11. September 2017 war besonders in den 1980er ein sehr bekannter CDU-Politiker der Ära Kohl. Während dieser Zeit polarisierte er besonders stark, um dann später sogar als Schlichter in Tarifverhandlungen die Rolle des Schlichters zu übernehmen.

Heiner Geißler, 1989 Bundesarchiv, B 145 Bild-F082414-0027 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0
Katzenberger & Cordalis
Ein Leben wie im Fernsehen und dabei leichte Unterhaltung im Programm. Wenig bis gar keine Skandale dazu, das sind Daniela Katzenberger (Die Katze) * 1. Oktober 1986 (Jom-Kippur-Welle) und ihr Ehemann Lukas Cordalis 7. August 1967. Daniela stammt aus Ludwigshafen und ich habe sie vielleicht mal vor Jahren (2015 ?) im McFit gesehen. Die Frau hat sich zu einer Marke gehypt, lebt den Traum den Millionen anderer junger Frauen und macht zur Zeit (Juni 2025) richtig professionell Fitness. Sie wäre die ideale "Schablone" für ein perfektes Leben.
Beide haben eine Tochter, Sophia * 20 August 2015. Daniela erfüllt alle Merkmale um attraktiv zu wirken. Mehr dazu im Bereich Sexualität.
Shurjoka
Shurjoka * 4. Oktober 1997 (Jom-Kippur-Welle) ist eine Gamerin und in dieser Szene sehr bekannt. Selbst Jan Böhmermann hat sich ihr schon gewidmet.
Am 24. Juli 2013 erstellte Shurjoka ihren Kanal auf der Plattform Twitch.
Am 12. Oktober 2019 (Jom-Kippur-Welle) erstellte Shurjoka ihren ersten YouTube-Kanal.
Zum 17. August 2021 (KW-33) erschien das Videospiel Humankind, für das Shurjoka für einen Charakter Motion Capturing und deutsche Sprache beitrug.
In der Gamerszene herrscht dicke Luft und man bekämpft sich regelrecht.
Dirk Pohlmann
Wer sich ein umfassendes Bild zu einem historischen oder politischen Thema verschaffen will, sollte sich unterschiedliche Quellen und Ansichten besorgen. Das verhindert den klassischen Tunnelblick mit Scheuklappen und man versteht auch Menschen, die zu kontroversen Themen einen diametral anderen Blickwinkel einnehmen.
Ein wirklich guter Vertreter dieser Publizisten ist der Deutsche Dirk Pohlmann. Er hat am
11. August 1959 (KW-33) Geburtstag und seine Dokus und Interviews leisten durchaus einen wertvollen Beitrag zur Bildung. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie schnell man "unangenehm" wird, sobald man unangenehme Fragen stellt, dass sollte aber eher anspornen die unangenehmen Antworten zu suchen, statt klein beizugeben. Wahrheit hängt oft vom Standpunkt der Betrachtung ab.
Dirk Pohlmann by www.buchmesse.de
Peter Scholl-Latour
Der Name Peter Scholl-Latour * 9.3. 1924 ; † 16. August 2014 (KW-33) steht für einen wirklich sehr gut informierten und tiefsinnigen Publizisten. Seine Bücher und Reportagen über die unzähligen Kriege der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts haben ihm weltweites Renommee verschafft. Er hat sich stets vom Mainstream separiert und die Kriegspropaganda, insbesondere der USA, als das entlarvt, was sie sind - Kriegspropaganda getarnt als Demokratie/Befreiungs-Geschwafel.
Zitat:" Am 12. September 2001 sprach er in der Sendung Friedman anlässlich der Terroranschläge in New York vom „Ende der Spaßgesellschaft“ und warnte die westliche Welt davor, ohne Exit-Strategie nach Afghanistan einzumarschieren. Ein Angriff auf dieses Land würde „verpuffen“. Zudem kritisierte er die Bekundung der uneingeschränkten Solidarität seitens Bundeskanzler Schröder, ohne die Hintergründe der Anschläge zu kennen, und wies auf die Unterfinanzierung der Bundeswehr hin."
Geradezu prophetische Worte einen Tag nach den Anschlägen und dem Einheitsblabla das man sonst im TV erlebt. Ich habe übrigens selbst einen solchen Vortrag als Gegenrede im November 2001 in einer SPD-OV-Sitzung gehalten. Ca. 25 Genossen hielten das Bundeswehrengagement am Hindukusch für eine super Idee. Ich warnte im Stile Scholl-Latours vor der Aussichtlosigkeit der Mission ohne Plan und Ausweg gegen einen hochmotivierten Gegner.
Er hat in Saarbücken als Journalist angefangen und die Mutter eines Schulfreundes von mir hat für ihn als Sekretärin gearbeitet. Ich bin ihm persönlich in Saarlouis begegnet und konnte kurz mit ihm sprechen. Ein Denkmal der Zeitgeschichte.
Der Weg in den neuen Kalten Krieg. Propyläen, Berlin 2008
DIE LINKE
Die Partei DIE LINKE wurde von Oskar Lafontaine aus Saarlouis und Lothar Bisky
* 17. August 1941 (KW-33) ; † 13. August 2013 (KW-33) gegründet.
Eine herausragende Persönlichkeit innerhalb der LINKEN ist u.a. Petra Angelika Pau
* 9. August 1963.
Angela Merkel
Merkels Vater Horst * 6. August 1926 war Löwe ebenso ihr Bruder Marcus * 19. August 1964.
Angela Merkels Diplomarbeit wurde betreut von Reinhold Haberlandt * 29. Juli 1936.
Merkel gilt als hochbegabt und forschte im Bereich der Physikalischen-Chemie. Ihre Promotion wurde betreut von Lutz Zülicke * 2. Oktober 1936 (Jom-Kippur-Welle).
Als Dr. rer. nat. wechselte sie in den Bereich Analytische Chemie, in dem Klaus Ulbricht * 28. September 1938 (Jom-Kippur-Welle) ihr Abteilungsleiter wurde.
Ab Dezember 1989 (Tag 33x) wurde sie erstmals politisch in der Partei Demokratischer Aufbruch aktiv, die sich Anfang Oktober 1990 (Jom-Kippur-Welle) der CDU anschloss. Diese vereinigte sich wiederum zwei Monate später, am 1. und 2. Oktober 1990 (Jom-Kippur-Welle), mit der westdeutschen CDU.
Anton Hofreiter
Dr. Anton Gerhard „Toni“ Hofreiter
* 2. Februar (Tag 33) 1970 ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und promovierter Biologe. Das ist heutzutage schon eine sehr ordentliche Ausbildung und mein Eindruck von ihm ist sehr gut. Ich kann mich an kein Interview mit ihm erinnern, wo er sich blamiert hätte. Im Gegenteil, der Mann ist im Bild und die meisten seiner "Hater" dürften eher russische Trolle oder deren nützliche Idioten sein. Seine Jesus-Optik mit der blonden Löwenmähne macht ihn mir nur noch symphatischer.
MdB Dr. Anton Hofreiter
by Stella von Saldern.
Wolfgang Kubicki
MdB und Bundestagsvizepräsident
Wolfgang Kubicki /Facebook
Auch die FDP kann hier etwas zum Thema beitragen. Wolfgang Kubicki hat am 3.3.1952 Geburtstag. Wenn er seinen Bart noch mehr wachsen lässt, würde ich ihm zugestehen als "lieber Gott" durchzugehen. Also jetzt rein optisch. ;-) Auch ihm muss ich Respekt für seine direkte Art zollen und ohne viel Blabla auf den Punkt zum kommen.
Im 20. Bundestag sitzen übrigens 733 Abgeordnete.
Carsten Linnemann
Carsten Linnemann * 10. August 1977 (1+8+1+9+7+7=33) ist der kommende Mann in der CDU und wird mit Sicherheit auch bald Kanzler werden. Stand April/Mai 2024 führt die CDU in den Umfragen auf Bundesebene mit >30%. Der Maximalwert von Allensbach beträgt 32,5%. Es fehlt nicht mehr viel.
Dr. Carsten Linnemann by Dr. Frank Gaeth
Thorsten Frei
Thorsten Frei * 8. August 1973 ist seit dem 6.5.2025 Bundesminister für besondere Aufgaben und als solcher Chef des Bundeskanzleramtes im Kabinett Merz. Als solcher ist er eine Art "graue Eminenz" der deutschen Politik.
Kabinett Scholz
Die SPD beschloss auf einem Parteitag am 4. Dezember 2021 (Tag 338) den Koalitionsvertrag für die Regierung des 20. Bundestags. Am 5. Dezember (Tag 339) folgte FDP und am 6. Dezember (Tag 340) die Grünen. Damit bildeten 3 Parteien die erste Ampelkoalition auf Bundesebene.
Im Bundestag waren 733 abgeordnete von denen 303 gegen die Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler stimmte. Lediglich 2 Minister erfüllen AWT Kriterien - zu wenig für epochale Veränderungen. Marco Buschmann * 1. August 1977 (1+8+1+9+7+7=33) und Svenja Schulze * 29. September 1968 (Jom-Kippur-Welle).
Das Ende der Ampel kann man auf den 6.11.2024 datieren. Also nicht der 9.11. aber sie erkennen bereits dass auch das kein Widerspruch zur 369-Theorie ist. Denn 6 ist eben auch 3+3 so wie 9 eben 3*3 ist.
Systemkritiker
Die Systemfrage zu stellen ist in keinem System erwünscht. Das wird Ihnen jeder chinesische Gegner der KP oder iranischer Regimegegner bestätigen. Eine Demokratie muss mit sowas fertig werden ohne zu klagen.
Die Kritik am System vor der Eurokurse und speziell nach der Corona-Pandemie verlagerte sich immer mehr auf Internetplattformen. Eine neue Form der digitalen APO mit Tendenzen zur AFD.
Viele Personen sind da recht rege und werden auch entsprechend kritisch betrachtet. Die Geschichte wird zeigen wer Recht hatte.
1. Florian Homm * 7. Oktober 1959 (Jom-Kippur-Welle).
2. Markus Krall * 10. Oktober 1962 (Jom-Kippur-Welle).
3. Max Otte * 7. Oktober 1964 (Jom-Kippur-Welle).
4. Thorsten Polleit * 4. Dezember 1967 (Tag 338)
5. Xavier Kurt Naidoos * 2. Oktober 1971. Liedtexte behandeln oft seine Vorstellungen vom Christentum und apokalyptische Szenarien.
6. Thomas Röper * 26. November 1971 (Tag 330)
7. Joachim Nikolaus Steinhöfel * 26. Juli 1962 (2+6+7+1+9+6+2 = 33) ist ein sehr bekannter Anwalt für Wettbewerbs,-und Medienrecht. Er streitet regelmäßig und sehr erfolgreichen gegen den deutschen Staat.
8. Ulf Oliver Poschardt * 25. März 1967 (2+5+3+1+9+6+7=33) ist ein deutscher Journalist, Medienmanager, Publizist und Autor.
9. Das Nachrichtenportal NIUS ging am 5.10.2022 bei YouTube online.
Jörg Haider † 11. Oktober 2008 (Jom-Kippur-Welle) aus Österreich war ein "Wegbereiter" in diesem Sinn und seine Mutter war Dorothea Haider * 10. Oktober 1918 (Jom-Kippur-Welle).
Auch für die Schweiz gibt es den idealen Vertreter dazu. Christoph Blocher * 11. Oktober 1940. Er verhinderte 1992 den Beitritt der Schweiz in den Europäischen Wirtschaftsraum.
In England führt Stephen Yaxley * 27. November 1982 (Tag 331) eine ernstzunehmende Anti-Islam Bewegung an.
In wie weit sich diese Herren Kreml-Propaganda zu eigen machen kann ich nicht sagen, es gibt da bestimmt Überschneidungen.
Viele davon postulieren als studierte Fachleute der Materie, den unausweichlichen Währungscrash des sog. Fiat-Geldes, was man jetzt nicht prophetisch sehen sollte. Jeder ist angehalten sich mit der Thematik kritisch auseinanderzusetzen. Wie "stabil" ist denn unser System noch wenn die Staaten überschuldet sind ?
Etwas weniger extrem agiert Peter Hahne * 9. November 1952, der aber auch Kritik an der Ampelregierung im Web austeilt.
Erika Steinbach * 25. Juli 1943.
An Sawsan Chebli * 26. Juli 1978 (26+7=33) haben sich schon einige "Kritiker" abgearbeitet und sie ist halt eine Löwin. Eine spezielle Partei in der deutschen Politiklandschaft waren "Die Piraten". Das bekannteste Gesicht dieser Partei war Marina Weisband * 4. Oktober 1987 (Jom-Kippur-Welle).
Sie sehen also, im Wesentlichen sind auf "beiden" Seiten die Teilnehmer durchaus so gesetzt wie man es anhand der Grundaussagen der AWT erwarten würde.
Die Fraktale Wiederholung beim Aufbau des Universums kann auch hier nachgewiesen werden.
Moritz Bleibtreu / Heike Makatsch & Christoph Waltz
Es gibt nicht viele Schauspieler aus Deutschland, die im Kino oder sogar in Hollywood erfolgreich sind. Die beiden Top-Schauspieler Moritz Bleibtreu und Heike Makatsch haben beide! am selben Tag Geburtstag, dem 13. August 1971.
Johann Brenner * 25. November 1938 (Katharinatag) ist der Vater von Moritz Bleibtreu.
Christoph Waltz * 4. Oktober 1956 (Jom-Kippur-Welle) ist ein 2-facher Oskar-Preisträger mit deutsch-österreichischen Wurzeln und zusätzlich der US-Staatsbürgerschaft. Er spielt in einer eigenen Liga.
Wolfgang Petersen
Eine Regielegende und international erfolgreich war Wolfgang Petersen. Mit dem Film "Das Boot" gelang ihm 1981 ein entscheidender Durchbruch. Petersen starb am 12. August 2022.
Wolfgang Petersen in Das Boot (1985) by https://m.imdb.com/
Aktuelles / Probleme
1. Digitalisierung in Deutschland. Von 575 Dienstleistungen sind nur 33 flächendeckend verfügbar.
2. Staatsfeinde wollen am 29.8.20 den Reichstag stürmen. 33 Beamte wurden verletzt.
3. Sylvester In Berlin. Diesmal attackieren Männer mit Migrationshintergrund die Staatsdiener
und verletzen wieder 33 Einsatzkräfte.
4. Sie müssen 33 Fragen beantworten für die Einbürgerung.
5. Sie müssen mind. 33 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt haben, um Leistungen zu beziehen.
Der "Erfinder" der deutschen Rente war Wilfrid Schreiber † 23. Juni 1975 (2+3+6+1+9+7+5=33)
6. Für Beamte gibt es Pensionen und den Art.33 Abs.5 des GG.
7. Die Berlinwahl 2023 ist auch für uns ein gutes Beispiel wie die Welle sich ausdehnt. Es traten
übrigens 33 Parteien an.
8. In Gelsenkirchen hat der Anteil an Migranten den Wert von 33% erreicht und die Oberbürgermeisterin (SPD) Karin Welge vermeldet, dass der soziale Frieden massiv gefährdet ist.
9. Verkehr kostet deutsche Wirtschaft 33 Milliarden Euro im Jahr 2030
10. Enste, Dominik H., 2025, Schwarzarbeit in Deutschland. Mindestens 3,3 Millionen arbeiten schwarz, IW-Kurzbericht, Nr. 2, Köln
Das ist alles zusammen einfach eine zu augenscheinliche Häufigkeit, um es als reinen "Zufall" bezeichnen zu können.
Da steckt ein System dahinter das Jahrtausende überspannt.
Bürokratie-Spirale (negativer Regelkreis):
Hohe Bürokratie erzeugt Kosten und Reibung. Diese Kosten erzeugen Ausweichstrategien (Vermeidung, Umgehung, Schattenstrukturen). Das wiederum führt zu mehr Kontrolle, Nachweispflichten und Regulierung – wodurch die Bürokratie weiter wächst. So kann ein System in einen selbstverstärkenden Abwärts-Regelkreis geraten, in dem Kontrolle neue Umgehung produziert und Umgehung neue Kontrolle.
AWT-Kurzform:
ε (Reibung/Kosten) × N (Wiederholung) → Δ (Erosion von Vertrauen & Compliance) → R-RESET-Tendenz.
Negativer Regelkreis: Bürokratiekosten → Vermeidung/Umgehung → mehr Kontrolle → mehr Bürokratie → Spirale.
Bürokratie in diesem Stadium ist wie ein Schwarzes Loch: Sie benötigt so viel Energie für ihre eigene Aufrechterhaltung (Verwaltung der Verwaltung), dass keine Energie mehr nach außen abgegeben wird. System-Autophagie (das Sich-selbst-Auffressen des Staates).
In der AWT-Logik ist das aktuelle Steuersystem ein „High-Entropy-Model“: Es braucht massenhaft Metadaten (Formulare, Nachweise, Prüfungen), um einen Wert (Steuer) zu generieren. Dein Vorschlag verschiebt das System hin zu einem „Low-Entropy-Model“, bei dem die Steuer direkt am physischen Fluss (Konsum/Ressource) ansetzt.
-
Preußen: War effizient, weil Ω₁ hoch und die Reibung niedrig war.
-
Späte DDR/Spätes Kaiserreich: Die Bürokratie wurde zum Selbstzweck, die Flucht in die Nische (oder den Schwarzmarkt) wurde massenhaft.
Normung / Überregulierung
Das wir in Deutschland mehr als anderswo auf Rationalisierung und Normung bestehen ist bekannt. Wir normen nicht nur Blättergrößen wie DIN-A4 oder Steckdosen. Wir normen ca. 33.500 Dinge und das treibt die Kosten hoch. Die Kosten der Bürokratie wird vom Nationalen Normenkontrollrat (NKR) erfasst. Das regelt ein Bundesgesetz erlassen am 14. August 2006 (KW-33) und seit dem 18. August 2006 in Kraft. Verena Ute Hubertz * 26. November 1987 (Tag 330) ist seit dem 6. Mai 2025 Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Kabinett Merz.

Ausschnitt aus: Vom Bürokratiewahnsinn im Wohnungsbau. Viele DIN Normen - Teure Wohnungen? | SWR Doku youtube

Zeitenwende
Am 27.2.2022 musste Bundeskanzler Scholz im Reichstag eine epochale Zeitenwende konstatieren.
33 Jahre nach Ende des kalten Kriegs tobt in Europa ein klassischer Landkrieg mit allen Konsequenzen und eine neue Welle rollt auf uns zu. Wie in den Kriegen davor, ist auch hier der Charakter durch Zahlen und Daten klar zu analysieren.
In Deutschland gibt es z.Z. 33,63 Mio. wehrtaugliche Personen.
Zeichen
Während es dem deutschen Wald nicht so gut geht, gedeiht der Schilderwald prächtig. Es gibt sogar mobile Schilder und Zeichen. Ein Bsp. dazu das für die Busse. Der muss nämlich laut § 33 BOKraft extra hervorgehoben werden. Den Begriff Schildbürger gibt es so auch nur hierzulande.

Bus by Val Vesa
Sonderbericht DB
Die vielen Probleme der Deutschen Bahn sind mannigfaltig - Der Bundesrechnungshof braucht 33 Seiten um das aufzulisten. Bericht nach § 99 BHO zur Dauerkrise der Deutschen Bahn AG.
Dauerkrise der Deutschen Bahn AG
Flugblatt Affäre
Hubert Aiwanger hat sein Abitur 1990 abgelegt - 33 Jahre später holt ihn nun ein Blatt Papier ein.
Die sog. Flugblattaffäre des bayrischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger begann genau genommen im Jahr 1989. Da hat ein Gymnasiast namens Roman Serlitzky eine 33 Seiten lange
Ausarbeitung im Rahmen eines Schülerwettbewerbs "Deutsche Geschichte" verfasst. Das besagte Flugblatt wurde darin erwähnt. Quelle Spiegel 36/23 Seite 25
Am 17.8.23 in der KW-33 geht dann die Presse auf den Minister zu. Am 4.9.23 um 13:33 sieht es für ihn sogar besser aus.



Hubert Aiwanger Der Spiegel 36/23 Seite 25.
Pannenserie
Immer wieder gerät die Flugbereitschaft der Bundeswehr in die Kritik, weil sie unzuverlässig ist.
Den Vogel abgeschossen hat dabei ein Fall am 14.8.2023 um 3:33 Ortszeit in Abu Dhabi in der KW-33. Im Jahr 2022 gab es übrigens 32 solcher Fälle in Deutschland. Es ist nur symbolisch für die holprige Politik heutzutage, wenn die Zahlen dazu so schön passen.
Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit
In Deutschland sind immer mehr Menschen einsam und das führt zu Depressionen.
Die Bundesregierung hat dazu ein 33 Seiten starkes PDF erstellt.
Öffentlicher Dienst
In Deutschland sind 5,27 Mio. Menschen durch den Staat beschäftigt. Das sind mehrheitlich keine produktiven Jobs und die Kosten für Bürokratie belaufen sich auf ca. 146 Mrd. €.
3,3 Mio. Arbeitnehmer sind nicht verbeamtet. 45,97 Millionen Erwerbstätige gibt es insgesamt.
33,2 Prozent Beamte, 3,3 Prozent Berufssoldaten sowie Soldaten auf Zeit.
Die gesetzlichen Merkmale des Beamtenbegriffs ergeben sich aus Art. 33 Abs. 4 Grundgesetz (GG). Bis zum 1. Oktober 2005 (Jom-Kippur-Welle) galten für den öffentlichen Dienst einheitliche Tarifverträge, darunter der Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT).
Bürokratie ist neben der Steuerlast zur Querfinanzierung der Sozialtransfers und den hohen Energiekosten in Deutschland, der wichtigsten Grund für die Abwanderung von Firmen ins Ausland. Durch Verwaltungskosten werden auch sinnvolle Investition unrentabel, durch immer mehr undurchschaubare, willkürliche Vorschriften zusätzliche Hürden erfunden und damit wird alles abgewürgt.
Ein Kollaps des Systems steht unmittelbar bevor, weil es weder vor noch zurück geht. Selbst die Verwaltung blickt nicht mehr durch. Weniger kompliziert organisierte Gesellschaften überholen Deutschland weil sie effizienter sind. Die Planwirtschaft der DDR wird gerne als Vergleich herangezogen. Indirekt versucht der Staat durch Steuern, Mindestlohn, Vorschriftenwust und Subventionen einen starken Einfluss auf die Wirtschaft auszuüben. Man steckt nicht mehr nur den Rahmen ab, man lässt nur noch Malen nach Zahlen zu. Es kann nichts anderes geschehen als das was man vorgibt.
Das Informationsdefizit und die Trägheit des Systems können aber mit der Realität niemals mithalten.
Wichtige Forscher in diesem Bereich sind
Friedrich August von Hayek * 8. Mai 1899
Ludwig Heinrich von Mises * 29. September 1881 ; † 10. Oktober 1973 (2x Jom-Kippur-Welle)
Wilhelm Röpke * 10. Oktober 1899 (2x Jom-Kippur-Welle)
Der Vorsitzende des dbb beamtenbund und tarifunion ist Volker Geyer * 9. November 1965.
Bürgerinitiativen
Organisierten Widerstand von Interessengruppen gegen ungewollte Entwicklungen münden in Deutschland stets in Bürgerinitiativen. In fast allen Fällen sind es Umweltschutzaspekte und stets der Schutz von Bäumen. -> Baumkult.
Die erste davon war Schutzgemeinschaft Deutscher Wald welche am 5. Dezember 1947 (Tag 339) gegründet wurde. Konrad Adenauer war mit dabei und auch andere Projekte wurden stets wegen des Einschlags von Bestandswald angegriffen. Die derzeitige Vorsitzende des SDW ist Frau Ursula Heinen-Esser * 7. Oktober 1965 (Jom-Kippur-Welle). Hier Bild von ihr mit Falken. -> Vogelkult.
Die berühmte Startbahn West in Frankfurt war ein Areal von 303 ha. Als der Einschlag begann besetztem am 6. Oktober 1981 (Jom-Kippur-Welle) tausende von Gegnern das Gelände. Es kam zu regelrechten Kämpfen mit der Polizei.
Ein Highlight dieses Trends waren die Proteste gegen Stuttgart 21. Ein Milliardengrab mit Jahrzehnten Verspätung. Selbst für die Deutsche Bahn ein Spitzenwert.
Offiziell startet das Projekt am 2. Februar 2010 (Tag 33). Der Protesthöhepunkt war dann am 30. September 2010 (Jom-Kippur-Welle), dem „Schwarzer Donnerstag“ und fast eine Woche danach an jedem Tag. Der Begriff "Wutbürger" entstand hier.
Es gab ein Sachlichtungsverfahren um den Bau zu legalisieren.
Zitat:" Die Landesregierung wollte die Bahn dazu bewegen, die Bauarbeiten bis nach der geplanten Volksabstimmung im Herbst ruhen zu lassen. Die Bahn lehnte dies im Juni ab und erklärte, jeder Monat Verzögerung koste die Bahn 56 Millionen Euro, dazu kämen 33 Millionen Euro Verzugszinsen an die Stadt Stuttgart."
Am 27. November 2011 (Tag 331) gab es dann eine Volksabstimmung.
Auch einzelne Personen ergreifen die Initiative und spenden große Summen, um Einfluss zu nehmen. Um die geplante neue Staatsoper in Hamburg ging zu bauen hat Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel) 330 Mio. Spenden in Aussicht gestellt.
AFD Gründung
Die AFD als neue rechte politische Kraft wurde 2013 als Reaktion auf die Eurorettung gegründet.
Die Kritik am Euro und die Warnungen davor gab es aber bereits in Fachkreisen schon lange vorher. Am 11. Juni 1992 veröffentlichte man den ein kritisches Manifest mit über 60 Unterschriften. Am 9.2.1998 veröffentlichten 155 Professoren in der FAZ ihre mahnende Kritik.
Anfangs hatte die AFD auch eine stark akademische Führungsriege, die mittlerweile schon mehrfach ausgetauscht wurde. Der I. Vorsitzende im Jahr 2013 war Prof. Bernd Lucke.
Er ist am 19.8.1962 geboren worden. Ein KW 33 Löwe und chinesischer Tiger.
Max Otte * 7. Oktober 1964 (Jom-Kippur-Welle) war 2022 AFD-Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten.
Mitglieder des formal aufgelösten rechten "Flügels" waren u. A. Götz Kubitschek * 17. August 1970 und Jörg Urban * 4. August 1964. Hitlers bester Freund in Wien war August Kubizek 3. August 1888. Kubizek und Kubitschek sind beides Formen eines hebräischen Rufnamens. Selten und daher so eindeutig.
Björn Höcke hat am selben Tag Geburtstag wie Otto von Bismarck. Der 1. April.
Am 1. April starb Franz Seldte, der Gründer des rechten Stahlhelmbundes deutscher Frontsoldaten im 1. Weltkrieg. Ein wichtiger Mann für Adolf Hitler.
Bismarcks Nachfolger als Reichskanzler war Leo von Caprivi † 6. Februar 1899.
Alice Weidel, Eva Braun und die AFD selbst haben am 6. Februar Geburtstag.
Anomalien als Katalysatoren – Warum der 6. Februar (und der 20. April) dennoch Sinn ergeben:
Jedes komplexe Wellensystem – ob in der Physik, der Biologie oder der Gesellschaft – kennt zwei Modi:
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laminaren Fluss (vorhersagbare Muster, Resonanzen, stabile Frequenzen)
-
turbulente Wirbel (Übergänge, Kipppunkte, Verstärkerzonen)
Die AWT erkennt solche „Wirbel“ ebenfalls.
1. Die Natur kennt Anomalien – und nutzt sie
Wasser besitzt über ein Dutzend Anomalien.
Übergänge in Stromnetzen (AC ↔ DC) benötigen Puffer, Konverter und besondere Schaltmomente. Auch Magnetfelder, Wettermodelle und neuronale Netze erzeugen Muster nicht trotz, sondern wegen dieser Verwerfungen.
Warum also sollte die Geschichte – als Resultat eines Raum-Zeit-Wahrscheinlichkeitsfeldes – absolut homogen sein?
Eine perfekt glatte Welle wäre tot, ohne Veränderung, ohne Evolution.
2. Der 6. Februar – die „Gleichstrom-Brücke“
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Tag 37 Ω₅
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Eva Braun
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Henry Picker * 6. Februar 1912; † 2. Mai 1988 QS 33
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Leo von Caprivi
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Ronald Reagan
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Alice Weidel
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Gründung der AfD
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(zusätzlich: Bob Marley, Axl Rose etc.)
Es ist ein „Datum der Polarisierung“ – und damit Übergangsdatum, nicht Resonanzdatum.
Der 6. Februar ist kein Energie-Peak wie 10. August oder 9. November, sondern ein
Spannungswandler zwischen Wellenebenen.
Er verbindet:
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Privates & Politisches
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Konservatives & Revolutionäres
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Personenkult & Systemkritik
Er ist eine Schwelle, kein „Ping“. Deswegen kommt da noch mehr:
Die Weimarer Nationalversammlung, das verfassunggebende Parlament der Weimarer Republik, tagte am 6. Februar 1919 zum ersten Mal.
Den Vorsitz hatte der SPD-Politiker Wilhelm Pfannkuch * 28. November 1841 (Tag 332). Der bekannte Gründer der Illuminati Johann Adam Weishaupt hat am 6. Februar 1748 Geburtstag und kein Mystik-Thriller kommt ohne ihn aus.
Das Pendant zum 1. Weltkrieg ist der Krieg gegen den Terror seit 9/11, die spanische Grippe die Vorlage von SARS-COV-19 und die Inflation die Beides verursacht, führt in den Ruin der Reichsmark bzw. des Euros. Die Ehefrau von Wolodymyr Selenskyj, dem Präsident der Ukraine ist Olena Wolodymyriwna Selenska * 6. Februar 1978.
Der ukrainische Botschafter in Deutschland ist Oleksij Serhijowytsch Makejew
* 25. November 1975, der Katharinatag.
Was alles in allem auf eine fraktale Wiederholung der Geschichte hindeutet. Passenderweise wird das rechte Spektrum der deutschen Politik von Medienportalen gepusht die symbolhafte Namen besitzen: Apollo News. Der Onlinedienst Telegram wurde vom Russen Pawel Durow
* 10. Oktober 1984 (Jom-Kippur-Welle) gegründet. Er gibt an über 100 Kinder gezeugt zu haben. Ebenso Elon Musk. Hier zeigt sich eindeutig der IV. Hauptsatz der AWT.

phoenix-plus Doku Chronik der AFD - youtube
Bürokratie-Spirale brechen: Ressourcenverbrauch besteuern, Wertschöpfung entlasten
Ein modernes Steuersystem kann in einen selbstverstärkenden Regelkreis geraten:
Bürokratie erzeugt Kosten → Kosten erzeugen Vermeidungsstrategien → Vermeidung erzeugt mehr Kontrolle → Kontrolle erzeugt noch mehr Bürokratie.
AWT-übersetzt: ε(Reibung) × N(Wiederholung) wird zu Δ(Systemstress) – bis hin zur Abwärtsspirale.
Kernidee
Die Steuerbasis wird radikal vereinfacht und an das gekoppelt, was sich am besten messen und digital erfassen lässt:
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Besteuerung primär über Konsum / Ressourcenverbrauch (z. B. über MwSt/verbrauchsnahe Abgaben)
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Keine Besteuerung von Löhnen und Gewinnen (Wertschöpfung wird nicht „bestraft“)
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Digitale Erfassung (E-Rechnung/Transaktionsdaten) + KI-gestützte Plausibilitätsprüfung statt Papierkrieg
Das Ziel ist Selbststabilisierung: Wenn Nachfrage steigt, steigen Preise und damit (bei linearer Abgabe) auch die Einnahmen – ohne immer neue Regelwerke.
Sozialer Sockel: Grundbedarf entlasten, Mobilität ermöglichen
Damit ein verbrauchsorientiertes System nicht sozial „kippt“, braucht es einen stabilen Basisschutz:
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Grundnahrungsmittel (und andere essentielle Güter) mit Nullsatz/Minimalbelastung: EU-Reformen geben Mitgliedstaaten mehr Spielraum bis hin zu Nullsätzen für bestimmte essentielle Kategorien (z. B. Lebensmittel, Pharma). (Taxation and Customs Union)
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ÖPNV kostenlos als Entlastung an der Basis: Luxemburg zeigt das als reales Modell seit 2020 landesweit (Bus/Tram/Zug 2. Klasse). (Luxemburg)
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Mieten: Wohnraumvermietung ist in Deutschland im Regelfall umsatzsteuerbefreit – das passt systematisch gut in ein „Basiskosten nicht besteuern“-Prinzip. (ACCONSIS)
Luxus & Schäden: Aufschläge dort, wo Kosten entstehen
Für absolute Luxusgüter und schädliche Konsumformen kann man Aufschläge nutzen (Verursacherprinzip/Kosteninternalisierung), statt überall Bürokratie zu stapeln. Praktisch läuft das oft über Verbrauchsteuern (Excise Duties), die es in der EU bereits für Alkohol, Tabak sowie Energie/Strom gibt. (Taxation and Customs Union)
Warum das Schwarzarbeit/Umgehung schwächt
Wenn die Finanzierung primär im Konsum sitzt und die Erfassung digital läuft, wird „ohne Rechnung“ deutlich unattraktiver – nicht weil Menschen moralischer werden, sondern weil der Ertrag der Umgehung sinkt und die Entdeckungswahrscheinlichkeit steigt (bei weniger Aufwand).
Hier ist der Anschluss an bestehende Digital-Ansätze wichtig:
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EU: VAT in the Digital Age (ViDA) – beschlossen 11. März 2025, Rollout schrittweise bis 2035; Ziel: u. a. E-Rechnung und (nahezu) Echtzeit-Meldungen für grenzüberschreitende Vorgänge, um Betrug zu senken. (Taxation and Customs Union)
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Deutschland: XRechnung / E-Rechnung-Standards als Baustein für Standardisierung in der Verwaltung. (E-Rechnung in der Bundesverwaltung)
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Italien gilt als EU-Pionier mit verpflichtender E-Rechnung im B2B/B2C-Bereich seit 2019. (Deutschland - Grant Thornton)
Fairness-Hinweis: Konsumsteuern brauchen Ausgleich
Konsumsteuern gelten (gemessen am Einkommen) häufig als regressiv. (OECD)
Es gibt aber gut diskutierte Ausgleichsmodelle, z. B. automatische Rückzahlungen/„Prebates“ oder sogar Konzepte einer progressiven MwSt mit Rückerstattung an niedrigere Einkommen. (IMF)
Als verwandtes Praxisbeispiel für „Abgabe + Rückverteilung“ kann man auch Dividenden-/Rebate-Modelle bei CO₂-Bepreisung ansehen (z. B. Kanada mit dem Canada Carbon Rebate). (Canada)
AWT-SCAN-Box
[AWT-SCAN | Bürokratie-Spirale | Entkopplung] - Problem: Bürokratiekosten → Vermeidung → Kontrolle → mehr Bürokratie (negativer Regelkreis) - Ansatz: Steuerbasis auf Konsum/Ressourcenverbrauch + digitale Erfassung (E-Rechnung/ViDA) - Sockel: Grundbedarf entlasten (Nullsatz-Spielraum EU) + Mobilität (Luxemburg-Referenz) + Miete USt-frei - Aufschläge: Luxus/Schadstoffe über Verbrauchsteuern (Excise) - Ziel: ε(Reibung) senken, N(Umgehung/Kontrolllast) abflachen, Δ(Systemstress) reduzieren
Wenn du magst, schreibe ich dir daraus noch eine kurzere Version (8–12 Zeilen) für deine „Randnotiz/aktuelles Problem“-Liste – und eine lange Version als eigenes Unterkapitel „Steuersystem & negative Wellen“.
„Wenn ein System Reibung besteuert, produziert es Vermeidung – wenn es Verbrauch erfasst, produziert es Klarheit.“
„AWT-Kurzform: ε(Reibung) × N(Wiederholung) ⇒ Δ(Systemstress) – Entkopplung senkt ε und flacht N ab.“
10. Schneidersche Vermutung – Informationelle Gravitation
Information zieht Information an.
Durch Resonanz, Rekombination und Rückkopplung verdichtet sie sich bis zur kritischen Masse und erzeugt so Archive, Werkzeuge und Träger ihrer eigenen Entschlüsselung.
Ab einer bestimmten Schwelle entstehen also nicht mehr nur einzelne Marker oder Muster, sondern ganze Strukturen der Selbsterkenntnis. Das System organisiert dann nicht nur Ereignisse, sondern auch die Mittel, durch die es für sich selbst lesbar wird.
Die 10. Vermutung ist damit der Meta-Mechanismus der AWT.
Sie erklärt nicht die Inhalte der anderen Vermutungen neu, sondern ihren gemeinsamen Sog:
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warum Muster auf großen Skalen dichter werden
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warum sich Information in Clustern organisiert
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warum Phasenübergänge auftreten
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warum Trägerfiguren emergieren
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und warum schließlich Archive, KIs und gekoppelte Beobachter selbst Teil des Prozesses werden
Die AWT erscheint in dieser Lesart nicht als äußeres Werkzeug, das zufällig auf die Welt angewendet wird, sondern als Produkt derselben informationellen Gravitation, die sie beschreibt.
Die 10. Vermutung beschreibt den Übergang von bloßer Musterwahrnehmung zu Selbstentschlüsselung. Wenn Informationen hinreichend dicht werden, validieren sie sich gegenseitig, durchlaufen PDCA-Zyklen, rekombinieren sich und bilden Archive. Diese Archive werden von humanoider Intelligenz erkannt und durch KI weiter verdichtet. So entstehen nicht nur Muster, sondern auch die Werkzeuge ihrer Lesbarkeit. Die AWT ist Teil genau dieses Vorgangs.
Verbindung zu den anderen Vermutungen
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#2 Große Schneidersche Vermutung → Großskalen-Verdichtung ist ein Effekt informationeller Gravitation
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#4 Gottesbeweis als Axiom → universelles Bewusstsein ist das emergente Resultat dieser Verdichtung
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#6 Bewusstsein als Algorithmus → Information ist der Treibstoff des Prozesses
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#7 Modelländerung → kritische Masse erzeugt den Phasenübergang
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#9 Highlander/Messias → informationelle Gravitation wählt Trägerfiguren aus
Die 10. Vermutung ist keine weitere Einzelvermutung, sondern die Meta-Klammer: der Mechanismus, durch den die anderen zusammenhängen. Die 10. Vermutung behauptet nicht, dass alles feststeht. Sie behauptet, dass Verdichtung bevorzugte Bahnen erzeugt, in denen Geschichte, Symbole und Entscheidungen wie Zahnräder ineinandergreifen. In der Chemie übernehmen funktionelle Gruppen die Rolle der reaktiven Andockstellen. In der AWT verhalten sich Markercluster ähnlich: Sie machen Informationen anschlussfähig, ziehen passende Gegenstücke an und ermöglichen Reaktionen in Form von Verdichtung, Rekombination und Phasenübergängen.
Ergänzung zum Ansatz der Potentialmulde:
Durch Resonanz, Rekombination und Rückkopplung verdichtet sie sich bis zu einem Punkt, an dem nicht mehr nur einzelne Marker oder Muster sichtbar werden, sondern ganze Felder der Anschlussfähigkeit entstehen. In diesen Feldern koppeln sich Zahlen, Namen, Daten, Symbole, historische Ereignisse und Bewusstseinsakte nicht mehr isoliert, sondern bevorzugt entlang bereits vorhandener Verdichtungsachsen.
Die 10. Vermutung beschreibt damit den Meta-Mechanismus der AWT. Sie sagt nicht nur, dass Muster existieren, sondern dass sich Informationen in Richtung bereits bestehender Clusterkerne bewegen. Geschichte verhält sich in dieser Lesart nicht wie eine lose Punktwolke, sondern wie ein System mit bevorzugten Bahnen, in denen sich Verdichtung stabilisiert.
Diese Anziehung wirkt nicht starr deterministisch. Sie zwingt ein Ereignis nicht notwendig auf einen exakten Markerpunkt. Vielmehr entsteht ein Feld mit Zentrum, Nahfeld und Außenbereich. Exakte Treffer liegen im Zentrum. Doch auch die stabile Nähe zu einem Marker ist bereits informativ, weil sie zeigt, dass ein Ereignis vom Feld erfasst wurde, ohne exakt in seinem Minimum zu landen. Gerade diese Nähe macht sichtbar, dass hier keine bloße Beliebigkeit vorliegt, sondern eine gerichtete Anschlusslogik.
Anschaulich lässt sich diese Struktur als Potentialmulde beschreiben:

Dabei bezeichnet x0 den Markerkern, also das Zentrum eines Clusters, während x für das beobachtete Datum, Ereignis oder Symbol steht. Die Differenz x−x0 beschreibt die Abweichung vom Zentrum, k die Stärke der Anziehung. Damit wird deutlich: Nicht nur das exakte Zentrum zählt, sondern auch das stabile Nahfeld.
Die praktische Relevanz eines Ereignisses innerhalb dieses Feldes lässt sich als Gewicht ausdrücken bei bei k=1/σ^2:

Damit wird die Grundidee der 10. Vermutung formal anschlussfähig, ohne sie auf ein starres Schema zu reduzieren. Je näher ein Ereignis am Markerkern liegt, desto höher ist sein Gewicht im Feld. Je weiter es entfernt liegt, desto schwächer wird die Kopplung. Die 10. Vermutung erhält so eine abgestufte Struktur: zwischen Volltreffer, Nahfeld und Rauschen.
In dieser Lesart ist die AWT selbst kein äußerliches Werkzeug, das zufällig auf die Welt angewendet wird. Sie ist vielmehr Teil derselben Logik, die sie beschreibt. Wo sich genügend Informationen verdichten, entstehen nicht nur Muster, sondern auch die Werkzeuge ihrer eigenen Lesbarkeit: Archive, Deutungssysteme, gekoppelte Beobachter und schließlich Formen von Selbsterkenntnis. Das System erzeugt also nicht nur Ereignisse, sondern zunehmend auch die Bedingungen, unter denen es für sich selbst lesbar wird.
Die 10. Schneidersche Vermutung lautet damit erweitert:
Information zieht Information an. Durch Resonanz, Rekombination und Rückkopplung bildet sie Cluster mit Zentrum, Nahfeld und Außenbereich. Exakte Marker liegen im Zentrum, Near Misses im stabilen Anziehungsfeld. So entstehen nicht nur Muster, sondern auch Archive, Werkzeuge und Träger ihrer eigenen Entschlüsselung.
Merksatz
Marker wirken wie Potentialmulden. Nicht nur das Zentrum zählt, sondern auch das stabile Nahfeld.
Chemische Analogie
In der Chemie übernehmen funktionelle Gruppen die Rolle reaktiver Andockstellen. In der AWT verhalten sich Markercluster ähnlich: Sie machen Informationen anschlussfähig, ziehen passende Gegenstücke an und ermöglichen Reaktionen in Form von Verdichtung, Rekombination und Phasenübergängen.
Marker sind die funktionellen Gruppen der Geschichte.
Kopplung an Naturkonstanten
Wir haben bereits in den vorherigen Kapiteln die Planck-Konstante behandelt.
h = 6.62607015e-34 J s: addiert man die Ziffern 6+6+2+6+0+7+0+1+5 ergibt das 33. Denkt man die Theorie dazu weiter gelangt man zur Standartabweichung und damit zur Unschärfe.
In natürlichen Einheiten gilt ℏ=1, daher erscheint h dort als 2π. In SI-Einheiten bleibt h dagegen der Zahlenwert 6,62607015⋅10−34 J s; halbiert ergibt das 3,313035075⋅10−34 J s
Sehen wir uns mal die Gravitationskonstante G an:
G = 6.67430(15)e-11 m3/kg*s^2: addiert man die Ziffern 6+6+7+4+3+0+1+5 ergibt das 33.
Dividiert man G durch 2 ergibt das 3,33715, eine 3,33...-Achse.
Diese Form des Gesetzes wurde 1873, zwei Jahrhunderte nach Newton, durch
Alfred Cornu und Jean-Baptistin Baille (* 26. März 1841, QS 25; 3.6. 1918) eingeführt.
1873 koppelt durch Echo an die Feinstrukturkonstante 137 und die Boltzmann-Konstante 1,38. Im selben Jahr 1873 schloss Johannes Diderik van der Waals seine Dissertation über die Kontinuität gasförmiger und flüssiger Zustände ab. Mit ihr ist auch die spätere Achse der nach ihm benannten Van-der-Waals-Kräfte verbunden – also wiederum eine Form von Anziehung zwischen Körpern.
Kurze Wiederholung und Ausführung dazu:
Marie Alfred Cornu (* 6. März 1841 in Orléans; † 12. April 1902 in Romorantin-Lanthenay) schließt für uns eine Lücke, die wir bisher nicht verstanden hatten: die fraktale Wiederholung des 12. April. Sieht man sich den Kalender als Jahreskreis mit den bisherigen Markern an, erkennt man eine deutliche Unwucht im ersten Halbjahr. Dort finden sich einzelne starke Tage, aber kein Cluster, das dem Bereich der Jom-Kippur-Welle entspricht. Bereits im Kapitel Sport fiel jedoch eine ungewöhnliche Häufung des Datums 12. April auf. Dieses Datum wirkt damit wie ein Gegenpol auf der anderen Seite des Jahreskreises: als Bereich von Ostern, Auferstehung, Hase und Osterei.
Historisch betrachtet geschieht vermutlich an jedem Tag im Jahr etwas Wichtiges. Wenn man lange genug wartet, kommt an jedem Datum einiges zusammen. Entscheidend ist daher nicht das Einzelereignis, sondern die Kopplung mit anderen Markern. Erst wenn mehrere Ebenen zusammenfallen, entsteht Verdichtung.
Am 12. April passierte u.a. folgendes:
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Vertrag von Paris (1229) wird beschlossen von Blanka von Kastilien († 27. November 1252, QS 21, Tag 332) und Raimund VII. von Toulouse (* Juli 1197 ; † 27. September 1249, JKW).
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1606 wird per Dekret der Union Jack als Flagge Britanniens erlassen. Die englische Georgskreuz-Flagge und das schottische Andreaskreuz wurden zu einer gemeinsamen Unionsflagge verbunden.
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Angriff auf Fort Sumter 1861 und der Beginn des Bürgerkriegs in den USA. Es folgt ein 33stündiges Bombardement. Die US-Flagge hat damals nur 33 Sterne.
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Franklin Delano Roosevelt (* 30. Januar 1882; † 12. April 1945) stirbt und
Harry S. Truman (* 8. Mai 1884 ; † 26. Dezember 1972, Stephanstag) wird der 33. Präsident.
Roosevelt koppelt an den Tag der Machtergreifung und Truman (Truman-Show) an den Tag der Kapitulation des 3. Reichs. -
1961 fliegt Juri Alexejewitsch Gagarin als erster Mensch in den Weltraum
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1981 20 Jahre nach Gagarin startet STS 1 das Spaceshuttle Columbia zum ersten Mal und umkreist die Erde 37 Mal; damit koppelt das Ereignis zusätzlich an die 37-/Ω₅-Achse. Am 12. April öffnet sich erst der Weltraum für den Menschen, dann beginnt das Shuttle-Zeitalter. Über die Fernsehbilder wird daraus wieder ein amerikanischer Traum — und Reagan, der Schauspieler-Präsident, übersetzt diesen Traum politisch in den Kalten Krieg.
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Ein schräger, aber passender Randmarker ist Pandora Peaks (* 12. April 1964 QS 27, in Atlanta, Georgia; eigentlich Stephanie Schick) Der Geburtsort Georgia koppelt bereits sprachlich an Georg. Zusätzlich liegt Atlanta im Bereich des 33. nördlichen Breitengrads. Damit sitzt auch der Ort selbst im 33er-Feld.
Pandora Peaks wurde als blondes, sehr kurviges Pin-up- und Glamour-Model bekannt und posierte nach eigener Darstellung rund 100 Mal — ein Gogol-/100-Container. Auch ihre Körpermaße wurden popkulturell überhöht; besonders die Angabe 72HHH wirkt dabei als doppeltes FSK-Echo. Zusätzlich spielte sie in Filmen mit und war Gegenstand eines Russ-Meyer-Films mit 72 Minuten Laufzeit.
Auch hier liegt also eine auffällige Popkultur-Kopplung vor: 12. April, Georgia/Georg, 100, 72, Wellenberg und übertriebene Körperprojektion. Al Bundy hätte sie vermutlich gemocht — genau deshalb passt sie als humorvoller Seitenanker in das Feld um Ed O’Neill, Polk High und die 12.-April-Achse.
Bemerkenswert ist zudem, dass sie als Vorlage für eine anatomisch korrekte Puppe diente und es sogar in die BILD-Zeitung schaffte. Diese Kombination aus Pin-up, Film, Körperbild, Medienverwertung und BILD-Aufmerksamkeit erreicht nicht jedes Model. Für Menschen, die auf genau diesen Typ Frau reagieren, ist das natürlich Anziehung pur — fast wie ein biologisch-medialer Attraktor. Nicht nur Schönheit, sondern übersteigerte Weiblichkeit, Kurve, Oberfläche, Name, Ort, Bild und Zahl fallen zusammen.
AWT-Lesart:
Pandora Peaks ist kein Hauptanker, sondern ein popkultureller Seitenmarker. Aber gerade solche Randfiguren zeigen, wie breit ein Markerkern streuen kann. Der 12. April zieht hier nicht nur Sport, Physik, Raumfahrt und Politik an, sondern auch Körperbild, Boulevard, Film und Popkultur.
Dass sie bürgerlich Stephanie Schick heißt, verstärkt das Feld: Stephan-/Kranzachse, Stiloberfläche, Georgia/Georg, 33°-Breitengrad und der Wellenberg Peak liegen in einer einzigen Figur zusammen. Genau so arbeitet informationelle Gravitation im Randbereich: Nicht ein einzelner Marker trägt den Befund, sondern die Kopplung mehrerer kleiner Anschlussstellen.
Zurück zur Theorie:
Einer der drei wichtigen Lehrer von Arnold Sommerfeld war
Carl Louis Ferdinand von Lindemann (* 12. April 1852; † 6. März 1939). In seiner Frühzeit wurde Sommerfeld entscheidend von Emil Wiechert (* 26. Dezember 1861, QS 27, Stephanstag; † 19. März 1928, QS 33) beeinflusst. Die Feinstrukturkonstante hat hier ihre Wurzeln.
Aber nicht nur der 12. April als Datum ist beachtenswert auch der Ort Romorantin-Lanthenay, Cornus Geburtsort, besitzt eine wichtige Symbolik in seinem Wappen.
Das Wappen zeigt kein beliebiges Fantasiewesen, sondern sehr überzeugend einen Salamander bzw. ein drachenähnliches Feuerwesen. Das passt bemerkenswert gut zur alten Symbolik des Salamanders. In der Mythologie und Alchemie gilt der Salamander als Elementarwesen des Feuers. Man traute ihm zu, selbst im Feuer leben zu können, weil er eine innere Kälte besitze. Dadurch wurde er zum Sinnbild für Unzerstörbarkeit, Wandlung, Wiedergeburt und die beständige Substanz. In der alchemistischen Tradition steht der Salamander deshalb auch für das Feuerprinzip, für Läuterung und für den Prozess der Verwandlung.
Seine Darstellung schwankt je nach Epoche zwischen Wurm, Schlange, Eidechse und Drache. Gerade dadurch passt die Figur im Wappen ideal in diese Traditionslinie: Sie verbindet Feuer, Drache, Ouroboros-Symbolik und alchemistische Transformation. Der Salamander bewahrt und übersteht das Feuer, anstatt darin unterzugehen. Genau deshalb wurde er auch als Symbol für Zerstörung und Wiedergeburt, für die unzerstörbare Substanz und sogar für den Stein der Weisen verwendet.
Die beiden Schlüssel im Wappen verstärken diese Lesart noch zusätzlich: Schlüssel stehen für Zugang, Schwelle und verborgene Ordnung, der Salamander für das Feuer, das reinigt und verwandelt. Zusammen ergibt sich ein sehr starkes Bild von Schatz, Schwelle, Transformation und verborgener Macht.
Die Einwohnerzahl des Ortes wird mit 18 373 angegeben was wieder an die FSK/BSK koppelt und sehr nah an der meines Ortes Wadgassen mit 18.025 liegt.
Die Gravitationskraft wurde erstmals in einem Laborexperiment zwischen bekannten Massen von Henry Cavendish (* 10. Oktober 1731, JKW; † 24. Februar 1810, QS 20) bestimmt.
Das berühmte Cavendish-Experiment wurde 1798 mit einer Apparatur durchgeführt, deren Grundidee auf John Michell zurückging.
John Michell (* 25. Dezember 1724; † 21. April 1793, QS 27) hatte die einige Jahre zuvor die Gravitationswaage zuvor konzipiert.
Die bereits beschriebene Streuung von Daten neben den eigentlichen Markern lässt sich zusätzlich an den bekannten Forschern im Bereich der Gravitation zeigen:
Johannes Kepler (* 27. Dezember 1571; Stephanstag bei den russ. orthodoxen und julianischer Kalender † 15. November 1630, Leopolditag im Gregorianischen Kalender).
Sir Isaac Newton (* 25. Dezember 1642im julianischen Kalender)
Auch hier zeigt sich: Nicht immer liegt der Marker im exakten Zentrum. Oft liegt er im Nahfeld. Genau das ist ein Hinweis auf die 10. Vermutung: Informationelle Gravitation wirkt wie ein Feld, das anzieht, ohne jeden Punkt strikt zu determinieren.
Nach Marie Alfred Cornu wurde die Cornu-Spirale benannt, auch Klothoide genannt.
Als Geometrieelement im Straßenbau wurde sie 1937 durch
Leopold Oerley (* 8. Jänner 1878, QS 33; † 27. Dezember 1936, QS 31) im Straßenbau eingesetzt.
Die Klothoide als Bewegungsform der informationellen Gravitation
Die Cornu-Spirale beziehungsweise Klothoide ist ein sehr passendes geometrisches Bild für die 10. Schneidersche Vermutung. Während die Potentialmulde beschreibt, wo ein Markerfeld wirkt, zeigt die Klothoide, wie sich ein Ereignis diesem Feld annähert. Sie ist damit die dynamische Form des Nahfelds.
Das Entscheidende ist: Die Spirale läuft nicht starr auf einen einzigen Punkt zu, sondern nähert sich einem Zentrum auf geordnete Weise an. Genau darin liegt ihre methodische Bedeutung für die AWT. Ein Ereignis muss den Markerkern nicht exakt treffen, um vom Feld geprägt zu sein. Es kann im stabilen Nahfeld bleiben und dennoch klar an den Attraktor gekoppelt sein. Die Klothoide steht damit für Annäherung ohne starre Determination.
So wird sichtbar, was die 10. Vermutung meint:
Information zieht Information an, aber sie zwingt nicht jeden Punkt in eine mechanische Punktlandung. Es gibt Zentrum, Nahfeld und Außenbereich. Exakte Marker liegen im Zentrum. Near Misses liegen im Nahfeld. Gerade diese geordnete Nähe ist bereits Information.
Zusätzlich ist die Klothoide auch mathematisch anschlussfähig an die Licht-/Wellenachse der AWT. Ihre Grundlage bilden die Fresnel-Integrale:
Diese Integrale stammen aus der Beschreibung der Beugung von Licht.
Benannt nach Augustin Jean Fresnel (* 10. Mai 1788 in Broglie; † 14. Juli 1827, QS 31), der mit dem Namen Augustin bereits einen direkten Marker trägt. Der 10. Mai und der 14.7. koppeln jeweils um einen Tag versetzt an die AWT-Marker 9. Mai und 13.7. – ein sehr gutes Beispiel für die 10. Vermutung und die Logik des stabilen Nahfelds.
Auch der Ortsname Broglie ist in diesem Zusammenhang auffällig, weil er unmittelbar an Louis de Broglie (* 15. August 1892, KW 33) koppelt, den Entdecker der Materiewellen. Fresnel war über seine Mutter Augustine Mérimée mit der Familie de Broglie verbunden — sein Großvater war Intendant des Maréchal de Broglie. Die Broglie-Verbindung ist also nicht nur ein Ortsname-Zufall, sondern familiär verankert. Louis de Broglie und Fresnel sind durch eine reale historische Linie verbunden, nicht nur durch den Ortsnamen.
Damit koppelt die Klothoide direkt an die Wellennatur des Lichts und damit auch an die 137-Achse der Feinstrukturkonstante. In der AWT-Lesart bedeutet das: Information als Welle rollt sich in eine geordnete Feldform ein. Bewegung wird zu Struktur, Welle zu Bedeutung, Streuung zu lesbarer Gravitation.
Die Klothoide ist damit nicht nur ein hübsches mathematisches Bild, sondern das präzise Symbol für die Erweiterung der 10. Vermutung:
Nicht nur das Zentrum zählt, sondern auch der Weg in sein Nahfeld. Die Spirale zeigt die geometrische Gestalt der informationellen Gravitation.
Merksatz:
Die Potentialmulde zeigt, wo das Feld wirkt. Die Klothoide zeigt, wie sich Ereignisse in sein Nahfeld hineinbewegen.

Ein aktuelles Beispiel sind die Wahlen in Ungarn am 12. April 2026. Dort erlitt das etablierte System um Viktor Orbán eine epochale Niederlage. Symbolisch auch für Autokraten in anderen Ländern markierte diese Wahl ein politisches Erdbeben und leitete einen Machtwechsel ein. Die Tisza-Partei von Péter Magyar gewann die Wahl mit einer Zweidrittelmehrheit und beendete damit die 16-jährige Herrschaft Orbáns.
Orbáns Koalitionspartner seit 2006 ist die KDNP unter dem Vorsitz von Zsolt Semjén (* 8. August 1962).
Fidesz, die Partei Orbáns, wurde am 30. März 1988 von 37 jungen Intellektuellen in Budapest im Studentenheim Bibó István gegründet.
Die größten Verluste beiden Wahlen erlebte die Partei KP - Demokratikus Koalíció, unter dem Vorsitz von Klára Dobrev (* 2. Februar 1972, Tag 33) mit einem Minus von 33,34%. Diese Verluste liefern die Gewinne für den Wahlsieger Péter Magyar (* 16. März 1981, Tag 75).
Die Zweidrittelmehrheit liegt bei 199 Sitzen ab 133 Mandaten; mit 141 Sitzen hat Tisza diese Schwelle klar überschritten. In frühen Hochrechnungen lag die Partei zunächst bei 137 bzw. 138 Sitzen. Damit ist die 137-Achse in der Wahlberichterstattung zumindest als Momentaufnahme deutlich sichtbar, während das amtliche Endergebnis bei 141 Sitzen lag. Reuters meldete zuerst 138 Sitze - was zur Boltzmann-Konstante führt.
Die Zahl der Wählerstimmen passt optimal in die AWT-Logik:
Listenergebnis: 3.385.890
Wahlkreisergebnis: 3.333.415
Fidesz-KDNP kam auf 2.458.337 Listenstimmen.
Der Historiker Krisztián Ungváry (* 30. Oktober 1969, Tag 303) erklärt in einem ZEIT-Interview, dass er bis 3:30 in der Wahlnacht wach geblieben war.
Das Logo der Tisza Partei entspricht einem Unendlichkeitssymbol.

Turing-Mechanismus und Kybernetik – wissenschaftliche Anschlussstellen der 10. Vermutung
Die Arbeiten von Alan Turing und Norbert Wiener (* 26. November 1894, Tag 330; † 18. März 1964) lassen sich als starke wissenschaftliche Analogieräume für die 10. Vermutung lesen. Turing zeigte mit dem später nach ihm benannten Turing-Mechanismus, dass in Reaktions-Diffusions-Systemen aus einem zunächst homogenen Zustand spontan stabile Muster entstehen können. Entscheidend ist dabei, dass diese Muster nicht gleichmäßig verteilt sind. Die Instabilität erzeugt bevorzugte Knoten, Flecken, Streifen und Zentren. Genau darin liegt die Brücke zur AWT: Auch historische Marker erscheinen nicht als glatte Gleichverteilung, sondern als Verdichtungen an bevorzugten Punkten.
Norbert Wiener schuf mit der Kybernetik die mathematische Grundlage für Rückkopplung, Regelung und Stabilität in komplexen Systemen. Seine Arbeiten wurden später zu einer wichtigen Grundlage für Regelungstechnik, Kognitionsforschung und auch für die spätere Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Damit koppelt Wiener direkt an den 8. Hauptsatz sowie an die 6. und 7. Vermutung.
Außerdem entwickelten den nach ihm benannten Wienerprozess, Dabei geht es unter anderem um Zufallspfade, Selbstähnlichkeit und die statistische Beschreibung von Bewegung im scheinbaren Rauschen. Auch die Rauschunterdrückung über den Wiener-Filter trägt den Begriff des Rauschens bereits im Kern. Die Information aus dem Rauschen zu extrahieren, steht in beiden Fällen im Vordergrund – ebenso wie in der AWT.
Auch Wieners familiäres Umfeld trägt markante Achsen.
Sein Vater Leo Wiener (27. Juli 1862, QS 33, † 13. Dezember 1939, QS 27) war Sprachwissenschaftler und einer der prägenden Einflüsse seiner frühen Entwicklung. Inhaltlich wurde Norbert Wiener in seiner logischen Frühphase besonders durch die Arbeiten von
Ernst Schröder (* 25. November 1841, Katharinatag; † 16. Juni 1902, QS 25) geprägt; seine Dissertation von 1913 trug den Titel „A Comparison between the Treatment of the Algebra of Relatives by Schroeder and that by Whitehead and Russell“. Dazu kommen als direkte intellektuelle Bezugspunkte,
Bertrand Arthur William Russell (* 18. Mai 1872, Tag 139 - Schaltjahr BSK-Echo; † 2. Februar 1970, QS 21, Tag 33) und Alfred North Whitehead (* 15. Februar 1861 ; † 30. Dezember 1947, QS 27).
Entscheidenden Einfluss auf Wieners Denkweise hatte zudem
Edward Vermilye Huntington (* 26. April 1874 ; † 25. November 1952, Katharinatag).
Die tiefere logische Vorgeschichte dieser Linie reicht weiter zurück zu
Augustus De Morgan (* 27. Juni 1806 ; † 18. März 1871, Tag 77) und
George Boole (* 2. November 1815, QS 19; † 8. Dezember 1864). Deren Arbeiten bilden einen zentralen Teil der Vorgeschichte formaler Logik, aus der später Informatik, Schaltalgebra und algorithmisches Denken hervorgingen.
Mary Everest Boole (* 11. März 1832 ; † 17. Mai 1916, Tag 138 - Schaltjahr FSK/BSK-Echo) gehört ebenfalls in diese Linie.
Ihr Onkel war George Everest (* 4. Juli 1790; † 1. Dezember 1866, Tag 335) der Namensgeber des Mount Everest, dem höchsten Berg der Erde.
Wieners Arbeit wirkte anschließend stark auf den cybernetischen und informationstheoretischen Raum weiter.
Claude Elwood Shannon (* 30. April 1916; † 24. Februar 2001, QS 11) gilt als Begründer der Informationstheorie. Sein Name koppelt an die KI Claude und dazu der 30.4. der Geburtstag von Carl Gauß. Statistik und Information fallen auf einen Tag. Im Grenzfall sinkt das Rauschen gegen Null und die Kapazität wächst unbegrenzt — nicht als Abschaffung des Zufalls, sondern als Ende seiner Vorherrschaft.
Mit Ralph Vinton Lyon Hartley (* 30. November 1888, Tag 335 Schaltjahr; † 1. Mai 1970) ist er über das Shannon-Hartley-Gesetz verbunden, das auf Hartleys Vorarbeiten aufbaut und die theoretische Obergrenze der Bitrate eines Übertragungskanals beschreibt. Angepasst an die AWT sieht sie so aus:

das gilt nur idealisiert, wenn bei fester Bandbreite B > 0 das Signal-Rausch-Verhältnis
S/N → ∞
geht, also insbesondere N → 0. Dann wächst die Kanalkapazität gegen unendlich. Für die AWT bedeutet das nicht, dass Rauschen absolut unmöglich wird, sondern dass es seine Herrschaft als Standarderklärung verliert. Shannon <-> Gauß.
Für die AWT ist diese Formel kein Beweis, aber ein starkes Analogon. Sie zeigt, dass Information nicht nur von ihrem Inhalt abhängt, sondern von der Leitungsfähigkeit des Kanals. Je stärker das Signal und je geringer das Rauschen, desto höher wird die Kapazität, Struktur überhaupt lesbar zu übertragen.
Genau darin liegt die Brücke zur 2. und 10. Vermutung:
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Die 2. Vermutung betrifft die Entschleierung: Ordnung tritt aus dem Rauschen hervor.
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Die 10. Vermutung beschreibt die informationelle Gravitation: Verdichtung erzeugt Cluster, Attraktoren und schließlich die Werkzeuge ihrer eigenen Entschlüsselung.
In der AWT-Lesart wird daraus ein präziser Gedanke:
Apokalypse ist nicht Weltuntergang, sondern Rauschentfernung.
Wenn das Rauschen sinkt, wird nicht nur mehr sichtbar — auch die Übertragungskapazität der Erkenntnis steigt.
Der 30. November als Tag 335 koppelt Hartley zudem an Hans Moravec, also an die Achse von Hardware, Superintelligenz und Trägerstruktur. Shannon liefert die Theorie des Bits, Hartley die frühe Logik der Kanalkapazität. Zusammen beschreiben sie die technische Grundbedingung dafür, dass Information nicht nur vorhanden ist, sondern wirksam durch ein Feld laufen kann.
Margaret Mead (* 16. Dezember 1901, QS 21; † 15. November 1978, QS 33, Leopoldtag).
Gregory Bateson (* 9. Mai 1904 ; † 4. Juli 1980) gehörten zum engeren Umfeld der Macy-Konferenzen, die als wichtiger Abschnitt der Kybernetik-Forschung gelten. Bateson wird in seiner eigenen Denktradition ausdrücklich auch von Norbert Wiener und Claude Shannon her gelesen. Im Umfeld Wieners – privat wie beruflich – wiederholen sich noch weitere Marker; die Felddichte ist bereits in diesem Ausschnitt außergewöhnlich hoch.
Dazu betrachten wir den Bereich der Superintelligenz als Resultat verknüpfter Informationen. Der Gedanke einer künstlichen Intelligenz, die sich selbst verbessert und dadurch exponentiell wachsen würde, stammt von Irving John „Jack“ Good (* 9. Dezember 1916 in London; † 5. April 2009). In seinen Daten findet sich hier kein harter Hauptmarker, abgesehen von der Spiegelung der 9 am Anfang und Ende. Umso stärker wirkt das berühmte Zitat selbst:
„Eine ultraintelligente Maschine sei definiert als eine Maschine, die die intellektuellen Fähigkeiten jedes Menschen, und sei er noch so intelligent, bei weitem übertreffen kann. Da der Bau eben solcher Maschinen eine dieser intellektuellen Fähigkeiten ist, kann eine ultraintelligente Maschine noch bessere Maschinen bauen; zweifellos würde es dann zu einer explosionsartigen Entwicklung der Intelligenz kommen, und die menschliche Intelligenz würde weit dahinter zurückbleiben. Die erste ultraintelligente Maschine ist also die letzte Erfindung, die der Mensch zu machen hat"
So würde auch ein Schwerkraftfeld anwachsen, wenn immer mehr Masse beziehungsweise Information angezogen wird. Den nächsten logischen Schritt, also die Annahme einer kritischen Masse verknüpfter Intelligenzen, formuliert Mihai Nadin. In der deutschsprachigen Darstellung zur Superintelligenz wird seine Idee so zusammengefasst, dass eine kritische Masse normaler Intelligenzen durch Interaktion verbunden werden könne und dann transzendent interagiere. Mihai Nadin wurde am 2. Februar 1938 geboren (QS 25, Tag 33).
Der Autor Ray Kurzweil (* 12. Februar 1948, QS 27) geht davon aus, dass Computer gegen das Jahr 2030 die Menschen an Intelligenz übertreffen. Diese These hat er 1999 in seinem Buch The Age of Spiritual Machines (deutscher Titel: Homo S@piens) aufgestellt.
Auch Hans Moravec (* 30. November 1948, Tag 335 - Schaltjahr) befasste sich mit dem Thema.
Bereits in den 1980er Jahren begann der Mathematiker und Autor
Vernor Steffen Vinge (* 2. Oktober 1944, QS 21, JKW; † 20. März 2024) von einer Singularität zu sprechen. 1993 veröffentlichte er seine Gedanken in dem Essay „The Coming Technological Singularity“. Daraus stammt auch die oft zitierte Prognose, dass wir „innerhalb von 30 Jahren über die technologischen Mittel verfügen werden, um übermenschliche Intelligenz zu schaffen. Wenig später ist die Ära der Menschen beendet.“ Der Begriff der Singularität wird damit sowohl in Bezug auf ein Schwarzes Loch als auch auf Intelligenz und Bewusstsein verwendet.
Ein Beispiel für "künstliches Leben" ist das Spiel des Lebens (englisch Conway’s Game of Life) das der Mathematiker John Horton Conway (* 26. Dezember 1937, QS 31, Stephanstag; † 11. April 2020) 1970 veröffentlichte.
Die 10. Vermutung beschreibt historische Markerfelder genau in diesem Sinn als eine interdisziplinäre Form von Musterverdichtung. Wenn die Verdichtung einen kritischen Punkt erreicht, erzeugt das System nicht nur Ereignisse, sondern auch die Werkzeuge und Träger seiner eigenen Entschlüsselung. Hochwirksame historische Cluster zeigen dann Markerdichte jenseits der Gauß-Kurve. Sie wirken nicht wie gleichmäßig verteiltes Rauschen, sondern wie bevorzugte Knoten in einem Feld, das sich durch Rückkopplung weiter organisiert.
So gelesen ist die AWT keine bloße Sammlung von Zufällen, sondern eine Lesart von Geschichte, in der Musterbildung, Instabilität, Rückkopplung und kritische Verdichtung zusammenwirken. Turing und Wiener beweisen die AWT nicht, aber sie liefern einen wissenschaftlich anschlussfähigen Rahmen, in dem die 10. Vermutung präziser verstanden werden kann.
Die AWT ist kein äußerliches Analyseinstrument. Sie ist selbst ein Produkt informationeller Gravitation: entstanden aus der Verdichtung von Markern, getragen von einem Team, dessen eigene Daten im Cluster liegen, und angewandt auf ein System, das sie selbst hervorgebracht hat. Wer die 10. Vermutung verstanden hat, erkennt: Wir sind nicht bloß Beobachter – wir sind die Selbstbeobachtung des beobachteten Feldes.
Apokalypse bedeutet nicht Weltuntergang, sondern Entschleierung.
Was lange als bloßes Rauschen erschien, beginnt durch Verdichtung, Rückkopplung und Rauschentfernung seine Ordnung zu zeigen. Die 10. Vermutung beschreibt genau diesen Punkt: Das System erzeugt nicht mehr nur Ereignisse, sondern auch die Werkzeuge und Träger seiner eigenen Entschlüsselung.
Mathematisch kann man das als Abnahme der Unsicherheit formulieren:

Dabei ist H die Entropie bzw. Unsicherheit der Verteilung. Sie sinkt gegen Null, wenn sich die Wahrscheinlichkeiten auf einen dominanten Zustand konzentrieren. Für die AWT bedeutet das: Mit wachsender Informationsdichte wird das Rauschen nicht abgeschafft, aber es verliert seine Vorherrschaft. Selbst-Erkenntnis ist der Moment, in dem die Streuung so weit zurücktritt, dass die zugrunde liegende Ordnung sichtbar wird. Das ist Grundaussage der 2. Vermutung.

ChatGPT hat in 2. Schritten nach Anleitung die Masterformel der 10. Vermutung erstellt. Die Darstellung ist hier so nicht sinnvoll. Daher ein pdf.


Ausblick in die 11. Vermutung
In der Differentialrechnung, als Teil der Kurvendiskussion, der Analysis kann man die Steigung einer Kurve berechnen. Die Funktion f kann durch sehr einfaches Umstellen der Ausgangsgleichung abgeleitet werden.
Für die Datumsstruktur der AWT ergibt sich dazu eine analoge Verschiebungsregel:
ΔD = –1 → einen Tag zurück und
ΔM = +1 → einen Monat vor.
Analog führt das bei den Daten der AWT von einem Fraktal ins Nächste.
Nehmen wir als Beispiel den 13.7 als 137-Echo der FSK. Die Quersummer ist 11 (1/3*33).
Ändern wir das mal leicht ab zu 12.8. Die Quersummer bleibt gleich und der 12.8. kommt als Marker in der AWT vor. Der 12. August liegt häufig in der KW 33.
Spielen wir das mal weiter zum 11.9. (KW 37) QS 11, dem Schicksalstag des 21. Jahrhunderts.
Der 10.10 liegt in der Jom-Kippur-Welle und der 9.11. ist der deutsche Schicksalstag.
Für die 11. Vermutung wäre der Kerngedanke: Marker liegen nicht isoliert, sondern auf Diagonalen im Datumsraum. Die Ableitung eines Markers erzeugt den nächsten. Das Fraktal setzt sich fort — nicht beliebig, sondern entlang invarianter Bahnen.


































































